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FDP Köln informiert:

Mit großem Bedauern blickt die Kölner FDP auf das sich anbahnende Feuerwerksverbot in der diesjährigen Silvesternacht. Auf das Böllern soll verzichtet werden, um Notaufnahmen vor einer zusätzlichen Belastung angesichts der Corona-Pandemie zu bewahren. Ulrich Breite, der Fraktionsgeschäftsführer der FDP im Kölner Rat, zweifelt an dieser Maßnahme:

„Wir Kölner Liberale glauben, dass das Feuerwerksverbot in diesem Jahr über das Ziel hinausschießt. Den Bürgerinnen und Bürgern müssen wir einen verantwortungsvollen Umgang mit Pyrotechnik schlichtweg zutrauen. Der unvorsichtige Umgang mit Feuerwerkskörpern von einzelnen Personen darf nicht zu einem generellen Verbot führen, um folglich 99 Prozent den Spaß zu nehmen. Vielmehr sind wir der Meinung, dass es in der Verantwortung der Stadt Köln liegt, an einen vorsichtigen Gebrauch von Pyrotechnik zu appellieren.

Die Tradition des Begrüßens eines neuen Jahres und somit eines Neuanfangs für uns alle besonders in diesem Jahr wichtig. Nach den zahlreichen Zumutungen, die das Jahr 2020 für uns bereithielt, nun auch noch auf das private Feuerwerk verzichten zu müssen, ist für uns nicht nachvollziehbar. Da das Silvesterfest in diesem Jahr ohnehin nur im kleinen, privaten Kreis stattfinden kann, sind wir als FDP der Ansicht, dass den Kölnerinnen und Kölnern wenigstens diese Freude erhalten bleiben sollte.

Wir werden uns mit Nachdruck dafür einsetzen, dass das private Silvesterfeuerwerk weiterhin wie gewohnt stattfinden kann.“

Der CDU-Landtagsabgeordnete Oliver Kehrl zu der möglichen Vertuschung von Mängeln bei Shell: „Zu lange schon sind wir auf die internen Untersuchungen der SHELL angewiesen. Ich fordere deshalb, dass nun umgehend ein unabhängiger Sachverständiger alle Vorgänge genau prüft und die Bergung der ausgelaufenen Schadstoffe rechtlich festgehalten wird. Dieses habe ich gestern Abend der Oberbürgermeisterin und der Landesumweltministerin mitgeteilt. Wohnortnahe Industrie ist auch in einer Stadt wie Köln wichtig – aber einer der wichtigsten Arbeitgeber in der Region hat auch eine große Verantwortung im Kölner Süden für unsere Naturschutz- und Wasserschutzgebiete. Hier muss es ab sofort objektive externe Gutachten zu allen Leitungen und verschärfte Kontrollen seitens der Behörden geben. So darf es nicht weiter gehen.“

Oliver Kehrl (CDU) vertritt als direkt gewählter Abgeordneter den Kölner Süden im Landtag von Nordrhein-Westfalen. Er ist ordentliches Mitglied des Rechtsausschusses, des Ausschusses für Wirtschaft, Energie und Landesplanung, des Ausschusses für Digitalisierung und Innovation, der Enquetekommission II „Digitale Transformation der Arbeitswelt in Nordrhein-Westfalen sowie Sprecher im PUA III-Kleve.

Bild: Timon Marland

Am Montag den 9.11.2020 fand die konstituierende Sitzung der neugewählten Bezirksvertretung Rodenkirchen in der Aula am Gymnasium statt.

Zum neuen Bezirksbürgermeister wurde Manfred Giesen gewählt. An seiner Seite wird zukünftig 1. Stellvertreterin Elisabeth Sandow, als 2. Stellvertreter Achim Görtz und als 3. Stellvertreter Karl Wolters sein, die ebenfalls gewählt wurden.

