Unternehmer: Vier Irrtümer zur Cybersicherheit – Profis müssen ran

 

Vielen Unternehmern ist die IT ein Graus. Kompliziert, zeitfressend und verkaufen tut sie auch nicht. Wenn dann noch das Thema Sicherheit dazu kommt, fällt für viele komplett die Klappe. „Warum soll ausgerechnet ich gehackt werden?“ „Noch mehr Geld für die interne Organisation?“  „Ich habe da keine Zeit für, ich muss verkaufen.“ Diese Denkweise kann schnell nach hinten losgehen. Wenn der eigene Computer erstmal gehackt ist, verliert man schnell die Kontrolle über seinen Betrieb. Und das geht schneller, als mancher sich vorstellen kann. Deshalb fassen wir hier die vier größten Irrtümer in Sachen Cybersicherheit zusammen.

Irrtum 1 „Mein Betrieb ist für Hacker nicht relevant.“

Die meisten Hackerangriffe wenden sich nicht gezielt gegen ein bestimmtes Unternehmen, sondern funktionieren nach dem Gießkannenprinzip. Man sucht, wo das Tor weit offensteht, kann dort bedenkenlos erst einmal einen Blick hineinwerfen. Das erklärt auch die hohen Fallzahlen: 64.426 Fälle von Cyberkriminalität wurden nach Angaben des Bundeskriminalamtes alleine im Jahr 2013 in Deutschland verzeichnet, neuere offizielle Zahlen gibt es noch nicht. Fest steht aber: Die Dunkelziffer ist weit höher, denn nur die wenigsten Firmen bringen eine Cyberattacke überhaupt zur Anzeige – oder sie bemerken den Angriff erst gar nicht.

Fazit: Ob Privatperson, Kleinbetrieb oder Konzern – die vermeintlich fehlende Relevanz spielt nur eine untergeordnete Rolle.

Irrtum 2: „Mein Unternehmen ist nicht von der IT abhängig“

Alles eine Frage der Definition. Unternehmen, die digital produzieren oder einen Onlineshop betreiben sind natürlich abhängiger als beispielsweise ein Handwerksbetrieb. Aber auch der Elektriker um die Ecke erhält seine Aufträge mitunter per E-Mail, hat eine Unternehmensseite oder schickt Angebote übers Tablet raus. Und wer organisiert seine Kundenkontaktdaten heute nicht am PC oder auf dem Smartphone? Gerade die Buchhaltung läuft komplett auf dem Rechner, genauso wie der Datenaustausch mit Ämtern und Steuerberater.

Fazit: Ob Kleinbetrieb oder Konzern – ohne IT geht nichts, sind die Daten nicht verfügbar, gib es existenzielle Probleme.

Irrtum 3: „Mein Anti-Virenprogramm schützt mich bereits ausreichend.“

Schön, wenn man so ein Programm hat. Aber: Rund 92 Prozent aller Cyber-Angriffe beginnen mit einer Phishing-E-Mail – und eben die werden nicht unbedingt von gängiger Schutzsoftware abgewehrt. Hier hilft vor allem Security-Awareness, neudeutsch für: Sei  skeptisch! Vertraue nicht  jedem x-beliebigen E-Mail-Absender, achte  auf Warnsignale wie falsche Anreden, fehlende Umlaute oder einfach nur gruseligen Satzbau. „Der Konto wurde eingeschränkt, bitte bewahrheiten Sie sich“ – so etwas kommt nicht von Amazon und Co.

Fazit: Einzelmaßnahmen bieten keinen ausreichenden Schutz. Hohe Achtsamkeit ist der beste Schutz gegen Angriffe aus dem Web.

