Medizinische Fachangestellte (m/w) ab sofort in Vollzeit, zur  Verstärkung  in unserer immer größer werdenden neurochirurgischen Praxis gesucht.

Es erwarten sie anspruchsvolle und abwechslungsreiche Aufgaben in einem netten Team, bei übertariflicher Bezahlung und Jobticket (wenn Gewünscht).

Wir freuen uns auf ihre Bewerbung!

Neurochirurgie
Operatives Wirbelsäulenzentrum

Dr. med. Djamschid Akbarpour
Dr. med. André Seeliger
-Profesor ónorific Uni. Pitesti-
Dr. med. Heike Wiedemayer
Stephan Carl Wenzel
Dr. med. Carolin Marsen
Dr. med. Vilem Fuchs

Schillingsrotter Str. 39-41
50996 Köln

Telefon 0221.398 00-260
Fax 0221.398 00-266

Weitere Informationen unter: www.links-vom-rhein.de

In den Herbstferien geht es für Kinder und Jugendliche von 7 – 12 Jahren auf die Burg Blankenheim

Der Evangelische Kirchenkreis Köln-Süd bietet von Montag bis Freitag, 21. bis 25. Oktober, eine Freizeit für Kinder und Jugendliche zwischen sieben und zwölf Jahren an, die vor allem Spaß am Singen und Darstellen haben.

Im Vordergrund steht das spielerische Entdecken und Weiterentwickeln der eigenen Stimme. Von Montag bis Freitag wird in der Jugendherberge Burg Blankenheim ein Musical erarbeitet, das am Samstag, 26. Oktober, 16 Uhr, in der Kreuzkirche, Mühlengraben 10-14, in Kerpen aufgeführt wird.

Die Teilnahme kostet 132 Euro pro Kind.

Eine Anmeldung ist bis Sonntag, 1. September, unter E-Mail:

kinderchorprojekt.kkk-sued@ekir.de möglich.

Ort: Köln

Kontakt: Evangelischer Kirchenkreis Köln-Süd

Info-Telefon 0221/96676721

E-Mail: kinderchorprojekt.kkk-sued@ekir.de

www.kkk-sued.de

Sommer, Sonne, gute Laune, Fahrradtour!

Wetten, man schafft es, innerhalb der Kölner Stadtgrenzen eine Radtour von weit über 30 Kilometern Länge zu machen, ohne eine Strecke doppelt zu fahren und ohne an einer Ampel warten zu müssen? Ich weiß ja, der ein oder andere schafft sogar die doppelte Strecke, wenn da Ampeln knallrot leuchten. Das ist aber nicht mein Thema hier.

Wie das geht? Also, man fährt zum Beispiel in Rodenkirchen am Rheinufer in Richtung Altstadt los, über diese hinweg bis zur Mülheimer Brücke und hier auf der anderen Seite zurück zur Groov. Gut, die Mülheimer Brücke gerade… – aber wenn sie in Schuss ist, geht das. Und wenn man dann in der Groov angekommen ist, hat man sich aber ein Radler sowas von redlich verdient…

Und danach wieder zurück bis Rodenkirchen? Wir sind doch hier nicht bei der Tour de France! Nein, wir machen uns das ganz gemütlich. Seit über drei Jahrzehnten kommen wir von der Groov aus ohne Brücke über den Rhein nach Weiß. Von dort ist der Weg zurück kurz.

Heiko Dietrich ermöglicht uns das. Darf ich sagen, dass ich diesen Mann für ein kölsches Original halte? Warum? Ich habe den Mann letztes Jahr im WDR im Interview gesehen, das zu seinem Ruhestand am 1. Juli 2018 gesendet wurde. Er erzählte von seinem Lebensweg. Wie er in jungen Jahren von Mecklenburg-Vorpommern mit seiner Mutter hierhin kommt, eine Maschinenbau- und auch eine Schreinerlehre macht, Industriedesign studiert, technischer Assistent am Radioteleskop in Effelsberg ist und am Ende eine kleine Werkstatt in einem Hausboot in Paris hat. Jahre später liest er, dass in Köln, genauer in Porz, ein Fährmann gesucht wird…

Schon dieser Lebensweg sagt doch aus, dass er ein Charakterkopf ist, oder? Seine Boote, das kleine „Krokodil“ für bis zu 18 Personen mit Fahrrad und das etwas größere „Krokolino“, dass über 30 Personen fasst, mit denen er uns sicher über den Rhein bringt, und die große „Frika“, ein Hausboot, hat er sich gebaut. Er tüftelt und bastelt, hat Ideen und auch Meinungen. Kritische Meinungen dazu, wie wir mit unserem Rhein und Köln umgehen. Solche Menschen finde ich spannend.

