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Lehren aus der Pandemie
Zusammenhalt in den Veedeln und Digitalisierungsschub

Die Zeit der Coronavirus-Krise wird hoffentlich bald Vergangenheit sein, wir werden in unser normales Leben zurückkehren und froh sein, alles überstanden zu haben. Erinnern sollten wir uns aber daran, dass wir in der schweren Zeit gelernt haben, Dinge zu schätzen, die uns vorher selbstverständlich erschienen: Den Wert der Familie, die Bedeutung eines gut funktionierenden Staates, verlässlicher Politik sowie professioneller Medien. Bewusst geworden ist vielen Menschen, wie existenziell wichtig Polizei, Feuerwehr und Müllentsorgung, Wasser- und Stromversorgung, auch Postzusteller/innen, LKW-Fahrer/innen und Arbeitskräfte im Gesundheitssystem, in der Lebensmittelindustrie und im Einzelhandel für unser tägliches Leben, wie unverzichtbar Kitas und Schulen sind.
Oder dass Digitalisierung nicht nur hip, sondern in einer modernen Gesellschaft auch enorm wichtig ist, sei es im Gesundheitswesen, Schule oder Verwaltung. Die Arbeitswelt wird sich massiv verändern, Homeoffice bedeutet einerseits mehr Freiheit und weniger Pendelverkehre; andererseits müssen wir aufpassen, dass Sozialkontakte und identitätsstiftendes Betriebsleben zu sehr leiden. Und nicht zu vergessen: Wo keine Pendler sind, ist auch weniger Frequenz in Geschäften und Gastronomie.
All diese Lehren aus der Krise könnten zu einer neuen Wertschätzung gesellschaftlichen Zusammenhalts führen. Bei Wiederöffnung nach dem Lockdown sind die Menschen zuerst wieder in ihre Geschäfte vor Ort gegangen, dort wo man sich kennt und wo man sich schätzt. Shopping-Trips in Einkaufs-Malls oder Outletcenter gab es nicht. Die Menschen sind in ihre Veedel geströmt und sind vor Ort zu den Geschäftsleuten und Gastronomen gegangen. Man kennt sich im Veedel und man hilft sich eben auch.
Viele Einzelhändler haben während des Shutdowns Kontakt zu ihren Kunden gehalten über Instagram, Facebook oder Whatsapp. Wir haben mit unseren Stores auch analoges Brief-Mailing an unsere Kundinnen betrieben „Communication Is Everything“ war und bleibt unser Motto. So wussten unsere Kunden immer, dass, wann und wie wir öffnen. Und der Wunsch, die uns bekannten Mitarbeiterinnen in den Geschäften wieder zum Quatschen zu treffen. Veedel sind unsere Heimat und haben somit eine enorm hohe Bedeutung für den sozialen Zusammenhalt.
Das wichtigste neben den Maßnahmen der Einzelnen ist aber das Zusammenarbeiten und Zusammenhalten im Stadtteil. Nur wenn man beim Nachbarn kauft, ihn weiterempfiehlt und gut über die Kaufleute vor Ort spricht, ist vieles möglich. Die Vernetzung in Werbe- und Interessengemeinschaften ist zentral für den Erfolg eines Veedels. Aristoteles hat richtig gesagt „Das Ganze ist mehr als die Summe ihrer Teile“.
Es geht einmal um die Bündelung aller Maßnahmen im Ort, professionelle Strukturen zu schaffen als Partner für Medien, Dienstleister und Stadtverwaltung. Es geht um Skalierung von Ideen und letztlich entsteht daraus Relevanz und Reichweite. Gemeinsame Feste und Events sind wichtige Bausteine für die Attraktivität des Standorts, dort hält man sich gerne auf. Alle Studien belegen, dass die wichtigste Säule für erfolgreiche Stadtteile die Aufenthaltsqualität ist. Sie bestimmt auch die Aufenthaltsdauer und damit die Wahrscheinlichkeit für gute Umsätze.
Wenn diese wichtige Zusammenarbeit in professionellen Interessengemeinschaften im einzelnen Veedel klappt, dann ist es ganz sicher sinnvoll, dies in ganz Köln auszurollen. Die Idee ist ein Dach-Verein mit und für alle Veedels-Interessensgemeinschaften, es gibt davon über 40 in ganz Köln.
Der Sinn liegt auf der Hand: Professionelle Strukturen, planbare Budgets, einen bezahlten Handelskümmerer. Hier könnte Hand in Hand mit der städtischen Wirtschaftsförderung ein modernes Leerstandsmanagement oder die Planung ganzstädtischer Aktivitäten wie der Tag des Veedels koordiniert werden. Mit am wichtigsten ist es aber, dass nur mit einem schlagkräftigen Dach-Verein dem inhabergeführten Handel der digitale Wandel möglich sein wird. Wir können über eine gemeinsame Plattform und auf Social Media die Reichweiten massiv erhöhen für jeden Stadtteil und jedes Geschäft. Auch hier ist das Ganze wieder mehr als die Summe ihrer Teile.
Gemeinsinn und Zusammenhalt sind konstituierende Säulen für eine Stadt wie Köln, nur gemeinsam können wir durch Krisen kommen. Die Digitalisierung ist hierzu kein Gegensatz, sondern der Schlüssel zum Erfolg. Die Pandemie hat uns beides gelehrt: Gemeinsam vor Ort zusammenhalten und gleichzeitig für unser schönes Köln mutig und entschlossen den digitalen Wandel voranbringen!
Oliver Kehrl, MdL
Einzelhändler
Vorstand Aktionsgemeinschaft Rodenkirchen

