„Mut tut gut und ohne Mobbing ist das Leben einfach schöner“, diese feste Überzeugung hat die www.weisser-rheinbogen-stiftung.de und überreichte einen Scheck über 2.120 Euro an die OSK-Rodenkirchen für einen Lehrgang zum Thema. Die offene Schule Köln freute sich sehr, da sie kein Schulgeld erheben und auf Ihre Spende angewiesen sind! „Wir sind eine inklusive Gesamtschule und leben nach den Inhalten: Mit der Vielfalt leben und umgehen, die Menschen im Wert schätzen und in Achtsamkeit für den anderen das Leben genießen“ so Martina Salchow, komm. Schulleiterin. Da die OSK eine (fast) normale Schule ist, waren Johanna Ochs Schülersprecherin, Kai Schubert und Eva Bergendorf Lerngruppensprecher/in, die zusammen die Konflikt- Lotsen der Schule sind, begeistert über die Spende und das bevorstehende Projekt. „Bei uns ist es nicht der körperliche Konflikt- sondern die Blicke, Worte und leider manchmal Handlungen in den soziale Netzwerken- das was man heute Mobbing nennt. Wir versuchen so etwas im Keim zu ersticken und da kommt so ein Kurs immer gut.“ Johanna Ochs erklärte sehr einfühlsam, die Empathie- Fähigkeit zum Beispiel von Kai: „Mit ihm war sie Jahre in einer Klasse, er merkte immer wie es mir ging. Er merkte immer, wenn ich einmal traurig zum Unterricht kam, dann nahm er mich in den Arm- heute fehlt er mir richtig und diese Empathie müssen manche erstmal lernen“.  Andreas Reimann Geschäftsführer und Mitgründer „wir werden den Präventionskurs für die Unterstufenlerngruppe 5-7 anbieten, da gerade diese Altersklasse sich heute stärker behaupten, wie je zuvor“ Willi Esser, Vorstand der Weisser Rheinbogenstiftung  war sichtbar erfreut „Wir unterstützen seit vielen Jahren Grundschulen und haben da die besten Erfahrungen gemacht. Jetzt gehen wir erstmalig in eine weiterführende Schule.“  Wie bekannt, bietet die Stiftung ausschließlich Hilfe für soziale Projekte in Weiß, Sürth und Rodenkirchen, die zu Gunsten von Kindern, Jugendlichen und Senioren sind. „Ich bin richtig stolz“ so Esser „unsere Stiftung gibt es seit 7 Jahren und wir konnten schon so manch tolles Projekt finanzieren“ Er lobte die Spender und machte natürlich gleich darauf aufmerksam, dass er nun die Kassen wieder füllen müsse, da gerade Anfang des Jahres viel Geld fließt. Möchten auch Sie einen Beitrag leisten, unter Commerzbank IBAN DE82 3704 0044 0555 8986 00 ist das möglich.

 

 

