Das  Kinder- und Jugendzentrum Meschenich, Brühler Landstr. 428 informiert:

Ferien auf dem Reichswaldhof

Fernab von Meschenich einen Urlaub alleine anzutreten, stärkt das Selbstbewusstsein ungemein. Neben Reiten inmitten freier Natur und ohne Internet, geht es auch um Eigenverantwortung, gemeinsam wohnen, schlafen und essen.

Seit nunmehr vielen Jahren bietet das Kinder- und Jugendzentrum Meschenich in den Osterferien eine Ferienfreizeit für Kinder ab sechs Jahren an. Auch in diesem Jahr nahmen rund 30 Kinder und Jugendliche an der tierischen Freizeit auf dem Reichswaldhof in Goch-Nierswalde teil. Die entgegengebrachte Gastfreundschaft, eine fachlich gute Betreuung und viel Sonnenschein trugen zu ebenso viel guter Laune bei allen Beteiligten bei.

Um auch in den nächsten Jahren noch möglichst vielen Kindern eine solche Erholung zu ermöglichen, ist das Kinder- und Jugendzentrum jedoch permanent auf Spenden angewiesen. Über einen persönlichen Besuch in unserer Einrichtung und oder einen Blick auf unsere Homepage würden wir uns sehr freuen ( https://www.jugz-meschenich.de/).

 

Bildungsreise nach Paris

Als weiteres Highlight in den Osterferien bot das Kinder- und Jugendzentrum Meschenich unter der Aufsicht von Herrn Rakhsh-Bahar eine Bildungsreise für Jugendliche ab 16 Jahren nach Paris an.

Die Jugendlichen hatten somit die Gelegenheit, neue Perspektiven und Tagesabläufe jenseits des gewohnten sozialen Umfelds zu sammeln. In Paris kamen sie in Berührung mit Lebenswelten, zu denen sie sonst keinen Zugang haben. Neben dem Besuch der klassischen Sehenswürdigkeiten, standen auch das Gruppengefühl und der Peer-Gedanke im Vordergrund. Jeder Teilnehmer erhielt zudem ein Fotobuch, welches die gesammelten Eindrücke, Erfahrungen, Erlebnisse festhält.

An dieser Stelle nochmal herzlichen Dank an alle, die zum Gelingen dieser Reise beigetragen haben. Auch im Namen der Jugendlichen!

 

Osterferienbetreuung im Kinder- und Jugendzentrum Meschenich

In der zweiten Osterferienwoche war die Tür zu unserer Einrichtung für alle Kinder aus Meschenich geöffnet. Auf dem Programm stand ein Mix aus Aktivitäten innerhalb und außerhalb des Jugendzentrums. Immer wieder beliebt ist der traditionelle Besuch im Phantasialand sowie im Jumphouse. Wie gewohnt bieten wir allen Kindern auch während der Sommerferien ein erlebnis- und abwechslungsreiches Ferienprogramm. Alle weiteren Informationen finden Sie entweder auf unserer Homepage ( https://www.jugz-meschenich.de/) oder erfahren Sie direkt bei unseren Mitarbeiter*innen vor Ort. Auf jeden Fall freuen wir uns auf Ihre Kinder.

 

Um weiter gut arbeiten zu können brauchen wir: 

Im Hinblick auf die Mobilitätsförderung bietet das Kinder- und Jugendzentrum für alle interessierten Frauen aus Meschenich einen Fahrradkurs an. Dafür werden jedoch noch dringend Fahrräder gesucht, die günstig an uns abzugeben sind. Gern auch welche, an denen noch kleine Reparaturarbeiten zu erledigen sind.

Sollten Sie sich angesprochen fühlen, rufen Sie uns bitte unter der Telefon Nr.: 02232 – 68 506 an. Die Einrichtungsleitung Frau Kokol steht Ihnen dort für alle weiteren Auskünfte zur Verfügung.

