Liebe Freunde des Karnevals,

wie jedes Jahr wird auch in diesem Jahr wieder ein Rosenmontagszug, in Rondorf und Hochkirchen, durchgeführt. Um die Kosten, für die Zugteilnehmer und die Karnevalsgesellschaften, so gering wie möglich zu halten, machen die Mitglieder, der KG Löstige Öhs und der KG der Reiter, jedes Jahr Straßensammlungen. Darauf möchten wir in diesem Zuge aufmerksam machen und gleichzeitig schon heute aufklären, wofür das Geld verwendet wird.

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Die Spenden werden für die Straßensperrung, städtische Genehmigungen, Straßensäuberung, Sanitäter, sicherheitstechnische Dienste und Musikkapellen genutzt.

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Geld für Wurfmaterial, Kostüme, Wagen mit Fahrer und Wagenengel BEZAHLEN DIE ZUGTEILNEHMER AUS EIGENER TASCHE!

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Also helft mit und unterstützt die Vereine mit einer kleinen Spende, jeder Euro zählt!

Die Sammlungen haben diese Woche begonnen. Unsere Mitglieder können sich mit einem Mitgliederausweis ausweisen und tragen vereinszugehörige Jacken oder Schals.

Bis dahin freuen wir uns auf unsere Veranstalungen und auf eure Zurufe am Straßenrand des Rosenmontagzuges.

Und nicht vergessen die Kamelle und Strüssje aufzuheben😉

Foto: Der Vorstand des RTC mit Präsident Wolfgang Neervoort (letzte Reihe mitte) uns Cheftrainer Alexander Jakubec (zweite Reihe, rechts) 

Der RTC ist in seine 51. Spielzeit gestartet. Bedingt und befördert durch den Umzug in das Tenniscentrum Immendorf haben der Vorstand um Präsident Wolfgang Neervoort und Cheftrainer Alexander Jakubec den Verein einem progressiven – neudeutsch- Relaunch unterzogen: Willkommen in der RTC-TennisWelt! Im folgenden wird der Ansatz kurz skizziert:

Die RTC Tenniswelt bietet verschiedene Trainingsprogramme im Jugend-, Nachwuchs und Erwachsenenbereich an, an denen die Teilnehmer je nach Alter, Spielstärke und Zielsetzung teilnehmen können. Diese Trainingsprogramme bauen modular aufeinander auf und basieren auf modernsten nationalen und internationalen Trainingskonzepten. 

Hier die vier Säulen für ein innovatives Vereins- und Trainingskonzept:

·      “All-inclusive-Konzept“

·      Training im Umfeld-System

·      Spielen, Matchen und Wettkampf

·      Tennis „On Demand“

Im „All-inclusive-Konzept“ haben alle Kinder- und Jugendlichen die Möglichkeit, für die pauschale Trainingsgebühr bis zu dreimal die Woche an den Trainings-, Spiel- und Matchprogrammen teilzunehmen. Nur wer viele Ballkontakte hat,  kann sich im Rahmen seiner Möglichkeiten weiterentwickeln.

Gespielt und trainiert wird in allen Leistungsstufen, von Kindern bis zu den Erwachsenen im „Umfeldsystem“. Betreut von drei Trainern, immer parallel auf drei Plätzen, mit aufeinander abgestimmten Inhalten aus Technik, Taktik und Athletik, mit klaren Vorgaben durch den Cheftrainer, ist das „Umfeldtraining“ heute das zukunftsweisende Trainingskonzept weltweit. Jede(r) kann mitmachen, unabhängig ob Freizeit- oder Mannschaftsspieler.

Eine weitere “Schlüsselrolle“ spielt die zielgerichtete Hinführung aller Spieler/innen sowohl im Jugend- als auch Erwachsenenbereich zum Spielen, Matchen und Wettkampf. Im Vordergrund dieser Philosophie stehen flankierendes Matchtraining, interne Ranglistenspiele, Clubmeisterschaften, und Mannschaftswettkämpfe, sowie der Besuch von regionalen Turnieren.

