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Weitere Informationen erhalten Sie unter www.kcg.de

 

Patronatsgang Godorf

 

Im Januar feierte die Sankt Sebastianus Schützenbruderschaft Godorf 1851 e.V. den Namenstag ihres Schutzpatrons in St. Katharina, Godorf.

Der heilige Sebastian ist einer der drei Schutzheiligen Roms und der Schützenbruderschaften. Er ist ebenfalls Patron der Sterbenden, Eisenhändler, Töpfer, Gärtner, Gerber, Bürstenbinder, der Polizisten in Deutschland und Italien, Soldaten und Kriegsinvaliden, Büchsenmacher, Eisen- und Zinngießer, Steinmetze, Jäger, Leichenträger, Waldarbeiter. Die Gläubigen rufen ihn gegen die Feinde der Kirche an.

Die Schützenbruderschaften in Deutschland und dem benachbarten Ausland basieren auf historischen Bürgerwehren, die insbesondere kirchliche Veranstaltungen schützten. Es gibt Sport-Schützenvereine für jedermann und Schützenbruderschaften, die früher nur Personen mit christlicher Konfession offen standen. Dies hat sich in modernen Zeiten gewandelt. Die Schützen nehmen an Prozessionen und kirchlichen Festen teil – mit Fahnen, Spalieren und Umzügen. Schützenbruderschaften veranstalten regelmäßig Schützenfeste mit Königsschießen. Die älteste Schützenbruderschaft in unserer Gegend ist die Sankt Sebastianus Bruderschaft Brühl, die erstmals 1442 erwähnt wurde. 2016 erfolgte für die Bruderschaften die Auszeichnung im Sinne des Übereinkommens zur Erhaltung des Immateriellen Kulturerbes der UNESCO.

Für die Schützenvereine steht das sportliche Schießen im Vordergrund. Bei den Schützenbruderschaften ist dies ebenfalls unverzichtbar, hingegen stehen die karitativen und kirchlichen Aufgaben der Schützen ebenso im Fokus.

Die Sankt Sebastianus Bruderschaft Godorf 1851 e.V. begreift sich als römisch-katholischer Verband in der Gemeinde. Ausgesprochen engagiert ist der Verein bei seiner Jugendarbeit.

Im Wortgottesdienst wies Bezirkspräses Reinhold Steinröder auf das Motto der diesjährigen Sternsingeraktion hin „Wir gehören zusammen“. Er mahnte die Schützen zu innerem Frieden im Verein und wünschte ein gutes Gelingen für die geplanten Veranstaltungen.

Nach dem Gottesdienst zogen die Schützen in einem Umzug durch Godorf, bei dem sie eine Blaskapelle begleitete. Im Schützenheim klang der Tag mit Preisverleihungen und Essen aus.

 

Termine 2019:

28.02.2019         Weiberfastnacht im Schützenheim

04.03.2019         Ausklang Rosenmontag im Schützenheim

22.04.2019         Ostermontagsschießen 10.30 Uhr bis 13.30 Uhr

27.04.2019         Maibaumaufstellen ab 14.00 Uhr

25.05.2019         Schützenfest, Godorf Messe 17.00 Uhr

und anschließend Schützenball

26.05.2019         Schützenfest Godorf Schützenzug 15:00 Uhr

28.09.2019         Majestätenball Godorf (4. Samstag im September)

02.11.2019         Seniorenfest in Godorf

06.11.2019         Martinszug in Godorf 17:00 Uhr

30.11.2019         Weihnachtsbaum aufstellen ab 09:00 Uhr

 

Jeden Donnerstag ab 18:00, Treffen im Vereinsheim, Godorf. Interessierte sind herzlich willkommen. Weitere Informationen unter: http://www.st-sebastianus-godorf.de