Die SPD informiert:

Andre Burghardt, 26 Jahre, in Sürth und Weiß groß geworden, kandidiert bei der Wahl zum Kölner Stadtrat am 13. September 2020 für die SPD. Bei der Wahlkreiskonferenz der SPD Köln wurde er mit meiner überragenden Mehrheit von 96,4% zum Ratskandidat, in seinen Veedeln Godorf, Rodenkirchen Süd, Sürth und Weiß, bestätigt und möchte sich nun für die Belange der Bürgerinnen und Bürgern im Kölner Süden einsetzen. „Der Kölner Süden ist meine Heimat, hier bin ich groß geworden. Ich möchte zusammen mit Bürgerinnen und Bürgern, Jung und Alt, die Zukunft des Kölner Südens gestalten“

Seine Familie und er sind im Kölner Süden tief verwurzelt. Die ersten sechs Lebensjahre lebte die Familie in Sürth. Sein Großvater führte 15 Jahre ein Lottogeschäft auf der Sürther Hauptstraße und die Großmutter jahrelang ein Geschenkartikelladen in unmittelbarer Nähe. Das Fußballspielen erlernte Andre im Alter von vier Jahren beim VFL Sürth. Seit 2000 lebt die Familie in Köln Weiß. Hier besuchte er die Albert-Schweitzer-Grundschule und absolvierte sein Abitur an der Gesamtschule Rodenkirchen. Beim TSV Weiß versuchte Andre seine fußballerischen Fähigkeiten an die Jugend weiterzugeben und übte eine Tätigkeit als Jugendtrainer aus. Parallel dazu spielte er in der zweiten Seniorenmannschaft des TSV Weiß. 2014 wechselte er zum TV Rodenkirchen und ist heute fester Bestandteil der ersten Seniorenmannschaft.

Neben seinen Hobbys und dem politischen Engagement studiert Andre Sport und Sozialwissenschaften mit integrierter Förderpädagogik auf Lehramt, an der Deutschen Sporthochschule und Universität Siegen.

Im Mittelpunkt seiner Kandidatur stehen die Themen Wohnen, Bildung, Infrastruktur und Sport. Im Kölner Süden braucht es bezahlbaren Wohnraum für Jung und Alt. Rondorf braucht eine Gesamtschule, da nicht genügend Gesamtschulkapazitäten vorhanden sind. Die Taktungen des öffentlichen Nahverkehrs müssen ausgebaut werden und eine schnellere Verbindung zwischen den Veedeln entstehen. Weitere Sport- und Freizeitangebote für Jung und Alt müssen geschaffen werden.

Soeben haben sich Torsten Ilg, Zollstock, und Hans-Josef Küpper , Sürth, zur neuen Fraktion der Freien Wähler Köln in der Bezirksvertretung Rodenkirchen konstituiert. Ilg wurde zum Vorsitzenden, Hans-Josef Küpper zum stellvertretenden Vorsitzenden gekürt.