Für Einsteiger, Fitness-oder Gesundheitsaffine werden mit Spezialprogrammen wie TennisXpress, Cardio-Tennis und „Vorteil Bewegung“ modernste Trainingskonzepte für eine breite Zielgruppe angeboten.  Alle die ihr Spiel verbessern wollen, finden in den Performance Workshops genau das Richtige. Themen sind hier unter anderem „Techniktrends der Weltklasse“, „Beinarbeit auf dem Platz“ oder „Trainieren wie die Profis“. 

Alle diese Spezialprogramme finden mehrmals wöchentlich statt und sind durch das „Tennis-On-Demand“-System frei zugänglich. Es gibt keine Kursverpflichtung.

Weitere Informationen finden Sie auf https://www.tc-rodenkirchen.de/

Text und Foto: Jochen Hilgers

 

Ich suche ab dem 1. Februar einen Fahrer für die Maternus Apotheke für die Auslieferung der Medikamente.

450 € Basis, Arbeitszeit Werktags ab 18 Uhr und samstags ab 13 Uhr.

Falls ihr jemand kennt, kann sie/er/* gerne anrufen unter 0221.393579

Martina Köllner

Gut gewürzt durch die Wechseljahre

Unser Gewürzseminar „Gut gewürzt durch die Wechseljahre“ ist ein neues Seminar für alle, die sich mit den heilenden Wirkungen von Gewürzen auseinandersetzen möchten.

Aus dem Inhalt:

  • Was sind die Wechseljahre?
  • Wann fangen sie an?
  • Wie wirken sich die WJ körperlich und seelisch aus?
  • Wie kann ich mir helfen, Schwerpunkt Gewürze?

Weiterhin:

  • entspannende und beruhigende Gewürze …..bei Einschlafstörungen
  • stimmungshebende und anregende Gewürze ….bei depressiven Verstimmungen und Antriebslosigkeit
  • entzündungshemmende Gewürze ….bei schmerzhaften Gelenken
  • immunsystemstärkende Gewürze ….bei erhöhter Infektanfälligkeit
  • sinnliche und aphrodisierende Gewürze …bei zunehmender Unlust
  • fettverbrennende und kreislaufanregende Gewürze…bei verlangsamten Stoffwechsel

Möchten Sie weitere Informationen wann und wo solche Seminare sind, klicken Sie hier auf www.safran-gewuerzbasar.de

Gewürzbasar und GIN – wie passt das zusammen? Ganz einfach, denn Gin ist eine Kombination von Alkohol (z.B. Wodka), Wacholder und Gewürzen. Denn erst die richtigen Gewürze machen einen Gin zum Gin.

Lernen Sie die Geschichte des Gin’s kennen, seine Herstellung, die verwendeten Gewürze und testen Sie die besten 6 regionalen Gin‘sGin.

Am Ende des Seminars stellen Sie aus Ihrer eigenen Gewürzmischung Ihren persönlichen Gin selbst her und können diesen Gin (ca. 350ml) in einer schönen Apothekerflasche mitnehmen.

Möchten Sie weitere Informationen wann und wo solche Seminare sind, klicken Sie hier auf www.safran-gewuerzbasar.de

20 Jahre Blue:notes

Live Jazz im Kölner Süden

 

Six, Alps & Jazz

mit Matthias Schriefl

 

14. Februar 2020 | 20:00 Uhr | 15 

 

bistro verde in der alten Schmiede

Maternusstraße 6 | 50996 Köln | Tel.: 93550417

 

Matthias Schriefl  Trompete, Flügelhorn, Bassflügelhorn, Euphonium, Tuba, Alphorn, Ophikleide, Gesang

Johannes Bär  Tuba, Euphonium, Flügelhorn, Alphorn, Bassgitarre, Gesang 

Alex Morsey  Bass, Tuba, Gesang 

Gregor Bürger  Fagott, Tenorsaxophon, Klarinette, Bassklarinette, Baritonsaxophon, Gesang 

Peter Heidl  Flöte, Piccoloflöte, Tenorsaxophon, Klarinette, Gesang 

Florian Trübsbach  Altsaxophon, Flöte, Klarinette, Oboe, Piccoloflöte, Schwegel (historische hölzerne Querflöte ohne Klappen), Gesang

 