Text: Carola Steiner

Eigentlich waren wir nurauf ein nettesGespräch und ein Foto verabredet .
Doch Günter Hunenbart erschien in voller Kanuten-Montur und nutzte
gleich die Gelegenheit,
wieder in sein geliebtes Boot zu steigen. 78 Jahre
ist er inzwischen, das Kanu ist seine Leidenschaft. Er zählt zu
den aktivsten Mitgliedern des Kanu-Clubs Grün-Gelb, versäumt
kein Training und ist in der Regel zweimal in der Woche
auf dem Wasser.
Die 78 Jahre sieht man ihm nicht an. »Tragt das Boot schonmal
runter, ein Foto am Wasser ist doch besser.« Kurz darauf
kommt Günter Hunenbart beschwingten Schrittes mit einem
Glänzen in den Augen und macht das Boot wasserfertig. Es
ist zwar diesig und nieselig, »das Wetter ist mir egal, hauptsache
es geht aufs Wasser.« Sein Trainer Andreas Breitbart
kennt seinen kanujecken Vereinskameraden nur zu gut.
»Günter versäumt kein Ausgleichstraining. Zweimal die Woche
sitzt er mindestens im Kanu, er bekommt vom Wasser
nie genug.«
Das ist schon seit Jahren, genau gesagt seit 1960 so. »Meine
Familie hat mich infiziert«, erinnert sich Günter Hunenbart.
»Ich saß einmal im Kanu, dann war es passiert, das hat mich
nicht mehr losgelassen.« Alles Mögliche hat er im Kanusport
mitgemacht. Ob Rennsport, Wildwasser, Slalom, Abfahrt mit
Kanadier, mehrtägige Touren oder einfach mal eine Runde
auf dem Rhein – hauptsache er hatte genug Wasser unter
dem Boot. »1961 bin ich sogar eine Deutsche Meisterschaft
mitgefahren. Aber als Anfänger hatte ich keine Chance.«
Während des Gespräches wird leichtfüßig das Boot zu
Wasser gelassen, alles wird abfahrbereit gemacht. Wieder
einmal. Ob es nicht langsam etwas viel wird? »Im
Gegenteil. Je älter ich werde, desto mehr gehe ich aufs
Wasser. Früher hat mich der Beruf oft daran gehindert,
jetzt bin ich komplett frei.« Sein Arzt fördert den Kanusport,
»es gibt kaum ein besseres Training für Ausdauer
und Kraft.« In der aktuellen Saison ist er bereits 1200
Kilometer gefahren, eine Wahnsinnsstrecke. »Man muss sich
vorstellen, eine Tagesetappe sind etwa 40 Kilometer, oft
fahren wir nach Mondorf und zurück, das ist eine unserer
Standardstrecken«, so sein Trainer. Dabei geht es die halbe
Strecke gegen die Strömung: »Da braucht man locker seine
zwei Stunden.« Zurück geht es dann etwas entspannter in
einem Drittel der Zeit. Aufpassen muss man auf den Schiffsverkehr,
»den dürfen wir in keiner Weise behindern. Wir müssen
die großen Kähne sehen, nicht die uns, denn bremsen
können die nicht.«
Eine richtig große Tour ist er mit dem Verein zuletzt vor vier
Jahren gefahren. »Unser Traum war es, den Rhein von Konstanz
bis zur Nordsee zu fahren, das sind gut 1000 Kilometer«,
so Trainer Andreas Breitbart. Die Tour wurde in vier Etappen
aufgeteilt, in vier aufeinanderfolgenden Sommern gefahren.
Geschlafen wurde in Zelten und auf Luftmatratzen, »das
macht der Günter auch heute noch.« Gerne geht man auf
zwei- oder drei-Tagestouren Richtung Luxemburg, Belgien,
die Eifel oder ins Bergische. »Da sind die ganzen kleinen und
wilden Flüsse, das macht erst richtig Spaß.«
Spaß macht ihm auch die heutige Fahrt. Nur mal kurz für ein
Foto auf’s Wasser, das reicht natürlich nicht. Kurzentschlossen
winkt Günter Hunenbart, ruft einen Abschied und entschwindet
auf dem Rhein Richtung Mondorf. »Der ist jetzt
erst einmal zwei Stunden unterwegs«, lacht Andreas Breitbart.
Passieren wird nichts, die Kanuten sind für alle Eventualitäten
gerüstet. So gibt es neben dem körperlichen Training
auch immer wieder Übungen für den Fall des Kenterns oder
eines Paddelbruchs. Günter Hunenbart ist seit 1960 immer
wieder sicher zurück gekommen, auch heute bestehen
daran keine Zweifel. (kgs)