Beide sind bereits seit vielen Jahren in der Kölner Kommunalpolitik aktiv. Nachdem Hans-Josef Küpper , den viele im Kölner Süden wegen seiner erfolgreichen Aktivitäten zur Verhinderung des Ausbaus des Hafens Godorf bekannt ist, vor kurzem zu den Freien Wählern stieß, war der folgerichtige nächste Schritt die Konstituierung der Fraktion. Küpper war viele Jahre Mitglied der Kölner CDU, wollte die unsauberen parteiinternen Auseinandersetzungen aber nicht länger hinnehmen.

„An den Freien Wählern finde ich überzeugend, dass sie keine Partei, sondern eine offene und transparente freie Wählergemeinschaft sind. Sie beschränken sich auf die Kölner Kommunalpolitik. Es gibt deshalb keine übergeordneten Gliederungen, die ihnen hereinreden können. Hier freue ich mich auf meine kommunalpolitische Zukunft und schaue nicht mehr zurück , so Küpper.

Torsten Ilg: „Hans-Josef Küpper und ich haben uns auch vorher in der Bezirksvertretung gut verstanden. Ich freue mich sehr auf die enge Zusammenarbeit mit diesem sehr erfahrenen Kommunalpolitiker in der neuen Fraktion.“

Der Vorsitzende Peter Funk erklärte: „Die Freien Wähler Köln verstehen sich als Netzwerk mit den Bürgervereinigungen und Initiativen in Köln, denen wir in den kommunalpolitischen Gremien eine Stimme verleihen. In diesem Sinne arbeitet auch Hans-Josef Küpper schon seit vielen Jahren, auch wenn er damit das eine oder andere Mal in seiner früheren Partei aneckte. Er passt deshalb ausgezeichnet zu uns.

www.freie-waehler-koeln.de

In einer engagierten Diskussion trafen am Samstag Vertreter der Baubranche in Henriette Rekers Wahlbüro aufeinander. In der zweiten Ausgabe von „Reker trifft“ waren Michael Schleicher, Vorstand der Genossenschaft Generationensolidarität e.G. und Christoph Gröner, Vorstandsvorsitzender der CG Gruppe zu Gast.

„Genossenschaftswohnungsbau und private Investoren sind zwei Seiten derselben Medaille“, stellte Reker bereits zu Beginn klar. Deshalb stärke die Stadt die Genossenschaften mit neuen Regelungen zum Erbbaurecht. „Die Stadt braucht beides. Renditeorientierung ja, aber eben auch in die Zukunft gerichtet.“

Michael Schleicher mahnte, es dürfe keinen Ausverkauf der Stadt geben: „Der Genossenschaftsgedanke ist deshalb so wichtig, weil hier jeder Mieter mitverantwortlich für seine Wohnung ist.“

Christoph Gröner plädierte für vielfältigen städtischen Wohnraum: „Wir alle wollen Städte, in denen alle Menschen wohnen können. Deshalb ist es falsch, beim geförderten Wohnraum Schluss zu machen. Denn der Busfahrer und die Krankenschwester profitieren davon nicht. Wir brauchen zusätzlich mehr preisgedämpften Wohnraum.“

„Es könnten viel mehr Menschen einen Wohnberechtigungsschein beantragen. Wir können aber nicht jedem eine geförderte Wohnung zur Verfügung stellen“, so Reker. Deshalb habe man in Köln Instrumente wie das Kooperative Baulandmodell und die Konzeptvergabe entwickelt. „Es ist wichtig, dass nicht derjenige das Grundstück bekommt, der das meiste dafür bezahlen kann, sondern derjenige, der die beste Idee hat. Und wir müssen insgesamt alles schaffen: Geförderten Wohnraum, preisgedämpften Wohnraum aber eben auch teurere Wohnungen, denn wir haben auch viele Leistungsträger und internationale Firmen in Köln, die genau das von der Stadt erwarten.“ Um das alles zu schaffen brauche man verschiedene Modelle und unter anderem mehr Genossenschaften: „Der Wohnungsmarkt muss die gesamte Kölner Gesellschaft abbilden.“

Weitere Informationen unter www.henriette-reker.de

(Text:Wahlbüro Henriette Reker/ Pressesprecherin Vera Küpper)

Die gebürtige Bulgarin und studierte Journalistin Nelly Kostadinova sagt: „Ne Kölsche Jung“ möchte seine Stadt verändern! Seine Energie ist ansteckend, wenn Roberto Campione über Köln spricht. Er möchte Grundwerte in den Schulen vermitteln und die Schulen digitalisieren. Dazu die Verwaltung vereinfachen und Unternehmer und Startups unterstützen, nachhaltige Wohnungen bauen und Menschen glücklich machen… Seine Pläne sind groß, seine Visionen sind mutig.
Schaut das Gespräch mit Roberto Campione und lasst Euch in die Zukunft Kölns führen. Diese Zukunft möchte er gemeinsam mit allen Kölnern kreieren, deshalb kandidiert Roberto Campione bei den Kommunalwahlen am 13. September zum Oberbürgermeister.

