Ich suche ab dem 1. Februar einen Fahrer für die Maternus Apotheke für die Auslieferung der Medikamente.

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Martina Köllner

Der Rheinauhafen. Seltsam, wie oft ich doch hier spaziere oder mit dem Rad vorbeikomme.

Viel ist da gewichen und hat Neuem Platz gemacht. Für die Kranhäuser zum Beispiel, viel fotografiert und in Szene gesetzt – aber ein Fan bin ich persönlich jetzt nicht. Für mich fühlen sie sich fremd an und verbauen die Sicht auf den Dom.

Die Halbinsel, auf der sie stehen, heißt übrigens „Werthchen“. Bis ins 19. Jahrhundert hinein war hier tatsächlich eine kleine Insel, die eben seit Jahrhunderten „Werthchen“ genannt wurde. Sie ist der Ursprung des Hafens.

Hier lagen hier die Oberländer-Schiffe, die die Waren der Niederländer-Schiffe aufnahmen und umgekehrt. Die Niederländer-Schiffe waren fette, große Lastkähne, geeignet, viele Waren auf einmal aufnehmen zu können. Sie haben den Rhein bis an die Mündung bedient. Sie hatten aber kurz hinter Köln das Problem, dass sie zu groß waren, um den Fluss Richtung Süden zu befahren. Dies übernahmen in Köln als Umschlagsplatz eben die Oberländer-Schiffe, die kleiner waren und wesentlich weniger Tiefgang hatten. Ein Teil dieses Umladens geschah eben hier auf dieser Insel. Viel Arbeit für kräftige Männer, die mit dem ständigen Be- und Entladen ihr Auskommen hatten.

Erst mit der Industrialisierung, recht spät sogar, in den 1890’er Jahren, entstand der Rheinauhafen in seiner heutigen Form. Das Werthchen wurde aufgeschüttet und mit dem Festland verbunden. Mit dem Ruhrgebiet und seinem aufstrebenden Hafen in Duisburg wollte man mithalten, indem man die Häfen Kölns vergrößerte. Der Rheinauhafen wurde zu einem der modernsten Häfen Deutschlands mit einem 18 km Schienennetz. Diesen Wettbewerb wollte man unbedingt gewinnen. Gut, wie es ausgegangen ist, wissen wir. Duisburg ist die absolute Nummer eins der Binnenhäfen. Man muss auch gönnen können.

Mein Lieblingsgebäude, das Siebengebirge, offiziell „Danziger Lagerhaus“ tituliert, entstand kurz danach, 1909. Ein 177 Meter langes, sechsgeschossiges Lager für Stückgut und Korn. Es soll eines der ersten Stahlskelettbetonbauten – was ein Wort – gewesen sein, die je gebaut wurden. Das mag für Architekten bemerkenswert sein. Ich bin froh, dass es so fein verputzt und getüncht ist.

Vielleicht mag ich es, weil der Name so passend ist.

„Siebengebirge“ – jeder weiß sofort warum – es sieht wie ein Gebirge aus, mit seinen neun Giebeln. Neun? Das lässt sich ganz einfach von Deutz aus zählen. Neun Giebel hat es, drei hohe und sechs niedrige. Der Architekt hat getrickst. Auf der „richtigen“ Seite wurden zwei Giebel durch Türmchen ersetzt. Das habe ich aber erst spät verstanden. Das Problem ist, dass die westliche Seite ein wenig schwer einsehbar ist. Man kann nur sehr nah am Gebäude stehen, dass man kaum die Front überblickt oder man geht weiter weg, um festzustellen, dass die Sicht durch große Bäume verstellt ist. Man muss sich schon etwas Zeit nehmen.

1946, nach dem Krieg entschied der Rat, diesen Teil des Güterhafens aufzugeben und größere Becken in Niehl anzulegen. Das hat übrigens zur Folge, dass wir uns ständig mit Hamburg um Platz zwei unter den wichtigsten Binnenhäfen in Deutschland rangeln. Hättet Ihr das gedacht? Duisburg ist unumstritten Nummer eins und danach direkt wir und in manchen Jahren Hamburg? Ich nicht.