Hier alle Mitglieder des Gremiums:
Mitglieder der Bezirksvertretung

Traude Castor-CursiefenGRÜNEFraktionsvorsitzendeo in der Bezirksvertretung

Manfred GiesenGRÜNEBezirksvertreter

Oliver Karim IsmailGRÜNEBezirksvertreter

Inga KrautzGRÜNEBezirksvertreterin

Carolin RamrathGRÜNEBezirksvertreterin

Bodo SchmittGRÜNEBezirksvertreterAchim GörtzCDUBezirksvertreter

Peter HeinzlmeierCDUBezirksvertreter

Marc HennemannCDUBezirksvertreter

Wasilis PavegosCDUBezirksvertreter

Christoph SchykowskiCDUFraktionsvorsitzender in der Bezirksvertretung

Mirko HertelSPDBezirksvertreter

Dr. Jörg KlusemannSPDFraktionsvorsitzender in der Bezirksvertretung

Timon David MarlandSPDBezirksvertreter

Elisabeth SandowSPDBezirksvertreterin

Rüdiger NiesFDPBezirksvertreter

Karl WoltersFDPFraktionsvorsitzender in der Bezirksvertretung

Isis BeckerDIE LINKEBezirksvertreter

Alexander KauAfDBezirksvertreter

Ratsmitglieder mit beratender Stimme, § 36 Abs. 6 Satz 1 Gemeindeordnung NRW

Constanze AengenvoortCDU (ab 01.11.2020 CDU-Ratsmitglied)Teilnahme mit beratender Stimme

Marion HeuserGRÜNETeilnahme mit beratender Stimme

Bezirksbürgermeister Mike HomannSPD, ab 01.11.2020 RatsmitgliedTeilnahme mit beratender Stimme

Monika Roß-BelknerCDUTeilnahme mit beratender Stimme

Robert SchallehnGRÜNE, ab 01.11.2020 RatsmitgliedTeilnahme mit beratender Stimme

Christine SeigerGRÜNETeilnahme mit beratender Stimme

Walter WortmannFreie Wähler KölnTeilnahme mit beratender Stimme

Seniorenvertreterinnen und SeniorenvertreterDr. Christiane Köhler

Köln Rodenkirchen- Bei der konstituierenden Sitzung der Bezirksvertretung in Rodenkirchen am 9. November 2020 wurde Karl Wolters von der FDP zum dritten stellvertretenden Bürgermeister gewählt.

Dazu sagt der Vorsitzende der FDP Köln-Süd, Joachim Heinemeyer: „Wir freuen uns sehr, dass wir wiederholt mit Karl Wolters einen erfahrenen und angesehenen Kommunalpolitiker als einen der stellvertretenden Bürgermeister durchsetzen konnten. Wir sehen dies als positives Signal der anderen Parteien für eine konstruktive Zusammenarbeit mit uns in der Bezirksvertretung. Inhaltliche Vereinbarungen hat es im Vorfeld nicht gegeben. Wir als FDP sehen mit der Bekleidung des Amtes unsere Stellung im Stadtbezirk gestärkt.“

Karl Wolters äußerte sich glücklich über die Wahl: „Ich freue mich auf die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Herrn Giesen und den anderen beiden Stellvertretern, denen ich ebenfalls sehr herzlich zur Wahl gratuliere. Das Amt des stellvertretenden Bürgermeisters werde ich auch in den kommenden Jahren mit dem notwendigen Engagement für die Bürgerinnen und Bürger in unserem Stadtbezirk ausüben.“

(Text: FDP Köln Süd)

SEVERINSVIERTEL. Die Immobilien- und Standortgemeinschaft (ISG) Severinstraße e. V. traf sich am Montag 2.11., zur Jahreshauptversammlung. Natürlich wurden die Hygienevorschriften dabei streng eingehalten.

Der kommissarische Vorsitzende Ulrich Schlüter erläuterte die in den vergangenen drei Jahren umgesetzten Projekte auf der und rund um die Severinstraße. Er warf auch einen Blick in die aufgabenreiche Zukunft.

Eines der vielen wichtigen ins Auge gefassten Vorhaben ist ein Mobilitätskonzept. Schlüter ging auf die Planung zur Umsetzung ein: Das Konzept soll gemeinsam mit den Anwohnern und Immobilien-Eigentümern sowie der Politik und Verwaltung der Stadt Köln in den nächsten Monaten erarbeitet und verwirklicht werden.

Ebenso brauchen die zahlreichen bereits realisierten Projekte wie die Begrünung der Straße, die Poller-Sitzbänke oder die Boulebahn am Karl-Berbuer-Platz Pflege und Ausbau. Das erfordert fortwährendes Engagement, damit die erreichten Erfolge auch für die Zukunft gesichert werden können.

Die Versammlung gab ein einstimmiges Votum dafür ab, eine weitere dreijährige Tätigkeitsperiode anzugehen und dafür eine dreijährige Satzung bei der Stadt zu beantragen.