Auch in diesem Jahr beteiligt sich die Got Elsaßstraße (Südstadt)

an der Jugendwahl U18 vom Landesjugendring NRW und lädt alle Kinder und Jugendlichen in der Woche vom 13.05 – 17.05 dazu ein, sich über die Europawahl zu informieren und selber zu wählen. Gewählt wird in diesem Jahr nicht in den Räumen der GOT, sondern im Wahllokal auf dem PEV-Platz (angrenzender Spiel- und Sportplatz).

Die Wahlergebnisse werden ab dem 20.05 veröffentlicht.

Sozialraumkonferenz in Köln Meschenich/Rondorf zum Thema „MOBILITÄT“

Wer bewegt uns – Wie bewegen wir uns – Was wollen wir bewegen

„Gemeinsam wollen wir etwas in Bewegung bringen. Mobilität hat viele Facetten. Ob gesund aufwachsen oder die Mobilität im Alter erhalten, der tägliche Weg zur Schule, Arbeit oder zu Ämtern, die Suche nach Personal für Einrichtungen im Sozialraum, die Frage der Integration bei begrenzter Infrastruktur. Wer in Meschenich oder Rondorf lebt oder arbeitet, kann dazu viel berichten “ so Sozialraumkoordinatorin Verena Aurbek. Das Thema Mobilität bewegt den Sozialraum und dazu waren die verschiedensten Bereiche geladen. Die Sozialraumkonferenz nahm das Thema Mobilität in den Blick und beleuchtete besonders die gesundheitlichen und sozialen Fragestellungen. Es wurde ein toller Austausch ermöglicht, Erfahrungen geteilt und gemeinsame Ideen entwickelt. Es wurde den Menschen aus dem Sozialraum Gehör verschafft und den Bedarf geäußert. Hierzu kamen viele Akteure aus dem Sozialraum und wirkten aktiv an der Gestaltung der Veranstaltung mit. Wertvolle Arbeitsgruppen waren vorbereitet und die Veranstaltung äußergewöhnlich gut besucht. Verena Auerbeck war sichtbar erfreut und Ihre Aussage „auf Augenhöhe, zusammen und miteinander…“ ging an diesem Nachnmittag erfolgreich auf. „Ich bin Vermittler, Vernetzer, Ansprechpartner und sitze im Kölnberg. Ich kenne durch einen hervorragenden Vorgänger schon sehr viel und was ich noch nicht kenne, lerne ich gerade kennen. Ich vermittele, trage weiter und sehe heute, dass es funktioniert.“ So werden Vertreter*innen der Kölner Caritas, der Sporthochschule Köln, die Seniorenkoordination und Jugendpflege Rodenkirchen und der Stadtsportbund Köln als Akteure mitwirken. Aus Meschenich waren die Schule IM Süden, das Jugendzentrum, die RheinFlanke e.V., die Veedelsmütter und Aktiv für Meschenich e.V. mit dabei. Aus Rondorf wirkten die Willkommensinitiative Rondorf, die Dorfgemeinschaft Rondorf e.V. sowie das Haus der Familie e.V. mit. Durch die Veranstaltung führte uns Nadine Haßlöwer vom Institut für soziale Innovation.

Die Bildergalerie zeigt, wie aktiv der Nachmittag war.

Der FC Fan-Club Kölle United veranstaltet vom 10.05.2019 – 12.05.2018 das Meschenicher Maifest / Kirmes.

Kirmesplatz Meschenich, Engeldorfer Str., Köln-Meschenich.

Am Kirmesplatz befindet sich die Bushaltestelle „Im Rheintal“ von den Linien 132 und 935.

Freitag, 10.05.2019 von 14.00 Uhr – 22.00 Uhr,
Samstag, 11.05.2019 von 14.00 Uhr – 22.00 Uhr,
Sonntag (Familientag zum Muttertag), 12.05.2019 von 11.00 Uhr – ca. 20.00 Uhr.

Imbiss & Getränke:
– Früh Kölsch frisch vom Fass und diverse andere Getränke,
– Grillspezialitäten,
– Spießbratenbrötchen mit Zwiebeln,
– Reibekuchen und Pommes,
– Salate,
– Slush-Eis.