Unser Siebengebirge wurde aber gerettet. Ein Wohn- und Gewerbegebäude ist es seit 2006. Und das wiederum finde ich prima. Mit den Kranhäusern, meine ich, haben wir ein altes Stück Köln aufgegeben. Wofür überhaupt? Um mit dem Medienhafen in Düsseldorf zu konkurrieren? Ich weiß es nicht. Mit dem Siebengebirge aber, haben wir einem schönem Stück Köln einen neuen Sinn gegeben und können unseren Enkeln noch zeigen, wie das in Köln so war. Damals.

Michael

Der Rheinauhafe. Komisch, wie off ich doch hee e Gängelche maache ov mem Rädche lans kumme.

Vill es do fott un hät Plaatz för Neues gemaht. För de Kranhüüser för e Beispill, vill fotografeet un in Szen gesatz – ävver ene Fan bin ich selver jetz nit. För mich föhle se sich fremb aan und verbaue de Seech op unse Dom.

Die Halvinsel, op dä se stonn, heiß üvvrigens „Werthchen“. Bes en et 19. Johrhundert wor hee wirklich en klein Insel, die evvens zick Johrhunderte „Werthche“ genannt woodt. Se es der Grundstein vum Hafe.

Hee loge de Oberländer-Scheffe, die de Ware vun de Niederländer-Scheffe opnohme un ömgedriht. De Niederländer-Scheffe wore fette, große Lasskähn, die vill Ware op eimol opnemme kunnte. Noh Süde, koot hinger Kölle, kome se ävver en de Bräng weil se zo groß wore öm wiggerzefahre. Dat üvvernohme evvens de Oberländer-Scheffe, die kleiner wore un vill winniger Deefgang hatte. Ene Deil vun däm Ömlade passeete evvens hee op dä Insel. Vill Arbeid för kräftige Kääls, die mem laufende Be- un Entlode ehr Uskumme hatte.

Eescht met der Industrialisierung, rääch späd esugar, en der 1890’er Johre, woodt der Rheiauhafe en singer Form vun hügg gebaut. Et Werthche woodt opgeschodt un mem Festland verbunge. Mem Ruhrgebiet un singe neu Häfe wollte mer methalde, wie mer die Häfe vun Kölle größer gemaht hät. Der Rheinauhafe woodt zo einem vun de modernste Häfe vun Deutschland met singem 18 km Schinnenetz. Dä Wettbewerb wollte mer unbedingk gewenne. God, wie et usgegange es, wesse mer. Duisburg es de – dat weed keiner avstrigge – Nummer eins vun de Bennehäfe. Mer muss och gönne künne.

Minge Lieblingsbau, et Sibbegebirg, offiziell „Danziger Lagerhuus“ tituleet, entstundt koot donoh, 1909. E 177 Meter lang Lager met sechs Etage för Stöckgod un Koon. Et soll eine vun de eeschte Stahlskelettbetonbaute – wat e Wood – gewäs sin, die je gebaut woodte sin. Dat mag för Architekte gelunge sin. Ich ben fruh, dat et esu fing verputz un getünch es.

Villeich mag ich et, weil der Name su passend es. „Sibbegebirg“ – jeder weiß tirek woröm – et süht us wie e Gebirg, met singe nüng Givvele. Nüng? Dat löös sich ganz einfach vun der Schäl Sick us zälle. Nüng Givvele sin et, drei huhe un sechs niddrige. Der Architek hät getricks. Op der „räächte“ Sigg woodte zwei Givvele durch Türmcher ersatz. Dat han ich ävver eesch späd verstande. Dat Problem es, dat mer met Hänge un Würge de Front üvverbleck ov mer geiht e wigger fott, öm fasszestelle, dat de Seech durch huhe Bäum verstallt es. Mer muss sich ald jet Zigg nemme.