Auf einmal ist er da, der Tag, ab dem
jeder Mensch zu den Jung-Senioren
der Gesellschaft gehört. Im Kölner Süden
ist das kein Nachteil, denn für die
Generation der sogenannte Best Ager
beginnt nun eine aufregende Zeit.
Statt zu Hause alleine zu verbittern,
suchen viele die Herausforderung
und treffen sich in den unterschiedlichsten
Netzwerken. Lebensfroh unternehmen
sie zusammen mit Gleichgesinnten
tolle Ausflüge und erfreuen
sich an zurückgestellten Hobbys. So
nutzen sie die zum Beispiel die Möglichkeit
im Maternus Seniorencentrum
mal wieder auf einem Flügel zu spielen,
ehrenamtlich in der Grundschule
mit den Kindern zu lesen und bei der
Tafel Köln zu helfen. Auch sind die sogenannten
Senioren von heute vitaler
denn je, treiben regelmäßig Sport,
sind abenteuerlustig, sind kreativ und
bereisen die Welt. An wohnortnahen
Angeboten und Veranstaltungen
nehmen sie intensiv teil und knüpfen
neue Kontakte in ihrem Stadtteil. In
den verschiedenen Senioren-Netzwerken
wird alles perfekt organisiert,
man muss sich nur ab einem gewissen
Alter anschließen. Literaturkreis,
Radfahrgruppen, Computerkurse und
Unterstützung im Alter, in den Seniorenclubs
der Stadtteile wird unglaublich
viel angeboten. Dort bekommt
jeder, Antworten auf Fragen und viel
Freude. Im Bezirksrathaus-Rodenkirchen,
Zimmer 107 Hauptstraße
85, 50996 Köln stehen
übrigens erfahrene
Ehrenamtler donnerstags
von 14:00
Uhr bis 16:00 Uhr zur
Verfügung, die
gerne weiterhelfen.
Für jedes Bedürfnis gibt es Möglichkeiten,
dieses umzusetzen, man muss
sich nur auf den Weg machen. Heute
schon an morgen denken. Als Ü-60
plant man heute viel stärker die Zukunft
und beschäftigt sich nicht mehr
ausschließlich mit Vergangenheit. Jetzt
heißt es mit Lebensfreude diese schöne
Zeit erleben. Auf unserer Internetseite
und auf den Seiten der Stadtteile finden
Sie viele wertvolle Informationen.
Bekanntlich fängt das Leben mit
66 Jahren an und
so suchen auch wir
noch einen Senior-
Reporter, der gerne
über Dinge für die
Generation 60plus
berichtet.

Stadt unterstützt Veedelszöch

Wenn das nicht mal tolle Nachrichten sind. 90.000 Euro stehen kurzfristig für Karnevalsvereine zur Verfügung, damit die Züge laufen

Die Stadtverwaltung unterstützt die Karnevalsvereine und Organisatoren der Veedelszöch in den Stadtteilen finanziell. Pro Stadtbezirk stehen zusätzlich 10.000 Euro zur Finanzierung der Sicherheitsmaßnahmen wie Wagenengel, Ordner und Sanitäter zur Verfügung. Die jeweiligen Zugverantwortlichen können in dieser Session 2018/2019 Unterstützung für die Durchführung von Stadtteilzügen bei den zuständigen Bürgerämtern beantragen.

Oberbürgermeisterin Henriette Reker: ´Wir sind es unserer Heimatstadt, den Karnevalsjecken und unserem Brauchtum schuldig, auch die Karnevalsumzüge in den Stadtteilen weiterhin stattfinden zu lassen. Gerade in den Veedeln lebt das karnevalistische Brauchtum vom unermüdlichen ehrenamtlichen Engagement Einzelner, allem voran vieler Kinder und Jugendlicher. Das gilt es zu unterstützen und zu erhalten.´

Stadtdirektor Dr. Stephan Keller: ´Die unglücklichen Unfallereignisse in den vergangenen Jahren haben gezeigt, wie wichtig eine aufmerksame Begleitung der Karnevalszüge ist. Es liegt damit selbstverständlich auch in meinem Interesse als Ordnungsdezernent, wenn wir als Stadt die Bemühungen der Zugverantwortlichen unterstützen können, die der Steigerung der Sicherheit der Teilnehmerinnen und Teilnehmer aber auch des Publikums am Zugweg dienen.´

Seit Jahren steigen die Sicherheitsanforderungen für Umzüge und Veranstaltungen und damit der personelle wie finanzielle Aufwand. Das stellt insbesondere die Organisatoren und die unterstützenden Vereine der Veedelszöch vor zunehmende Probleme.

Die Förderanträge können ab dem 8. Februar 2019 im jeweiligen Bürgeramt gestellt werden.