Sonntag:
Kaffee & Kuchen.

Schausteller:
– Bungee Trampolin,
– Kinderschleife,
– Scheibenwischer,
– Ballwerfen,
– Pfeilwerfen,
– Schießbude,
– Süsswagen,
– Crêpes,
– Entenangeln,
– Greifer,
– Kölle United Verkaufsstand.

Live-Auftritte Freitag, Samstagabend & Sonntagmittag!!

Live-Auftritte:

Freitag:
– 19.00 Uhr
– 20.00 Uhr Sons of M,
– 21.00 Uhr Kaschaemm.

Samstag:
– 18.00 Uhr
– 19.00 Uhr Willi Herren,
– 20.00 Uhr RSW Band.

Sonntag:
– 13.00 Uhr
– 14.00 Uhr
– 15.00 Uhr Christian Bieschke (früher Pures Glück)
– 16.00 Uhr Philipp Godart.

An allen Tagen mit Party-Dj Stefan Prinz.

Bei schlechtem Wetter, stehen große Zelte zur Verfügung!!

Samstag findet wie im letzten Jahr ein Triathlon statt, mit Siegespreise Platz 1-3.

Sonntag mit Live Übertragung 1. FC Köln – Jahn Regensburg um 15.30 Uhr.

Wir haben ab 2019 ein neuen Vertragspartner mit der Früh Kölsch Brauerei und der Firma Segschneider aus Bornheim.

Wir Kölner lassen keinen alleine!!

Sowie bei unserem 9. Franz Kremer Gedächtnis-Cup 2019 am Samstag, den 06.07.2019, möchten wir unseren Freund “Daniel Schulz” genannt “Jamba” ( Crew Mitglied von der Kölschen Band “Brings” ) Familienvater von einem 8 jährigen Sohn auf dem Maifest eine Spendenaktion durchführen, wir werden an allen Tagen, eine Spendendose aufstellen und werden auch mit dieser Spendendosen öfters herum gehen um für Daniel „Jamba“ zu Sammeln, der leider an einen seltene Tumor Art erkrankt ist die leider so selten ist, dass die noch nicht erforscht worden ist. Es müssen einige immun Therapien durchgeführt werden in 4 Zyklen und das alle 3 Wochen. Danach wird ein MRT durchgeführt um zuschauen ob es geholfen hat. Wenn dies nicht der Fall ist, gibt es nicht mal eine Alternative und können dann nur das Beste hoffen. Dafür möchten wir Gelder sammeln um die Therapiekosten zu Decken, da die Krankenkasse die Kosten nicht übernimmt.

Bitte unterstützt Daniel „Jamba“, schließlich lassen wir Kölner keinen alleine!!

Weitere Infos folgen!!

Dienstag, 14.05.2019, 19:00 bis 20:00 Uhr | Haus der Architektur Köln, Josef-Haubrich-Hof 2, 50676 Köln | Veranstalter: Haus der Architektur Köln e.V. | Eintritt frei, keine Anmeldung erforderlich

„Jeden Dienstag 19 Uhr – eine Stunde Baukultur“ #487

Meschenich im Süden der Stadt Köln war ehemals ein Dorf, dessen Hauptwirtschaftszweig über Jahrhunderte hauptsächlich die Landwirtschaft war. Das Dorf ist vor allem in der Zeit der Nachkriegsjahre – verglichen mit der vorangegangenen Expansionsgeschichte des Ortes -unvergleichlich rasant gewachsen. Mehrere ehemals landwirtschaftlich genutzte Grundstücke wurden im Laufe der letzten Jahrzehnte verkauft und mit gewöhnlichen Einfamilien- und Mehrfamilienhäusern bebaut. Eine grundlegende Idee oder ein ganzheitliches Konzept für die Entwicklung des Ortes ist dabei nicht zu erkennen.