Diese 6-köpfige Formation aus Multiinstrumentalisten beweist spielerisch auf einer Vielzahl an Holz- und Blechblasinstrumenten, dass Volksmusik auch Jazz und Jazz auch Volksmusik ist. Mit vitaler Virtuosität wird dabei gekonnt jeder Gedanke an Volkstümelei weggespielt. Heimatliche Instrumente von Alphorn bis Schwegel werden in Szene gesetzt und altes Liedgut neben Eigenkompositionen in alpinem Stil in die globale Musik des improvisierten Jazz übersetzt. Dabei wird auch immer mal wieder auf Rhythmen aus dem Himalaya, der Türkei und dem afrikanischen Kontinent zurückgegriffen, so dass die Alphörner sinfonisch zu glühen beginnen. Matthias Schriefl erweist sich als sicherer Grenzgänger zwischen den musikalischen Kulturen und als solcher wurde er von der Jury des Preises der Deutschen Schallplattenkritik für die CD von Six, Alps & Jazz ausgezeichnet.

Mehr unter www.schriefl.eu

Statements:

Sunday Times: Das Album Six, Alps & Jazz wurde zu den 10 besten Alben des Jahres gewählt

Schriefls Kunst bietet Abenteuer und sie lässt uns neu zuhören Jury vom Förderpreis NRW für Komposition, Dirigat, Instrumentalmusik

So entpuppt sich Six, Alps & Jazz bald schon als musikalische Wundertüte. Vollgestopft mit schrägen Einfällen, verblüffenden Wendungen und einem schier unerschöpflichen Arsenal an Klangfarben Kulturmagazin, Peter Füssl

Matthias Schriefl

Jahrgang 1981, wuchs am Rande der Alpen in Maria Rain auf. Von 2000 bis 2005 studierte er in Köln und Amsterdam. Seit 2006 veranstaltet er die Konzertreihe Jazz-O-Rama im 

Artheater Köln. Von 2008 bis 2010 tourte er mit seiner Band Shreefpunk als Rising Star der European Concert Hall Organisation durch die großen Konzerthäuser Europas. Danach experimentierte er vorwiegend mit alpiner Musik. 2012 brachte er bei ACT in der Reihe Young German Jazz das mehrfach preisgekrönte Album mit Six, Alps & Jazz heraus. Es folgen bis heute regelmäßig neue CD-Aufnahmen mit diversen Bands, in welchen er als Musiker und Komponist seinen jeweiligen Mitmusikern wie maßgeschneidert seine Stücke auf den Leib schreibt.

Schriefl lebt in Köln und teilweise im Allgäu. Seine musikalische Neugierde inspiriert ihn immer wieder zu längeren Studienreisen nach Indien und Aufenthalten in afrikanischen und südamerikanischen Ländern, wo er sich mit verschiedenen musikalischen Traditionen befasst. 2016 zahlte sich sein vielseitiges Engagement mit dem Weltmusik-Preis RUTH in Rudolstadt aus. Er kennt und liebt große Bühnen und die weite Welt, legt aber Wert darauf, regelmäßig auch an kleinen, ländlichen Veranstaltungsorten Jazz nahezubringen.

Er erhielt über die Jahre viele Preise, u.a. 2006 WDR-Jazzpreis für Improvisation, 2008 Ernennung zum Rising Star auf Vorschlag der Kölner Philharmonie, 2008 Förderpreis NRW für Komposition, Dirigat, Instrumentalmusik, 2012 Preis der Deutschen Schallplattenkritik für Six, Alps & Jazz, 2016 Weltmusik-Preis RUTH in Rudolstad, 2019 neuer deutscher Jazzpreis  Bandpreis mit Shreefpunk und Solistenpreis

 