Warum ich oben „Ruhestand“ schreibe und jetzt, dass er die Fähre noch betreibt? Weil er sie tatsächlich mit weit über 70 Lebensjahren immer noch betreibt. Jahrelang weist er bereits auf die Lage hin. Es ist schwer, einen Nachfolger zu finden. Man muss die Arbeit mögen und auch qualifiziert sein, braucht verschiedene Berechtigungen, um eine Fähre auf dem stark strömenden Rhein überhaupt fahren zu dürfen und Lizenzen für den Funkverkehr, der notwendig ist. Stephan Berressen bringt das alles letztes Jahr mit. Die Absprachen zur Ablöse laufen 2018 und der WDR verabschiedet Heiko Dietrich im Juni mit dem erwähnten Interview, das ich leider in der Mediathek nicht mehr finde.

Die Übergabe scheitert dann aber an den unterschiedlichen Ideen der Männer, wie so ein Fährbetrieb zu führen ist, höre ich im Nachhinein. Heiko Dietrich macht lieber selbst weiter.

Gut, ich habe da auch meine eigene Idee, dass mit ein paar Veränderungen die Fähre vielleicht mehr sein kann, als ein tolles Erlebnis für unsere Ausflüge. Eine feste, kurze Verbindung zwischen den Ufern, als zuverlässig planbarer Verkehrsweg für Menschen, die immer da die Rheinseiten wechseln möchten. Stehen da Kosten und Nutzen im schlechten Verhältnis? Ich kann es nicht sicher beurteilen.

Ich traue mir aber zu, zu beurteilen, dass Heiko Dietrich ein Charakterkopf ist, der Köln und seine Arbeit liebt und sich nicht verbiegen lässt. Was fehlt ihm jetzt noch zum „Original“? Ich glaube, nichts.

Michael

Sommer, Sonn, gode Senn, Räddchestour!

Wedde, mer schaff et, luuter en Kölle ze blieve un mih wie 30 Killometer mem Radd ze fahre, ohne dat mer nor eine Deil dubbelt fäht un ohne dat mer an ener Ampel waade muss?

Ich weiß jo, dä ein ov andere schaff sugar de dubbelte Streck, wann do Ampele knallrud leuchte. Dat es ävver nit mi Thema hee.

Wie dat geiht? Alsu, mer fäht för e Beispill en Rudekirche am Rhingofer en Richtung vun der Aldstadt loss, üvver die fott bes mer bei der Müllemer Bröck es un hee op der Schäl Sick zoröck noh der Groov. God, de Müllemer Bröck grad… – ävver wann die en Schoss es, geiht dat. Un wann mer dann en der Groov aangekumme es, hät mer sich ävver e Radler sujet vun ech verdeent…

Un donoh widder öm bes Rudekirche? Mer sin doch hee nit bei der Tour de France! Enä, mer maache uns dat ganz gemödlich. Zick üvver drei Johrzehnte kumme mer vun der Groov us ohne Bröcke üvver der Rhing noh Wieß. Vun do es der Wäg zoröck koot.

Der Heiko Dietrich mäht uns dat möglich. Darf ich sage, dat ich dä Kääl för e Kölsch Orgenal halde? Woröm? Ich han dä Mann letz Johr em WDR em Interview gesinn, dat zo singem Ruhestand am 1. Juli 2018 gesendt woodt. Hä verzallt us singem Levve. Wie hä, wie hä noch jung wor, met singer Mamm us Mecklenburg-Vorpommern heehin kütt, en Maschinebau- un och en Schringerlihr mäht, Industriedesign studeet, technische Assistent am Radioteleskop en Effelsberg es un am Eng en klein Werkstatt en enem Huusboot en Pariss hät. Johre späder liss hä, dat en Kölle, genauer Pooz, ene Fährmann gesök weed…

Ald dä Levvenswäg säht doch us, dat hä singe eige Kopp hät, oder? Sing Boote, et klei „Krokodil“ för bes zo 18 Lück met Drohtesel un et jet größere „Krokolino“, dat üvver 30 Lück fass, met denne hä uns secher üvver der Rhing brängk, un de große „Frika“, e Huusboot, hät hä sich gebaut. Hä tüftelt un bastelt, hät Enfäll un och Meinunge. Kritische Meinunge dozo, wie mer met unsem Rhing un Kölle ömgonn. Su Minsche finge ich spannend.

