Der Köln-Lotse – Stadtführung mit Spaß Uli Kievernagel informiert:

Der bekannteste K.O.-Schlag des kölschen Boxers Peter Müller traf Max Pippow. Doch leider war Pippow nicht der Gegner sondern der Ringrichter. Müller fühlte sich von Pippow benachteiligt und schickte ihn mit einem satten Haken auf die Bretter. Dieser Schlag machte den Mittelgewichtler Müller zwar weltberühmt – brachte ihm aber auch eine zunächst lebenslange Sperre ein. Doch der bei den Zuschauern überaus beliebte Müller war ein Publikumsmagnet. Daher wurde diese Sperre bereits 10 Monate später wieder aufgehoben.

Für die Kölschen war er nur „Müllers Aap“, das „Äffchen“: Gerade mal 1,65 Meter groß, immer geduckt kämpfend und mit unbändigem Siegeswillen. Geboren am Karnevalssonntag ….

Weiterlesen können sie beim Köln- Lotsen auf: https://www.koeln-lotse.de/2017/12/03/muellers-aap-ungebaendigte-kraft-un-e-koelsch-haetz/

Das „Köln-Ding der Woche“ per E-Mail frei Haus. Jede Woche sonntags ein neues Detail zur schönsten Stadt der Welt. Immer kurz & knackig, immer subjektiv und voreingenommen. Wenn Sie noch mehr lesen möchten oder auf auf diesen Verteiler wollen- hier geht es zu seiner sehr informativen Seite https://www.koeln-lotse.de

Schnell, aktuell und lokal – so kennt Ihr die Kölner Stadtteilliebe. Auf facebook laufen die Informationen noch ein wenig schneller, da dort ein großes Netzwerk aktiv ist. Gerade in der jetzigen Situation ist es wichtig für alle, sich auszutauschen und zu wissen, was geht. Wer liefert was? Wo bekomme ich was? Wie komme ich an das Menü aus meinem Lieblingsrestaurant? Wie sind die Öffnungszeiten? Bei uns auf facebook natürlich unter gleichem Namen „Kölner Stadtteilliebe“ sind Unmengen an Informationen zu finden. Was eben noch ganz oben stand, kann in wenigen Minuten nach unten wandern, weil sich die Nachrichten oft überschlagen. Hier werden die unterschiedlichsten Dinge ausgetauscht und viele Bildnachrichten und News als Kurzfilm sind zu finden. Auf facebook kann sich jeder beteiligen. Gleich ob er schweigend etwas lesen möchte oder aktiv kommunizieren und diskutieren will. “Unter uns“ sind wir auf facebook , überall sichtbar und dort einer der beliebtesten Gruppen bzw. Seiten, denn beides haben wir. Kurze, knackige Informationen – ständig aktualisiert. Wenn Ihr mehr wissen wollt, besucht uns einmal dort, Ihr werdet begeistert sein, was in unserem Stadtgebiet so alles passiert. Hier findet Ihr alle Infos, die Ihr braucht. Ob Termine, Adressen, Tipps, Aktuelles, Klatsch- und Tratsch, Männer, Frauen, Familien und vieles mehr in aller Ausführlichkeit. Wir freuen uns auf Euch – wo auch immer wir uns treffen! 

Nicki Ritterbach informiert:

2001 gründete Charles Monroe den kleinen, familienbetriebenen Wanderzirkus, der sich im Kölner Raum großer Beliebtheit erfreut. Vater Charles Monroe präsentiert Pferde- und Kamele ebenso sicher, wie er mit seinem Sohn Marco lustige Clownnummern zum Besten gibt. Tochter Diana bezaubert das Publikum u.a. mit einer grandiosen Hula Hoop-Nummer, während  Mutter Verena Monroe unterhaltsam durch das Programm führt. Dies ist nur ein kleiner Einblick in das tolle Zirkusprogramm, welches die Familie in Eigenarbeit und -regie darbietet.