Mut Cafe Folge 06 - Roberto Campione: Lasst uns gemeinsam und nachhaltig unsere Stadt kreieren!
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Zu Nelly Kostadinova, sie ist eine Top-Expertin für Veränderungen, für Mut und nachhaltigen Erfolg und für Zufriedenheit im Business.

„Leben ist Veränderung – Veränderungen sind Leben. Mut zu Veränderungen heißt Mut zu Erfolg!“

Nelly Kostadinovas Erfolgsgeschichte ist geprägt von Veränderungen: Die ständige Bereitschaft und der Mut zu Change in allen Bereichen hat sie von der bulgarischen Einwanderin zur internationalen Erfolgsunternehmerin gebracht. Stillstand ist für Nelly Kostadinova ein Fremdwort. Sie weiß: Nur wer sich stets auf neue Situationen einstellt, seine Strategien anpasst und Neuerungen mutig willkommen heißt, kann auf Dauer nachhaltig erfolgreich sein.

Als Vortragsrednerin und Keynote-Speaker aktiviert sie in ihren Zuhörern diese Veränderungspower. Sie gibt Impulse, die eigenen Grenzen zu überwinden, Strukturen aufzubrechen und neuzugestalten. Sie weckt den Mut, alt bekannte Wege zu verlassen, neue Richtungen einzuschlagen und erfolgreich zu beschreiten. Nelly Kostadinova inspiriert Unternehmer, Unternehmen und Mitarbeiter, Veränderungspotentiale und deren Chancen zu erkennen und effektiv umzusetzen. Auf www.nelly-kostadinova.de finden sie zu Ihr wertvolle Informationen

Foto: Attila Radnai

Foto: Attila Radnai

Andreas Kossiski tritt bei der Kommunalwahl am 13. September 2020 als Kandidat der SPD an und möchte Oberbürgermeister von Köln werden. Bereits im Vorfeld der Wahl zeigt sich, dass Andreas Kossiski sehr viel Wert darauflegt, die Menschen und die Probleme in den Veedeln der Stadt Köln kennenzulernen.

Der Landtagsabgeordnete und Gewerkschaftler ist ursprünglich Polizeibeamter und erinnert sich daran, dass früher Dorf- oder Veedels-Polizisten „Streife“ gingen und dabei die Gebiete und die Menschen intensiv kennenlernten.

Am 19.06.2020 unternahm Andreas Kossiski eine „Streife“ per Fahrrad durch Rodenkirchen und sprach mit Bürgern und Mitgliedern der SPD im Kölner Süden.

Startpunkt war der Rodenkirchener Bahnhof

Hier kam die unzureichende Versorgung der Kölner Außengebiete, wie z.B. Weiß oder Sürther Feld mit dem öffentlichen Nahverkehr zur Sprache. André Burghardt, SPD-Kandidat für das südliche Rodenkirchen, Weiss, Sürth und Godorf für den Stadtrat, schilderte, das Busse abends nur selten fahren und das Sürther Feld am Wochenende gar nicht angefahren wird. Andreas Kossiski betonte, dass für Ihn der Fokus nicht nur auf der Kölner Innenstadt liegt, sondern dass der öffentliche Nahverkehr auch in den äußeren Stadtteilen sowie zum Kölner Umland hin funktionieren muss und zwar auch abends und am Wochenende. Gesprochen wurde auch über die zur Diskussion stehende Verbreiterung der Autobahn über die Rodenkirchener Brücke sowie eine neue Autobahn-Rheinbrücke zwischen Köln und Bonn. Dabei sollte nicht nur der Autoverkehr bedacht werden, sondern auch der öffentliche Nahverkehr und der Fahrrad-Verkehr.