Irrtum 4: „Mir oder meinem Unternehmen passiert schon nichts, das hat die Vergangenheit bewiesen.“

Hackerangriffe werden immer professionelle. Die Angreifer sind personell und finanziell meist viel besser aufgestellt als ihre Opfer – der altbekannte Kampf gegen Windmühlen. Hinzu kommt ein besonders fieser Aspekt: Woher weiß man  überhaupt, dass bisher alles gutgegangen ist. Den meisten ist nämlich überhaupt nicht bewusst, dass sie bereits Opfer einer Cyberattacke geworden sind. Wenn zum Beispiel das eigene System gehackt und als Teil eines Bot-Netzes missbraucht wird, läuft das im Hintergrund und wird vom Opfer in den meisten Fällen gar nicht bemerkt. Das Dumme dabei: Wegen fehlender Sicherungsmaßnahmen können dann sogar Ansprüche von Geschädigten gegen das eigene Unternehmen geltend gemacht werden.

 

Was tun?

Es geht um die Existenz des Unternehmens. Diese muss abgesichert werden – da kann nur ein neutraler Sicherheitsexperte helfen. Der überprüft das Unternehmen, die IT-Dienstleister und alle, die mit der Unternehmens- IT in Berührung kommen. Gemeinsam wird eine Strategie entwickelt,  umgesetzt und immer aktuell gehalten.

Fazit: Aufpassen alleine reicht nicht – die Unternehmenssicherheit muss professionell aufgestellt werden.  (ks)

Möchten Sie weitere Informationen auf  www.sld.de finden Sie viele Informationen und die richtigen Ansprechpartner

Emil-Hoffmann-Straße 23a  50996 Köln   TELEFON  +49 2236 / 3981-0

 

 

Unternehmer: Vier Irrtümer zur Cybersicherheit – Profis müssen ran

 

Vielen Unternehmern ist die IT ein Graus. Kompliziert, zeitfressend und verkaufen tut sie auch nicht. Wenn dann noch das Thema Sicherheit dazu kommt, fällt für viele komplett die Klappe. „Warum soll ausgerechnet ich gehackt werden?“ „Noch mehr Geld für die interne Organisation?“  „Ich habe da keine Zeit für, ich muss verkaufen.“ Diese Denkweise kann schnell nach hinten losgehen. Wenn der eigene Computer erstmal gehackt ist, verliert man schnell die Kontrolle über seinen Betrieb. Und das geht schneller, als mancher sich vorstellen kann. Deshalb fassen wir hier die vier größten Irrtümer in Sachen Cybersicherheit zusammen.

Irrtum 1 „Mein Betrieb ist für Hacker nicht relevant.“

Die meisten Hackerangriffe wenden sich nicht gezielt gegen ein bestimmtes Unternehmen, sondern funktionieren nach dem Gießkannenprinzip. Man sucht, wo das Tor weit offensteht, kann dort bedenkenlos erst einmal einen Blick hineinwerfen. Das erklärt auch die hohen Fallzahlen: 64.426 Fälle von Cyberkriminalität wurden nach Angaben des Bundeskriminalamtes alleine im Jahr 2013 in Deutschland verzeichnet, neuere offizielle Zahlen gibt es noch nicht. Fest steht aber: Die Dunkelziffer ist weit höher, denn nur die wenigsten Firmen bringen eine Cyberattacke überhaupt zur Anzeige – oder sie bemerken den Angriff erst gar nicht.

Fazit: Ob Privatperson, Kleinbetrieb oder Konzern – die vermeintlich fehlende Relevanz spielt nur eine untergeordnete Rolle.

Irrtum 2: „Mein Unternehmen ist nicht von der IT abhängig“

Alles eine Frage der Definition. Unternehmen, die digital produzieren oder einen Onlineshop betreiben sind natürlich abhängiger als beispielsweise ein Handwerksbetrieb. Aber auch der Elektriker um die Ecke erhält seine Aufträge mitunter per E-Mail, hat eine Unternehmensseite oder schickt Angebote übers Tablet raus. Und wer organisiert seine Kundenkontaktdaten heute nicht am PC oder auf dem Smartphone? Gerade die Buchhaltung läuft komplett auf dem Rechner, genauso wie der Datenaustausch mit Ämtern und Steuerberater.

