Diakonie Michaelshoven e.V.  informiert:

Aktivsein und Spaß haben ist das Motto für die beiden Powerfrauen Monika Arndt und Marlies Marks, die sich beim Seniorennetzwerk Rodenkirchen engagieren. Sie organisieren Freizeitaktivitäten für Seniorinnen und Senioren ab 60 Jahren im Veedel, wie bspw. den Stammtisch, der unter Einhaltung der geforderten Auflagen endlich wieder stattfinden kann.

Wir als Patenorganisation des Seniorennetzwerks Rodenkirchen sind dankbar für die tolle Zusammenarbeit und die vielen kreativen Ideen, die umgesetzt werden. Es gibt nämlich kein passendes Alter für Langeweile oder Alleinsein. Auf weitere, viele tolle Aktionen

(Text und Foto: Diakonie Michaelshoven)

Die Diakonie Michaelshoven e.V. teilt mit:

Wir gratulieren den 15 examinierten Altenpfleger*innen, die heute ihr Examenszeugnis überreicht bekamen und damit ihre Ausbildung in der Altenpflege erfolgreich abgeschlossen haben. Zu der Abschlussfeier lud Sabine Weidner, Leitung Pflegeschule Michaelshoven gemeinsam mit ihrem Stellvertreter Sascha Schädel in die Erzengel-Michael-Kirche ein. Christian Potthoff, Geschäftsführer der Altenpflege, betonte in seiner Ansprache, dass die Ausgestaltung der Arbeit in der Altenpflege, auch von jedem Mitarbeitenden mitgetragen wird und er insofern sehr glücklich darüber ist, dass zehn examinierte Altenpfleger*innen weiter in den Senioreneinrichtungen der Diakonie Michaelshoven tätig sein werden.

Die „U15-Klasse“ ist ein besonderer Abschlussjahrgang, weil 2020 alles auf den Kopf gestellt hat. Aufgrund der Corona-Einschränkungen mussten sich die Azubis wie auch Lehrer*innen der Pflegeschule Michaelshoven auf das Homeschooling einlassen. Auch haben die Azubis innerhalb ihrer Praxismonaten innerhalb der Altenheime erfahren müssen, dass nicht immer alles „normal“ abläuft.

Eine Teilnehmerin fasste es heute in ihrer Ansprache so zusammen: „Das 3. Ausbildungsjahr hat uns einiges abverlangt. Es war geprägt von Verlusten und Ängsten. Wir sind gereift, erwachsen geworden oder auch gealtert. Nichts ist mehr selbstverständlich…aber der Zusammenhalt, die Wertschätzung, die wir hier erleben durften, hat uns sehr stark gemacht“.

Umso emotionaler war der heutige Tag. Denn anders als sonst, waren bei der Abschlussfeier nur die frisch examinierten Altenpfleger*innen, ihre Lehrer*innen von der Pflegeschule Michaelshoven, der Geschäftsführer der Altenpflege und die Praxisanleiter*innen, wie Kolleg*innen aus den einzelnen Senioreneinrichtungen anwesend.

Doch all diejenigen, die nicht an der Feier teilnehmen konnten, haben sich mit Videobotschaften und persönlichen Worten von ihren Azubis verabschiedet.

Im Übrigen werden zehn Altenpfleger*innen der Diakonie Michaelshoven treu bleiben und hier in unseren Einrichtungen arbeiten.

(Text:  Diakonie Michaelshoven e.V.)

Die Diakonie Michaelshoven informiert:

Heute begannen 28 Auszubildende ihre Ausbildung zur Pflegefachfrau/zum Pflegefachmann in der Pflegeschule Michaelshoven. Es ist damit die erste Klasse, die die generalistische Ausbildung macht. Diese wurde im Januar 2020 eingeführt. Die bisherigen Pflegeberufe Altenpfleger/-in, Gesundheits- und Krankenpfleger/-in und Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin sind nun zu einem neuen, gemeinsamen Berufsbild zusammengeführt.

Die neuen Schüler wurden von der Schulleiterin Sabine Weidner, dem Kollegium und Christian Potthoff, Geschäftsführer der Altenpflege, begrüßt. Im Anschluss lernten die Azubis ihre Praxisanleiter ihrer Senioreneinrichtung kennen, in der sie eingeteilt wurden. Erstmalig sind alle 28 Azubis in den Einrichtungen der Diakonie Michaelshoven aufgeteilt worden.
Der erste Schultag dient zum gegenseitigen Kennenlernen, das Gelände der Diakonie Michaelshoven erkunden, den Stundenplan durchzugehen und alle wichtigen Fragen beantwortet zu bekommen.

Wir wünschen den neuen Auszubildenden alles Gute für ihre Ausbildung.

Studierende der TH Köln schreiben Seminararbeit über die Diakonie Michaelshoven

Wie errichtet man ein Seniorenheim für 80 Bewohner? Zumindest in der Theorie sind 11 Studenten der TH Köln diesen Fall durchgegangen. Von der Namensfindung, über die Personalakquise und das Management bis hin zur kompletten Finanzierung haben sie in ihren Seminararbeiten innovative Ideen entwickelt.

Uwe Ufer, kaufmännischer Vorstand der Diakonie Michaelshoven, ist Lehrbeauftragter an der TH Köln. Die Studenten belegten bei ihm im Sommersemester 2020 ein Seminar zum Thema Unternehmensführung in Non Profit Organisationen.

Das Semester fand bisher digital statt – gestern folgte das erste Zusammentreffen. „Ich wollte für die Studenten eine Verbindung zwischen Theorie und Praxis schaffen. Eine normale Multiple-Choice Klausur war da nicht in meinem Sinne“, sagt Uwe Ufer. „Und ich bin begeistert von den Arbeiten der Studierenden.“

Auch dem Dekan der TH Köln, Prof. Dr. Erich Hölter, gefiel die Idee gut: „Ich hoffe, dass wir daran weiter anknüpfen können.“

Bild v.l.n.r.: Prof. Dr. Erich Hölter, Uwe Ufer, die Studierenden, Christian Potthoff. (Bericht und Bild /Pia Kramer/Diakonie Michaelshoven e.V.)