Mindestens einmal pro Woche Training
und am Wochenende Auftritte –
das Programm des Kinder- und
Jugendtanzcorps der KG Kapelle
Jonge aus Köln-Weiß ist auch in dieser
Session wieder ambitioniert. Alle
fiebern schon den aktuellen Tänzen
entgegen.
Jetzt beginnt die heiß ersehnte Hochphase
des Karnevals, schon jetzt ist
abzusehen, dass die Gruppe mehr als
30 Auftritte im Kölner Süden absolvieren
wird.
Bis zu 70 Kinder und Jugendliche im Alter
von vier bis Mitte 20 können dann
wieder gemeinsam auf der Bühne stehen
und für Ihr Kamellegeld tanzen.
Die Züge sind nämlich der Abschluss
der Session und da möchten die Kinder
und Jugendlichen, viel zu werfen
haben.
Für das Tanzcorps, welches von Tamara
Noa trainiert wird, ist jetzt eine tolle
Zeit und macht es keinen Unterschied,
ob es bei großen Karnevalsveranstaltungen,
in Kindergärten, Seniorenheimen
oder einer privaten Feier heißt
»Minis und Maxis tanzt«. Das größte
Lob ist neben einem gefüllten »Klingelbüggel
« der Applaus der
Gäste und ein gut gefüllter
Auftrittskalender. Und so
freuen sie sich, wenn noch
der eine oder andere sie
bucht oder gar Ihr Sponsor
wird.
Natürlich können nach
Karneval wieder Kinder und Jugendlichen
dazu kommen. Der Sommer
wird nämlich für Teambuilding, soziales
Engagement und viele Ausfl üge
genutzt, um den Gemeinschaftssinn
zu fördern.
Auf Ihrem Facebook-Auftritt und auf
www.tckapellejonge.de sind viele
schöne Fotos und Eindrücke zu sehen
– reinschauen lohnt sich!

Das ideale Weihnachtsgeschenk für Motorsport-Fans:
Verschenken Sie eine Fahrt als Co-Pilot im Rennwagen –
Adrenalin garantiert: Sie erwarten 73 Kurven, tückische
Kuppen, starke Neigungen und knapp 300 Höhenmeter
auf dem Nürburgring – eine Fahrt mit rasanter Geschwindigkeit
durch die »Grüne Hölle«. Auf rund 24 Kilometern
erleben Sie eine Kombination aus Grand-Prix-Strecke und der
Nordschleife. Das Fahrzeug ist der hochgerüstete OPEL
ASTRA OPC CUP des Motorsport-Teams S&W-Racing aus
Rodenkirchen. Mehr Informationen finden Sie unter
www.sw-racing-de/renntaxi. SW-Racing freut sich auf
Ihre Anfrage für die Rennsaison 2019, gerne per Mail an
schulz@sw-racing.de – Rennsport hautnah, Emotionen auf
Hochtouren und ein Erlebnis, das bleibt.

Tanzcorps der KG Kapelle Jonge Köln-Weiss von 1990 berichtet:

Der Nikolaus war da!
Wie jedes Jahr besuchte uns auch wieder der Nikolaus. In seinem goldenen Buch stand sehr viel Lob aber auch ein wenig Kritik für unser Tänzerinnen und Tänzer. Nachdem der Eine oder Andere ein Gedicht aufgesagt, ein Lied gesungen oder etwas vorgetanzt hatte, gab es natürlich auch Geschenke und einen riesigen Schokonikolaus für alle. (Fotos:Patricia Noa)

  1. KRV ERGO-CUP am neuen Standort angekommen

Mannschafts-Gesamtwertung geht erneut an die Sportler des Kölner Rudervereins von 1877

Der diesjährige Ruderergometer-Wettbewerb des Kölner Rudervereines von 1877 e.V. (KRV) in der erst kürzlich sanierten und technisch perfekt ausgerüsteten Aula des Friedrich-Wilhelm-Gymnasiums (FWG) in der Kölner Südstadt ist von allen Beteiligten gut angenommen worden. Die Aula ist groß genug für die aufgebauten Sportgeräte und die Wettkampfleitung. Sie ist luftig gebaut mit einer im Obergeschoß gelegenen Tribüne und bietet auch genügend Raum für Zuschauer unmittelbar vor den Sportlerinnen und Sportlern.