Johannes Bär

stammt aus einer Musikerfamilie. Er versuchte bereits mit drei Jahren, Trompete zu spielen. Nach Unterricht beim Vater Rudolf, einem Hobbymusiker, hatte er mit fünf Jahren seinen ersten Auftritt bei der Vorarlberger Gruppe Familienmusik Bär. Diese widmete sich ab 1981 der traditionellen Volksmusik und bestand aus dem Vater Rudolf, seinen Geschwistern und ihm. Von 1992 bis 1996 wurde er durch Josef Eberle in der Musikschule Dornbirn ausgebildet. Danach studierte er bei Lothar Hilbrand am Vorarlberger Landeskonservatorium, wo er 2004 mit Auszeichnung abschloss. Dann absolvierte er ein klassisches Instrumentalstudium bei Hans Gansch am Mozarteum Salzburg. Während des Studiums spielte Bär im Universitätsorchester und den Ensembles Pro Brass, Sound Inn Brass und der Vorarlberger Gruppe Stella Brass, mit denen er zahlreiche Tourneen absolvierte und außer in Europa in Russland und Südostasien aufgetreten ist. Seit 2001 gehört er zum Holstuonarmusigbigbandclub, für den er auch alle Arrangements schreibt,weiterhin zu voXXclub, zu Peter Madsens Formation CIA, zu Matthias Schriefls Six, Alps & Jazz und dessen Moving Krippenspielers, mit denen er auf je einer CD zu hören ist und zu David Helbocks Random/Control, mit der er drei Alben eingespielt hat.Neben Trompete hat er sein Instrumentarium ständig erweitert und nennt heute ca. 18 Blechblasinstrumente sein eigen  u.a. Posaune, Bassflügelhorn, Tuba, Flügelhorn und Euphonium.

 

Alex Morsey

war mehrfach bei Jugend jazzt erfolgreich und wurde Mitglied des Landesjugendjazzorchesters NRW und später des Bundesjazzorchesters unter Peter Herbolzheimer. Von 1995 bis 2000 studierte er an der Folkwang-Hochschule Essen bei Gunnar Plümer und John Goldsby, wo er anschließend eine Lehrtätigkeit ausübte. Am Stadttheater Münster übernahm er 2006/07 die musikalische Leitung von Shockheaded Peter. Alex Morsey absolvierte internationale Tourneen und Gastspiele mit Matthias Schriefl. Weiterhin war er Mitglied von Un Tango Más, der Gruppe Disguise und Jan Klares Formationen 7 und The Dorf. Mit diesen und anderen Bands hat er mehr als 20 CDs eingespielt. Auch arbeitete er mit Clark Terry, Herb Geller, Ack van Rooyen, Norma Winstone, Uli Beckerhoff, Silvia Droste, Wolfgang Engstfeld, Wolfgang Schlüter, Leszek Zadlo, Wolfgang Lackerschmid, Stefanie Schlesinger, Peter Rühmkorf, Christian Brockmeier, Susanne Riemer und Ulita Knaus.

Außerdem wirkt er mittlerweile auf über 30 CDs mit,u.a. in der Ritter Rost-Reihe. Tourneen führten ihn u.a. nach Griechenland, Bulgarien, Rumänien, Mittelamerika, Karibik, Spanien, Thailand, USA, Schweden, Norwegen, Niederlande, Österreich, Schweiz, Helsinki, Polen, Luxemburg, Peking, Italien, Caracas, Marokko 

Alex Morsey ist einer der meißtbeschäftigten Bassisten in Deutschland

Gregor Bürger

wurde 1976 in München geboren. Gregor Bürger wurde mit zehn Jahren Mitglied im Tölzer Knabenchor und begann im Alter von vierzehn Jahren mit dem Saxophonspiel. Als Jugendlicher fand er seine Begeisterung für Jazz und Funk. Von 1994 bis 1996 absolvierte er am Richard-Strauss-Konservatorium München zunächst ein sogenanntes Jungstudium. Sein dort in Folge absolviertes Musikstudium (Saxophon, Klarinette und Fagott) schloss er 1998 als staatlich geprüfter Musiklehrer ab. Es folgte bis 1999 ein Studium am Bruckner-Konservatorium in Linz. Von 1995 bis 1997 spielte er in Peter Herbolzheimers Bundesjazzorchester.

Gregor Bürger war unter anderem auch als Studio- bzw. Begleitmusiker von Martin Schmitt, Lou Bega, Claudia Koreck, Harald Rüschenbaum, Al Porcino und diversen Soulformationen aktiv. Mit dem Bläsersatz von Joseph Bowie, den Temptations oder Four Tops tourte er in Deutschland, Belgien und in den Niederlanden und hatte zahlreiche Auftritte im In- und Ausland mit Formationen wie Soulkitchen, Brasil Connection, Swing Summit, Maggie Jane & Band, dem Joe Haider Jazz Orchestra oder der Dusko Goykovich Bigband.