Fazit: Ob Kleinbetrieb oder Konzern – ohne IT geht nichts, sind die Daten nicht verfügbar, gib es existenzielle Probleme.

Irrtum 3: „Mein Anti-Virenprogramm schützt mich bereits ausreichend.“

Schön, wenn man so ein Programm hat. Aber: Rund 92 Prozent aller Cyber-Angriffe beginnen mit einer Phishing-E-Mail – und eben die werden nicht unbedingt von gängiger Schutzsoftware abgewehrt. Hier hilft vor allem Security-Awareness, neudeutsch für: Sei  skeptisch! Vertraue nicht  jedem x-beliebigen E-Mail-Absender, achte  auf Warnsignale wie falsche Anreden, fehlende Umlaute oder einfach nur gruseligen Satzbau. „Der Konto wurde eingeschränkt, bitte bewahrheiten Sie sich“ – so etwas kommt nicht von Amazon und Co.

Fazit: Einzelmaßnahmen bieten keinen ausreichenden Schutz. Hohe Achtsamkeit ist der beste Schutz gegen Angriffe aus dem Web.

Irrtum 4: „Mir oder meinem Unternehmen passiert schon nichts, das hat die Vergangenheit bewiesen.“

Hackerangriffe werden immer professionelle. Die Angreifer sind personell und finanziell meist viel besser aufgestellt als ihre Opfer – der altbekannte Kampf gegen Windmühlen. Hinzu kommt ein besonders fieser Aspekt: Woher weiß man  überhaupt, dass bisher alles gutgegangen ist. Den meisten ist nämlich überhaupt nicht bewusst, dass sie bereits Opfer einer Cyberattacke geworden sind. Wenn zum Beispiel das eigene System gehackt und als Teil eines Bot-Netzes missbraucht wird, läuft das im Hintergrund und wird vom Opfer in den meisten Fällen gar nicht bemerkt. Das Dumme dabei: Wegen fehlender Sicherungsmaßnahmen können dann sogar Ansprüche von Geschädigten gegen das eigene Unternehmen geltend gemacht werden.

 

Was tun?

Es geht um die Existenz des Unternehmens. Diese muss abgesichert werden – da kann nur ein neutraler Sicherheitsexperte helfen. Der überprüft das Unternehmen, die IT-Dienstleister und alle, die mit der Unternehmens- IT in Berührung kommen. Gemeinsam wird eine Strategie entwickelt,  umgesetzt und immer aktuell gehalten.

Fazit: Aufpassen alleine reicht nicht – die Unternehmenssicherheit muss professionell aufgestellt werden.  (ks)

Möchten Sie weitere Informationen auf  www.sld.de finden Sie viele Informationen und die richtigen Ansprechpartner

Emil-Hoffmann-Straße 23a  50996 Köln   TELEFON  +49 2236 / 3981-0

 

 

Wenn ich gefragt werde, wie ich zur Zahnmedizin gekommen bin, fällt mir sofort mein Zahnarzt aus Kindertagen ein. Er trug zu seinem schmuddeligen Kittel den bezeichnenden Vornamen Adolf. Und er arbeitete lautstark nach dem Wer-schreit-hat-Recht-Prinzip. Dass der Mundraum eines kleinen Mädchens mehr sein könnte als eine Baustelle, kam ihm nicht in den Sinn.

Ich erinnere mich noch gut, wie ich schweigend die schreiende Ungerechtigkeit ertrug, die ich diesem Mann gegenüber empfand. Und mit seinem Bohrer bohrte er, ohne es zu wissen, einen Wunsch tief in meine kleine Seele. Er begann mit dem Satz „Wenn ich einmal groß bin und an deiner Stelle stehe …“  Wenn ich einmal Zahnärztin sein würde, sollte kein Mensch mehr solche Qualen erleiden müssen. Weder physisch noch emotional. Soviel stand fest.