Der Wettbewerb bot am Samstag, 08. Dezember 2018, ein spannendes Kräftemessen für Teilnehmer verschiedener Altersklassen, Rennruderer, Breitensportler, Zuschauer und Firmen. Als Besonderheit gab es erstmals für einen ERGO-CUP-Wettbewerb einen internationalen Online-Wettkampf. Von 10 bis 17 Uhr standen 48 Rennen auf dem Programm.

Etwa 200 Sportler kämpften teilweise bis zur Erschöpfung auf den elektronisch miteinander vernetzten Trainingsgeräten gegeneinander. Die Technik erlaubte es, alle Ruderer auf einer symbolischen Regattabahn auf einer Leinwand abzubilden, so dass die Zuschauer über kurze Distanz das Renngeschehen hautnah mitverfolgen konnten. Ihr Anfeuerungsrufe erreichten in der Aula teilweise eine Lautstärke, die das eigene Wort verstummen ließen. Moderator Arno Bös sorgte durch seine fachkundigen Ansagen und eine fetzige Partymusik für eine spannungsgeladene Atmosphäre, die Teilnehmer wie Zuschauer gleichermaßen anspornte. Solch eine Nähe zu den Athleten ist auf Sportveranstaltungen im Freien kaum zu erleben: hautnah waren die von physischer Anspannung und Emotionen geprägten Gesichter der Sportler zu erkennen. Insgesamt erinnerte die Stimmung in ihrer Intensität an einen Boxkampf in einer verschwitzten kleinen Arena.

Höchste Aufmerksamkeit und Anspannung dann bei der Technik-AG der Schule, dem Moderator und den beiden Organisatoren der Veranstaltung, Guido Deinas und Bernd Zünkler, als erstmals während eines Ergo-Cups eine Internetverbindung zu einem ausländischen Ruderclub in den USA und den Niederlanden aufgebaut wurde. Im anschließenden Online-Rennen mit Ruderern des KRV projizierte die neu entwickelte Software eine fotorealistische Darstellung mit Ruderern auf einer Regattastrecke auf die Leinwand. Die Zuschauer fühlten sich an Sportanimationen mit Videokonsolen erinnert. Leider waren die beiden amerikanischen Mannschaften nach kurzer Zeit durch ein Verbindungsproblem nicht mehr zu sehen, ließen sich aber nicht entmutigen, fuhren trotzdem weiter und teilten ihre Ergebnisse per Screenshot mit. Nach einem Vergleich der erreichten Zeiten stand der KRV als Sieger dieses internationalen Freundschaftsrennen fest. Eine großartige Premiere, die sicherlich Nachahmer finden wird.

Die vom Rahmenprogramm des Stadtachters im Juli bekannte kölsche Rockband Kempest Feinest hatte wohl Interesse am Rudersport bekommen und nahm ebenfalls am Firmen-Wettbewerb teil. Hier war es amüsant zu erleben, welche verschiedenen Techniken die jeweils vier Staffelteilnehmer anwendeten, um alle 500 m auf dem beweglichen Rollsitz zu wechseln. Deutlich ein Beitrag, das Zusammengehörigkeitsgefühl der Betriebsangehörigen untereinander und die Identifikation mit ihrer Firma zu beflügeln. Das im Obergeschoß angebotene Benefizrudern auf einem modernsten elektronischen Ruderergometer, entwickelt von deutschen Olympioniken, wurde gut angenommen. Die dabei gesammelten Spenden stockte die Monsignore Dr. Heckenbach-Stiftung aus Bornheim auf 1000 Euro auf und unterstützt damit Sportangebote für behinderte und bedürftige Kindern der Maria-Montessori-Schule in Brühl. Die Oberstufe des Friedrich-Wilhelm-Gymnasiums sorgte mit allerhand Leckereien für das leibliche Wohl der Besucher und konnte so einen beträchtlichen Beitrag zur Finanzierung ihrer Abiturfeier erlangen.