Plötzlich ist man in einer eigenen
Welt. Hohe Decken, Büsten, Statuen
und Gemälde – schon der Eingangsbereich
des Hauses von Rudolf Peer
lässt ahnen, was der Kölner Bildhauer
in seinem Leben alles geschaffen hat.
Stolz lässt er seinen Gast erst einmal
erstaunt die Blicke bis in die hohe
Stuckdecke schweifen, um ihn dann
an seinem Verständnis von Kunst und
Architektur teilhaben zu lassen. Spätestens
wenn man sein Atelier betritt,
ist man überwältigt von der Vielfalt,
die hier geboten wird und zum Nachdenken
einlädt. Ob historische Bücher,
Plastiken, Gemälde, Radierungen,
eine alte Musikanlage – das Atelier
bietet Stoff für Wochen, um nur halbwegs
einen Überblick zu bekommen.
Rudolf Peer hat den Überblick. Mit
86 Jahren ist er hellwach, greift sich
ein Buch und die Augen fangen an
zu glänzen: »Schauen Sie, das ist ein
Lehrbuch für Architekten aus dem
17. Jahrhundert. Wie detailliert dort
gezeichnet wird, mit wie viel Fantasie
die Gebäude entworfen und realisiert
wurden.« Der Vergleich zur heutigen
Kölner Kultur, besonders zur Architektur,
macht den Bildhauer wichtig wütend

»Es ist eine Schande, wie einfallslos
heute gebaut wird.
Die Architekten können das alles nicht
mehr, das macht alles der Computer.«
Zu jedem Werk hat er eine Geschichte
zu erzählen, trennen möchte er sich
von nichts. »Wir wollen uns auf Dauer
hier schon verkleinern, aber diese Sachen
hier kann man nicht abgeben.«
Rudolf Peer ist Kölner seit 1950. In
Südtirol geboren, wanderte die Familie
ein Jahr nach Rudolf Peers Einschulung
nach Deutschland aus, um
dem politischen Druck in Südtirol zu
entgehen. Zunächst lebte die Familie
im sächsischen Vogtland, wo sein

Vater Arbeit fand. Nach den Wirren
der Nazi-Zeit konnte er 1946 eine
Ausbildung zum Holzbildhauer machen,
bevor man 1947 nach Düren
übersiedelte, wo er seine Ausbildung
beenden konnte. Später schaffte er
die Aufnahmeprüfung zur Werkkunstschule
Köln und konnte dort mit einem
Stipendium der Stadt Düren 1954
seinen akademischen Abschluss machen.
Schnell etablierte er sich dann
in der Kunstwelt, bereits 1954 kam der
erste öffentliche Auftrag von der Stadt
Düren: Er schuf ein Relief, welches am
Geburtshaus des Heimatdichters J.
Schlegel angebracht wurde. Den Einstieg
in die Kölner Kunstwelt schaffte
Rudolf Peer mit der Ausführung des
Kreuzweges in der wieder errichteten
Kirche St. Kolumba. Von da an ging es
steil bergauf, in Zusammenarbeit mit
bekannten Architekten führte er unzählige
Aufträge vor allem von Kirche
und Staat aus.
So findet man auch überall man Werke
von ihm, ob einen Taufsteindeckel
im Adenauer Haus in Rhöndorf, gestaltete
Fenster in Düsseldorfer-Benrath,
unzählige Objekte im Kölner
Stadtraum oder eine große Freiraumplastik
in der Euskirchener Südstadt –
die Arbeit des Bildhauers war in den
Jahren des Wiederaufbaus der Bundesrepublik
sehr gefragt. So gestaltete
er die Westfassade von St. Michael
in Wuppertal in einer speziellen Betongusstechnik,
von ihm sind die Türstürze
sowie der Altar von St. Pius in Köln-Flittard
oder eine Plastik im Garten des
TÜV Rheinland. Besonders in Erinnerung
blieb ihm die Begegnung Konrad
Adenauer im Rahmen der Übergabe
des von ihm gestalteten Geschenkes
der Kölner Bischöfe an den ersten
Bundeskanzler: »Das war ein sehr stattlicher
und beeindruckender Mann.«
Neben den öffentlichen Großaufträgen
entwarf Rudolf Peer Gedenkmünzen,
Radierungen und Kleinplastiken.
Ein großes Projekt war die
Sanierung des Falderhofes in Köln-
Sürth: »Das Gebäude war komplett
verfallen, es war eine riesige Herausforderung,
da etwas draus zu machen.
« Acht Jahre lang hat er gemeinsam
mit Frau Gertrud, im Hauptberuf
Opernsängerin, an der Sanierung des
maroden Gebäudes gearbeitet. Hier
konnte er seine Vorstellungen von
Architektur und Gebäudegestaltung
realisieren. Bescheiden ist er dabei
auch noch: »Ich habe versucht, alles
ordentlich zu machen.«
Rudolf Peer hat sein Leben lang
kreativ gearbeitet, heute realisiert er
noch kleine Zeichnungen in seinem
Atelier und versucht, dort ein wenig
Ordnung zu schaffen. »Jedes Teil hier
hat seine Geschichte. Schauen Sie
diese alten Bücher, so etwas kann
man nicht weggeben.« Zufällig liegt
da gerade eine Zeitschrift mit Abbildungen
moderner Kunst, einmal kurz
blättern, ein verzweifelter Blick und
das Heft wird mit einem Seufzer wieder
beiseite gelegt. Mit seinem Leben
ist er rundherum zufrieden: »Ich habe
das Leben gelebt und Spaß gehabt.«
Ein besseres Fazit könnte man nicht
ziehen. (kgs)