Zweiter Stopp war der Bereich Rathaus

Die endlose Geschichte des Rathaus-Neubaus wurde thematisiert. Darüber hinaus wurde angesprochen, dass in Rodenkirchen Räume für Jugendliche, ein Bürgerhaus fehlt. Andreas Kossiski regt an, darüber nachzudenken, ob solche Einrichtungen im Umfeld des Rathauses oder einer Schule untergebracht werden können. Dazu sollten zunächst die Erfahrungen aus anderen Stadtteilen mit ähnlichen Einrichtungen zu Rate gezogen werden. Danach fiel der Blick auf den Bereich zwischen Rathaus und Rhein. Die vielen oberirdischen Parkplätze dort sind nicht mehr zeitgemäß und der Weg zum Rhein lädt wirklich nicht zum Flanieren ein. Die Rodenkirchener SPD spricht sich dafür aus, dass der gesamte Bereich, den man als „Tor zum Rhein“ bezeichnen kann, so geändert wird, dass die Parkplätze unter die Erde kommen, dass Wohnungen gebaut werden und attraktive Wegeverbindungen vom Rodenkirchener Zentrum zum Rhein entstehen. Auch Andreas Kossiski spricht sich dafür aus, dass eine städtebauliche Gesamtplanung für diesen Bereich erfolgen soll und dass dafür zunächst Ideen gesammelt werden sollen.

Dritter Stopp war die Ecke Weißer Str./Grimmelshausener Straße

Die dort angesiedelte Hauptschule wird ja nicht weiter betrieben. Ein guter Ort, um darüber nachzudenken, in welche Schule denn Schüler gehen sollen, wenn es keine Hauptschule mehr gibt und in Köln viel zu wenig Gesamtschulplätze vorhanden sind. Andreas Kossiski betont, dass in Köln rund 1.000 Gesamtschulplätze fehlen. Indem man weiter Gymnasien baue, werde der Elternwille ignoriert. Von Berit Blümel, SPDKandidatin für Marienburg und Rodenkirchen für den Stadtrat, wird darauf hingewiesen, dass der Fehlbedarf noch höher liege, da sich viele Schülerinnen und Schüler angesichts der Lage gar nicht erst für eine Gesamtschule beworben haben. Gerade im Kölner Süden wäre eine Gesamtschule in Rondorf äußerst sinnvoll. Leider wird diese im Kölner Stadtrat von CDU, FDP und Grünen verhindert. Andreas Kossiski betont, dass viele Kinder mangels Alternative auf ein Gymnasium gehen müssen, dann aber nach einigen Jahren dort scheitern und riesige Probleme bekommen. Er kämpft bei der Kommunalwahl dafür, dass er Oberbürgermeister wird und dass die SPD in Köln wieder stärker wird. Dann wird es in Rondorf eine Gesamtschule geben!

Vierter Stopp war das Rodenkirchener Schwimmbad

Die Schwimmzeiten werden dort immer mehr reduziert. Die Außenanlagen machen einen vernachlässigten Eindruck. Andreas Kossiski wird sich dafür einsetzen, dass die Veedel in Köln gestärkt werden und dazu gehört auch, dass Schwimmbäder gepflegt und möglichst umfassend genutzt werden können.

Fünfter Stopp war die Ecke Sürther Straße / Eygelshovener Straße

An der Nahtstelle zwischen der Diakonie Michaelshoven und dem Sürther Feld wird erörtert, was dort erforderlich ist. Die Rodenkirchener SPD hat immer dagegen gekämpft, dass das Sürther Feld eine reine „Schlafstadt“ wird. Sie hat sich dafür eingesetzt, dass das Sürther Feld und die angrenzenden Gebiete zu einem Veedel „Michaelshoven“ mit einem attraktiven Ortsmittelpunkt mit guter Aufenthaltsqualität zusammenwachsen.

Die Stadt Köln hat daraufhin bereits vor Jahren beschlossen, dass dort ein VeedelsMittelpunkt (Nahbereichszentrum) entstehen soll, die Realisierung scheiterte aber immer wieder. Andreas Kossiski findet es völlig unverständlich, dass ein so großer Bereich aus alter und neuer Bebauung immer noch ohne die erforderliche Infrastruktur ist. Gerade das Einkaufen von Kleinigkeiten vor Ort, ein Bereich mit Aufenthaltsqualität im Veedel zum Kaffee-Trinken usw. verringert Autoverkehr und stärkt die sozialen Kontakte in der Nachbarschaft. Er weist darauf hin, dass die SPD im Wahlprogramm zur Kommunalwahl äußerst großen Wert darauflegt, dass die Veedel aufgewertet werden müssen.