Woröm ich bovve „Ruhestand“ schrieve un jetz, dat hä die Fähr noch bedriev? Weil hä se wirklich met wigg üvver 70 Levvensjohre luuter noch bedriev. Johrelang wies hä op die Lage hin. Et es schwer, ene Nohfolger zo finge. Mer muss die Arbeid möge un och qualifizeet sin, bruch ungerscheedliche Berechtigunge, öm en Fähr om Rhing, dä jo stark strömp, üvverhaup fahre ze dürfe un Lizenze för der Funkverkehr, dä nüdig es. Der Stepahn Berressen brängk dat all em letzte Johr met. De Avsproche för de Avlöse laufe 2018 un der WDR mööch met däm Inteview, dat ich bovven erwähnt han un leider en en der Mediathek nit mih finge, em Juni tschüss sage. De Üvvergabe klapp nor nit, weil die zwei Kääls ungerscheedliche Idee han, wie mer su ene Fährbetrieb föht, hüre ich hingerher. Der Heiko Dietrich mäht leever selver wigger.

God, ich han do och minge eige Idee, dat met en paar Veränderunge, die Fähr villleich mih sin kann wie e doll Erlebnis för uns Usflög. En faste Verbindung, die de Ofer om koote Wäg verbingk, als zoverlässige Verkehrswäg, dä planbar es för Minsche, die immer do de Rhingsigg wähßele mööchte. Stonn do Koste un Notze nit em Verhäldnis? Ich kann dat nit secher beurdeile.

Ich traue mer ävver zo, zo beurdeile, dat der Heiko Dietrich ene Charakterkopp es, dä Kölle un sing Arbeid leev hät un sich nit verbeege lööt. Wat fählt im jetz noch zom „Orgenal“? Ich gläuve, nix.

Mechel

Alle unsere Beiträge findet Ihr auf unserer Internetseite und auf www.koelschgaenger.net

Taxi Rodenkirchen

  • Taxifahrer/ Chauffeure
  • Auszubildende
  • Teilzeitkraft
    (w/m/d)

Weißer Str.35  50996 Köln

www. mietwagenrodenkirchen.de

Für unsere Mitgliedsunternehmen suchen wir dienstleistungsbereite Chauffeure.
Beim Erwerb des Personenbeförderungsscheines sind wir gerne behilflich.

Wir bieten regelmäßig Vorbereitungskurse an. Der nächste Kurs startet am 16. September 2019.
Als zertifizierter Weiterbildungsträger können wir Bildungsgutscheine abrechnen.
Bei Interesse freuen wir uns auf ihren Anruf unter 0221 25070314

Seit 1993 gibt es den bundesweiten Tag des offenen Denkmals.

Ziel dieses Tages ist es, die Menschen für die Bedeutung ihres kulturellen Erbes zu sensibilisieren und gleichzeitig das Interesse am Denkmalschutz zu wecken. Auch an der Kartäuserkirche werden am Sonntag, 8. September, kostenlose Führungen angeboten, Startzeiten: 11 und 13 Uhr. Der Tag beginnt mit einem Gottesdienst um 9.45 Uhr.

Bei einem Gang durch die Kartäuserkirche und ihre Umgebung (Kartause) gibt Pfarrer Mathias Bonhoeffer am Tag des offenen Denkmals, Sonntag, 8. September, beginnend um 11 Uhr sowie um 13 Uhr, Einblicke in deren wechselvolle Geschichte: von der Zeit und dem Wirken der Kartäusermönche, der Fremdnutzung als Lazarett und Lagerhaus zur Zeit der französischen Besatzung bis zur heutigen Nutzung als evangelische Predigtstätte und Sitz des Evangelischen Kirchenverbandes Köln und Region.

„Let all the People say amen“

Gospelkonzert mit dem Chor „FortySevenEleven“

Mit ihrem Programm „Let all the people say amen“, kommt der Gospelchor „FortySevenEleven“ am Sonntag, 1. September, 17 Uhr, in die Lutherkirche, Martin-Luther-Platz 2-4.

Zum Repertoire des Chores gehören traditionelle Gospels und Spirituals sowie moderne Arrangements mit Anleihen aus Pop und Jazz. Der Eintritt ist frei.

Ort: Köln-Südstadt

Kontakt: Südstadt-Leben e.V.

Telefon 0221/376 29 90

www.suedstadt-leben-koeln.de

 

Chöre, gelten als die Wiederentdeckung der modernen Zeit

Wo man singt, da lass dich ruhig nieder, böse Menschen haben keine Lieder…

Waren früher Chöre etwas für alte Menschen, sieht das heute ganz anders aus.

Wer viel singt, stärkt die Gesundheit und Wissenschaftler betonen, dass sich das Singen nicht nur auf die körperliche, sondern auch auf die seelische Gesundheit auswirkt. Wer viel singt, tut aktiv etwas für seine Gesundheit. Singen schützt vor Erkältungen und stärkt das Immunsystem, außerdem regt das Singen die Verdauung an und macht schlau, da die Konzentration gesteigert wird und sich die Synapsen im Gehirn immer wieder neu vernetzten. Dazu bietet das Singen in jeder Altersklasse Geselligkeit und viel Spaß.