Neujahrsempfang in der Feuerwache Marienburg: Bürgervereinigung Rodenkirchen setzt sich für das Miteinander ein
Auch für die Zukunft: Demokratisch – aber ohne Blaulicht – wird sich die Bürgervereinigung Rodenkirchen Gehör verschaffen für Bürgerwünsche

 

Foto. Urheber: Bürgervereinigung Rodenkirchen. Infos für die Bildunterschrift v.l.: Freiwillige Feuerwehr Löschgruppe Rodenkirchen, Stefan Lakenbrink, Abteilungsleiter Berufsfeuerwehr der Stadt Köln (hinten), Dieter Maretzky, 1. Vorsitzender Bürgervereinigung Rodenkirchen, OB Henriette Reker, Wolfgang Behrendt, 2. Vorsitzender Bürgervereinigung Rodenkirchen, Andreas Montasser, Vorsteher der Feuer- und Rettungswache 2 Berufsfeuerwehr auf dem Neujahrsempfang

Es gibt noch viel zu tun für die Bürgervereinigung Rodenkirchen e.V. Denn Verbesserungs­bedarf in Rodenkirchen und im Kölner Süden besteht weiterhin in mehrfacher Hinsicht. Das hat Dieter Maretzky, der erste Vorsitzende der Bürgervereinigung Rodenkirchen in seiner Rede auf dem traditionellen Neujahrsempfang deutlich gemacht. Obwohl der Verein mit vielen unterschiedlichen Aktivitäten und Veranstaltungen für Kinder, Jugendliche sowie Erwachsene, dem hartnäckigen, kritischen Nachfragen und politischer Lobby-Arbeit bereits viele gute Lösungen für die Bürger anregen und durchsetzen konnte, blieben für die Zukunft noch zahlreiche Aufgaben. Bei all den nötigen Veränderungen sei entscheidend, dass der Austausch mit den Initiativen wie den Bürger- und Dorfgemeinschaften in der IG Süden, den politischen, umweltschützenden, karitativen, kulturellen, wirtschaftlichen und sozialen Gruppen weiterhin gut funktioniere und noch stärker werde. „Die Betonung liegt auf dem Miteinander,“ stellte Maretzky heraus. Denn die Herausforderungen, die Zukunft unserer Stadt zu gestalten, würden am besten gemeinsam gelöst. Die Bürgervereinigung Rodenkirchen versteht sich als die Lobby für Rodenkirchen und für den Kölner Süden. „Auch in Zukunft werden wir uns demokratisch, aber ohne Blaulicht Gehör verschaffen,“ bekräftigt Maretzky. Dabei wolle man sich besonders für ein gemeinsames, friedliches Europa einsetzen. Das war die Quintessenz der Neujahrsrede von Dieter Maretzky auf dem Neujahrsempfang der Bürgervereinigung Rodenkirchen.