Leider meint es das Schicksal seit September 2019 nicht mehr gut mit dem freundlichen Familienbetrieb. Wie in den Medien berichtet, wurde der Zirkus Anfang September ausgeraubt. Während der laufenden Vorstellung brach man in einen Wohnwagen ein und entwendete einen höheren Betrag aus der Kasse, der für den Winter angespart wurde, um in der spielfreien Zeit über die Runden zu kommen. Das Geld war hauptsächlich für die Versorgung der Tiere gedacht. Damit nicht genug, nun hat die Zirkusfamilie mächtig unter der Coronakrise zu leiden, da sie nicht gastieren dürfen und somit keine Einkünfte erhalten. Die laufenden Kosten, wie  Strom, Wasser, Instandhaltungen usw. bleiben jedoch. Mich berührt das Schicksal dieser liebenswürdigen Zirkusfamilie und so möchte ich, zumindest einen Spendenaufruf für die Tiere machen. Es gibt Kamele und Lamas zu versorgen, einen Friesen sowie 2 Shetty’s, einige Hühner, Meerschweinchen wie Kaninchen und nicht zu vergessen das quirlige Zwergspitzrudel plus den Mops ‚Mopsi‘ wollen täglich gefüttert werden. Ebenso darf man auch nicht die Tierarztkosten für regelmäßig anfallende Impfungen nicht vergessen. Benötigt wird dringend: Heu und Stroh, Hafer, Kraftfutter, Trocken- und Naßfutter für die Hunde, Kaninchen-, Meerschweinchen- und Hühnerfutter sowie Salzlecksteine.

Wer Futter spenden oder der Familie helfen möchte, kann sich gerne persönlich unter der Handynummer 0178/8354446 mit dem Circus Charles Monroe in Verbindung setzen.

Ich hoffe auf Ihre Unterstützung!

Nicki Ritterbach

 

Text: Nicki Ritterbach

Fotos: Circus Charles Monroe

CDU-Landtagsabgeordneter Oliver Kehrl:

Gute Nachrichten für alle Sportlerinnen und Sportler der Wassersportfreunde Köln 31 e.V., der St. Sebastianus Schützenbruderschaft Godorf e.V. und der Kölner Rudergesellschaft 1891 e.V. In der aktuellen Förderrunde des Sportstättenförderprogramms „Moderne Sportstätte 2022“ erhalten sie zusammen insgesamt 86.113 Euro.

„Das ist eine tolle Nachricht für unsere Vereine. Die Förderung macht deutlich, dass diese uns am Herzen liegen. In den Vereinen wird eine hervorragende Arbeit geleistet und es steht ein großes Angebot für Jung und Alt zur Verfügung. Es ist mir daher wichtig, dass die Sportlerinnen und Sportler eine gute Trainingsinfrastruktur haben. Denn nur wennSportstätten auf dem neuesten Stand sind, können die Vereine ihre wichtige Aufgabe in unserer Gesellschaft wahrnehmen. Mit der Förderung wird klar, dass die Vereine mit ihren vielen Ehrenamtlichen der NRW-Koalition am Herzen liegen. Ich freue mich sehr, dass die Vereine nun die Möglichkeit haben, moderne und bedarfsgerechte Sportstätten anzubieten“, so  der CDU-Landtagsabgeordnete Oliver Kehrl.

Die Wassersportfreunde Köln 31 e.V. erhalten 47.516 Euro für die bauliche und energetische Modernisierung des Bootshauses. Die St. Sebastianus Schützenbruderschaft Godorf e.V. kann mit 19.800 Euro aus dem Förderprogramm „Moderne Sportstätte 2022“ die Modernisierung der Schießstände und Sportanlage durchführen und die Kölner Rudergesellschaft 1891 e.V. erhält  aus dem Sportstättenförderprogramm 18.797 Euro für die Erneuerung des Turnhallenbodens und der Spielfeldmarkierung. Mit Erhalt des Förderbescheides können die Verantwortlichen der drei Vereine nun mit den Arbeiten beginnen.

Hintergrund:

Mit „Moderne Sportstätte 2022“ hat die NRW-Koalition das größte Sportförderprogramm aufgelegt, das es je in Nordrhein-Westfalen gegeben hat – Gesamtvolumen: 300 Millionen Euro. Damit sollen die Vereine in Nordrhein-Westfalen eine nachhaltige Modernisierung, Sanierung sowie Um- oder Ersatzneubau ihrer Sportstätten und Sportanlagen durchführen können.