Zum neuen Vorstand der ISG e.V. wurden ebenfalls einstimmig gewählt:

Ulrich Schlüter als Vorsitzender, Herbert Becker als Erster Stellvertretender Vorsitzender, Evelyn Krieg als Zweite Stellvertretende Vorsitzende. Dem Vorstand gehören außerdem an Thomas Böll, Dr. Ursula von Rüden, Jürgen Kremer und Manfred Fiedeler.

Die ISG e.V. ist stolz auf das Geleistete und durch den großen Zuspruch zu ihren Maßnahmen hochmotiviert. Sie freut sich, mit einem dynamischen Vorstandsteam für die Zukunft des Severinsviertels weiterhin ehrenamtlich zu arbeiten.

Nähere Informationen gibt es auf der Homepage auf www.isg-severinstrasse.de und auf Facebook: www.facebook.com/ISGSeverinstrasse


Zum Bildmotiv:
Die angehängte Fotomontage zeigt von links nach rechts: Ulrich Schlüter, Herbert Becker, Evelyn Krieg, Manfred Fiedeler, Thomas Böll, Dr. Ursula von Rüden und Jürgen Kremer.

(Text&Foto: Ronald Morschheuser Presse- und Öffentlichkeitsarbeitfür die ISG Severinstraße e. V.)

Liebe Bürgerinnen und Bürger des Stadtbeziks Rodenkirchen,

ich wende mich heute das letzte Mal als ihr Bezirksbürgermeister an Sie. Seit Anfang 2012 habe ich das Amt in unserem Rodenkirchen mit großer Freude ausgeübt. Es war mir eine Ehre unserem Stadtbezirk und damit Ihnen, seinen Bürgerinnen und Bürgern, in dieser Funktion dienen zu dürfen. Zusammen haben wir viel erreicht. Ich denke hierbei zum Beispiel an die Einrichtung des Jugendforums, den neuen Kreisel im Herzen von Rodenkirchen, der Einführung des Schulgipfels und dem Vorantreiben der Linie 17. Besonders stolz bin ich auf die Rettung des Rodenkircheners Hallenbades und den Bau der Bezirkssportanlage, denn hier treffen sich Bürgerinnen und Bürger über alle sozialen Schichten hinweg in ihrer Freizeit. An solchen Fragen entscheidet sich, ob sozialer Zusammenhalt gelingt oder unser Gemeinwesen reinen wirtschaftlichen Kriterien unterworfen wird. Ich übergebe den Stadtbezirk gut bestellt. Der Neubau des Rodenkirchener Rathauses wird dabei ein bleibendes Element sein.

Ich möchte mich ganz herzlich bei Ihnen als Bürgerinnen und Bürger für Unterstützung, Kritik und viele Diskussionen bedanken. Mein Dank gilt auch den Bezirksvertreterinnen und Bezirksvertretern und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Verwaltung, mit denen ich für ein besseres Rodenkirchen zusammenarbeiten durfte. Meinem Nachfolger wünsche ich eine glückliche Hand bei der Ausübung des Amtes.

Dem Stadtbezirk bleibe ich weiter als Ratsherr erhalten. Für die Anliegen des Stadtbezirkes und nun insbesondere meines Wahlkreises habe ich stets ein offenes Ohr und freue mich, jetzt im Rat der Stadt Köln für unseren Stadtbezirk Rodenkirchen zu arbeiten.

Herzliche Grüße,

Ihr Mike Homann

Der Tennisclub Rondorf 73 e.V. hat die Förderzusage über 57.528 Euro für die Errichtung einer LED-Flutlichtanlage erhalten.

„Diese Förderung ist nicht nur eine Unterstützung des Tennisclubs Rondorf 73 e.V., sondern auch ein effektiver Beitrag zum Umweltschutz. Mit der neuen LED-Flutlichtanlage können sowohl Energiebedarf als auch Energiekosten gesenkt werden. Eine gute Investition in die Zukunft. Ich freue mich sehr, dass die tolle Arbeit des Vereins belohnt wird. Die Mitglieder leisten ein großes ehrenamtliches Engagement und sind so eine feste Größe in Rondorf. Für mich ist es wichtig zu betonen, dass die Förderung ein Zeichen der Wertschätzung unsere Sportvereine in der Region und ihrer guten Arbeit ist.“

Oliver Kehrl (CDU) vertritt als direkt gewählter Abgeordneter den Kölner Süden im Landtag von Nordrhein-Westfalen. Er ist ordentliches Mitglied des Rechtsausschusses, des Ausschusses für Wirtschaft, Energie und Landesplanung, des Ausschusses für Digitalisierung und Innovation, der Enquetekommission II „Digitale Transformation der Arbeitswelt in Nordrhein-Westfalen sowie Sprecher im PUA III-Kleve.