Der Empfang fand am Sonntag, 20. Januar 2019 in der Feuer- und Rettungswache Marienburg statt und war mit rund 400 Gästen gut besucht.

Maretzky dankte in besonderem Maße allen Feuerwehrleuten, Rettungsdienstlern, Notärzten, Piloten und allen Beteiligten. „Feuerwehrfrau oder Feuerwehrmann zu sein ist kein alltäglicher Job. Diese Arbeit verlangt viele Fähigkeiten: Fachwissen, Umsicht, Mut, Behutsamkeit, Entscheidungskraft, Sportlichkeit, Teamgeist und vieles mehr. Es heißt auch gute Nerven behalten, wenn Helfer sogar tätlich angegriffen werden und die Rettungsarbeit behindert wird“, merkte Maretzky an.

Wolfgang Behrendt, zweiter Vorsitzender der Bürgervereinigung, moderierte die Veranstaltung und dankte der Berufsfeuerwehr Köln für ihre Gastfreundschaft.

Stefan Lakenbrink, Abteilungsleiter Gefahrenabwehr III und Informationssysteme bei der Berufsfeuerwehr der Stadt Köln, berichtete in seiner Rede über die Entstehungsgeschichte der Feuer- und Rettungswache Marienburg, die 2003 in Betrieb genommen wurde. Als Besonderheiten im Kölner Süden für Einsätze der Feuerwache 2 nannte er das Containerterminal Eifeltor, die Gefährdung durch Hochwasser, die chemische und petrochemische Industrie sowie den Hafen in Godorf.

Oberbürgermeisterin Henriette Reker wurde herzlich willkommen geheißen. Ihre Ansprache thematisierte die Ziele der Stadt Köln für 2019. Sie nahm Bezug zum letzten Stadtgespräch im Bezirk und zum Stadtteil Rodenkirchen, unter anderem zu den Themen Mobilität und Wohnungsbau.

Themen der Neujahrsansprache: Es gibt noch viel zu tun
In seiner Neujahrsrede stellte der Vorsitzende der Bürgervereinigung Rodenkirchen die Arbeit des Vereins, der derzeit 572 aktive Mitglieder hat, in den Vordergrund. Er sprach über das breite Engagement sowie über die enge Zusammenarbeit mit verschiedenen lokalen Interessens- und Hilfsorganisationen, Bürgervereinen, Initiativen, Politikern sowie kulturellen und sozialen Funktionsträgern. „Das Miteinander ist uns wichtig“, sagte Maretzky. So sei beispielsweise die Zusammenarbeit mit Literamus, der Hochwasserinitiative, der Aktionsgemeinschaft Rodenkirchen, den Kirchengemeinden und die Förderung des Sports durch Spenden zu erwähnen. „Aktuell unterstützen wir die Organisation des Rodenkirchener Karnevalzuges und werden am Zugweg mobile WCs aufstellen“.

Der Vorsitzende sprach in seiner Rede unter anderem folgende Themen an: Ein neues Gerätehaus und der Neubau einer Rettungswache mit zwei Rettungswagen für die Freiwillige Feuerwehr auf dem Sürther Feld seien erforderlich, um den gestiegenen Bedarf durch den Zuzug von vielen Neubürgern zu decken. Ein Jugendzentrum oder ein Jugendschiff in Rodenkirchen müsse in Angriff genommen werden. Die Schulplatzsituation sei unerfreulich. Die Ernst-Moritz-Arndt-Schule (EMA) und der Neubau der Offenen Schule Köln müssen endlich auf dem Sürther Feld realisiert werden. Auch die Sanierungen z.B. an der Europaschule Zollstock oder der Spothalle des Gymnasiums Rodenkirchen sollten endlich in Gang kommen.