Den bis heute größten Problempunkt des Ortes stellt die 1973 fertiggestellte Hochhaussiedlung „Am Kölnberg“ am nördlichen Eingang des Ortes dar, die einen drastischen Maßstabssprung zur restlichen Bebauung Meschenichs aufweist.

Anders als bei vielen vergleichbaren Bauwerken aus dieser Zeit ging es bei der Errichtung der Siedlung „Am Kölnberg“ ausschließlich um die Maximierung des Profits der Bauherren. Neben den unmittelbaren Problemen steht das Dorf jedoch auch vor der Frage, wie außerstädtisches Leben heute aussehen kann und was eigentlich die Identität des Ortes Meschenichs ausmacht.

Der Master Absolvent der Fakultät für Architektur, Christian Schramm, hat im Rahmen seiner Masterthesis Missstände vor Ort analysiert und Antworten dafür entwickelt, wie dörfliche Identität heutzutage architektonisch ausformuliert werden kann. Zum anderen macht er Vorschläge, wie mit dem gebauten Erbe der Moderne, hier manifestiert durch die Siedlung „Am Kölnberg“, heute umgegangen werden kann.

Christian Schramm stellt seine Arbeit im HDAK vor. Im Anschluss wird das Resultat mit dem Mitglied des Landtages, Oliver Kehrl, den Professoren der TH Köln, Yasemin Utku und Andreas Denk und der interessierten Öffentlichkeit diskutiert.

Moderation:

Prof. Rüdiger Karzel, Vorstandsmitglied im hdak und Dekan der Fakultät für Architektur, TH Köln

 

Um Meschenich muss man einen Bogen machen.

Machen wir ja auch. „Ich wohne in Mechernich, nicht Meschenich!“ oder „Wir kommen aus Rondorf, nicht aus dem asozialen Meschenich.“ Was man in der Zeitung liest, wiederhole ich hier nicht. Kriegsberichterstattung scheint eine neue Erfahrung für mich zu werden. Ich möchte es wissen.

Verfehlen kann man Meschenich nicht. Der „Kölnberg“ weist den Weg schon von weitem. Der interessiert mich aber nicht. Ich will ja unser Veedel „Meschenich“ sehen. Ich versuche, mich mit dem Rad im Grünen zu halten, was bis Höningen gut gelingt. Danach muss ich parallel zur B51 fahren. Große Bäume säumen sie, eine schöne Allee, schnurgerade. Leider begünstigt das hohe Geschwindigkeiten und wenn der dichte Verkehr nicht fließt, Abgase. Immer dabei: der Lärm. Es fängt an, wie erwartet.

Im Ort selbst, ist die B51 die Hauptstraße. Da gibt es wirklich wenig Schönes zu sagen: Lärm, Gestank und schmale Bürgersteige, auf denen offiziell auch die Radfahrer fahren sollen. Notgedrungen kann man hier Einkäufe erledigen. Aufenthaltswert finde ich für mich hier nicht. Komisch, dabei ist es eigentlich eine ganz typische Orts-Hauptstraße: alte Gebäude, oft schön, aber ungepflegt. Mir kommt sofort ein Gedanke: Verkehr heraus, Bäumchen herein. Dann könnte man hier etwas nettes gestalten. Abends ein Feierabendbierchen oder einfach mal entlang bummeln mögen, wie in vielen Veedeln auch, kann doch nicht so schwer sein. – Mir fällt auf, dass man im Konflikt Rücksicht aufeinander nimmt. Die Meschenicher haben offensichtlich Übung mit der Enge, mein Eindruck.

Aber Meschenich ist ja keine Erfindung der Neuzeit. Eine Urkunde aus dem Jahr 1166 erwähnt den Ort „Meschingin“ zum ersten Mal. Hier müssen aber noch früher Menschen gelebt haben. Die Römerstraße nach Süden verlief hier entlang eines alten Rheinarmes. Im Jahr 1820 hat man hier zwei römische Sarkophage gefunden. Die zentrale Kirche, Sankt Blasius, wurde 1891 errichtet. Zu der Zeit war die alte romanische Kirche, die auf Fundamenten einer römischen Villa gebaut wurde, so baufällig, dass sie abgerissen werden musste. Diese war eine der ersten Kirchen in weitem Umfeld. Wir reden also von einem sehr alten Ort, der im Kern seit Jahrhunderten hier steht.