 

 

Stadt Köln informiert:

Auf weiteren Straßen in Lindenthal und der Innenstadt hat das Fahrrad Vorfahrt

Das Amt für Straßen und Verkehrsentwicklung richtet in Lindenthal und der Innenstadt ab dieser Woche insgesamt fünf weitere Fahrradstraßen ein. Neben der Fahrradstraßenbeschilderung werden in sämtlichen Straßen zur Verdeutlichung Piktogramme aufgebracht. Die Arbeiten dauern voraussichtlich rund zwei Wochen. Folgende Straßen und Straßenabschnitte werden kurzfristig zu Fahrradstraßen:
  • Eifelwall und Vorgebirgswall im Abschnitt zwischen Volksgarten und Luxemburger Straße (rund 600 Meter)
  • Nebenfahrbahn der Universitätsstraßeim Abschnitt zwischen Clarenbachstraße und Gottfried-Keller-Straße (rund 150 Meter)
  • Weyertal und Arnulfstraße im Abschnitt zwischen Luxemburger Straße und Bachemer Straße (rund 1,4 Kilometer)
Eifelwall/Vorgebirgswall Wegen seiner Bedeutung für den Radverkehr wurde der Abschnitt zwischen Volksgarten und Luxemburger Straße in den Radverkehrskonzepten Innenstadt und Lindenthal als Fahrradstraße definiert. Beide Straßen sind Bestandteil einer stark frequentierten Hauptroute zwischen der südlichen Innenstadt und dem Kölner Westen. Auch für den Kölner Radlernachwuchs stellen der Eifel- und Vorgebirgswall wichtige Verbindungen dar, da sich die Michaeli-Schule und der Waldorfkindergarten im unmittelbaren Umfeld befinden. Im Vorgriff auf die Einrichtung der Fahrradstraße wurde der Eifelwall zwischen Rudolf-Amelunxen-Straße und Höninger Weg bereits im April 2020 im Anschluss an Sanierungsarbeiten an einer Bahnbrücke dauerhaft für den Kfz-Verkehr gesperrt. Für den Abschnitt Vorgebirgswall sowie für die Einfahrt von der Luxemburger Straße in den Eifelwall gilt „Anlieger frei“, das heißt, lediglich Anlieger mit Kfz dürfen den Straßenabschnitt befahren. Nebenfahrbahn Universitätsstraße Die Nebenfahrbahn Universitätsstraße stellt ebenfalls einen wichtigen Bestandteil im Kölner Radverkehrsnetz dar. Zum einen dient die Straße der Erschließung der Universität, zum anderen erfüllt sie eine wichtige Verbindungsfunktion zwischen Ehrenfeld und Lindenthal. Darüber hinaus treffen mit den Lindenthaler Kanälen und der Fahrradstraße „Clarenbachstraße“ weitere stark frequentierte Fahrradachsen auf die Nebenfahrbahn der Universitätsstraße. Um die in Fahrradstraßen zu erfüllenden Mindestbreiten herstellen zu können, wurden im Bereich des Clarenbachkanals sechs Stellplätze umgewandelt. Auch in dieser Fahrradstraße gilt zukünftig „Anlieger frei“, das heißt, lediglich Anlieger mit Kfz dürfen den Straßenabschnitt befahren. Weyertal/Arnulfstraße Auch die Achse Weyertal/Arnulfstraße stellte eine wichtige Verbindungsfunktion für Radfahrende dar, insbesondere auch für Schülerinnen und Schüler. Beide Straßen können weiterhin von Kraftfahrzeugen befahren werden. Die Stadt Köln lädt aus Anlass der Einrichtung dieser beiden Fahrradstraßen zeitnah zu einem Pressetermin ein. Fahrradstraßen im Stadtbezirk Lindenthal Im Stadtbezirk Lindenthal wurden bislang sieben Fahrradstraßen eingerichtet:
  • Berlin-Kölnische-Allee
  • Clarenbachstraße
  • Herbert-Lewin-Straße
  • Lotharstraße
  • Rautenstrauchstraße
  • Richard-Strauss-Straße
  • Weyerstraßerweg
Fahrradstraße – was ist das? Eine Fahrradstraße ist eine Radfahrerinnen und Radfahrern vorbehaltene Straße. Sie haben hier Vorrang und dürfen nebeneinander fahren. Andere Fahrzeuge dürfen die Straße nur dann benutzen, wenn es durch ein Zusatzschild erlaubt wird. Autos und Motorräder müssen sich dem Tempo des Radverkehrs anpassen und besondere Rücksicht nehmen. Als Höchstgeschwindigkeit gilt Tempo 30. Radfahrerinnen und Radfahrer dürfen weder gefährdet noch behindert werden. Fahrradstraßen werden dort eingerichtet, wo der Radverkehr die dominierende Verkehrsart ist oder die Straße an einer Hauptroute des Radverkehrs liegt. (Text:Stadt Köln – Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit)
Stadt Köln informiert:

Überblick über bereits umgesetzte Maßnahmen und Ausblick

66 Foto Hohenstaufenring - Vorher
© Stadt Köln Hohenstaufenring – Vorher
Auf den Kölner Ringen wurden in den letzten drei Jahren rund 4,5 Kilometer neue Radverkehrsanlagen umgesetzt. Im Rahmen einer Fahrradtour über einen Teilabschnitt zwischen Ulrichgasse und Ehrenstraße hat die Stadt Köln am heutigen Dienstag, 20. Oktober 2020, die wesentlichen Planungsaspekte der bisher umgesetzten Maßnahmen an vier Haltepunkten erläutert und einen Ausblick über bevorstehende Lückenschlüsse gegeben, die in 2021 umgesetzt werden sollen:
  1. Station: Ulrichgasse
  2. Station: Fahrradstraßenachse Am Duffesbach
  3. Station: Barbarossaplatz
  4. Station: Querung Ehrenstraße
  5. Station: ehemaliger freilaufender Rechtsabbieger Roonstraße
Ulrichgasse In der Ulrichgasse ist in 2017 im Zuge des Radverkehrskonzeptes Innenstadt in beiden Richtungen eine eigene Spur für Radfahrende eingerichtet worden. Erstmalig in Köln ist eine gesamte Autospur in einen 2,50 Meter breiten Radfahrstreifen umgewandelt worden. Dabei sind auch die Querbeziehungen berücksichtigt worden. So wurden alle in die Ulrichgasse mündenden Einbahnstraßen geöffnet und mit vorgezogenen Aufstellflächen ausgestattet. In 2018 begonnen und in 2019 fertiggestellt wurde der zweite Bauabschnitt der Maßnahme, der unter anderem die Einrichtung 2,50 Meter breiter Radfahrstreifen auf weiten Teilen des Sachsenrings und die Einrichtung von Schutzstreifen auf der Vorgebirgstraße umfasste. Der Fokus der Maßnahme lag auf der radverkehrsfreundlichen Umgestaltung des Knotenpunktes Sachsenring/Ulrichgasse, der im Zuge einer aufwändigen Ampelerneuerung mit indirekten Linksabbiegern für Radfahrende aufgerüstet wurde. In 2020 wurden an mehreren Stellen in der Ulrichgasse neue Grünpfeile für den Radverkehr installiert. Diese ermöglichen Radfahrenden ein vorsichtiges Abbiegen auch bei einem roten Ampelsignal. Für 2021 ist geplant, die Radverkehrsführung auf der Ulrichgasse in Richtung Stadtzentrum zu verlängern.
66 Foto Hohenstaufenring - Ist-zustand
© Stadt Köln Hohenstaufenring – Nachher Fahrradstraßenachse Am Duffesbach Im März 2020 hat die Verwaltung der Bezirksvertretung Innenstadt eine Vorlage vorgestellt, nach der die Querung der Fahrradstraßenachse Am Duffesbach/Am Weidenbach über die Kölner Ringe optimiert werden soll. Die Bezirksvertretung hatte dem Vorhaben einstimmig zugestimmt. In 2021 soll die entsprechende Planung umgesetzt werden. Dabei entfällt die Fahrbeziehung für linksabbiegende Autos aus dem Duffesbach in den nördlichen Salierring gänzlich. Indirekte Linskabbieger und vorgezogene Aufstellflächen für den Radverkehr sollen eingerichtet werden, ehe in den kommenden Jahren die Umwidmung der Ringe-Querachse zur Fahrradstraße umgesetzt wird. Auf der Ringe-Achse selbst werden in diesem Zuge durch die Verlängerung der 2,50 Meter breiten Radfahrstreifen rund 500 Meter Lücke zwischen Barbarossaplatz und Sachsenring geschlossen. Barbarossaplatz/Roonstraße Anfang Oktober 2020 wurden in nördlicher Fahrtrichtung der Ringe zwischen „Neue Weyerstraße“ und Friedrichstraße (Anschluss Pilotstrecke) und in südlicher Fahrtrichtung zwischen Zülpicher Platz und Roonstraße neue, bis zu 2,50 Meter breite Radfahrstreifen eingerichtet. Erstmalig wurden hierbei in Köln Liefer- und