Weiterhin wird angesprochen, dass die Ämter der Kölner Verwaltung bei der Planung des Veedels-Zentrums nur unzureichend miteinander an einem städtebaulichen Gesamtkonzept gearbeitet haben. Auch hat es seitens der Stadt -trotz vieler Bemühungen der Rodenkirchener SPD- keine ausreichende Abstimmung zum Städtebau mit dem kooperationsbereiten Grundstücksnachbarn Diakonie gegeben. Andreas Kossiski wird als Oberbürgermeister die Verwaltung anders arbeiten lassen als bisher. Projekte wie das Veedels-Zentrum Michaelshoven müssen als städtebauliche Gesamtplanung von einer Projektleitung mit entsprechenden Mitarbeitern aus den einzelnen Ämtern realisiert werden.

Sechster Stopp war die Fuhrwerkswaage am Sürther Bahnhof

Die Probleme des Kunst-Raums wurden mit den Verantwortlichen angesprochen.

Timon Marland, SPD-Kandidat für die Bezirksvertretung, erklärte, dass die Fuhrwerkswaage eine wichtige kulturelle Institution im Kölner Süden sei. Die SPD wird sich stark dafür einsetzen, dass sie erhalten bleibt.

Letzter Stopp war der Sürther Markt

Auch dort wurde Andreas Kossiski von Bürgern und Mirko Hertel, SPD-Kandidat für die Bezirksvertretung, zu verschiedensten Punkten angesprochen. Er betonte, dass er sich auf dieser „Streife“ nur einen Überblick verschaffen kann, dass er aber wiederkommt und sich dabei gezielt mit einzelnen Themen beschäftigen möchte.

 

Surther Feld 200619

 

Tor zum Rhein 200619

Seit Jahren verschlechtern sich die Unfallzahlen entgegen dem Trend beim Gesamtverkehr. Und es gibt erste Hinweise, dass sich die Situation seit der Corona-Krise deutlich zugespitzt hat. Anlässlich des Verkehrssicherheitstages am 20. Juni ruft der ADFC die Kommunen auf, jetzt Beschleunigungsprogramme für den Radinfrastrukturausbau aufzusetzen.

ADFC-Bundesgeschäftsführer Burkhard Stork sagt: „Der Radverkehr wächst seit Jahren, besonders in den Städten. Das ist politisch so gewollt – und diese Entwicklung soll im Sinne des Klimapakets sogar kräftig vorangetrieben werden. Gleichzeitig kommt der Infrastrukturausbau nicht hinterher, weil deutsche Bürgermeisterinnen und Verwaltungsleiter dem Radverkehr zu zaghaft mehr Platz zugestehen. Das ist gefährlich, und wir haben jetzt Alarmstufe Gelb. Verkehrsverwaltungen handeln unverantwortlich, wenn sie die Sicherheit für Radfahrende nicht durch Beruhigung des Autoverkehrs, bessere Radwege, optimierte Ampelschaltungen und sichere Kreuzungen schnell verbessern. Mit Popup-Infrastrukturelementen kann jede Kommune sofort damit anfangen, die Verkehrssicherheit für Radfahrende zu erhöhen.“

Zahl der Unfälle überproportional angestiegen

Nach internen Auswertungen des ADFC haben die Fahrradunfälle seit dem Corona-Shutdown im Vergleich zum Vorjahr deutlich zugenommen. Stork: „Was mir im Moment auch große Sorgen macht, sind die 700.000 Schulkinder, die in diesem Jahr wegen Corona keine Radfahrprüfung machen konnten und deshalb kein Praxistraining hatten. Wollen wir wirklich zulassen, dass diese Kinder jetzt alle mit dem Auto zur Schule gekarrt werden?“

Alle 20 Stunden stirbt eine Radfahrerin / ein Radfahrer 

Seit 2017 verschlechtern sich die Unfallzahlen beim Radverkehr kontinuierlich. 88.850 Radfahrerinnen und Radfahrer verunglückten 2018 auf deutschen Straßen – das waren 11 Prozent mehr als im Vorjahr. Unter den Unfallopfern waren auch 10.225 Kinder, das entspricht einem Plus von fast 4 Prozent. 445 Radfahrende kamen 2018 zu Tode, das sind fast 17 Prozent mehr als 2017. Unter den Getöteten waren 21 Kinder, sechs von ihnen starben durch rechtsabbiegende LKW. Weitere Unfalldaten gibt es auf den Seiten des Deutschen Verkehrssicherheitsrates.