Es sei nötig, auch den ÖPNV im Süden Kölns weiter zu verbessern. Zwar führe jetzt die neue Linie 130 über das Sürther Feld, aber fahrplanzeitlich gesehen, habe sich insgesamt die Versorgung des Rodenkirchener Südens, speziell in Weiß und Sürth verschlechtert und nicht verbessert, rechnete Maretzky vor. Denn die Busse fahren morgens teils später und abends enden sie – verglichen mit den alten Fahrplänen – früher. „Die Versorgung durch den ÖPNV im Kölner Süden muss nachgebessert werden. Die Linie 134 soll einen zeitlich erweiterten Service bieten,“ lautete die Forderung von Maretzky an die KVB Köln.

Wenn denn das Bezirksrathaus neu gebaut werde, sollte sinnvoller Weise dort ein Bürgersaal und ein Jugendraum für Rodenkirchen geschaffen werden, sagte Maretzky. In diesem Zusammenhang bat er darum, dass während der Bauphase das geplante Parkraumkonzept Rodenkirchen noch nicht realisiert wird, sondern erst nach der Fertigstellung des Rathausneubaus. Denn während des Abbruchs und der Bauzeit werden alle um das Rathaus gelegenen Parkplätze wegfallen.

An den Rat der Stadt Köln richtete Dieter Maretzky die Bitte, die Pläne für den Ausbau des Godorfer Hafens zurückzunehmen, wie es die Fraktionen von CDU, Grünen und FDP in der Bezirksvertretung Rodenkirchen gemeinsam beantragten.

Forderungen der Bürgervereine im Süden von Köln
Maretzky begrüßte herzlich die Gäste des Bürgervereins Köln-Bayenthal-Marienburg e.V. und der anderen Bürgervereine. Er sprach über die an ihn gerichteten Anliegen des Vorsitzenden Dr. Hartmut Hammer (Marienburg). Dazu zählte unter anderem der Vorschlag, eine Troglösung bei der Querung des Verteilerkreises und eine weitere für den Autoverkehr Richtung A 555 zu schaffen. Außerdem müsse die Rheinuferstraße zwischen Bismarcksäule und Militärring durchgehend vierspurig ausgebaut werden. Bei der Parkstadt-Süd sollten die Bauhöhen der Umgebung berücksichtigt werden. Drei bis sechs Stockwerke wären angemessen. Das Thema Durchgangsverkehr sei für alle Stadtteile wichtig. Dazu hätten der Bürgerverein Rondorf/Hochkirchen/Höningen Vorschläge erarbeitet. Die Planungen für die Fortführung der Nord-Süd-Stadtbahn vom Verteilerkreis bis Meschenich/Brühl haben begonnen. Maretzky verwies auf die Forderung der Bürgervertreter aus Meschenich, dass die Bahn durch Meschenich hindurch fahren müsse und südlich von Meschenich ein P+R-Platz sinnvoll und notwendig wäre.

Maretzky begrüßte auch herzlich Andreas Montasser als Vorsteher der Feuer- und Rettungswache 2 und seine anwesenden Kollegen. Von der Freiwilligen Feuerwehr Köln-Rodenkirchen war Oberbrandmeister Tobias Schmickler anwesend. Die Bürgervereinigung Rodenkirchen übergab der Löschgruppe Rodenkirchen eine Spende über 1000 Euro als Anerkennung für ihren großen Einsatz.

Mit großem Applaus wurde das amtierende Dreigestirn der Altgemeinde Rodenkirchen Prinz Jörg I. (Albert Lyon), Bauer Ulli Klein und sein Bruder Achim Klein als Jungfrau Johanna willkommen geheißen.