Oliver Kehrl (CDU) vertritt als direkt gewählter Abgeordneter den Kölner Süden im Landtag von Nordrhein-Westfalen. Er ist ordentliches Mitglied des Rechtsausschusses, des Ausschusses für Wirtschaft, Energie und Landesplanung, des Ausschusses für Digitalisierung und Innovation, der Enquetekommission II „Digitale Transformation der Arbeitswelt in Nordrhein-Westfalen sowie Sprecher im PUA III-Kleve.

(Text: i.A.Anna Katharina Eusterfeldhaus, geb. Tscharke Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Landtagsbüro Oliver Kehrl MdL)

 

Jung, dynamisch mit klarem Ziel vor Augen, so kennt man die KG den Reiter aus Rondorf.

Weil sie sind wie sie sind, hat sich auch niemanden gewundert, dass sie ihre bevorstehende Proklamation des Dreigestirn der Altgemeinde Rodenkirchen etwas anders gestalten. Bedingt der hohen Kosten zur Karnevalszeit im Januar, haben sie ihre Tolitäten- Veranstaltung einfach schon mal in den November gelegt. Am 20.11.2020 sollte es heißen „Die große Kostümsitzung mit Proklamation des Dreigestirn der Altgemeinde Rodenkirchen in der Sporthalle der Anne-Frank-Schule in Rondorf “. Bläck Fööss, Kempest Feinest, Stadtgarde Colonia, der Sitzungspräsident, Lupo und Co. alles war gebucht und wie nicht anders zu erwarten, in Windeseile waren alle Karten verkauft und es gab nur die Möglichkeit einer Warteliste. Präsident happy, bevorstehendes Dreigestirn happy und Gäste die Karten hatten ebenfalls happy.

Ja und dann kam Corona, Schockstarre- alle Veranstaltungen abgesagt. Die Reiter im Anblick einer Katastrophe.

Doch sie wären nicht die Reiter, wenn sie nicht handeln würden.

Statt den Kopf in den Sand zu stecken, wurden sie aktiv und suchten nach Lösungen. Oberstes Gebot die Sicherheit und Gesundheit aller Mitglieder,Gäste und Künstler, denn das wollte sie auf jeden Fall gewährleisten.

Voller Freude können sie nun berichten, die Kostümsitzung mit allen zur Zeit geltenden Schutzmaßnahmen wird am 20.11.2020 im Großen Sartory Saal zu Köln stattfinden. Sie feiern dann wie die ganz Großen und dürfen jetzt sogar noch ein paar Karten verkaufen.

Durch den Saalwechsel ist ein zusätzliches kleines Kartenkontigent für den freien Verkauf zur Verfügung gestellt worden und können über www.kgderreiter.koeln bestellt werden.

Kölle hät su mänch e Wohrzeiche. Der Dom geiht jo zo aller eesch vüraan. Dä es jo weltbekannt. Dann han mer der Rodhuusturm, dä als Zeiche för de Maach un der Richdum vun de kölsche Bürger opgestallt woodt. Die Kirchtürm, die esu vill sin, dat se uns der Rof engebraht han, de helligste Stadt nördlich vun de Alpe zo sin, et hellige Kölle, gehüre för mich dobei. Un dann kann mer hügg Baute wie et „Henkelmännche“ ov och der Colonius dobei dun. För de FC-Fans secher och et schönste Stadion vun der Welt, dat hee steiht.

Un dann es do noch dä Turm, dä lange Zigg e stolz Symbol för uns Freiheit wor un e bessche jet vergesse weed, der Bayeturm ov hüggzedags der „FrauenMediaTurm“. Un dat kom esu:

Dä Turm weed av 1217 gebaut. Nor, wie dä Turm irgendwann noh 1220 fäädig es, es do nit nor ene Turm. Et es en Burg. Hügg steiht do nor noch der Turm un op der Wesssigg schlüüß sich noch en klein Pooz met enem Stück Muur aan. Et es en mächtig Zwingburg, die em Oste met Hölp vun enem „Ark“, enem Boge, bes en der Rhing eren gebaut weed un esu de staatse Stadtmuur em Südoste avschlüüß. Dä Ark es üvvrigens och nit lang do. Hä steiht esu ungeläge en der Strömung vum Rhing, dat se in em 15. Johrhundert widder avrieße.

