Information der Shell Deutschland Oil GmbH:

Liebe Nachbarinnen und Nachbarn der Rheinland Raffinerie, Werk Köln-Godorf,

am heutigen Donnerstag, 18. Juli 2019, kam es im Werk Köln-Godorf der Rheinland Raffinerie zum Ausfall einer Anlage und daher seit 2.48 Uhr zu einer sichtbaren Fackeltätigkeit. Die Fackel ist für die Sicherheit einer Raffinerie unbedingt notwendig und eine gesetzlich vorgeschriebene Sicherheitseinrichtung.

Im Zuge der Wiederinbetriebnahme der Anlage kann es heute sowie in den kommenden Tagen vereinzelt zu erneuter Fackeltätigkeit kommen. Die zuständigen Behörden sind informiert.

Die Leitung der Rheinland Raffinerie bittet ihre Nachbarn für eventuell entstandene und entstehende Belästigungen um Verständnis. Bei Fragen und für Hinweise steht Ihnen das Nachbarschaftstelefon unter 0800 2236 750 zur Verfügung.

Copyright: Shell

Copyright: Shell

Shell Deutschland Oil GmbH Rheinland Raffinerie informiert:

„Production Excellence Manager/Werk Wesseling“ – diese Führungsposition im Werk Wesseling der Rheinland Raffinerie tritt heute der 17 Jahre alte Louis Punak an. Der Abiturient übernimmt im Rahmen des Wettbewerbs „Meine Position ist Spitze“ für einen Tag unter anderem die Aufgabe der Produktionskoordination in Deutschlands größter Raffinerie vom eigentlichen Production Excellence Manager (PEM) Werner Marx.

Der Arbeitstag beginnt für Louis Punak um 7 Uhr mit der obligatorischen Sicherheitseinweisung und Einkleidung in die spezifische Werkkleidung. Anschließend trifft sich der Abiturient mit dem für Produktionskoordination und Einhaltung der Produktionsziele eigentlich verantwortlichen Stelleninhaber Werner Marx zur Schlüsselübergabe und Einführung in den Arbeitsbereich des PEMs für das Werk Wesseling der Rheinland Raffinerie. Er koordiniert somit die Verarbeitung von mehr als 20 Millionen Litern Rohöl in eine Vielzahl von Produkten für diesen Tag. Neben der Planung des operativen Tagesablaufs und verschiedener innerbetrieblicher Abstimmungsrunden überprüft Louis Punak die Sicherheitsvorgaben in einer Produktionsanlage. Außerdem kümmert er sich um Prozessverbesserungen und kontrolliert mit Fachabteilungen die Einhaltung der vorgegebenen sogenannten Performancedaten. Mit dem Ausblick auf die Herausforderung für den Folgetag schließt der Arbeitstag des Abiturienten von der Kaiserin-Theophanu-Schule in Köln-Kalk.

„Solche Aktionen wie ,Meine Position ist Spitze‘ ermöglichen es uns, frühzeitig Interesse für unsere raffinerietypischen Berufe zu wecken“, sagt Werner Marx. Er ist verantwortlich für acht Mitarbeiter und steuert die Produktionsabläufe im Werk Wesseling. „Die Gewährleistung des reibungslosen und kontinuierlichen Produktionsablaufs sind entscheidend für die Sicherung unseres Standorts und unsere Wettbewerbsfähigkeit“, so Marx.

Die Brancheninitiative ChemCologne hatte gemeinsam mit Unternehmen der chemischen Industrie aus der Region zu der Aktion „Meine Position ist spitze!“ aufgerufen. Dabei übernehmen Schüler für einen Tag eine Führungsposition in einem Mitgliedsunternehmen von ChemCologne. „Seit Beginn der Aktion vor fünf Jahren verzeichnen wir ein wachsendes Interesse an der Aktion“, erklärt ChemCologne-Geschäftsführer Daniel Wauben und ergänzt: „Eine Tätigkeit in unserer Branche stößt offenbar bei vielen jungen Menschen auf lebhaftes Interesse. Louis Punak ist dafür ein hervorragendes Beispiel: „Ich beabsichtige, Wirtschaftsingenieur mit dem Schwerpunkt Produktions- und Verfahrenstechnik zu studieren, und durch den Job in der Rheinland Raffinerie bekomme ich die Gelegenheit, dieses Berufsbild auch schon einmal praktisch zu erleben.“