Die Gäste hatten im Anschluss die Gelegenheit, an einer Führung durch die Feuerwache II teilzunehmen und beim Imbiss Gespräche zu führen.

Danke an die Gäste und Mitwirkenden

Der Dank der Bürgervereinigung Rodenkirchen gilt ganz besonders Oberbürgermeisterin Henriette Reker, dem Team der Feuerwache II, der Löschgruppe Rodenkirchen für den Shuttle-Service sowie den zahlreich anwesenden Mandatsträgern aus dem Bezirk II, dem Bezirksbürgermeister Mike Homann, dem Rat der Stadt Köln, den Abgeordneten aus dem Land- und Bundestag, Jakub Wawrzyniak als Generalkonsul der Republik Polens, Hubertus Tempski als Leiter des Bürgeramtes Rodenkirchen, dem Dreigestirn Rodenkirchens sowie den vielen Mitgliedern und interessierten Gästen. „Wir verstehen Ihr zahlreiches Kommen als Anerkennung unserer Arbeit“, sage Dieter Maretzky.

Zum diesjährigen Team aus dem Vorstand der Bürgervereinigung Rodenkirchen am Neujahrsempfang zählten Dieter Maretzky, 1. Vorsitzender, Wolfgang Behrendt, 2. Vorsitzender, Silvia Behrendt, Schatzmeisterin, Iris Ebel-Philippi, Schriftführerin, Beatrix Polgar-Stüwe, Beisitzerin Presse- u. ÖA, Barbara Brunotte, Beisitzerin Kultur und Helferinnen und Helfer.

Redaktion: Beatrix Polgar-Stüwe

Weitere Informationen auf www.buergervereinigung-rodenkirchen.de

Kontakt: Vorsitzender Bürgervereinigung: Dieter Maretzky, Tel.: 02226/62293, info@buergervereinigung-rodenkirchen.de

Bürgervereinigung Rodenkirchen e.V. c/o Geschäftsstelle Mayersche Buchhandlung Köhl, Hauptstr. 81-83, 50996 Köln

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ca.17% Protein,7% Fett
Kaninchenmix:             Kaninchenkarkasse,Kanichenlunge und Herzen
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ca.17% Protein,Fett14%
Lammfleisch                Lunge,Strossen,Kehlkopf,Schlund,Saumfleisch
ca. 18,5% Protein,10% Fett
Lamm-Pansen
ca.14 % Protein,6% Fett
Lamm Muskelfleisch      ganz mageres Muskelfleisch nur 10 % Fettanteil
ca. 21% Protein,5% Fett
Hundewurst
ca.21% Protein,8% Fett
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ca.15 % Protein,12% Fett
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Analyse:17,4% Protein,9,8%Fett,3,4%Kalcium,2,7%Kalium,2,96%Phophor,68%Feuchtigkeit