Wie im Vorjahr erkämpften sich die Ruderinnen und Ruderer des KRV die meisten Siege des Tages und damit den Hauptpreis der gesamten Veranstaltung, ein Ruderergometer.

Der Schirmherr des 6. KRV ERGO-CUPs, Prof. Dr. Andreas Pinkwart, NRW-Minister für Wirtschaft und Digitalisierung, wünschte über eine Videobotschaft gutes Gelingen. Er hob insbesondere die internationale Vernetzung der Veranstaltung über das Internet hervor, ein Highlight am Schluss des Programms.

Mit Blick auf die sportlichen Ergebnisse war der 6. KRV ERGO-CUP wiederum eine Bereicherung der Kölner Sportszene und wird sicherlich 2019 seine Fortsetzung finden.

Die Ergebnisse im Einzelnen finden Sie in der angehefteten Datei.

(Text: Sz)

Fotos: Axel Kohring

Das singende Bootshaus – Im Kanu-Club Grün-Gelb Köln (KCG)

Sing doch ene met!

Singen ist die schönste Kommunikationsform der Menschen und gemeinsam im Chor ist es noch schöner. Und unsere Stadt Köln mit ihrer Musikhochschule, ihren dutzenden Opern-, Konzert- und Amateurchören und gefühlt 10.000 Kölschliedern ist ganz bestimmt die Welthauptstadt des Singens.

Was macht ein Kanuverein nach dem Abpaddeln? Da hatten Gitte und Wilfried „Stachu“ Buchmann schon vor drei Jahren die Idee, auch mal wieder gemeinsam zu singen, schon weil es eine alte Tradition im KCG gibt. Schon zu Zeiten der Vereinsgründung vor über 60 Jahren wurde an manchen Sommerabenden am Lagerfeuer zu Mandolinenklängen gesungen und  gemeinsames Singen war der Ausklang eines Paddeltages.

Richtig schön sollten unsere neuen Gesangsabende im Bootshaus werden, deshalb war professionelle Hilfe gefragt. Vor drei Jahren hatten wir deshalb schon mal einen Chorleiter engagiert; im Jahr darauf übernahm der Kantor der Evangelischen Gemeinde von Köln Poll die Leitung des „KCG-Chores“. Danach war erst mal Pause, denn es war nicht einfach für uns Amateursänger einen geeigneten und willigen Leiter zu finden. Doch Gitte und Stachu Buchmann  gaben nicht auf. Da wurde erst mal in den eigenen Reihen geforscht. Welches Mitglied kann ein Instrument spielen, welche Lieder wären für einen spontanen „Laienchor“ geeignet, wer könnte das ganze moderieren und welche technische Unterstützung wäre notwendig?

Und siehe da; Unter unseren Vereinsneulingen fand sich doch tatsächlich ein Potential professioneller und/oder neben-beruflicher Musikschaffender, die auch bereit waren, das „Singende Bootshaus“ zu realisieren.

Da ist zunächst Birgit Wegemann, Mitglied seit dem letzten Jahr. Sie hat über die Kanuschule zu uns gefunden. Birgit studierte Musik und Gesang und gibt neben vielen Auftritten als Sopransängerin Kurse (auch für  jedermann) in allen Bereichen der Stimm-, Sprach- und Gesangsbildung. Näheres findet man unter ihrer Website www.musico.de.

Und dann fand sich zu unserer Freude ein weiterer Musiker für die Veranstaltung, Ralf Hölker. Er kam vor zwei Jahren zu unserem Verein und kann sich besonders für das Stehpaddeln (SUP) begeistern. Ralf ist promovierter Arzt für Allgemeinmedizin und hat sich spezialisiert auf Schlafförderung und Stressverminderung. Auch bei seinen Hörbüchern zum besseren Einschlafen und zum Entspannen spielt Musik eine große Rolle, denn was entspannt und erfreut den Menschen mehr als die Musik!? Näheres findet ihr unter seiner Website:  www.schlaffoerderung.de

Schlager, Popsongs, Evergreens, Volkslieder und natürlich Kölsche Lieder, das ganze große Liederspektrum hatten Birgit und Ralf mit großem Engagement eingeübt und präsentiert. Und alle waren begeistert. Gitte als Initiator ließ sich sogar zu einem Solo-Gesangsautritt überreden und Jobst Epmeier hatte die Aufgabe übernommen, den Abend zu moderieren. So also traf sich zur Zeit der langen Abende die neue Chorleitung mit einer großen hochmotivierten Sängerschaar zum „Singenden Bootshaus“. Birgit bespielte das elektronischen Klavier und  Ralf die Gitarre und gaben so den Ton an.