Unternehmer: Vier Irrtümer zur Cybersicherheit – Profis müssen ran

 

Vielen Unternehmern ist die IT ein Graus. Kompliziert, zeitfressend und verkaufen tut sie auch nicht. Wenn dann noch das Thema Sicherheit dazu kommt, fällt für viele komplett die Klappe. „Warum soll ausgerechnet ich gehackt werden?“ „Noch mehr Geld für die interne Organisation?“  „Ich habe da keine Zeit für, ich muss verkaufen.“ Diese Denkweise kann schnell nach hinten losgehen. Wenn der eigene Computer erstmal gehackt ist, verliert man schnell die Kontrolle über seinen Betrieb. Und das geht schneller, als mancher sich vorstellen kann. Deshalb fassen wir hier die vier größten Irrtümer in Sachen Cybersicherheit zusammen.

Irrtum 1 „Mein Betrieb ist für Hacker nicht relevant.“

Die meisten Hackerangriffe wenden sich nicht gezielt gegen ein bestimmtes Unternehmen, sondern funktionieren nach dem Gießkannenprinzip. Man sucht, wo das Tor weit offensteht, kann dort bedenkenlos erst einmal einen Blick hineinwerfen. Das erklärt auch die hohen Fallzahlen: 64.426 Fälle von Cyberkriminalität wurden nach Angaben des Bundeskriminalamtes alleine im Jahr 2013 in Deutschland verzeichnet, neuere offizielle Zahlen gibt es noch nicht. Fest steht aber: Die Dunkelziffer ist weit höher, denn nur die wenigsten Firmen bringen eine Cyberattacke überhaupt zur Anzeige – oder sie bemerken den Angriff erst gar nicht.

Fazit: Ob Privatperson, Kleinbetrieb oder Konzern – die vermeintlich fehlende Relevanz spielt nur eine untergeordnete Rolle.

Irrtum 2: „Mein Unternehmen ist nicht von der IT abhängig“

Alles eine Frage der Definition. Unternehmen, die digital produzieren oder einen Onlineshop betreiben sind natürlich abhängiger als beispielsweise ein Handwerksbetrieb. Aber auch der Elektriker um die Ecke erhält seine Aufträge mitunter per E-Mail, hat eine Unternehmensseite oder schickt Angebote übers Tablet raus. Und wer organisiert seine Kundenkontaktdaten heute nicht am PC oder auf dem Smartphone? Gerade die Buchhaltung läuft komplett auf dem Rechner, genauso wie der Datenaustausch mit Ämtern und Steuerberater.

Fazit: Ob Kleinbetrieb oder Konzern – ohne IT geht nichts, sind die Daten nicht verfügbar, gib es existenzielle Probleme.

Irrtum 3: „Mein Anti-Virenprogramm schützt mich bereits ausreichend.“

Schön, wenn man so ein Programm hat. Aber: Rund 92 Prozent aller Cyber-Angriffe beginnen mit einer Phishing-E-Mail – und eben die werden nicht unbedingt von gängiger Schutzsoftware abgewehrt. Hier hilft vor allem Security-Awareness, neudeutsch für: Sei  skeptisch! Vertraue nicht  jedem x-beliebigen E-Mail-Absender, achte  auf Warnsignale wie falsche Anreden, fehlende Umlaute oder einfach nur gruseligen Satzbau. „Der Konto wurde eingeschränkt, bitte bewahrheiten Sie sich“ – so etwas kommt nicht von Amazon und Co.

Fazit: Einzelmaßnahmen bieten keinen ausreichenden Schutz. Hohe Achtsamkeit ist der beste Schutz gegen Angriffe aus dem Web.

Irrtum 4: „Mir oder meinem Unternehmen passiert schon nichts, das hat die Vergangenheit bewiesen.“

Hackerangriffe werden immer professionelle. Die Angreifer sind personell und finanziell meist viel besser aufgestellt als ihre Opfer – der altbekannte Kampf gegen Windmühlen. Hinzu kommt ein besonders fieser Aspekt: Woher weiß man  überhaupt, dass bisher alles gutgegangen ist. Den meisten ist nämlich überhaupt nicht bewusst, dass sie bereits Opfer einer Cyberattacke geworden sind. Wenn zum Beispiel das eigene System gehackt und als Teil eines Bot-Netzes missbraucht wird, läuft das im Hintergrund und wird vom Opfer in den meisten Fällen gar nicht bemerkt. Das Dumme dabei: Wegen fehlender Sicherungsmaßnahmen können dann sogar Ansprüche von Geschädigten gegen das eigene Unternehmen geltend gemacht werden.