1946, nohm Kreeg, entscheed der Rod, dä Deil vum Göderhafe opzegevve un größere Becke en Niehl aanzeläge. Dat hät üvvrigens zur Folg, dat mer uns luuter met Hamburg öm der Patz zwei vun de wichtigste Bennehäfe en Deutschland rangele. Hätt ehr dat gedaach? Duisburg es unbestredde de Nummer eins und donoh tirek mir un en mänche Johr Hamburg? Ich nit.

Uns Sibbegebirg woodt ävver gerett. E Wonn- un Gewerbegebiet es et zick 2006. Un dat widderöm fing ich prima. Met de Kranhüüser, mein ich, han mer e aal Stöck Kölle opgegovve. Woför üvverhaup? Öm mem Medienhafe en Düsseldorf zo konkuriere? Ich weiß et nit. Mem Sibbegebirg ävver, han mer e schön Stöckelche Kölle ene neue Senn gegovve und künne unse Enkelcher noch zeige, wie et en Kölle esu wor. Dozomol.

Mechel

Weitere Informationen auf www.koelschgaenger.net

Ihr wisst nicht, wo das Siebengebirger liegt? Dann schaut mal schnell heimlich hier nach: https://findpenguins.com/koelschgaenger

Eine Überraschung hatte die Weißer Rheinbogen Stiftung für das Festkomitee Karneval der Alt-Gemeinde Rodenkirchen e.V. bereit. Wie in den Vorjahren erhält das Festkomitee einen Förderbetrag für die Durchführung der Seniorensitzung am 25. Januar 2019.

Die Sitzung findet in der Aula des Gymnasiums Rodenkirchen statt und die Teilnahme ist für ca. 350 betagte Mitbürger der Altgemeine Rodenkirchen kostenlos.

Mit diesem Beitrag unterstützt die Weißer Rheinbogen Stiftung den Erhalt unseres Brauchtums und schenkt unseren Senioren im Kölner Süden einen Nachmittag voller Freude und Vergnügen.

Weitere Informationen erhalten Sie im Internet unter www.weisser-rheinbogen-stiftung.de .

Die Stadt Köln informiert durch seine Pressestelle.

Zahlreiche Projekte konnten in 2019 umgesetzt werden.

Das Dezernat für Mobilität und Verkehrsinfrastruktur hat im abgelaufenen Jahr eine Reihe von Projekten zur Förderung des Radverkehrs in Köln initiiert und umgesetzt. Hier ein Überblick:

Das Ziel der Stadt Köln ist, entsprechend des Strategiepapiers „Köln Mobil 2025“ den motorisierten Individualverkehr auf rund 33 Prozent zu reduzieren. Der Radverkehr hat, um dieses Ziel zu erreichen, kurzfristig das größte Zuwachspotential.

In den vergangenen zehn Jahren konnte eine Steigerung des Radverkehrs um etwa 50 Prozent verzeichnet werden. Heute werden in Köln rund 18 Prozent aller Wege mit dem Fahrrad zurückgelegt. Zudem kann anhand der Ergebnisse der Dauerzählstellen für den Radverkehr festgestellt werden, dass sich in Köln das Fahrrad zum Ganzjahresverkehrsmittel entwickelt hat. Im werktäglichen Radverkehr gibt es in den Wintermonaten einen Rückgang von lediglich einem Drittel.