Stachu hatte sich wie immer um das technische Equipment gekümmert. Das tolle war die Projektion aller Texte synchron auf eine große Bildwand, so dass wirklich jeder mitsingen oder summen konnte, wenn er nur irgendwie die Melodie kannte. Das war auch nötig, denn Gitte und Stachu hatten ordentlich Werbung für den Abend gemacht und auch alle Kanu-Vereine aus Rodenkirchen eingeladen. So waren rund 70 Sänger und Sängerinnen zusammen gekommen, der große Vereinssaal des KCG war proppevoll und es kam ein gesangsfreudiger und lautstarker Chor zustande.

Etwas untergegangen war die Information, dass der Abend bayrisch gestaltet werden sollte. Vielleicht hatten auch die wenigsten Lust dazu. Aber Regine Will hatte mit ihrem Catering-Service Green Cuisine ausnahmsweise eine deftige „Bayrische Brotzeit“ bereitgestellt und das hat allen dann doch zugesagt.

Großer und dankbarer Beifall an die Chorleitung und schließlich an uns selbst, besser konnten wir nicht singen.

Wir hoffen, dass wir uns im nächsten Jahr im Singenden Bootshaus wiedersehen.

Text und Foto: Wolfgang Lambert

Die Gesamtschule Rodenkirchen informiert:

Im laufenden Schuljahr gibt es an der Gesamtschule Rodenkirchen wieder die beliebte Arbeitsgemeinschaft „kicken & lesen“, in diesem Jahr mit den Trainerinnen Katharina Ende, Hanne Naß und Trainer Hannes Dietrich. 17 Jungs aus dem 6. Jahrgang kommen Mittwochnachmittags in die Sporthalle, um ihre Fähigkeiten im Fußball und im Lesen zu trainieren. Die AG richtet sich nur an Jungs der sechsten Klassen, weil verschiedene Studien gezeigt haben, dass Jungen schlechter lesen können als Mädchen. In dieser Altersgruppe sind Mädchen im Schnitt den Jungs sogar ein ganzes Schuljahr voraus.

Dieses Jahr kann die AG der Gesamtschule Rodenkirchen zwar im Gegensatz zum vorangegangenen Schuljahr nicht am offiziellen Wettbewerb der SK-Stiftung  und der Stiftung des 1. FC Köln teilnehmen, denn in diesem Jahr sind aus Rotationsgründen 12 andere Schulen ausgewählt worden. Doch Lesen und Fußballspielen trainieren kann man ja trotzdem. Wie im letzten Jahr gibt es auch dieses Mal wieder einige Special Events.

Das Erste fand Mitte November statt: Die 96-fache Fußball-Nationalspielerin Inka Grings kam zu Besuch, um mit den 17 Jungs aus dem 6. Jahrgang zu trainieren. Nach einer kurzen Begrüßung wurden die Spieler im Training ordentlich gefordert. Anschließend wurde ein Spiel veranstaltet, bei dem Inka Grings sogar mit den Jungen aufs Feld ging und ihre außergewöhnlichen Fähigkeiten am Ball zeigte. Am Ende hatten die AG-Teilnehmer noch die Möglichkeit, in einer Fragerunde mehr über Inka Grings Karriere, ihre Lieblingsmannschaft und das Leben einer Profi-Fußballerin zu erfahren. Zum Abschluss wurden noch Autorgramme verteilt und Selfies mit Inka Grings gemacht.

Im Winter ist in der AG ein gemeinsamer Besuch eines FC-Spiels geplant und bis zum Ende des Schulhalbjahres wird weiter fleißig trainiert, damit die Jungs sowohl auf dem Platz als auch neben dem Platz Profis werden.