 

Was tun?

Es geht um die Existenz des Unternehmens. Diese muss abgesichert werden – da kann nur ein neutraler Sicherheitsexperte helfen. Der überprüft das Unternehmen, die IT-Dienstleister und alle, die mit der Unternehmens- IT in Berührung kommen. Gemeinsam wird eine Strategie entwickelt,  umgesetzt und immer aktuell gehalten.

Fazit: Aufpassen alleine reicht nicht – die Unternehmenssicherheit muss professionell aufgestellt werden.  (ks)

Möchten Sie weitere Informationen auf  www.sld.de finden Sie viele Informationen und die richtigen Ansprechpartner

Emil-Hoffmann-Straße 23a  50996 Köln   TELEFON  +49 2236 / 3981-0

 

 

Unternehmer: Vier Irrtümer zur Cybersicherheit – Profis müssen ran

 

Vielen Unternehmern ist die IT ein Graus. Kompliziert, zeitfressend und verkaufen tut sie auch nicht. Wenn dann noch das Thema Sicherheit dazu kommt, fällt für viele komplett die Klappe. „Warum soll ausgerechnet ich gehackt werden?“ „Noch mehr Geld für die interne Organisation?“  „Ich habe da keine Zeit für, ich muss verkaufen.“ Diese Denkweise kann schnell nach hinten losgehen. Wenn der eigene Computer erstmal gehackt ist, verliert man schnell die Kontrolle über seinen Betrieb. Und das geht schneller, als mancher sich vorstellen kann. Deshalb fassen wir hier die vier größten Irrtümer in Sachen Cybersicherheit zusammen.

Irrtum 1 „Mein Betrieb ist für Hacker nicht relevant.“

Die meisten Hackerangriffe wenden sich nicht gezielt gegen ein bestimmtes Unternehmen, sondern funktionieren nach dem Gießkannenprinzip. Man sucht, wo das Tor weit offensteht, kann dort bedenkenlos erst einmal einen Blick hineinwerfen. Das erklärt auch die hohen Fallzahlen: 64.426 Fälle von Cyberkriminalität wurden nach Angaben des Bundeskriminalamtes alleine im Jahr 2013 in Deutschland verzeichnet, neuere offizielle Zahlen gibt es noch nicht. Fest steht aber: Die Dunkelziffer ist weit höher, denn nur die wenigsten Firmen bringen eine Cyberattacke überhaupt zur Anzeige – oder sie bemerken den Angriff erst gar nicht.

Fazit: Ob Privatperson, Kleinbetrieb oder Konzern – die vermeintlich fehlende Relevanz spielt nur eine untergeordnete Rolle.

Irrtum 2: „Mein Unternehmen ist nicht von der IT abhängig“

Alles eine Frage der Definition. Unternehmen, die digital produzieren oder einen Onlineshop betreiben sind natürlich abhängiger als beispielsweise ein Handwerksbetrieb. Aber auch der Elektriker um die Ecke erhält seine Aufträge mitunter per E-Mail, hat eine Unternehmensseite oder schickt Angebote übers Tablet raus. Und wer organisiert seine Kundenkontaktdaten heute nicht am PC oder auf dem Smartphone? Gerade die Buchhaltung läuft komplett auf dem Rechner, genauso wie der Datenaustausch mit Ämtern und Steuerberater.

Fazit: Ob Kleinbetrieb oder Konzern – ohne IT geht nichts, sind die Daten nicht verfügbar, gib es existenzielle Probleme.

Irrtum 3: „Mein Anti-Virenprogramm schützt mich bereits ausreichend.“

Schön, wenn man so ein Programm hat. Aber: Rund 92 Prozent aller Cyber-Angriffe beginnen mit einer Phishing-E-Mail – und eben die werden nicht unbedingt von gängiger Schutzsoftware abgewehrt. Hier hilft vor allem Security-Awareness, neudeutsch für: Sei  skeptisch! Vertraue nicht  jedem x-beliebigen E-Mail-Absender, achte  auf Warnsignale wie falsche Anreden, fehlende Umlaute oder einfach nur gruseligen Satzbau. „Der Konto wurde eingeschränkt, bitte bewahrheiten Sie sich“ – so etwas kommt nicht von Amazon und Co.