No es et en Kölle us Tradition esu, dat mer Öschel mem Ääzbischoff han. An dä Stell jetz genau ze beschrieve, woröm dismol, wör e bessche vill. Dovun schrieve ich leever ene eige Beidrag. Ävver su vill: em Johr 1261 kütt der Ääzbischoff Engelbäät vun Falkeburg en et Amp un ald em Fröhjohr 1262 steiht hä met singe Truppe, enem ganze Heer, vür der Stadt un nimmp der Kunibäätsturm em Norde un der Bayeturm em Süde en. Die zwei strategische Positione recke, öm de Stadt en der Gewalt ze han un zo erpresse. Nüsele well dä Schudderhot han un dat nit ze knapp. De Kölsche üvverläge, wat se dun künne un verstonn, dat se kämfe müsse, wann se nit för Johre ov Johrzehnte bleche wolle.

Alsu nemme se sich de Waffe und griefe de eige Festunge aan. Die em Norde, der Kunbäätsturm, fällt zoeesch. Die em Süde, der Bayeturm, es ävver nit esu leich ze krige. De Truppe vum Ääzbischoff sin zih un wehre sich lang. Et gitt e Blodbadd. Ävver am Engk brich der Widderstand un de Kölsche störme met däm Rof „Kölle vüraan“ ov „Kölle üvver alles“ – „Kölle Alaaf“ dä Turm. Et es ene große Seeg. Zwor es et nit et Engk vum Konflik, dä bes en de Schlaach vun Worringe föht, ävver ene wichtige Etappeseeg. Dodurch weed der Bayeturm mem kölsche Stadtwappe drop för lange Zigg e wichtig Zeiche för de Freiheit vun der Stadt.

Genotz han se dat Symbol för Freiheit ävver ihter, för Krade de Freiheit ze nemme. Dä Turm weed en Blech. Em Ungergeschoss sin de Zelle, dodrüvver de Zemmere vun de Waachlück. Intressant es dobei, dat mer nit einfach do „gefange“ es. Enä! De Ensasse müsse der Luhn för de Waachlück berappe… Wat genau se dun müsse, öm de Moppe ze verdeene, kann ich nit sage, ävver gewetzte Texte weede se nit geschrevve han.

Em Dressigjöhrige Kreeg weed die Festung dann noch wigger usgebaut. Mer sperre domet zo dä Zigg der Kreeg us un de Freiheit en. Ävver dat met Erfolg. Düx brennt un en Kölle driev mer wigger Handel met Krom, dä mer för ene richtige Kreeg esu bruch.

Der Zweite Weltkreeg es ävver zo vill för dä Turm. Usgebomb bliev nor noch et Fundament stonn un et doot bes en de 80’er Johre bes hä widder opgestallt weed. Et ging ens widder bloß öm de Moppe. Un wie der Rod hürt, dat et Alice Schwarzer, de Plog vun minger Lällbeckezigg, dat secher och dä ein ov andere Kääl em Rodhus getriez hät, do e feministisch Archiv ungebränge well, es die Entscheidung noch ens vertrackter. Ävver mer kenne jo et Alice. Et setz sich durch. Un zick 1994 kämf et hee för de Freiheit vun de Fraulück un es et der Baas vum „FrauenMediaTurm“.

Un ihrlich? Dat es god esu. Literatur üvver Fraue ze finge, die jo nie en der eeschte Reih vun de Böcher stonn, die sich met der Historie vun Kölle beschäftige, es nit esu leich. Hee fingk mer zemlich alles üvver de Fraulück, och vun Kölle.

Mechel

Für diesen Artikel habe ich mich der Informationen der Hausseite des FrauenMediaTurms bedient: https://frauenmediaturm.de/
und auch das Buch „Das mittelalterliche Köln“ von Carl Dietmar. J.P. Bachem Verlag, ISBN: 3-7616-1589-2 war mir eine große Hilfe.

(Wir bedanken uns für den Text und Bilder bei Michel und den www.koelschgaenger.net)

2020 setzt Henriette Reker die dritte Reihe der Stadtgespräche fort und möchte mit den Bürgern ins Gespräch zu kommen.