In unserem Stadtgebiet gibt es die verschiedensten Chöre. Wir haben einen Teil zusammen getragen. Wann probt wer?

Rodenkirchen:

Die Singgemeinschaft Rodenkirchen für Männer und Frauen probt immer mittwochs von 19:30 Uhr bis 21:30 Uhr in der „Arche”, Augustastraße.  www.sg-rodenkirchen.de

The VO!CΞs  gibt es in den verschiedensten Altersklassen an verschiedenen Tagen auf Hauptstr. 128.

Die Lucky Kids treffen sich ab der Altersklasse zweites Schuljahr, immer dienstags von 17:10 Uhr bis 18:10 Uhr im Gymnasium Rodenkirchen, im Raum 202.

Der Integrativ-Chor von Köln bewegt e.V., singt immer am Dienstag von 16 Uhr 30 bis 17 Uhr 45 in der MuR 128 auf der Hauptstr. 128.

Der Kirchenchor St. Maternus besteht zurzeit aus 52 Mitgliedern, welche montags zwischen 19.30 Uhr und 21.00 Uhr in der „Arche” Augustastraße proben. Infos unter: www.st-maternus.de

Der Chor der Evangelischen Kirchengemeinde Rodenkirchen probt mittwochs von 19.45 Uhr -21.45 Uhr im Ernst-Moritz-Arndt-Haus (Gemeindehaus), Sürther Straße 34. Chorerfahrung ist hilfreich und willkommen, aber keine Voraussetzung.

Ohne Bass kein Spaß, ohne Alt kein Halt, ohne Sopran kein Elan, ohne Tenor kein Chor! www.chortissimo-koeln.de ist ein Chor mit rund 40 gut gelaunte und gestimmte Sängerinnen und Sänger. Das Repertoire besteht häufig aus Popmusik aus dem dies- und letztjährigen Jahrhundert, aber auch Gospel, Musical, Jazz, Film und kölsche Tön. Sie proben immer donnerstags von 20:00 Uhr bis 22:00 Uhr in Köln-Rodenkirchen

Bayental

Cantate et laudate dominum Das Vokalensemble ist eine feste Chorgruppe, die zweimal monatlich samstags von 10 bis 13 Uhr bzw. donnerstags von 19 bis 21 Uhr probt. Das Angebot richtet sich an Sängerinnen und Sänger, die musikalische Vorkenntnisse mitbringen und in der Lage sind, ihre jeweiligen Chorstimmen selbstverantwortlich mit Hilfe einer Übungs-CD vorzubereiten. Im Jahr 2018 wird bei verschiedenen Gottesdiensten u.a. Johann Sebastian Bachs Weihnachsoratorium Kantaten I-III im Zentrum der Probenarbeit stehen.

Der Kinderchor probt jeden Donnerstag von 15.45 bis 16.45 Uhr im Martin-Luther-Haus. Die Kinder lernen nicht nur tolle Lieder kennen, sondern üben auch das Singen nach Noten, erarbeiten sich grundlegende musiktheoretische Inhalte, erhalten Stimmbildung.

 

Immendorf

Männer – Quartett “Frohsinn” von 1925 proben jeden Donnerstag von 20-22 Uhr mit Damen in der Alten Schule in Köln Immendorf. www.mq-frohsinn.de

Weiss

Ein Projektchor, gestaltet die Messe „mit Pfiff“ musikalisch mit, die einmal im Monat sonntags um 10 Uhr in St. Georg gefeiert wird. Proben sind meistens am Samstag vorher ab 15 Uhr ebenfalls in St. Georg. Eingeladen sind Eltern und Kinder, gerne auch Großeltern, Tanten.Das besondere an einem Projektchor ist, dass er nur für jeweils eine Hl. Messe zusammen kommt. Wer mitmachen möchte, verpflichtet sich nur für dieses eine Projekt.

Sürth

Der Kinderchor gestaltet von Zeit zu Zeit die Hl. Messen. Proben sind mittwochs von 15 bis 16 Uhr im Sürther Pfarrsaal. Infos unter 0221 98934800 oder per Mail an stefan.harwardt@rheinbogen-kirche.de.

Rheinbogen-Gospel & more Probenzeiten sind hier mittwochs von 20.15 – 21.45 Uhr und der Probenort ist ebenfalls das Pfarrheim St. Remigius.

Südstadt

Kinder von 7-11 Jahren singen fetzige, biblische Lieder und proben mittwochs von 16.15 – 17.00 Uhr im Kapitelhaus Kartäusergasse 7.