Fazit: Einzelmaßnahmen bieten keinen ausreichenden Schutz. Hohe Achtsamkeit ist der beste Schutz gegen Angriffe aus dem Web.

Irrtum 4: „Mir oder meinem Unternehmen passiert schon nichts, das hat die Vergangenheit bewiesen.“

Hackerangriffe werden immer professionelle. Die Angreifer sind personell und finanziell meist viel besser aufgestellt als ihre Opfer – der altbekannte Kampf gegen Windmühlen. Hinzu kommt ein besonders fieser Aspekt: Woher weiß man  überhaupt, dass bisher alles gutgegangen ist. Den meisten ist nämlich überhaupt nicht bewusst, dass sie bereits Opfer einer Cyberattacke geworden sind. Wenn zum Beispiel das eigene System gehackt und als Teil eines Bot-Netzes missbraucht wird, läuft das im Hintergrund und wird vom Opfer in den meisten Fällen gar nicht bemerkt. Das Dumme dabei: Wegen fehlender Sicherungsmaßnahmen können dann sogar Ansprüche von Geschädigten gegen das eigene Unternehmen geltend gemacht werden.

 

Was tun?

Es geht um die Existenz des Unternehmens. Diese muss abgesichert werden – da kann nur ein neutraler Sicherheitsexperte helfen. Der überprüft das Unternehmen, die IT-Dienstleister und alle, die mit der Unternehmens- IT in Berührung kommen. Gemeinsam wird eine Strategie entwickelt,  umgesetzt und immer aktuell gehalten.

Fazit: Aufpassen alleine reicht nicht – die Unternehmenssicherheit muss professionell aufgestellt werden.  (ks)

Möchten Sie weitere Informationen auf  www.sld.de finden Sie viele Informationen und die richtigen Ansprechpartner

Emil-Hoffmann-Straße 23a  50996 Köln   TELEFON  +49 2236 / 3981-0

 

 

Die Profi-Sportlerkarriere ist spätestens
mit dem vierzigsten Geburtstag
Geschichte. Auch wenn man es sich
nicht gerne eingesteht, mit dem Alter
verändert sich vieles – und nicht alles
zum Positiven. Das eigene Verhalten
hat allerdings großen Einfluss auf vieles,
was mit Körper und Geist passiert.
Schauen wir den zunächst Tatsachen
ins Auge: Unsere körperliche Leistungsfähigkeit
sinkt im Laufe unseres Lebens.
Wir verlieren zwischen dem zwanzigsten
und siebzigstem Lebensjahr bis zu
40 % unserer Muskelmasse. Nach dem
dreißigsten Geburtstag nimmt die Ausdauerleistung
alle zehn Jahre um bis
zu 15 Prozent ab. Ab dem fünfzigsten
Geburtstag büßen wir bis zu 15 % an
Kraft ein. Schließlich werden wir immer
dicker, das Risiko für gewisse Alterszipperlein
und Krebs steigt. Die Folge: Der
Mensch ist im Alter unzufrieden er fühlt
sich eingeschränkt, begrenzt und oft
sogar krank fühlt.
Das müssen wir so nicht hinnehmen:
Mit dem richtigen Sport bleiben wir
auch im Alter gesund und fit wie ein
Turnschuh. So verlängert sich sie
die Lebenserwartung um fünf Jahre
(Quelle: Oslo University Hospital). Über
Fünfzigjährige erreichen mit gezieltem
Krafttraining die Leistungsfähigkeit eines
unsportlichen Dreißigjährigen. Mit
gezieltem Ausdauertraining schaffen
über 65-jährige eine bessere Ausdauerleistung
als unter 54-jährige Marathonläufer.
(Quelle:PACE-Studie).
Die Konsequenzen können sich sehen
lassen: Wer sich zweimal in der
Woche körperlich verausgabt, senkt
sein Sterberisiko um 30 Prozent und
sein Krebsrisiko um 18 Prozent. Wer
überhaupt Sport treibt, kann die Wahrscheinlichkeit
für Herz-Kreislauf-Erkrankungen
um 41 Prozent verringern.
(Quelle: Loughborough University)
Was sollen wir konkret tun? Mit Kraftund
Ausdauertraining lassen sich wahre
Wunder bewirken. Wichtig ist, das
Programm muss altersgerecht sein,
aber trotzdem fordern. Einsteiger und
Sportmuffel beginnen am besten mit
langen Spaziergängen.
Anschließend startet man das Ausdauertraining.
Man trainiert mit einer
maximalen Belastung von etwa 60 Prozent
der altersgerechten maximalen
Herzfrequenz, um sich nicht zu überanstrengen.
Die Faustregel: Während des
Sports kann man sich normal unterhalten.
Geeignet sind Walken, Nordic Walking,
Schwimmen, Wandern oder Radfahren.
Indoor trainiert man Ausdauer
zu Hause oder im Fitnessstudio mit einem
Rudergerät, auf einem Crosstrainer,
einem Laufband oder sogar mit
Aqua-Fitness im Pool.
Das Krafttraining beugt Rücken- und
Gelenkschmerzen, Übergewicht, Alterszucker,
Knochenabbau und Osteoporose
vor. Zudem strafft es die Figur,
denn Muskeln sind wahre Fettverbrennungsöfen.
Krafttraining im Alter betreibt
man entweder im Fitnessstudio
oder in den eigenen vier Wänden mit
Kraftgeräten, Kurz- und Langhanteln
oder Medizinbällen.
Wo gibt es Angebote im Kölner Süden?
Der Stadtsportbund hat alle Aktivitäten
und Vereine mit entsprechenden Angeboten
auf seiner Website aufgelistet:
www.ssbk.de/sport-im-verein.html
aufgelistet. In jedem Fitnessstudio und
Verein kann man sich kostenlos beraten
lassen. (kgs)