Fotos: Gerhard Richter

Fotos: Gerhard Richter

Christopher Brück: „Eine schwierige und lehrreiche Saison liegt hinter uns“

In der Saison 2018 hat Christopher Brück einen neuen Weg eingeschlagen und ist als Stammfahrer zum Team von Konrad Motorsport gewechselt. Mit dem Lamborghini Huracan GT3 absolvierte der Kölner alle Rennen zur VLN Langstreckenmeisterschaft sowie das 24h Rennen auf dem Nürburgring. Rückblickend betrachtet war es für den Rennprofi aus Köln ein durchaus schwieriges aber zugleich auch äußerst lehrreiches Jahr.

Wir wussten schon vor dieser Saison, dass es für uns nicht einfach werden wird. Es war schließlich die erste vollständige Nordschleifensaison mit dem Lamborghini Huracan GT3 und wir mussten gegenüber den langjährigen Teilnehmern der VLN einiges aufholen. So galt für uns auch die Divise in den ersten Rennen Erfahrung zu sammeln und uns Stück für Stück zu verbessern. In meinen Augen ist es uns insgesamt auch sehr gut gelungen, wobei wir natürlich auch einige Rückschläge hinnehmen mussten“, bilanziert Brück.

So verlief der Saisonstart fast schon erwartungsgemäß schwierig. Vor allem die Reifenkomponente, stellte das Team rund um Christopher Brück zum Auftakt vor eine große Herausforderung. „Man kann vor der Saison schon Testarbeit leisten, allerdings findet die richtige Standortbestimmung erst unter Rennbedingungen statt. So haben wir bei den ersten beiden VLN Läufen feststellen müssen, dass wir mit unserem angedachtenReifenpartner keinen Erfolg haben werden und sind während des Qualifikationsrennens auf einen anderen Hersteller umgestiegen“, so Brück, für den dieser Schritt nach wie vor Gold wert war. „Wir haben seit diesem Zeitpunkt vertrauen ins Auto gefunden und konnten eine deutliche Performancesteigerung vorweisen.“

Den Höhepunkt erreichte man im Rahmen des sechsten VLN Laufes. Hier gelang es Brück mit dem Lamborghini Huracan GT3 im Qualifying erstmalig die magische Schallmauer von achtMinuten zu knacken. Zudem fuhr er gemeinsam mit seinem Teamkollegen Michele Di Martino im Rennen auf das Gesamtpodium. „An diesen Lauf erinnern wir uns sehr gerne zurück. Der dritte Gesamtrang war ein klasse Ergebnis und ein toller Erfolg für das ganze Team von Konrad Motorsport, das so viel Arbeit in dieses Projekt steckt. Wir haben spätestens dort bewiesen, dass wir ein konkurrenzfähiges Paket zusammen haben.Leider hat uns danach das nötige Glück gefehlt, um noch einmal ein ähnliches Resultat erzielen zu können.“ 

Top-10 Ergebnisse, wie zuletzt mit dem neunten Gesamtrang beim VLN-Finale, waren somit im weiteren Saisonverlauf das Maximum. „In der zweiten Saisonhälfte waren es immer wieder Kleinigkeiten, die uns zurückgeworfen haben. Zudem waren wir auch auf unglückliche Art und Weise in einigen Unfällen verwickelt. Es war einfach unglaublich viel Pech dabei und wir mussten ein wenig Lehrgeld bezahlen.“

Trotzdem blickt der Kölner angesichts der gesammelten Eindrücke mit großer Zuversicht in die Zukunft. „Wir hätten uns von dieser Saison natürlich etwas mehr erhofft, aber wie gesagt es war unsere Premiere. Demzufolge stand das Jahr ganz im Zeichen der Fahrzeugentwicklung. Wir haben dabei wirklich enorm viel gelernt und wissen nun, welch großes Potential unser Lamborghini Huracan GT3 in sich birgt. Im nächsten Jahr fangen wir mit einer ganz anderen Basis an und es wird sicherlich mit uns zu rechnen sein. An dieser Stelle noch einmal vielen Dank an die gesamte Mannschaft von Konrad Motorsport für die tolle Arbeit in der abgelaufenen Saison.“

Text: Media-DaCo (Daniel Cornesse) und Fotos: Björn Schüller/Hardy Elis