Jahre später habe ich tatsächlich Zahnmedizin studiert. Ich hatte immer noch die Wohlfühl-Praxis vor Augen, die ich als Kind so schmerzlich vermisst habe. Und ich war immer noch hoch motiviert. Doch Träume in die Tat umzusetzen ist manchmal mit viel Risiko verbunden. Das wurde mir bewusst, als ich endlich meine eigene Praxis eröffnen wollte…….

Weitere Informationen

Dr. Dr. Thea Lingohr und Kollegen

Zahnärztin und Oralchirurgin

Bonner Str. 207

50968 Köln

 

Telefon: 0221 9345451

Telefax: 0221 9345575

 

E-Mail: service@dr-lingohr.de

www.dr-lingohr.de

Förderverein St. Antonius: Vorstand bestätigt und erweitert

Auf der Mitgliederversammlung des Fördervereins des St. Antonius Krankenhauses wurden die bisherigen Vorstandsmitglieder für die nächsten zwei Jahre im Amt bestätigt: Annelie Kever-Henseler (Vorsitzende), Prof. Dr. Rudolf Mies (Stellvertreter), Andreas Henseler (Schatzmeister), Dorothee Houben (Beisitzerin). Neu als Beisitzer dazu gekommen ist Dr. Jörg Klusemann. Als Revisoren wurden Willi Bollenbeck und Karl-Heinz Otten wiedergewählt.

Zuvor hatte die Kever-Henseler im Rechenschaftsbericht die Aktivitäten in den Jahren 2017 und 2018 dargelegt. Schwerpunkt war die Veranstaltungsreihe „Antonius Forum“. Sie besteht seit über 10 Jahren und richtet sich mit leicht verständlichen medizinischen Vorträgen an interessierte Bürgerinnen und Bürger. Alle waren sich einig, dass die beliebte und stets gut besuchte Veranstaltungsreihe wie bisher im Krankenhaus und verschiedenen Senioreneinrichtungen weitergeführt werden soll.

Von Geschäftsführerin Heidi Jansen erhielten die Vereinsmitglieder einen Einblick in die Lage des Hauses und erfuhren, welche Projekte geplant sind oder bereits realisiert wurden: z. B. die Erweiterung des Kardio-Diabetes Zentrums um einen eigenständigen Sektor Elektrophysiologie für die Diagnose und Behandlung von Herzrhythmusstörungen; sowie die Neuordnung der Notfallversorgung. Deren ärztlicher Leiter, Benjamin Orth, stellte das Konzept vor, zu der eine Ersteinschätzung jedes Patienten direkt nach dem Eintreffen gehört, um Schwerstkranke sofort versorgen zu können. Die umgebauten Räumlichkeiten verfügen jetzt auch über eine „Chest-Pain-Unit“ mit vier Betten zur sofortigen und professionellen Versorgung von Patienten mit Brustschmerzen.

Die Herbstvorträge des Antonius Forums beginnen am Samstag, dem 28. Sept., 11.00 Uhr, St. Antonius Krankenhaus, Schiller Str. 23, Bayenthal, mit der Vorstellung des neuen Leiters der Elektrophysiologie, Priv.-Dozent Dr. med. Erol Saygili. Damit das Herz im Rhythmus bleibt, lautet sein Vortrag.

Das komplette Programm kann man bestellen unter: foerderverein@antonius-koeln.de oder herunterladen unter www.antonius-koeln.de.