Die Stadtbücherei in Rodenkirchen ist wiedereröffnet

Die Stadtbibliothek Köln eröffnet ihre neugestaltete Stadtteilbibliothek Rodenkirchen vier Wochen früher als geplant und im Kostenrahmen, was alle sichtbar erfreut.

Ansprechend gestaltete Räume und die modernste technische Ausstattung sind seit heute in der zentral gelegenen Stadtbücherei auf der Schillingsrotter Str. 38 in Rodenkirchen zu finden. Unmittelbar in der Nähe des Rodenkirchener Bahnhofs befindet sich die bekannte Bücherei mit ca. 37.000 Medien für Erwachsene und Kinder.

Bürgermeisterin der Stadt Köln Elfi Scho-Antwerpes hielt die erste Ansprache… „Ich freue mich diese lebenden Räumlichkeiten zu eröffnen, für mich ist es immer wieder eine Freude hierher zu kommen.

Freundlichkeit, Leidenschaft und Herzblut steckt mich immer wieder an und lässt positive Gedanken bei mir zurück. Außergewöhnlich ist für mich immer wieder das Team und nachhaltig beeindruckt mich immer wieder Literamus, der große Förderverein.“ Sehr ausführlich berichtet die Bürgermeisterin über die Mitarbeiter/innen und das jeden 1. Samstag im Monat um 10:30 Uhr Bilderbuchkino für Kinder ab vier Jahren stattfindet. Auch das Bowling mit Wii-Sports hat sie beeindruckt, das habe sie einmal hier erlebt und darüber spreche sie noch heute.

Sie, die immer und gerne für fremdsprachige Mitbürger unterwegs ist, beeindruckt sehr das Projekt: Mama spricht jetzt deutsch – der wöchentlicher Gesprächskreis für fremdsprachige Frauen.

„Die Bücherei, die Begegnungsstätte, die Digitalisierung und die moderne Kaffeestube werden heute vier Wochen früher als erwartet eröffnet und als Bürgermeisterin macht mich das sehr stolz.“

Leicht waren ihre Worte und man merkte, Frau Scho-Antwerpes war nicht zum ersten Mal hier. Sie wusste genau Bescheid über den neukonzipierten „Workspace“ – Bereich, der gemeinschaftliches Lesen, Lernen und Experimentieren unterstützt. Sie wusste, für Workshops gibt es nun nicht nur einen geeigneten Raum, sondern auch die nötige technische Ausstattung – unter anderem einen 3D-Drucker, Virtual Reality-Brillen und Mini-Roboter.