So biege ich von der Hauptstraße ab – und finde ein Idyll. Es ist Frühling! Überall duftet es nach Blumen, die blühen – und diese Farbenpracht! Kinderlachen von Kindern, die hier noch unbesorgt auf sauberen Straßen spielen können. Mit dem Fahrrad fährt man besser etwas verhalten. Die Grills in den Gärten laufen schon.

Geschirrgeklapper und die Gerüche machen Appetit. Familien sitzen im Garten und wirken fröhlich entspannt. Komisches Kriegsgebiet. Die Menschen, die mir begegnen, sind ausgesprochen freundlich. „Oh, jetzt bin ich wohl im Weg. Entschuldigung.“ Was kann er dafür, dass ich gerade ein Bild der Straße machen möchte?

Ein kleiner Friedhof mit einzelnen Kreuzen aus dem 18. Jahrhundert, finde ich. Die Gräber sind gepflegt, auch wenn ein paar dabei sind, bei denen das Holzkreuz langsam verwittert, weil sie seit Jahren nicht durch einen Stein ersetzt werden.

Die Gegend um den Reiterhof und den „Alt-Engeldorferhof“ ist einen Spaziergang wert. Am Hof entdecke ich Rehe und ein Naturschutzgebiet. Zum Beispiel der „Kulturpfad Rodenkirchen, Tour 6“ steht bei mir jetzt recht weit oben.

Meschenich hat mich so positiv überrascht, dass ich überzeugt bin, dass die Meschenicher seit Jahren darüber schmunzlen, dass 85 andere Veedel um sie einen Bogen machen. Nur, einen Bogen müsste man wirklich um sie machen, eine Umgehungsstraße.

Michael

Öm Meschenich muss mer ene Boge maache.

Maache mer jo och. „Ich wonne en Mechernich, nit Meschenich!“ ov „Mer kumme us Rondörp, nit usem asoziale Meschenich.“ Wat mer en der Zeidung liss, widderholle ich hee nit. Bereechte us enem Kreegsgebiet es jet Neues för mich. Ich mööch et wesse.

Verfähle kann mer Meschenich nit. Der „Kölnberg“ wies der Wäg ald vun wiggem. Dä intresseet mich ävver nit. Ich well jo uns Veedel „Meschenich“ sinn. Ich versöke, mich mem Räddche em Gröne ze halde, wat bes Höninge god flupp. Donoh muss ich lans de B51 fahre.

Große Bäum süüme se, en schön Allee, schnorgrad. Leider es dat god för schnell ze fahre un wann der Verkehr nit flüüß, Avgase. Luuter dobei: der Radau. Et fängk aan, wie erwaadt.

Em Oot selvs, es de B51 de Haupstroß. Do gitt et wirklich winnig Schönes ze sage: Krach, Möff un schmal Trottoire, op denne offiziell och de Raddfahrer fahre solle. Nudgedrunge kann mer hee Enkäuf erledige. Ich finge nix, wovör et sich luhnt, sich hee opzehalde. Komisch, dobei es et eigentlich en ganz typsiche Oots-Haupstroß: aale Baute, off schön, ävver ungefläg. Mer kütt tirek ene Gedanke: Verkehr erus, Bäumche eren. Dann künnt mer hee jet aanläge, dat aadig es. Ovends e Fierovendbierche ov einfach ens jet gängele gonn wie en vill andere Veedele och, dat kann doch nit esu schwer sin. – Mer fällt op, dat mer bei brenzlige Situatione Röcksich openander nimmp. Minge Endrock es, dat mer dran föhle kann, dat de Meschenicher met dä Engde Übung han.