Bonner Rudergesellschaft gewinnt erneut Kölner Stadtachter

Bonner Ruderer machen ihrem Verein zum 100. Geburtstag ein besonderes Geschenk

Die Athleten der Bonner Rudergesellschaft gewinnen nach ihrem Erfolg im letzten Jahr erneut den Kölner Stadtachter knapp vor dem Crefelder Ruder-Club. Die Sprintspezialisten aus Krefeld setzen sich wie erwartet an die Spitze und führten lange Zeit einen Bord an Bord-Kampf mit den ebenfalls favorisieren Teams aus Aachen und Leverkusen, dicht gefolgt vom Boot I des Kölner Rudervereins. Die Bonner holten dann auf der Strecke auf und nutzten in der folgenden Innenkurve den kürzeren Weg zum Überholen. Damit war das Endergebnis perfekt: Hinter den Bonnern und dem Crefelder Ruder-Club folgen auf den Plätzen das Boot der RWTH Aachen, des RTHC Leverkusen und des Kölner Rudervereins. Das Feld wurde komplettiert durch den Neusser Ruderverein, Köln II (der Nachwuchs) und die Hürther Rudergesellschaft. (Sz)

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte www.krv77.de

Der Kunde shoppt und die Ware wird nach Hause geliefert
Was in Amerika schon lange üblich, kommt immer mehr auch bei uns an:
Die Warenlieferung per (Lasten-) Rad nach Hause. In Bayenthal und in der
Südstadt geht das schon ganz vorbildlich. Ab sofort können die Kunden
gemütlich im Veedel einkaufen und sich alles bequem nach Hause liefern
lassen.
Mit www.bikesyndikat.de haben Geschäfte und Kunden einen Anbieter
gefunden, der diesen Service klimaneutral, schnell, staufrei und kundenfreundlich
erledigt. Dazu bietet diese preisgünstige Dienstleistung einen
wertvollen Beitrag für die Umwelt und unterstützen zusätzlich den Luftreinhalteplan
der Stadt Köln. Wie es geht? Der Kunde kauft ein und bittet das
Geschäft um Zustellung der gekauften Waren. Das Geschäft beauftragt
den Radkurier und stellt die entstehenden Lieferpreise dem Kunden in
Rechnung, und ein paar Stunden später wird die Ware ausgeliefert.

Willkommen im SeniorenNetzwerk Bayenthal!

Bei uns können Sie:

  • An wohnortnahen Angeboten und Veranstaltungen teilnehmen.
  • Neue Kontakte in Ihrem Stadtteil knüpfen.
  • Ihre Wünsche und Ideen einbringen und aktiv im SeniorenNetzwerk Bayenthal mitarbeiten – z.B. eine Radfahrgruppe initiieren, einen Literaturkreis anbieten, sich in der Flüchtlingshilfe engagieren, etc.

Aktivitäten und Angebote des SeniorenNetzwerks Bayenthal:

  • Stadtteil-Frühstück – Gemeinsam frühstücken, Neues erfahren, Kontakte knüpfen
  • Spaziergeh-Treff – Gemeinsame Touren in und rund um Köln
  • Gymnastik 60plus – Mobilisation, Kräftigung und Entspannung
  • Yoga für Seniorinnen und Senioren
  • Vorträge, Feste, gemeinsamer Besuch von Kulturveranstaltungen
  • AG zur Unterstützung von Flüchtlingen, die in Bayenthal leben
  • Gesprächskreis zu aktuellen Themen – Alltags- und politische Themen diskutieren
  • Gesprächskreis „Förderung des Sicherheitsgefühls von Seniorinnen und Senioren“
  • Computer-Kurse für Seniorinnen und Senioren – Kurse für Anfänger und Fortgeschrittene, Word, Internet, Fotobearbeitung

Gerne können Sie auch unseren monatlichen Rundbrief beziehen:

Den aktuellen Rundbrief mit allen neusten Aktivitäten im SeniorenNetzwerk und weiteren Tipps und Terminen in und rund um Bayenthal können Sie per E-Mail erhalten oder im Büro des SeniorenNetzwerks abholen.

 Rufen Sie an oder kommen Sie vorbei, wir freuen uns auf Sie!