Im Anschluss übernahm Bezirksbürgermeister Mike Homann das Wort. „Nach einer so gut aufgebauten Ansprache bleibt mir nur eins. Ich könnte jetzt sagen, dass es sich bei diesem Gebäude um eine alte Werkzeughalle handelt und heute ein Kulturzentrum ist. Auch könnte ich sagen, ich bin sehr stolz darauf, dass gerade wir es im schööönsten Stadtteill von Köln haben. Ich kann aber auch sagen: Ich habe gelernt, die Stadt kann auch schnell und im kalkulierten Rahmen. Herr Hubertus Tempski (Bürgeramtsleiter) ich hoffe wir schaffen das auch mit unserem Rathaus im Ort.“ Er lächelte und das Publikum applaudierte, denn jeder wusste, dass dieses wirklich etwas Besonders in der Stadt ist. Mike Homann erzählte dann weiter, wie begeistert er über die Großdruck-Bücher, eine erweiterte Kinderbibliothek, spannende Krimis, hochwertige Sachbücher und eine große Auswahl an Magazinen und Zeitungen ist. „Hätte ich doch nur etwas mehr Zeit, ich würde Stunden hier sitzen und lesen.“ In seiner Ansprache macht er darauf aufmerksam, dass auch er in wenigen Wochen in Muttersprache vorlesen soll, wer es nicht weiß, ein Teil von Mike Homann ist Engländer. „In Muttersprache stimmt, das ist die Sprache meiner Mutter- meine Heimatsprache ist deutsch. Ich bin gespannt, was dabei herauskommt.“

Dr. Hannelore Vogt, Leiterin der Stadtbibliothek Köln, übernahm als letztes das Wort und freut sich: „Durch die gute Zusammenarbeit von Bibliothek, Vermieter und Gebäudewirtschaft stehen wir heute alle hier, es hat alles geklappt und ich wiederhole es gerne noch einmal. Vier Wochen früher und im Kostenrahmen.“ Was sie damit indirekt anspricht, ist neben den bereits erwähnten Dingen, der Umbau der Toilettenanlagen, diese wurden barrierefrei, auch gibt es jetzt ein Leitsystem für Sehbehinderte vom Eingang der Bibliothek bis zur Infotheke. Außerdem haben sie die Kinderbücher in anderen Sprachen (Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch und Türkisch) erweitert und die Möglichkeit geschaffen, dass Bücher aus der Hauptbücherei innerhalb eines Tages in Rodenkirchen sein können.

Sie betonte: „Bei uns finden Sie ein breites Angebot an Romanen (Klassiker, Unterhaltungsliteratur und Bestseller) und interessante Sachliteratur für Hobby, Beruf und Weiterbildung sowie Sprachkurse, Literatur- und Musik-CDs, PC- und Konsolenspiele, Spielfilme auf DVD. Auch haben wir ein spezielles Romanangebot für junge Erwachsene. Darüber hinaus bin ich stolz auf die Öffnungszeiten:  Montag und Dienstag haben wir von 12 bis 18 Uhr geöffnet, am Donnerstag steht jedem die Bücherei von 11 bis 19 Uhr zur Verfügung, selbst am Freitag haben wir von 10 bis 18 Uhr auf und der Samstag ist von 10 bis 14 Uhr immer sehr gut besucht. Wie bei den Ärzten bleibt die Bücherei am Mittwoch geschlossen.“

Die Besucher blieben nach den offiziellen Worten noch sehr lange und gingen mit Begeisterung durch die Reihen, so dass sich an den Verleihautomaten zum Schluss lange Schlangen bildeten. Alles in allem die Eröffnung war ein voller Erfolg

 

Die Gläserne Decke als Dance Floor

Alle reden davon, dass Frauen immer noch an die gläserne Decke in Unternehmen stoßen, wenn es um ihre Karriere geht. Aber man kommt doch durch!

 

Kennen Sie die Werbung „C…….. reparierts, C……. tauschst aus“ ? Da geht es doch darum, dass aus einem winzig kleinen Steinschlag ein großer Riss in der Glasscheibe werden kann.

Genau mit so einem winzig kleinen Loch kann manauch die gläserne Decke einreißen. Das geht! Alles, was Sie dazu brauchen ist Mut, Geduld und eine gute Strategie.