Ävver Meschenich es jo kein Erfindung vun der Neuzigg. En Urkund usem Johr 1166 erwähnt der Oot „Meschingin“ et eeschte Mol. Hee müsse ävver noch fröher Minsche geläv han. De Römerstroß Richtung Süde verleef hee lans ene aale Rhingärm. Em Johr1820 hät mer hee zwei römische Sarkophage gefunge. Die zentrale Kirch, Zinter Blasius, woodt 1891 erreech. Zo dä Zigg wor die aal romansche Kirch, die op Fundamente vun ener römische Villa gebaut woodt, esu kapodd, dat se avgeresse weede moot. Se wor ein vun de eeschte Kirche en wiggem Ömfeld. Mer schwaade alsu vun enem ärg aale Oot, dä em Kään zigg Johrhunderte hee steiht.

Esu beege ich vun der Haupstroß av – un finge en Idyll. Et es Fröhjohr! Üvverall döff et noh Blome, die blöhe – un die Färvepraach! Puutelaache vun Pänz, die hee noch unbesorg op saubere Stroße spille künne. Mem Radd fäht mer hee leever jet höösch. De Grills en de Gääde laufe ald. Postelingklappere un de Geröch maache Kennwasser. Famillie setze en de Gääde un wirke löstig enspannt. Komsich Kreegsgebiet. De Minsche, die mer begähne, sin ärg fründlich. „Oh, jetz ben ich wall em Wäg. Pardon.“ Wat kann hä dozo, dat ich grad e Beld vun der Stroß maache mööch?

Ene kleine Friedhoff met einzele Krütze usem 18. Johrhundert, finge ich. De Gräver sin gefläg, och wann e paar dobei sin, bei denne et Holzkrütz langsam verwittert, weil se zick Johre nit durch ene Stein ersatz weede.

Die Gägend öm der Reiterhoff un der „Alt-Engeldorferhof“ sin e Gängelche wäät. Am Hoff finge ich Rihe un e Natorschotzgebiet. För e Beispill der „Kulturpfad Rodenkirchen, Tour6“ steiht be mir jetz rääch wigg bovve.

Meschenich hät mich esu positiv üvverrasch, dat ich üvverzeug ben, dat de Meschenicher zick Johre drüvver grielaache, dat 85 andere Veedel öm sei ene Boge maache. Nor, ene Boge mööt mer tatsächlich öm se maache, en Stroß, die drömerömgeiht.

Mechel

 

Weitere Geschichten und Informationen zu den Kölschgängern finden sie hier.

 

Praxis Dr. Dr. Lingohr – Kompetenz gepaart mit Einfühlungsvermögen

Das Team der Zahnarztpraxis Dr. Dr. Lingohr ist mit allen Behandlungsformen moderner Zahnheilkunde vertraut.Die Endontologie mit der klassischen Wurzelkanaltherapie gehört zu den Standardtherapien der Praxis. Jeder gerettete Zahn erhält letztendlich die Zahnsubstanz und reduziert Behandlungskosten, was auch im Interesse der Patienten ist. Selbst wenn ein Zahnnerv bereits abgestorben ist, bedeutet das längst nicht, dass er gezogen werden muss. Selbstverständlich werden Sie vor jedem Eingriff ausführlich beraten und in angenehmer Atmosphäre betreut. Dr Dr Thea Lingohr bietet auch Behandlungen mit begleitender Vollnarkose an. Mit einer kompetent durchgeführten Wurzelkanalbehandlung können sie auch als aussichtslos geltende Zähne in ein prothetisches Behandlungskonzept integrieren und unseren Patienten die Freude am Lachen zurückgeben. Machen Sie noch heute einen Beratungstermin aus, denn auch gesunde Zähne sollten regelmäßig kontrolliert werden.

Weitere Informationen

Dr. Dr. Thea Lingohr und Kollegen

Zahnärztin und Oralchirurgin

Bonner Str. 207

50968 Köln

 

Telefon: 0221 9345451

Telefax: 0221 9345575

 

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