Die städtische Wirtschaftsförderung

Die Themenvielfalt, die im Amt für
Wirtschaftsförderung aufschlägt, ist
enorm. Bestandsunternehmen wollen
gepflegt und betreut werden,
neue Ansiedlungen sollen vorangebracht
werden, dazu müssen zunächst
Gewerbeflächen definiert sowie
Gewerbeimmobilien entwickelt
und vermittelt werden. Ein zentrales
Thema für die Wirtschaftsförderung
ist die Verbesserung von städtischen
Dienstleistungsangeboten für Unternehmen.
Dazu kommen neue Aufgabengebiete,
Stichworte sind Fachkräftemangel
und die Digitalisierung.
Expertenwissen und Serviceorientierung
sind an jeder Stelle gefragt.
Wie steht die Kölner Wirtschaftsförderung
da?
Die Unternehmensberatung Boston
Consulting hat untersucht, wie die
Wirtschaftsförderung in den zehn
größten deutschen Städten organisiert
ist. Das Ergebnis: Die Kölner Wirtschaftsförderung
ist unterfinanziert:
Das Kölner Amt verfügt lediglich über
ein Jahresbudget von 9,16 Millionen
Euro, während das einwohnerschwächere
Düsseldorf fast 13 Millionen Euro
in die Wirtschaftsförderung steckt.
Trotzdem sind die Kölner in ihrer Kernaufgabe,
der Neuansiedlung und
dem Halten von Unternehmen, erfolgreich.
Trotz des geringen Budgets
liegt man hier hinter Berlin auf Platz
zwei im bundesdeutschen Städtevergleich.
Berlin, das als Vorbild für eine
GmbH-Lösung gilt, investiert jährlich
160 Millionen Euro in die Wirtschaftsförderung.
Warum privatisieren?
Die derzeitigen Schwachstellen liegen
insbesondere im Zusammenwirken
mit den anderen Ämtern wie
Stadtplanung oder Bauaufsicht, die
Genehmigungsprozesse dauern zu
lange. Standortmarketing und Unternehmensservice
sollen für mehr
Effizienz in eine GmbH ausgegliedert
werden. Umstritten ist, ob die Beteiligung
von Vertretern der Wirtschaft
an einer solchen GmbH von Vorteil ist.
Diese sollen mit Verwaltungsprofis in
der neuen GmbH zusammenarbeiten
und mehr Praxis dort einbringen. Der
Mittelstand sieht sich dabei benachteiligt,
da nur große Unternehmen
berücksichtigt würden. In anderen
Städten wie Berlin, Braunschweig und
Wolfsburg ist man mit einer Privatisierung
der Wirtschaftsförderung erfolgreich
gewesen.
Warum nicht privatisieren?
Nur große Unternehmen sind an der
GmbH beteiligt, die Interessen des
Mittelstandes kommen deshalb zu
kurz. Die derzeitigen Prozesse möchte
man durch eine noch stärkere Einbindung
der Wirtschaftsförderung in die
städtische Verwaltung optimieren.
Viele Mitarbeiter der heutigen Wirtschaftsförderung
sind verbeamtet, ihr
Wechsel in eine GmbH erscheint unwahrscheinlich,
viel KnowHow geht
verloren. Zusätzlich soll das Budget
aufgestockt werden.
Wie geht es weiter?
Die Privatisierung der Wirtschaftsförderung
der Stadt Köln wurde im Rat
mit den Stimmen von CDU, Grünen
und FDP beschlossen. Die neue Wirtschaftsförderungsgesellschaft
bleibt allerdings zu 100 Prozent in städtischem
Besitz, die umstrittene Beteiligung
privater Unternehmen an der
neu zu gründenden GmbH ist damit
vom Tisch.

Manchmal ist
das Leben nicht fair…
Wenn ein Kind schwer erkrankt oder
verunglückt, ändert sich das Leben
für betroffene Familie schlagartig.
Das Leben kennt keine hundertprozentige
Sicherheit. Schicksalsschläge
fragen nicht nach. Sie kommen
plötzlich und ändern das Leben der
Betroffenen von jetzt auf gleich. Der
gemeinnützige bunte Kreis begleitet
diese Kinder und ihre Familien genauso
wie chronisch kranke, behinderte
und viel zu früh geborene Kinder mit
Respekt und Engagement zu Hause.
Kinderkrankenschwestern, Sozialpädagogen
und Psychologen helfen bei
der Krankheitsbewältigung, haben
ein Auge auf die Geschwisterkinder
und bauen ein tragfähiges Netzwerk.
Der Bunte Kreis Rheinland unterstützt
diese Familien in ihrer schwierigen Situation.
Diabeteskranke Kinder und
Jugendliche, schwere Herzfehler,
Frühchen, Krebs und Palliativkinder
fühlen sich im bunten Kreis verstanden
und nicht allein. Sie wollen mehr
darüber wissen oder wollen helfen,
auf www.bunterkreis.de finden Sie
viele Informationen.