Heike Wagner
0221/37 93 17 65
seniorennetzwerk.bayenthal@gmail.com
http://www.seniorennetzwerke-koeln.de

c/o St. Antonius Krankenhaus, Zi. 1015,
Schillerstraße 23
50968 Köln

 

Die Profi-Sportlerkarriere ist spätestens
mit dem vierzigsten Geburtstag
Geschichte. Auch wenn man es sich
nicht gerne eingesteht, mit dem Alter
verändert sich vieles – und nicht alles
zum Positiven. Das eigene Verhalten
hat allerdings großen Einfluss auf vieles,
was mit Körper und Geist passiert.
Schauen wir den zunächst Tatsachen
ins Auge: Unsere körperliche Leistungsfähigkeit
sinkt im Laufe unseres Lebens.
Wir verlieren zwischen dem zwanzigsten
und siebzigstem Lebensjahr bis zu
40 % unserer Muskelmasse. Nach dem
dreißigsten Geburtstag nimmt die Ausdauerleistung
alle zehn Jahre um bis
zu 15 Prozent ab. Ab dem fünfzigsten
Geburtstag büßen wir bis zu 15 % an
Kraft ein. Schließlich werden wir immer
dicker, das Risiko für gewisse Alterszipperlein
und Krebs steigt. Die Folge: Der
Mensch ist im Alter unzufrieden er fühlt
sich eingeschränkt, begrenzt und oft
sogar krank fühlt.
Das müssen wir so nicht hinnehmen:
Mit dem richtigen Sport bleiben wir
auch im Alter gesund und fit wie ein
Turnschuh. So verlängert sich sie
die Lebenserwartung um fünf Jahre
(Quelle: Oslo University Hospital). Über
Fünfzigjährige erreichen mit gezieltem
Krafttraining die Leistungsfähigkeit eines
unsportlichen Dreißigjährigen. Mit
gezieltem Ausdauertraining schaffen
über 65-jährige eine bessere Ausdauerleistung
als unter 54-jährige Marathonläufer.
(Quelle:PACE-Studie).
Die Konsequenzen können sich sehen
lassen: Wer sich zweimal in der
Woche körperlich verausgabt, senkt
sein Sterberisiko um 30 Prozent und
sein Krebsrisiko um 18 Prozent. Wer
überhaupt Sport treibt, kann die Wahrscheinlichkeit
für Herz-Kreislauf-Erkrankungen
um 41 Prozent verringern.
(Quelle: Loughborough University)
Was sollen wir konkret tun? Mit Kraftund
Ausdauertraining lassen sich wahre
Wunder bewirken. Wichtig ist, das
Programm muss altersgerecht sein,
aber trotzdem fordern. Einsteiger und
Sportmuffel beginnen am besten mit
langen Spaziergängen.
Anschließend startet man das Ausdauertraining.
Man trainiert mit einer
maximalen Belastung von etwa 60 Prozent
der altersgerechten maximalen
Herzfrequenz, um sich nicht zu überanstrengen.
Die Faustregel: Während des
Sports kann man sich normal unterhalten.
Geeignet sind Walken, Nordic Walking,
Schwimmen, Wandern oder Radfahren.
Indoor trainiert man Ausdauer
zu Hause oder im Fitnessstudio mit einem
Rudergerät, auf einem Crosstrainer,
einem Laufband oder sogar mit
Aqua-Fitness im Pool.
Das Krafttraining beugt Rücken- und
Gelenkschmerzen, Übergewicht, Alterszucker,
Knochenabbau und Osteoporose
vor. Zudem strafft es die Figur,
denn Muskeln sind wahre Fettverbrennungsöfen.
Krafttraining im Alter betreibt
man entweder im Fitnessstudio
oder in den eigenen vier Wänden mit
Kraftgeräten, Kurz- und Langhanteln
oder Medizinbällen.
Wo gibt es Angebote im Kölner Süden?
Der Stadtsportbund hat alle Aktivitäten
und Vereine mit entsprechenden Angeboten
auf seiner Website aufgelistet:
www.ssbk.de/sport-im-verein.html
aufgelistet. In jedem Fitnessstudio und
Verein kann man sich kostenlos beraten
lassen. (kgs)