Der Deutsch-Französische Chor probt mittwochs von 19.15 – 21.30 Uhr im Humboldt-Gymnasium, Kartäuserwall 40. Weitere Infos unter www.dfc-koeln.de

Der Klassikchor der Lutherkirche probt montags um 20 Uhr. Zur Zeit studiert sie die „Johannespassion“ von J.S. Bach (1685-1750) ein. Einsteiger sind jederzeit willkommen. Notenkenntnisse sind nicht erforderlich. Besonders freuen wir uns über Neuzugänge im Sopran, Tenor und Bass, für den Alt gibt es eine Warteliste.

Südstadtchor ist der Pop- und Jazzchor der Lutherkirche und trifft sich dienstags um 20.15 Uhr. Sie singen Pop und Jazz, Schlager und Gospel. Wer Fragen hat, meldet sich bitte beim Chorleiter Thomas Frerichs unter Tel.  0175/1662687

Singen ist Sport! Zumindest beim gemischten Chor MixDur! Die Chorproben sind dienstags, von 19 bis 21 Uhr im Humboldt-Gymnasium, Kartäuser Wall 40 und beginnen stets mit einem Aufwärmtraining, um den Körper auf das Singen gut einzustimmen. Da recken und strecken sich dann 20 fröhliche Menschen, betreiben Stimmtraining, singen eine bunte Vielfalt von Bach bis zu den Beatles und beenden den Abend entspannt, glücklich und beschwingt. Das bunte Repertoire umfasst viele Sprachen, auch wenn man diese nicht versteht; der Spaß am Singen steht hier im Mittelpunkt!

Kartäuserchor singt bald 15 Jahre, derzeit gibt es einen Stamm von etwa 10 Sängerinnen und Sängern, die gerne weitere Sangesfreudige willkommen heißen! Der Chor probt dienstags ab 20 Uhr im Kreuzgangsaal der Kartause. Kontakt: Klaus.Passavanti@gmx.de

Chor 61 Cantus Mundi e.V. proben jeden Dienstag in der Severinstorburg (Südstadt) von 19:30 Uhr bis 21:30 Uhr. Danach treffen sich die Teilnehmer gerne noch in einem nahe gelegenen Lokal, um dort den Probenabend ausklingen zu lassen

Rondorf

Der Rodenkirchener Kammer Chor www.rkco-koeln.de probt montags von 19.30 -21.30 Uhr in der Emmanuelkirche (Ev.) in Rodenkirchen-Rondorf Carl-Jatho-Str.1 und freut sich ganz besonders über junge Stimmen! Für die intensive und durchaus ehrgeizige Probenarbeit mit professioneller Stimmbildung ist es zwar hilfreich, aber nicht zwingend erforderlich, Noten lesen zu können.

 

 

 

Als eine der ersten Internetseiten der Designwelt startete www.Markanto.de 1999. Am Anfang stand das Konzept einer Plattform, die Designobjekte zwischen Händlern und Kunden auf Provisionsbasis vermittelt (heute vergleichbar mit 1stdibs oder Panomo) – von Designermöbeln bis zum Oldtimer. Kurz darauf ging auch der Online-Shop für Designklassiker des 20. Jahrhunderts online.

 

In kurzer Zeit offerierte Markanto – sortiert nach Entwurfsjahr oder Warengruppe – über 1.000 verschiedene gebrauchte Designobjekte im Internet. Zahlreiche Presseveröffentlichungen folgten direkt, „ebay” bot eine strategische Partnerschaft an und die damals sogenannten „Business-Angels” baten die drei Markanto-Gründer Sven Vorderstrase, Marc Brüggemann und Ireneus Janas zu Investitionsgesprächen.

Nur wirtschaftlich war diese Anfangsphase nicht: Zu viele Händler und Verbraucher hatten gegenüber dem damals jungen Medium Internet große Vorbehalte. Was heute selbstverständlich ist, kostete viel Überzeugungskraft und Überredungskunst. Kaum jemand konnte sich damals vorstellen, einen Stuhl ungesehen und „unbesessen” über das Internet zu kaufen. Noch heute finden Kunden auf www.Markanto.de eine kuratierte Auswahl von Vintage-Designobjekten. 

Diese stammen aber nicht mehr von anderen Händlern, sondern größtenteils aus unserem eigenen Warenbestand. Die Auswahl hat sich dabei geändert: Die Rubrik „Vintage” umfasst heute primär Objekte, die designhistorisch für Sammler oder Museen von Interesse sind. Denn im Laufe der letzten 20 Jahre durfte Markanto zahlreiche Designmuseen und Sammlungen weltweit mit Designklassikern des 20. Jahrhunderts beliefern.

 

Im Jahr 2000 startete dann parallel ein Online-Shop, in dem Neuwaren angeboten wurden. Auch hier stieß das Markanto-Konzept anfangs auf große Vorbehalte, viele Hersteller misstrauten dem Internet als neuem Vertriebsweg. Erfreulicherweise fanden sich auch Marken wie Adelta, Artemide, Helit, das Vitra Design Museum oder Wilde + Spieth, die offen für neue Wege waren.