Kleine Signale bohren kleine Löcher

Der kleine Steinschlag kann z.B. schon der ein oder andere Satz sein, den Sie im Laufe von Gesprächen in passender Runde einfach mal so sagen. Ich denke da an Sätze wie „mal sehen, welche Karrieremöglichkeiten sich mir in Zukunft noch anbieten“ oder „hab mich gerade für eine Weiterbildung im Bereich XYXY angemeldet. Das Thema interessiert mich sehr“ – und schon ist ein erster Kratzer an der Glasfläche gesetzt. 

Auch ein Gespräch „völlig unverbindlich“ mit einer Mitarbeiterin / einem Mitarbeiter der Personalabteilung oder auch mit dem eigenen Chef setzt ein gutes Signal. Das kann sich so anhören, als wäre Ihnen die Einschätzung einer erfahrenen Führungspersönlichkeit wichtig, wie Ihre beruflichen Chancen im Unternehmen nach der Fortbildung aussehen könnten. (Meinungsumfrage – völlig unverbindlich und vertraulich). Auch Männer wollen gerne gefragt werden.

Wozu das denn? Na klar, dazu, damit aus dem kleinen Kratzer an der Unterseite der gläsernen Decke ein kleines Loch wird.

Richtiges Thema oder nochmal überdenken?

Stößt das Thema auf Interesse, ist es passend. Falls nicht, ist es evtl. nicht der richtige Zeitpunkt oder aber nicht das richtige Thema. Auch dann lohnt sich eine Nachfrage, ob Sie damit auf dem richtigen Weg sind oder ob Ihr Gesprächspartner einen anderen Weg wählen würde. (Hilfe anfragen – Loch aufbohren)

Sachlich oder verspielt? Mann oder Job?

Eine ungeschriebene Regel gibt es in Sachen Business Kleidung. Da gilt einfach der Satz „je höherwertiger der Job umso sachlicher die Kleidung“ Bei Schmuck gilt die Regel – weniger ist mehr und ein gepflegtes Auftreten. Tanzende Ohrgehänge und klimpernder Schmuck lassen ein sachliches Gespräch mit einem Mann nicht zu, das geht eher in die Flirt-Richtung, falls Sie eine Frau sind. Dabei geht es doch um den Job und nicht um den Mann. Oder irre ich mich?

Jetzt kommt das Schlagloch

Sind alle Signale gesetzt und nun darf es zum Bruch der gläsernen Decke kommen. Eine Person in der Firma, zu der Sie Vertrauen haben fragen, ob dieser Mensch sich vorstellen kann, Sie als Mentor zu begleiten. Bitte Zeit zum Nachdenken lassen. Wird die Frage mit „Ja“ beantwortet, dann war dies das Schlagloch, das die Scheibe zum Einreißen gebracht hat.

Noch immer Lust zu tanzen?

Gut, auf einer zerbrochenen Glasdecke lässt sich nicht mehr tanzen – aber sie ist weg. Und nur das zählt, tanzen können Sie trotzdem.

 

Autorin:

Henrike Feltges

Karrierecoach für Menschen im

mittleren Einkommensbereich

www.beratung-feltges.de

„Jecke Öhrcher“: Inklusion op Kölsch l(i)eben

Karnevalslieder gehören zum Karneval wie der Dom zu Köln. Doch kann man Karneval wirklich erleben, wenn man wenig oder nichts hört? Die „Jecke Öhrcher KG“ zeigt seit 2014, wie das geht. Dem Förderverein für Menschen mit und ohne Hörschädigung liegt am Herzen, dass jeder dabei sein kann, wenn in Köln „et Trömmelche geht“ und das kölsche Brauchtum gefeiert wird. Denn passend zum Sessionsmotto des Gründungsjahres „socialjeck – kunterbunt vernetzt“ engagiert er sich für die Vielfalt der Welt der Gehörlosen und Menschen mit Hörschädigung sowie deren Teilhabe in der (hörenden) Gesellschaft.