Florian Trübsbach

wurde ebenfalls 1976 geboren. Er hatte das Glück, in jungen Jahren als Solist des Tölzer Knabenchors unter Persönlichkeiten wie Herbert von Karajan, Claudio Abbado und Lorin Maazel zu musizieren. Nach dem Stimmbruch nahm er Kompositionsunterricht bei Hans Werner Henze. Zufällig in ein Konzert von Dizzy Gillespie geraten, entbrannte seine Leidenschaft für den Jazz, die bis heute nicht nachgelassen hat. Er tauschte seine Geige gegen das Saxophon ein. Nach dem Abitur schloss er sein während der Schulzeit begonnenes Jazz-Studium in München ab und wurde mit dem Bayerische Staatsförderpreis für junge Künstler ausgezeichnet. In Hamburg setzte er seine Kompositionsstudien fort, bevor er sich dann in Berlin niederließ. Florian Trübsbach hat mit verschiedenen eigenen Projekten sowie mit Ensembles und Musikern unterschiedlichster Genres wie Bill Holman, Joe Lovano, John Abercrombie dem Stuttgarter Kammerorchester oder den Fantastischen 4 konzertiert sowie Rundfunk- und CD-Aufnahmen eingespielt. Konzertreisen führten ihn u.a. nach Syrien und Sibirien, nach Südafrika, Japan und China. Er ist Professor für Jazz-Saxophon an der Hochschule für Musik und Theater in München. Er lebt mit seiner Familie im Chiemgau. Wenn er nicht musikalisch unterwegs ist, trifft man Ihn in seinen geliebten Bergen, eine Schwegelpfeife im Rucksack, denn so ganz ohne Musik geht es doch nicht.

Peter Heidl

Peter Heidl ist ebenfalls wie seine Musikerkollegen Multiinstrumentalist. Neben der Flöte, und der Piccoloflöte spielt er Tenorsaxophon, und Klarinette

Foto: Gerhard Richter

Der Rheinauhafen. Seltsam, wie oft ich doch hier spaziere oder mit dem Rad vorbeikomme.

Viel ist da gewichen und hat Neuem Platz gemacht. Für die Kranhäuser zum Beispiel, viel fotografiert und in Szene gesetzt – aber ein Fan bin ich persönlich jetzt nicht. Für mich fühlen sie sich fremd an und verbauen die Sicht auf den Dom.

Die Halbinsel, auf der sie stehen, heißt übrigens „Werthchen“. Bis ins 19. Jahrhundert hinein war hier tatsächlich eine kleine Insel, die eben seit Jahrhunderten „Werthchen“ genannt wurde. Sie ist der Ursprung des Hafens.

Hier lagen hier die Oberländer-Schiffe, die die Waren der Niederländer-Schiffe aufnahmen und umgekehrt. Die Niederländer-Schiffe waren fette, große Lastkähne, geeignet, viele Waren auf einmal aufnehmen zu können. Sie haben den Rhein bis an die Mündung bedient. Sie hatten aber kurz hinter Köln das Problem, dass sie zu groß waren, um den Fluss Richtung Süden zu befahren. Dies übernahmen in Köln als Umschlagsplatz eben die Oberländer-Schiffe, die kleiner waren und wesentlich weniger Tiefgang hatten. Ein Teil dieses Umladens geschah eben hier auf dieser Insel. Viel Arbeit für kräftige Männer, die mit dem ständigen Be- und Entladen ihr Auskommen hatten.

Erst mit der Industrialisierung, recht spät sogar, in den 1890’er Jahren, entstand der Rheinauhafen in seiner heutigen Form. Das Werthchen wurde aufgeschüttet und mit dem Festland verbunden. Mit dem Ruhrgebiet und seinem aufstrebenden Hafen in Duisburg wollte man mithalten, indem man die Häfen Kölns vergrößerte. Der Rheinauhafen wurde zu einem der modernsten Häfen Deutschlands mit einem 18 km Schienennetz. Diesen Wettbewerb wollte man unbedingt gewinnen. Gut, wie es ausgegangen ist, wissen wir. Duisburg ist die absolute Nummer eins der Binnenhäfen. Man muss auch gönnen können.