Im Laufe der nächsten Jahre konnte Markanto dann fast alle wichtigen Hersteller von Designklassikern überzeugen und wurde für Firmen wie Knoll International, Vitra oder Zanotta der erste deutsche Online-Händler. Ein entscheidender Ansatz war damals, dass der Online-Handel nicht den lokalen Handel kannibalisiert, sondern eine Ergänzung z.B. in ländlichen Regionen darstellt, wo Kunden die jeweils gesuchte Marke nicht finden können. Gleichzeitig bot der Internet-Vertrieb den großen Vorteil, ungewöhnliche Kollektionen, die im Fachhandel aus Platzgründen kaum gezeigt wurden, optisch ansprechend und permanent zu präsentieren.

Neben dem Kauf per Bankeinzug und Kreditkarte führte Markanto damals die Vorabzahlung abzüglich Skonto ein – ein Konzept, das von zahllosen Internet-Shops übernommen wurde.

 

REEDITION DER KNOLL TEPPICHKOLLEKTION

 

Zeitnah brachte Markanto 2001 eine erste eigene Kollektion auf den Markt, die Reedition der Teppichkollektion von Knoll International aus den 1970er Jahren. In enger Abstimmung mit der Designerin Sigrid Wylach wird diese Kollektion noch heute von Markanto produziert. Präsentiert wurde die Kollektion erstmalig 2002 zur Möbelmesse in Köln zusammen mit Teppichentwürfen von Verner Panton, die damals vom Vitra Design Museum neu aufgelegt wurden. Der Teppich „White Flower” aus der Kollektion befindet sich heute unter anderem im Grassi-Museum, in dem er zusammen mit den dazugehörigen Eero Saarinen Möbeln einen eigenen Bereich erhalten hat.

 

Parallel zum Internet war gleichzeitig die visuelle Präsenz von Markanto wichtig. Regelmäßige Ausstellungen zum Thema Design fanden seit 2001 statt, wobei meist das Werk eines ausgewählten Designers im Fokus stand. So zeigte Markanto noch im Januar 2019 eine umfangreiche Ausstellung über die kürzlich verstorbene, amerikanische Innenarchitektin Florence Knoll, die mit ihren rationalen Entwürfen die Einrichtung des 20. Jahrhunderts entscheidend mitgeprägt hat. Ausstellungsort ist dabei meist das Markanto Depot in der Kölner Südstadt, welches zu einem Geheimtipp für Designfans wurde und das heute laut der Zeitschrift „Schöner Wohnen” zu den besten 250 Einrichtungsgeschäften Deutschlands zählt.

Als nächstes Projekt folgt im Herbst 2019 eine ungewöhnliche Ausstellung zum Thema „Bauhaus”, in der anhand von Originalobjekten Vergleiche zur heutigen Zeit gezogen werden.

 

Mit diesem Projekt nimmt Markanto auch wieder an der Kölner Museumsnacht 2019 teil.

Zusätzlich zeigte Markanto immer wieder vergessene Designschätze im Internet – wie die

Keramiken von Aldo Londi und Ettore Sottsass, die Markanto-Gründer Sven Vorderstrase

zufällig während eines Urlaubs entdeckte und mit großem Erfolg neu präsentierte. Über den Hersteller der Keramiken, die Manufaktur Bitossi, entstand auch der Kontakt zum Atelier Fornasetti. Die Wandteller des italienischen Allrounders wurden für Jahre einer der Bestseller und lösten ein Revival aus, über das selbst der „Spiegel” berichtete. Auch die Markteinführung der Keramiken von Jonathan Adler erfolgte durch Markanto; heute ist unser Online-Shop der älteste europäische Händler des New Yorker Interior-Designers und Innenarchitekten.

 

Weitere vergessene Schätze der Designwelt sind exemplarisch die Möbelentwürfe des französischen Designers Pierre Chapo, die aktuell in Designauktionen Höchstpreise erzielen und auf der Art Basel als heißer Tipp gehandelt werden. Seit 2014 präsentiert Markanto die Kollektion exklusiv im deutschsprachigen Bereich: die Herstellung der Möbel erfolgt dabei immer noch in der Chapo Manufaktur in Südfrankreich, die heute von dem Sohn Fidel Chapo geleitet wird.

 

MARKANTO DESIGN-EDITIONEN

 

In einer meist kleinen, limitierten Stückzahl legte Markanto verschiedene eigene Editionen auf, die in enger Kooperation mit dem jeweiligen Hersteller entstanden. Den Anfang machte das Pappmöbel „Otto” von Peter Raake mit Pulpo, dann folgte die „Ball Clock” des George Nelson Office in einer historischen Messingversion mit Vitra, später verschiedene Farbvarianten des „Hocker 60” von Alvar Aalto gemeinsam mit Artek.