Hauptunfallgegner: Auto

Etwa zwei Drittel aller Fahrradunfälle sind Kollisionen mit Autos. Hauptschuld trägt in den allermeisten Fällen (75 Prozent) der Autofahrer beziehungsweise die Autofahrerin. Bei knapp 20 Prozent der polizeilich erfassten Unfälle ist kein Unfallgegner im Spiel. Bei diesen sogenannten Alleinunfällen kommen Radfahrende beispielsweise durch mangelhafte Infrastruktur zu Fall – also durch Schlaglöcher, Baumwurzelaufbrüche, Abbruchkanten oder Hindernisse auf dem Radweg.

Auto-optimierte Infrastruktur ist das Problem

Zentrales Problem für die Sicherheit von Radfahrenden ist nach Auffassung des ADFC die immer noch für den Autoverkehr optimierte Infrastruktur. Stork: „Kreuzungen werden zugunsten der Kfz-Menge geplant, die man drüberleiten kann – nicht zugunsten der Sicherheit für alle. Und auch beim Platz wird zuerst geschaut, dass der Autoverkehr genug bekommt. Fuß- und Radverkehr muss sich dann auf Restflächen quetschen. Damit muss endlich Schluss sein. Deutschland braucht Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer – und zwar sofort.“

(Text:ADFC)

Über den ADFC

Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit mehr als 190.000 Mitgliedern die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik und Tourismus. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die

Torsten Ilg Kommunalpolitiker Freie Wähler Köln -Mitglied der Bezirksvertretung  Köln-Rodenkirchen informiert:

Das bin ich: Torsten Ilg, Ihr Kandidat im Stadtbezirk Rodenkirchen
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Die gestrige Sitzung des Rates der Stadt Köln wurde damit eröffnet, dass die Stadtverwaltung über den aktuellen Stand der Kölner Situation mit SARS-CoV-2 berichtet hat. In einer hierzu auch durch die FDP einberufenen Aktuellen Stunde bedankte der FDP-Fraktionsgeschäftsführer Ulrich Breite sich bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Gesundheitsamtes und den Kölnerinnen und Kölnern für die übernommene Verantwortung.

Der Antrag der FDP-Fraktion zur Wohnungsbauwende wurde von der Mehrheit des Rates abgelehnt. Das kritisierte der Fraktionsvorsitzende der FDP, Ralph Sterck:

„Traurig, dass der Rat weiterhin an der nicht funktionierenden Wohnungsbaustrategie festhält. Die Bevölkerungszahl in Köln wächst ständig, der Wohnungsbau hält aber damit nicht mehr Schritt. Statt auf die rahmensetzende Ordnungspolitik einer Sozialen Marktwirtschaft zu setzen, wird vermehrt mit Regulierung und Zwang reagiert. Die Folge ist, dass Investoren bis hin zu Genossenschaften sich verschreckt aus Köln zurückziehen und dadurch viel zu wenige Wohnungen in Köln gebaut werden. So wird bundesweit nur über Köln gelacht.“

Gemeinsam mit SPD, CDU, Grünen und Linken hat die FDP eine Resolution beschlossen, dass der Rat sich für den Erhalt der Arbeitsplätze in Köln einsetzt. Hierzu erläuterte der Sprecher für Wirtschaft für die FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln, Volker Görzel:

„Frau Reker, Sie können vielleicht Corona, aber Sie können kein Kaufhof! Ein Gespräch mit den Betriebsräten in letzter Minute heilt auch nicht ihre vorherige Untätigkeit und das Versäumnis, sich für den Standort Köln starkzumachen.“

Es kann nicht sein, dass kürzlich noch die Beschäftigten im Einzelhandel die Heldinnen und Helden waren, die den Laden am Laufen halten, nun aber plötzlich vor die Tür gesetzt werden sollen. Kaufhof und Karstadt gehören zu Köln und dafür müssen wir uns einsetzen.“