Wichtige Projekte zur Förderung des Radverkehrs waren in 2019 unter anderem die Fahrradstraße auf dem Friesenwall und die Umsetzung der Radfahrstreifen auf dem Salierring und auf dem Klettenberggürtel. Die Einrichtung der Fahrradstraße auf dem Friesenwall, entsprechen des Standards aus dem „Radverkehrskonzept Innenstadt“, führte in kürzester Zeit zu einer Zunahme des Radverkehrs auf diesem Abschnitt um mehr als 60 Prozent. Heute sind dort etwa 1.700 Radfahrende pro Tag unterwegs. Nach Abschluss der umfangreichen Erneuerung der Infrastruktur auf der Ulrichgasse mit dem fahrradfreundlichen Umbau der Kreuzung Salierring konnte dort ebenso eine Steigerung des Radverkehrs gemessen werden.   Sowohl auf dem Friesenwall als auch in der Ulrichgasse hat die Schaffung einer verbesserten Infrastruktur für den Radverkehr auch dem Fußverkehr eine erhebliche Verbesserung gebracht. Zum einen können nun die Gehwege besser genutzt werden (Friesenwall), zum anderen wurden weniger Radfahrende auf den Gehwegen beobachtet (Ulrichgasse).

Außerdem hat die Geschwindigkeitsreduzierung auf den Kölner Ringen auf Tempo 30 zur Verbesserung der Unfallsituation geführt. Die Anzahl der Unfälle, hervorgerufen durch überhöhte Geschwindigkeit, konnte um etwa 80 Prozent gesenkt werden.

Im kommenden Jahr liegt ein Arbeitsschwerpunkt der Radverkehrsförderung in der weiteren Umsetzung des erfolgreichen Fahrradstraßenkonzeptes: Rund 15 weitere Fahrradstraßen sind geplant. Bisher gibt es in Köln zusammen rund elf Kilometer Fahrradstraßen auf 27 verschiedenen Straßen. Zuletzt wurde im Stadtbezirk Porz die Verbindung zwischen Libur und Zündorf als Fahrradstraße gewidmet. In der City wird das „Radverkehrskonzept Innenstadt“ im nächsten Jahr weiter fortgeführt. Auch der erfolgreiche Pilotversuch auf den Kölner Ringen soll zwischen Rudolfplatz und Hansaring fortgesetzt werden. Auf diesen Achsen sollen die Verkehrsflächen zugunsten des Radverkehrs neu aufgeteilt werden, aus Kfz-Spuren sollen Radfahrstreifen werden.

Das große Kehren nach Silvester, der Neujahrsdreck muss weg

So fängt das neue Jahr gut an, der erste Vorsatz „Jeder kehrt vor seiner eigenen Tür“. Das Sprichwort ist in manchen Straßen schon eine Tradition geworden und immer mehr ortsverbundene Bürger schließen sich an. Mit Besen, Müllsäcken und Handschuhen (welche übrigens von der AWB zur Verfügung gestellt werden können) sorgt das Neujahrskehren für viel Spaß und ist eine gute Maßnahme gegen den Kater und ein sichtbares Zeichen der Eigenverantwortung für sein Veedel.

Unternehmer: Vier Irrtümer zur Cybersicherheit – Profis müssen ran

 

Vielen Unternehmern ist die IT ein Graus. Kompliziert, zeitfressend und verkaufen tut sie auch nicht. Wenn dann noch das Thema Sicherheit dazu kommt, fällt für viele komplett die Klappe. „Warum soll ausgerechnet ich gehackt werden?“ „Noch mehr Geld für die interne Organisation?“  „Ich habe da keine Zeit für, ich muss verkaufen.“ Diese Denkweise kann schnell nach hinten losgehen. Wenn der eigene Computer erstmal gehackt ist, verliert man schnell die Kontrolle über seinen Betrieb. Und das geht schneller, als mancher sich vorstellen kann. Deshalb fassen wir hier die vier größten Irrtümer in Sachen Cybersicherheit zusammen.

Irrtum 1 „Mein Betrieb ist für Hacker nicht relevant.“

Die meisten Hackerangriffe wenden sich nicht gezielt gegen ein bestimmtes Unternehmen, sondern funktionieren nach dem Gießkannenprinzip. Man sucht, wo das Tor weit offensteht, kann dort bedenkenlos erst einmal einen Blick hineinwerfen. Das erklärt auch die hohen Fallzahlen: 64.426 Fälle von Cyberkriminalität wurden nach Angaben des Bundeskriminalamtes alleine im Jahr 2013 in Deutschland verzeichnet, neuere offizielle Zahlen gibt es noch nicht. Fest steht aber: Die Dunkelziffer ist weit höher, denn nur die wenigsten Firmen bringen eine Cyberattacke überhaupt zur Anzeige – oder sie bemerken den Angriff erst gar nicht.