Anfang 2018 präsentierte Markanto mit den Rietveld-Erben eine Edition des „Military Chairs” von Gerrit Rietveld, die auf einer historischen De Stijl-Farbkomposition beruhte.

Zum 100jährigen Bauhaus-Jubiläum 2019 legte Markanto die Teppichserie „Homage to the Bauhaus” von Frank Kirschbaum auf, eine Hommage an die heute zum UNESCOWeltkulturerbe

zählende Architektur von Walter Gropius und Georg Muche.

Zum 20jährigen Firmenjubiläum erfolgt als neue Edition die Tischleuchte „Akari UF1 XN” des japanisch-amerikanischen Künstlers Isamu Noguchi, die in einer Auflage von 25 Exemplaren in Zusammenarbeit mit Vitra entstand.

Weitere limitierte Editionen, die noch erhältlich sind, sind die Kristallglasserie „Tribute to Gio Ponti” der Enkeltochter desitalienischen Architekten, Autors und Designers, Caterina Licitra Ponti aus dem Jahr 2017 sowie das Plakat „100 Years Harry Bertoia” der bedeutenden Künstlerin Rosemarie Trockel. Der Gewinn dieser Edition aus dem Jahr 2015 wird dabei an die Flüchtlingshilfe der Evangelischen Kirchengemeinde in Köln gespendet.

 

MARKANTO FACTS

 

Der heutige Firmensitz befindet sich in einer ehemaligen Glasmanufaktur aus den 1960er Jahren im Herzen von Köln zwischen Hauptbahnhof und Musikhochschule. Zusätzlich ist das Markanto Depot in der Kölner Südstadt als Showroom jeden Samstag von 11.00 bis 16.00 Uhr und nach Vereinbarung geöffnet.

Auf beiden Flächen mit einer Gesamtgröße von ca. 650 qm finden Designinteressierte eine umfangreiche, kuratierte Auswahl. 

Die Internetseite www.Markanto.de umfasst rund 3.500 verschiedene Produkte mit insgesamt 150.000 Varianten. Die hohe Variantenzahl basiert auf einer sehr umfangreichen Stoff- und Lederauswahl, die für Markanto eigens programmiert wurde und in dieser Bandbreite kaum noch im Internet zufinden ist. Selbstverständlich werden allen Kunden im Vorfeld auf Wunsch Materialproben zugesandt.

Der Nettoumsatz betrug 2018 EURO 1,1 Millionen, die Mitarbeiteranzahl beträgt aktuell sieben Personen, darunter ein Kunsthistoriker. Der Umsatz verteilt sich zu 70% auf den deutschen Markt, gefolgt von 20% im europäischen Bereich und 10% internationale Bestellungen (Taiwan, Japan, USA, Kanada). Der Versand im Accessoires-Bereich erfolgt mit DHL und UPS, in der Möbellogistik mit Schenker, Rhenus und verschiedenen Kurierdiensten sowie speziellen Kunsttransporten. Die Rücksendequote beträgt dabei nur ca. 3%.

 

ANSICHTEN UND AUSSICHTEN

 

Bereits seit der Gründung 1999 verwendet Markanto primär gebrauchte Kartons als Versandmaterial – das schont die Umwelt und reduziert Kosten. Dass die Retourenquote mit ca. 3% sehr gering ist, liegt daran, dass die Kunden vor der Bestellung telefonisch oder per E-Mail ausführlich beraten werden und im Zweifel auch empfohlen wird, ein Objekt besser nicht zu erwerben. Seitens unserer Lieferanten wird darauf geachtet, dass faire Arbeitsbedingungen herrschen und die Herstellung möglichst umweltfreundlich erfolgt. Jedes Unternehmen trägt eine ökologische und ökonomische Verantwortung.

 

Was vor 20 Jahren noch eine Ausnahme war, ist heute selbstverständlich. Der Vertrieb über das Internet wird in den nächsten Jahren nach allen Prognosen weiter ansteigen. Dabei sollen laut Studien die Big Player wie „Amazon” oder „Rocket Internet” ihre Marktanteile überproportional ausbauen. Auch das Markanto Konzept wurde bereits von verschiedenen Internetseitenübernommen – die Folge ist häufig ein aggressiver Preiskampf bei „Google Shopping”. Zum Wohle des Verbrauchers? Nicht unbedingt – hier ist die Folge eher das aktuell stattfindende Sterben des lokalen Fachhandels. Beispielsweise findet man die klassische Porzellanmarke „Rosenthal” in Köln nur noch bei Kaufhof und bei Markanto. Aber nicht mehr beim klassischen Fachhändler, denn diese haben mittlerweile ihre Läden geschlossen. Damit veröden viele Innenstädte, Vielfalt geht verloren.