Aufgrund der Corona-Pandemie wird es leider nur digitale Veranstaltungen geben . Die Dialogreihe unter dem Motto „Ihr Bezirk – Ihre Themen“ wird auf der Seite der Stadt genau erklärt:

https://www.mitwirkungsportal-koeln.de/dialoge/digitale-stadtgespraeche

Die Zukunft mit Bürgern gestallten

Die Stadt Köln erarbeitet seit einiger Zeit das strategische Stadtentwicklungskonzept Kölner Perspektiven 2030+. Im vergangenen Jahr haben im Mai und November zwei sog. Zukunftsforen stattgefunden, bei denen die Stadt Köln viele wichtige Hinweise aus der Öffentlichkeit bekommen hat, die in den Prozess eingeflossen sind. Seit vergangenem Freitag, 19.06.2020, bis Sonntag, 05.07.2020, findet das „3. Zukunftsforum [online]“ statt. Auf der Seite www.stadt-koeln.de/koelnerperspektiven2030 können sich Bürgerinnen und Bürger, Politik sowie die Fachöffentlichkeit über die wichtigsten Bausteine der Stadtstrategie informieren und uns letzte Hinweise und Einschätzungen mit auf den Weg geben. Trotz der aktuellen Umstände durch Corona kann die Stadt Köln so einen guten Schlusspunkt zur Beteiligung an der Stadtstrategie anbieten.Nehmen Sie die Chance der Beteiligung wahr! Sollten Sie Hinweise oder Fragen zum 3. Zukunftsforum oder zum weiteren Vorgehen bei der Stadtstrategie haben, können Sie sich gerne per Mail an koelnerperspektiven2030@stadt-koeln.de wenden.
https://www.stadt-koeln.de/politik-und-verwaltung/stadtentwicklung/koelner-perspektiven-2030/

Nachhaltig verstorben: Auch den letzten Schritt mit gutem Gewissen gehen

Die umweltfreundliche Bestattung: Hört es sich auch im ersten Moment etwas verwirrend an, ist es ein Top-Bestattungsthema. Der Hintergrund von Ökologie und Nachhaltigkeit macht nämlich auch bei der Beisetzung nicht halt und ist über den Tod hinaus eine sehr wertzuschätzende Bestattungsform in der modernen klimabedingten Zeit. Denn der Trend geht nun auch bei uns eindeutig in Richtung „Bio“ und „Öko“. Ökosärge und Biournen, Naturbestattungen in Wäldern, auf Wiesen und an Bäumen sind heute eine sehr beliebte Alternative zur klassischen Bestattung auf dem Friedhof. Einen parkähnlichen Teil gibt es zum Beispiel auf dem Friedhof Steinneuerhof in Rondorf. Dort werden immer mehr Flächen erschlossen für die Beisetzung auf Grünflächen oder am Baum. Eine solche letzte Ruhestätte ermöglicht Schutz im Schatten einer alten Buche, Birke oder Kiefer. Auch Jungbäume können gewählt werden, diese werden in den nächsten Jahrzehnten zu großen Luftverbesserern. Interessant, man kann sich schon zu Lebzeiten „seinen“ Baum aussuchen und die Grabstätte im Rahmen der Vorsorge erwerben. 20 Jahre ist dieser Baum dann sicher, danach kann der Vertrag, Stand heute, beliebig verlängert werden. Auch eine schöne Alternative ist der Bestattungsgarten. Wildblumen, Stauden, Immergrün und heimische Wildkräuter schmücken diese Urnengrabstätten. Ein kleines Schild in einer großen Einheit, gepflegt durch die Friedhofsgärtner ermöglicht Bienen, Hummeln ein wundervolles Ernährungsfeld und bietet einen wertvollen Beitrag zum Umweltschutz. Dann gibt es natürlich noch die Friedwälder. Auch hier sind Beisetzungen in ökologischen Urnen, die sich ohne Giftstoffe freizusetzen im Erdreich auflösen, natürlich Pflicht geworden. Solche Urnen bestehen z.B. aus Pappe, Holz oder Ton. Dort beigesetzt ist es eine der naturnächsten Möglichkeiten: Naturverbunden, schlicht und tröstlich. Bio heißt aber auch: Die Asche des Verstorbenen wird zu einem wertvollen Pflanzendünger und so schließt sich für viele Angehörigen, auch in diesem Bereich, ein schöner Kreislauf. Ein Gespräch mit einem ortsansässigen Bestatter gibt zu diesem hochinteressanten und wichtigen Thema noch mehr aufschlussreiche Erklärungen und kann durch einen entsprechenden Vorsorgevertrag ganz leicht festgehalten werden.