Fazit: Ob Privatperson, Kleinbetrieb oder Konzern – die vermeintlich fehlende Relevanz spielt nur eine untergeordnete Rolle.

Irrtum 2: „Mein Unternehmen ist nicht von der IT abhängig“

Alles eine Frage der Definition. Unternehmen, die digital produzieren oder einen Onlineshop betreiben sind natürlich abhängiger als beispielsweise ein Handwerksbetrieb. Aber auch der Elektriker um die Ecke erhält seine Aufträge mitunter per E-Mail, hat eine Unternehmensseite oder schickt Angebote übers Tablet raus. Und wer organisiert seine Kundenkontaktdaten heute nicht am PC oder auf dem Smartphone? Gerade die Buchhaltung läuft komplett auf dem Rechner, genauso wie der Datenaustausch mit Ämtern und Steuerberater.

Fazit: Ob Kleinbetrieb oder Konzern – ohne IT geht nichts, sind die Daten nicht verfügbar, gib es existenzielle Probleme.

Irrtum 3: „Mein Anti-Virenprogramm schützt mich bereits ausreichend.“

Schön, wenn man so ein Programm hat. Aber: Rund 92 Prozent aller Cyber-Angriffe beginnen mit einer Phishing-E-Mail – und eben die werden nicht unbedingt von gängiger Schutzsoftware abgewehrt. Hier hilft vor allem Security-Awareness, neudeutsch für: Sei  skeptisch! Vertraue nicht  jedem x-beliebigen E-Mail-Absender, achte  auf Warnsignale wie falsche Anreden, fehlende Umlaute oder einfach nur gruseligen Satzbau. „Der Konto wurde eingeschränkt, bitte bewahrheiten Sie sich“ – so etwas kommt nicht von Amazon und Co.

Fazit: Einzelmaßnahmen bieten keinen ausreichenden Schutz. Hohe Achtsamkeit ist der beste Schutz gegen Angriffe aus dem Web.

Irrtum 4: „Mir oder meinem Unternehmen passiert schon nichts, das hat die Vergangenheit bewiesen.“

Hackerangriffe werden immer professionelle. Die Angreifer sind personell und finanziell meist viel besser aufgestellt als ihre Opfer – der altbekannte Kampf gegen Windmühlen. Hinzu kommt ein besonders fieser Aspekt: Woher weiß man  überhaupt, dass bisher alles gutgegangen ist. Den meisten ist nämlich überhaupt nicht bewusst, dass sie bereits Opfer einer Cyberattacke geworden sind. Wenn zum Beispiel das eigene System gehackt und als Teil eines Bot-Netzes missbraucht wird, läuft das im Hintergrund und wird vom Opfer in den meisten Fällen gar nicht bemerkt. Das Dumme dabei: Wegen fehlender Sicherungsmaßnahmen können dann sogar Ansprüche von Geschädigten gegen das eigene Unternehmen geltend gemacht werden.

 

Was tun?

Es geht um die Existenz des Unternehmens. Diese muss abgesichert werden – da kann nur ein neutraler Sicherheitsexperte helfen. Der überprüft das Unternehmen, die IT-Dienstleister und alle, die mit der Unternehmens- IT in Berührung kommen. Gemeinsam wird eine Strategie entwickelt,  umgesetzt und immer aktuell gehalten.