Mein Lieblingsgebäude, das Siebengebirge, offiziell „Danziger Lagerhaus“ tituliert, entstand kurz danach, 1909. Ein 177 Meter langes, sechsgeschossiges Lager für Stückgut und Korn. Es soll eines der ersten Stahlskelettbetonbauten – was ein Wort – gewesen sein, die je gebaut wurden. Das mag für Architekten bemerkenswert sein. Ich bin froh, dass es so fein verputzt und getüncht ist.

Vielleicht mag ich es, weil der Name so passend ist.

„Siebengebirge“ – jeder weiß sofort warum – es sieht wie ein Gebirge aus, mit seinen neun Giebeln. Neun? Das lässt sich ganz einfach von Deutz aus zählen. Neun Giebel hat es, drei hohe und sechs niedrige. Der Architekt hat getrickst. Auf der „richtigen“ Seite wurden zwei Giebel durch Türmchen ersetzt. Das habe ich aber erst spät verstanden. Das Problem ist, dass die westliche Seite ein wenig schwer einsehbar ist. Man kann nur sehr nah am Gebäude stehen, dass man kaum die Front überblickt oder man geht weiter weg, um festzustellen, dass die Sicht durch große Bäume verstellt ist. Man muss sich schon etwas Zeit nehmen.

1946, nach dem Krieg entschied der Rat, diesen Teil des Güterhafens aufzugeben und größere Becken in Niehl anzulegen. Das hat übrigens zur Folge, dass wir uns ständig mit Hamburg um Platz zwei unter den wichtigsten Binnenhäfen in Deutschland rangeln. Hättet Ihr das gedacht? Duisburg ist unumstritten Nummer eins und danach direkt wir und in manchen Jahren Hamburg? Ich nicht.

Unser Siebengebirge wurde aber gerettet. Ein Wohn- und Gewerbegebäude ist es seit 2006. Und das wiederum finde ich prima. Mit den Kranhäusern, meine ich, haben wir ein altes Stück Köln aufgegeben. Wofür überhaupt? Um mit dem Medienhafen in Düsseldorf zu konkurrieren? Ich weiß es nicht. Mit dem Siebengebirge aber, haben wir einem schönem Stück Köln einen neuen Sinn gegeben und können unseren Enkeln noch zeigen, wie das in Köln so war. Damals.

Michael

Der Rheinauhafe. Komisch, wie off ich doch hee e Gängelche maache ov mem Rädche lans kumme.

Vill es do fott un hät Plaatz för Neues gemaht. För de Kranhüüser för e Beispill, vill fotografeet un in Szen gesatz – ävver ene Fan bin ich selver jetz nit. För mich föhle se sich fremb aan und verbaue de Seech op unse Dom.

Die Halvinsel, op dä se stonn, heiß üvvrigens „Werthchen“. Bes en et 19. Johrhundert wor hee wirklich en klein Insel, die evvens zick Johrhunderte „Werthche“ genannt woodt. Se es der Grundstein vum Hafe.

Hee loge de Oberländer-Scheffe, die de Ware vun de Niederländer-Scheffe opnohme un ömgedriht. De Niederländer-Scheffe wore fette, große Lasskähn, die vill Ware op eimol opnemme kunnte. Noh Süde, koot hinger Kölle, kome se ävver en de Bräng weil se zo groß wore öm wiggerzefahre. Dat üvvernohme evvens de Oberländer-Scheffe, die kleiner wore un vill winniger Deefgang hatte. Ene Deil vun däm Ömlade passeete evvens hee op dä Insel. Vill Arbeid för kräftige Kääls, die mem laufende Be- un Entlode ehr Uskumme hatte.

Eescht met der Industrialisierung, rääch späd esugar, en der 1890’er Johre, woodt der Rheiauhafe en singer Form vun hügg gebaut. Et Werthche woodt opgeschodt un mem Festland verbunge. Mem Ruhrgebiet un singe neu Häfe wollte mer methalde, wie mer die Häfe vun Kölle größer gemaht hät. Der Rheinauhafe woodt zo einem vun de modernste Häfe vun Deutschland met singem 18 km Schinnenetz. Dä Wettbewerb wollte mer unbedingk gewenne. God, wie et usgegange es, wesse mer. Duisburg es de – dat weed keiner avstrigge – Nummer eins vun de Bennehäfe. Mer muss och gönne künne.