 

Ähnliches gilt für die Replikas von Designklassikern, die heute häufig im Internet angeboten werden und bei „Google Shopping” meist ganz oben positioniert sind (die Fälscher zahlen Google mehr Geld als der Fachhändler es aus wirtschaftlichen Gründen vermag). Während der Handel mit urheberrechtlich geschützten Werken innerhalb Deutschlands verboten ist, nutzen die Vertreiber dafür Lücken der EU-Gesetzgebung und haben ihren Geschäftssitz aktuell meist in Irland, Spanien oder China.Der Käufer bewegt sich dabei in einer Grauzone, so ist der Wiederverkauf in Deutschland nicht erlaubt. Doch finden sich diese Replikas nicht nur bei Privatverbrauchern, sondern auch in Arztpraxen oder Hotels. Darunter leidet nicht nur der Fachhandel, sondern gleichzeitig der lizensierte Original-Hersteller und der Designer. Dieser Geschäftszweig sorgt mittlerweile auch für eine Verödung der kulturellen Vielfalt der Städte. Denn jede gekaufte Replik ist ein Umsatzverlust für den Original-Hersteller und dessen lokalen Handelspartner. Hierbei unterstützt Markanto die betroffenen Hersteller und betreibt aktive Aufklärung. Allerdings ist dies ein „Kampf gegen Windmühlen”: Viele dieser Internet-Shops verschwinden schnell wieder und neue Shops tauchen auf.

 

Anhand dieser Beispiele wird deutlich, dass der Internethandel in den letzten 20 Jahren nicht nur Vorteile gebracht hat. Eine Lösung kann „Multi-Channel” sein, der bereits seit Jahren von Markanto praktizierte Weg über den parallel geführten stationären und Internet-Vertrieb. Zur Zeit liegt unser stationärer Umsatz anteilig bei 20% mit wachsender Tendenz.

 

Bedanken möchten wir uns an dieser Stelle bei den Herstellern für das in uns gesetzte Vertrauen und bei der Presse für die zahlreichen redaktionellen Beiträge über Markanto und unsere Designklassiker. Und natürlich an erster Stelle bei allen unseren Kunden, die uns teilweise schon seit zwei Jahrzehnten die Treue halten.

 

Zum Schluss noch einige Anekdoten (positive wie negative) der letzten 20 Jahre:

 

• Der 30seitige Vertrag für eine exklusive Amazon-Kooperation (haben wir nie unterschrieben)

• Die vielen Server-Ausfälle in den ersten Jahren (war damals aber normal)

• Das erste Weihnachtsspecial des „Stern”, nach dem 150 Kunden ein HB-Männchen-Video bestellten (alle mussten packen)

• Die große Story in „Die Bunte” 2001 (damals haben noch ganz viele Kunden direkt angerufen)

• Der Fahrer, der einer schwangeren Kundin die Möbel auf die Straße schmiss (neue Spedition gesucht)

• Der vierseitige Bericht in der „Architektur & Wohnen” über die Ilmari Tapiovaara Kollektion aus Finnland, die wir damals exklusiv in Deutschland vertrieben (kein Mensch rief an)

• Der erste Besuch des Vitra Campus – Welcome to Design Paradise!

• Als ein Mitarbeiter versehentlich die Einkaufs- statt Verkaufspreise eines Herstellers im Internet veröffentlichte

• Die Erkenntnis, dass es Herrn Rockefeller wirklich gibt (wohnt in New York)

• Die erste Abmahnung (ausgerechnet von einem Fälscher als Racheaktion)

• Die vielen positiven Bewertungen durch unsere Kunden

• Der erste Besuch der Milano Design Week

• Der Betrüger, der zwei Eames Lounge Chairs bestellte, aber nicht wusste, was eine Miniatur ist

• Die Auszeichnung der „Elle Decoration” 2014 (wir zählen zu den 10 besten Design-Onlineshops weltweit 🙂 )

• Die Kundin, die fünf Tischlampen bestellen wollte, um dann eine Leuchte zu behalten

• Der große Postdiebstahl 2018 (laut Polizei noch immer in Klärung, immerhin wurden die Schuldigen wohl erwischt)

• Dass einige der bedeutendsten, lebenden Künstler/innen Kunden bei uns sind (welche, verraten wir aber nicht)

• Die Influencerin, die gerade erst vier Wishbone Chairs geschenkt haben wollte (machen wir nicht)

 

 

Markanto Designklassiker UG · Haus Melchior · An der Linde 11-13 · 50668 Köln

Tel.: 0221 9723920 · E-Mail: info@markanto.de · www.Markanto.de