Fazit: Aufpassen alleine reicht nicht – die Unternehmenssicherheit muss professionell aufgestellt werden.  (ks)

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Emil-Hoffmann-Straße 23a  50996 Köln   TELEFON  +49 2236 / 3981-0

 

 

Nein, das ist gar nicht bei den Inkas, das ist hier bei uns auf Kölner Stadtgebiet. Das Fort VIII des äußeren Festigungsringes in Zollstock hat mich neugierig gemacht. Vielleicht, weil man suchen muss, um es zu finden, selbst wenn man eigentlich direkt vorbeifährt. Es ist ein verlassener Ort.
Es liegt im kleinen Stück zwischen Militärringstraße, der Straße „Am Eifeltor“, der Autobahn A4 und letztendlich den Eisenbahnschienen, die ursprünglich für die Verbindung nach Trier gebaut wurden. Und ich denke, es ist der eigentliche Grund, weswegen dieses Fort hier gebaut wurde: der Schutz der Bahnverbindung und die Nähe zu den Schienen, um Truppen schnell hierhin befördern zu können. 
Als es von 1874 bis 1877 erbaut wird, ist es hier karg. Weite offene Flächen umgeben das Fort. Klar, man möchte den Feind, der damals französisch war, anrücken sehen können und braucht freies Schussfeld. Das Kölner Bollwerk ist damals ein feines Stück Militärtechnologie, eine Vorzeigeobjekt. Unter anderem sogar der chinesische Vizekönig Lihungtschang besucht es im Rahmen eines Staatbesuches im Jahr 1896. Nicht bestätigt ist das Gerücht, dass er es vermessen lässt und ein Kopie in China steht.
Wie wir wissen, müssen die Kölner diesen Festungsgürtel nach dem Ersten Weltkrieg schleifen und die Umgebung des Forts wird grüner. Das ist das mit Konrad Adenauer, der die Chance erkennt und Fritz Encke, sein Gartenbaumeister, der gute Ideen zur Umsetzung hat, die unseren herrlichen Grüngürtel aus dem Befestigungsring erschaffen.
 
Warum jetzt ausgerechnet dieses Fort VII so verfällt, nicht recht in den Grüngürtel integriert und sowieso schwer zu finden ist? Das mag daran liegen, dass das Gelände der Bahn gehört. Die Reichsbahn will hier einen großen Güterbahnhof bauen und dann hätte es selbst dieses verfallende Gebäude nicht mehr gegeben. Nur ein paar renitenten Zollstockern, die wichtige Schlüsselgrundstücke nicht hergeben und den Rechtstreit um den Besitz gewinnen, ist es zu verdanken, dass ich die Bilder machen kann. Den Güterbahnhof gibt es trotzdem. Ein paar Meter weiter steht der große Güterbahnhof „Eifeltor“. Alles gut.
Fritz Encke sah hier übrigens Schrebergärten und eine Sportanlage vor. – Wir haben ja manchmal das Thema hier in Köln, dass es Menschen gibt, die der Meinung sind, dass Sportanlagen im Grüngürtel nicht dem ursprünglichen Nutzungsgedanken entsprechen und zu verdammen sind. – Die geplanten Gärten findet man rasch, wenn man durch das Tor geht. Sie werden noch genutzt. Die Sportanlage hingegen, finde ich nicht mehr. Vermutlich ist sie von anderen Bauten vereinnahmt oder überwuchert. Die Kaserne selbst, wird in dieser Zeit nach dem Krieg von den Spielern des Fußballclubs Borussia genutzt. Vermutlich als Vereinsheim. Es ist viel Vergessenheit geraten.
 
Was sicher ist: Im zweiten Weltkrieg hilft das alte Fort als Luftschutzbunker aus, um danach bis in die 1990’er Jahre als Gewerbefläche zu dienen.
Und jetzt? Nichts? Die Pläne der Jahrtausendwende, ein Wellnesshotel zur errichten, sind gescheitert.
Und wisst ihr was? Ich fahre bei praller Sonne und 35 Grad im Schatten dorthin und tauche da in kühle, frische Luft ein. „Jetzt setzen und ein Kölsch trinken.“, kommt mir spontan in den Sinn. Ich glaube, der Platz vor dem Tor, nach Nordosten ausgerichtet, ist der kühlste in Köln. Schade, dass wir nichts daraus machen.