Minge Lieblingsbau, et Sibbegebirg, offiziell „Danziger Lagerhuus“ tituleet, entstundt koot donoh, 1909. E 177 Meter lang Lager met sechs Etage för Stöckgod un Koon. Et soll eine vun de eeschte Stahlskelettbetonbaute – wat e Wood – gewäs sin, die je gebaut woodte sin. Dat mag för Architekte gelunge sin. Ich ben fruh, dat et esu fing verputz un getünch es.

Villeich mag ich et, weil der Name su passend es. „Sibbegebirg“ – jeder weiß tirek woröm – et süht us wie e Gebirg, met singe nüng Givvele. Nüng? Dat löös sich ganz einfach vun der Schäl Sick us zälle. Nüng Givvele sin et, drei huhe un sechs niddrige. Der Architek hät getricks. Op der „räächte“ Sigg woodte zwei Givvele durch Türmcher ersatz. Dat han ich ävver eesch späd verstande. Dat Problem es, dat mer met Hänge un Würge de Front üvverbleck ov mer geiht e wigger fott, öm fasszestelle, dat de Seech durch huhe Bäum verstallt es. Mer muss sich ald jet Zigg nemme.

1946, nohm Kreeg, entscheed der Rod, dä Deil vum Göderhafe opzegevve un größere Becke en Niehl aanzeläge. Dat hät üvvrigens zur Folg, dat mer uns luuter met Hamburg öm der Patz zwei vun de wichtigste Bennehäfe en Deutschland rangele. Hätt ehr dat gedaach? Duisburg es unbestredde de Nummer eins und donoh tirek mir un en mänche Johr Hamburg? Ich nit.

Uns Sibbegebirg woodt ävver gerett. E Wonn- un Gewerbegebiet es et zick 2006. Un dat widderöm fing ich prima. Met de Kranhüüser, mein ich, han mer e aal Stöck Kölle opgegovve. Woför üvverhaup? Öm mem Medienhafe en Düsseldorf zo konkuriere? Ich weiß et nit. Mem Sibbegebirg ävver, han mer e schön Stöckelche Kölle ene neue Senn gegovve und künne unse Enkelcher noch zeige, wie et en Kölle esu wor. Dozomol.

Mechel

Weitere Informationen auf www.koelschgaenger.net

Ihr wisst nicht, wo das Siebengebirger liegt? Dann schaut mal schnell heimlich hier nach: https://findpenguins.com/koelschgaenger

Gewürzseminar „Kochen in der Tajine“

Hier geht es rund um den marokkanischen Kochtopf. Wie koche/gare ich in einer Tajine, was muss beachtet werden. Gibt es Unterschiede???

Nachdem die vegetarische Tajine von den Teilnehmern unter Tricks und Tipps angerichtet wurde, wird die Handhabung der Tajine in allen Einzelheiten erklärt.

Die Gewürzmischung „Ras el Hanout“ ist das typische Tajine Gewürz. Aber welche Gewürze sind Bestandteile dieser Gewürzmischung??? Wir werden diese Gewürze probieren, riechen und versuchen zu erkennen.

Nun ist die vegetarische Tajine fertig gegart. In lockerer Runde wird nun gegessen und gerne noch Fragen beantwortet.

Möchten Sie weitere Informationen wann und wo solche Seminare sind, klicken Sie hier auf www.safran-gewuerzbasar.de

Eine Überraschung hatte die Weißer Rheinbogen Stiftung für das Festkomitee Karneval der Alt-Gemeinde Rodenkirchen e.V. bereit. Wie in den Vorjahren erhält das Festkomitee einen Förderbetrag für die Durchführung der Seniorensitzung am 25. Januar 2019.

Die Sitzung findet in der Aula des Gymnasiums Rodenkirchen statt und die Teilnahme ist für ca. 350 betagte Mitbürger der Altgemeine Rodenkirchen kostenlos.

Mit diesem Beitrag unterstützt die Weißer Rheinbogen Stiftung den Erhalt unseres Brauchtums und schenkt unseren Senioren im Kölner Süden einen Nachmittag voller Freude und Vergnügen.

Weitere Informationen erhalten Sie im Internet unter www.weisser-rheinbogen-stiftung.de .