Kölsche Wörter oder „Kölle Alaaf“ lassen sich einfach gebärden. Das haben die „Jecke Öhrcher“ in den letzten Jahren oft gezeigt, v. a. mit ihrem Chor. Denn in diesem einzigartigen Verein ist auch ein besonderer Chor entstanden. Knapp 40 Mitglieder zwischen zwei und 50 Jahren singen und gebärden gemeinsam kölsche Lieder – ob hörend, mit Hörgerät, Cochlea-Implantat oder auch weiteren Beeinträchtigungen. Der Chor ist das ganze Jahr aktiv und spätestens seit der letzten Session auch in Köln bekannt, denn er stand mit vielen Kölner Bands und Musikern auf der Bühne. Bei der offiziellen Sessionseröffnung am 11.11.2018 auf dem Heumarkt sang und gebärdete der Chor vor etwa 20.000 Jecken „Stääne“ mit den „Klüngelköpp“. Bei der Prinzenproklamation im Gürzenich standen sie erst mit Oly Blum von „Die Blömcher“ und dann mit den „Bläck Fööss“ auf der Bühne. Darüber hinaus hatten sie u. a. auch Auftritte mit „Mätes & Bätes“ oder beim „Der kleinste Weihnachtsmarkt der Stadt“ an der Lutherkirche. Auch beim Highlight des Karnevals, dem Rosenmontagszug, waren die „Jecke Öhrcher“ dabei. Eine große Ehre für den Verein, der als Gewinner bei den Schull- und Veedelszöch in der Kategorie „Wagengruppe“ am darauffolgenden Tag den vielen Jecken am Straßenrand noch einmal näherbringen konnte, was ihn ausmacht: Dass Menschen, so unterschiedlich sie sind, mit Freude am Karneval teilhaben können – ob mit oder ohne Hörschädigung, Lautsprache oder Gebärden, mit oder ohne Bezug zum Thema Gehörlosigkeit. Immer wieder zeigten sie den Zuschauern „Kölle Alaaf“ oder Applaus in Gebärdensprache und viele machten mit. Gelebte Inklusion „op Kölsch“.

Inklusion liegt den „Jecke Öhrcher“ am Herzen, ebenso wie soziales Engagement. Beim letzten Karnevalszug bestand das Wurfmaterial daher zum ersten Mal zu einem Teil aus Fairer Kamelle, die aus fairem Handel und zum Großteil aus biologischem Anbau stammt. Der Verein möchte damit einen Beitrag für einen gerechteren Handel und mehr Nachhaltigkeit leisten und wird dies auch in Zukunft beibehalten. Um ein Bewusstsein für das Thema Hörschädigung zu schaffen und Aufklärungsarbeit zu leisten, sind die „Jecke Öhrcher“ das ganze Jahr zudem bei einigen Festen mit einem Stand präsent. In diesem Jahr waren das z. B. der „Tag der Begegnung“ im Tanzbrunnen oder „Kirche läuft“ auf den Stadionwiesen. Die Möglichkeit zum Austausch gibt es auch bei ihren Stammtischen: Beim monatlichen Stammtisch, der meistens in der „Brasserie aller Kolör“ in der Südstadt stattfindet, ist jeder willkommen – hörend oder hörgeschädigt, Mitglied oder nicht. Der Familienstammtisch, zu dem ein paar Mal im Jahr an einem familienfreundlichen Ort eingeladen wird, bietet Eltern die Möglichkeit, sich auszutauschen, während die Kinder spielen. Dies kann z. B. Eltern helfen, die vor der Entscheidung stehen, ob ihr Kind ein Cochlea-Implantat bekommen soll. Auch über Herausforderungen im Alltag können sie dort mit anderen Betroffenen reden.

In der Session oder außerhalb, bei den „Jecke Öhrcher“ ist immer etwas los. Karneval steht natürlich im Fokus, doch der ehrenamtlich organisierte Verein ist auch sonst sehr engagiert: Von Gebärdenkursen für betroffene Eltern oder Interessierte über Aktionen für den guten Zweck wie das Sammeln von Hörgeräten für Peru bis zu Aufklärungsarbeit und Chorauftritten. Die Ideen gehen nicht aus: So wird derzeit ein Patenprojekt entwickelt, bei dem Vereinsmitglieder auch außerhalb der Stammtische anderen betroffenen Eltern und Hörgeschädigten auf Wunsch zur Seite stehen. Für die Zukunft ist eine eigene Kinderkarnevalssitzung geplant.

Weitere Informationen unter www.jecke-oehrcher.de.