Im Anschluss hat der Rat über die Pläne zur Erweiterung des FC-Geländes debattiert und diese beschlossen. Hierzu erklärt der sportpolitische Sprecher der FDP-Fraktion, Ulrich Breite:

„Kinder und Jugendliche, aber auch alle anderen Generationen zum Sport an der frischen Luft in den Äußeren Grüngürtel mit den Bau von attraktiven Sportanlagen zu bringen, hält die FDP nicht für einen Frevel, sondern als Erfüllung einer sportgerechten und kinder- und jugendfreundlichen Stadt. Gerade das, wer sich die Planung und Historie des aus einer Brache entstandenen Grüngürtels anschaut, ist das Erbe eines Konrad Adenauers.

Der Rat hat Leitlinien für eine breitere Öffentlichkeitsbeteiligung der Stadt Köln beschlossen. Ein dazugehöriger Antrag der FDP-Fraktion, neben Stadtgesellschaft, Politik und Verwaltung, auch Unternehmen und Gewerkschaften mit einzubeziehen wurde mehrheitlich abgelehnt. Dazu erklärt die stellvertretende Fraktionsvorsitzende, Katja Hoyer:

„Die Corona Pandemie hat gezeigt unter welchem großen wirtschaftlichen Druck die Unternehmen in unserer Stadt stehen. Viele sind in ihrer Existenz bedroht. Mit dieser Krise geht zugleich der Verlust vieler Arbeitsplätze einher. Die Interessen von Unternehmen sowie von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern sind von so wesentlicher Bedeutung für die wirtschaftliche Zukunft  unserer Stadt und vor allem für das materielle Wohlergehen unser Bürgerinnen und Bürger, dass ihre Perspektiven im Beirat vertreten sein sollten. Bedauerlich und ein klares Zeichen, dass dies eine Mehrheit im Rat anders sieht.“

Anschließend hat der Rat ein zweites Maßnahmenpaket für Schulbauprojekte beschlossen, welches auch bereits vom Haushaltsbündnis in der vergangenen Ratssitzung beantragt wurde. Dies kommentiert die Sprecherin für Schulpolitik im Rat, Sylvia Laufenberg:

„Wir begrüßen den getroffenen Beschluss außerordentlich. Wir könnten aber schon weiter sein, wenn schon vor Jahren auf die FDP gehört worden wäre. Denn unsere Schulen hätten schon längst von Total- und Generalunternehmen gebaut werden können. Aber für die Mehrheit des Rates war dies lange Teufelswerk. Daher ist es schön, dass wir nun endlich einen kleinen Schritt weiterkommen.“

Christoph Schykowski, Fraktionsvorsitzender der CDU informiert:

Anlässlich seiner offiziellen Kandidatur für die Freien Wähler bei der kommenden Kommunalwahl, hat die CDU-Fraktionder Bezirksvertretung Rodenkirchen in ihrer heutigen Sitzung Hans-Josef Küpper aus der Fraktion ausgeschlossen.

Dazu erklärt der Fraktionsvorsitzende Christoph Schykowski: „Eine Kandidatur für eine konkurrierende Partei oder politische Gruppierung ist mit einer Mitgliedschaft in der CDU-Fraktion unvereinbar.“

Für den CDU-Stadtbezirksvorsitzenden Oliver Kehrl ist der Ausschluss das Ergebnis einer jahrelangen Auseinandersetzung: „Leider kommt diese Entwicklung für uns nicht überraschend.“ Küpper habe in den letzten Jahren mehrfach seine politische Orientierung geändert und sei daher auch für die Kommunalwahl für die CDU nicht wieder aufgestellt worden. „Dass diese Reise für ihn jetzt bei einer Gruppierung endet, die auch Heimat ehemaliger AfD-Mitglieder ist, bestätigt uns noch einmal, dass keine Zusammenarbeit mehr möglich ist.“

Auch Heribert Hirte, Vorsitzender des Ortsverbandes Sürth, in dem Küpper Mitglied ist, begrüßt das Ausschlussverfahren: „Wer im Interesse des politischen Gegners handelt, schadet seiner Partei und kann kein Mitglied bleiben. Hierfür gibt es klare Regeln.“

Der Kreisvorstand der CDU wird Hans-Josef Küpper in einem ersten Schritt den Austritt aus der Partei empfehlen.

Christoph Schykowski, Fraktionsvorsitzender
Foto: U. Fackert