Taxistreifen in Mittellage einrichtet. Im Zuge der Maßnahme sind 31 Kurzzeitparkplätze zugunsten von Flächen für Laden/Liefern und Fahrradparken entfallen. Mitte Oktober wurde der freilaufende Rechtsabbieger vom Hohenstaufenring in die Roonstraße zur Erhöhung der Verkehrssicherheit von Fuß- und Radverkehr abgepollert und eine Aufstellfläche vor dem Barbarossaplatz markiert. Pilotstrecke In 2018 wurde die Pilotstrecke auf dem Hohenstaufenring eingeweiht. Auch hier wurden weitgehend 2,50 Meter breite Radfahrstreifen unter Umnutzung der rechten Autofahrspur eingerichtet. Das Prinzip der Umwandlung von Kurzzeitparken in Lade-/Lieferzonen und Flächen für Fahrradparken hatte sich hier erprobt. Es entfielen 48 Stellplätze. Sukzessive wurden die alten baulichen Radwege in den Nebenanlagen zurückgebaut, um mehr Platz für den Fußverkehr zu schaffen. Mit dieser Maßnahme wurde die Reduzierung des Tempolimits auf 30 Stundenkilometer auf allen weiteren Abschnitten der Kölner Ringe initiiert. Aufgrund der positiven Erfahrungen mit der Pilotstrecke wurde das Prinzip auf weitere Straßen übertragen. In 2020 wurden die Radfahrstreifen der Pilotstrecke bis an die bestehende Baustelle auf Höhe des Rudolfplatzes verlängert. Querung Maastrichter Straße In 2017 wurde ein neues Ampelsignal für Radfahrende auf der Querachse Ehrenstraße/Maastrichter Straße installiert, um eine direkte Querung zu ermöglichen. Zuvor mussten Radfahrende einen Umweg über die Fußgängerampel in Kauf nehmen. Noch in 2020 wird ein 2,50 Meter breiter Radfahrstreifen in nördlicher Fahrtrichtung zwischen Rudolfplatz und Ehrenstraße eingerichtet, der Konflikte zwischen Radverkehr und Fußverkehr sowie Radfahrenden untereinander an der Einmündung der Ehrenstraße entschärfen soll. In 2021 sollen die Gegenrichtung und der anschließende Abschnitt bis Am Kümpchenshof radverkehrsfreundlich umgestaltet werden. Auch hier werden zahlreiche Kurzzeitparkplätze zugunsten von Lade-/Lieferzonen sowie Flächen für Fahrradparken entfallen. Die baulichen Radwege in den Nebenanlagen sollen sukzessive zurückgebaut werden. (Text und Fotos Stadt Köln – Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit)
Nun ist es offiziell: Handelskümmerer Hans-Günter Grawe teilt mit, dass am 8.11. unter dem Motto „Veedel l(i)eben“ der Tag des Veedels stattfinden kann. Der Tag des Veedels ist dafür da, sich der lokalen Geschäfte und Angebote bewusst zu werden und verstärkt lokal und regional einzukaufen. Denn direkt vor der eigenen Haustüre können wir leben, entdecken, einkaufen und schlemmen. Und wir hier in Zollstock haben dieses Jahr erstmalig die Gelegenheit, an dieser Aktion, die auf Initiative der Dachorganisation Kölner Interessengemeinschaften der IG Veedellieben in Zusammenarbeit u.a. mit REWE und Radio Köln zustande gekommen ist, teilzunehmen. Die IG Zollstock im Wandel ruft die Zollstocker Geschäftsleute, Gastronomen, Handwerker und Selbstständige auf, sich an dieser Aktion zu beteiligen. Zollstock sollte diese Chance nicht ungenutzt lassen. Wir als IG Zollstock im Wandel werden unsere Mitglieder an diesem Tag durch eigene Aktionen und Werbemöglichkeiten unterstützen und unseren Teil dazu beitragen, dass dieser Tag für Zollstock ein Erfolg wird. Informationen zum Tag des Veedels können gerne unter igzollstockimwandel@gmx.de abgefragt werden.