Michael

Nä, dat es gar nit bei de Inkas, dat es hee bei uns op kölschen Terrain. Et Fort VII vum üssere Befestigungsring en Zollstock hät mich neugierig gemaht. Villleich, weil mer söke mus, för et ze finge, selvs wann mer eigentlich tirek vörbeifäht.
Et litt em kleine Stöck zwesche Militäringstroß, der Stroß „Am Eifeltor“, der Autonahn A4 un am Engk an de Ieserbahnschinn, die zoallereesch gebaut woodt, öm Trier an Kölle aanzebinge. Un ich denke, et es der eigentliche Grund, weswäge dat Fort hee gebaut woodt: der Schutz vun der Bahnverbindung un de Nöhde zo de Schinne, för Truppe flöck heehin befördere ze künne.
Wie et vun 1874 bes 1877 gebaut weed, es et hee plaat. Wigge offene Fläche ömgevve dat Fort. Klor, mer mööch jo der Feind, dä zo dä Zigg französisch wor, aanröcke sinn künne un bruch frei Schossfeld. Dat kölsche Bollwerk es domols e fing Stöck Militärtechnik, e Vürzeigeobjek. Unger anderem esugar der Vizekünnig Lihungtschang us China besök et em Rahme vun enem Staatsbesök em Johr 1896. Nit bestätig es dat Geröch, dat hä et vermesse lööt un en Kopie en China steiht.
Wie mer wesse, müsse die Kölsche dä Festungsgürtel nohm Eeschte Weltkreeg schliefe un die Ömgebung weed gröner. Dat es dat mem Konrad Adenauer, dä die Chance erkennt un dem Fritz Encke, singe Gaadebaumeister, dä goode Idee hät, öm et ömzesetze, die unse herrliche Gröngürtel usem Befestigungsring schaffe.
Woröm jetz usgerechent et Fort VII esu verfällt, nit rääch en der Gröngürtel integreet un suwiesu schwer zo finge es? Dat mag dran lige, dat dat Gelände der Bahn gehürt. Die Reichsbahn well hee ene große Güterbahnhoff baue un dann hätt et selvs dä Bau, dä am Verfalle es, nit mih gegovve. Nor ener Rötsch renitente Zollstocker, die wichtige Schlösselgrundstöcke nit hergevve un der Räächsstrigg gewenne, es et zo verdanke, dat ich die Beldere maache kann. Der Güterbahnhoff gitt et trotzdäm. E paar Meter wigger steiht der große Güterbahnhoff „Eifeltor“. Alles god.
Der Fritz Encke soh hee üvvrigens Schrebergääde un en Sportaanlag vür. – Mer han jo mänchmol dat Thema hee en Kölle, dat et Minsche gitt, die meine, dat Sportaanlage em Gröngürtel nit dem ursprüngliche Notzungsgedanke entspreche un zo verdamme sin. – Die geplante Gääde fingk mer flöck, wann mer durch de Pooz geiht. Se weede noch genötz. Die Sportaanlag hingäge, finge ich nit mih. Schings es se vun ander Baute engenomme ov üvverwuchert. De Kasään selvs, weed zo dä Zigg nohm Kreeg vun de Spiller vum Foßballclub Borussia genötz. Et es vill en Vergess gerode.
Wat secher es: Em Zweite Weltkreeg hilf dat aale Fort als Luffschutzbunker us, för donoh bes en de 1990’er Johre als Gewerbefläch ze deene.
Un jetz? Nix? Die Plän vun der Johrtausendwend, e Wellnesshotel ze baue, sin gescheitert. 
Un wesst ehr wat? Ich fahre bei praller Sonn un 35 Grad em Schatte dohen un tauche do en köhle, fresche Luff en. „Jetz setze un e Kölsch drinke.“, kütt mer tirek en der Senn. Ich gläuve, der Plaatz vür der Pooz, noh Nordoste usgereech, es der köhlste en Kölle. Schad, dat mer nit mih drus maache.

Mechel