Gut gewürzt durch die Wechseljahre

Unser Gewürzseminar „Gut gewürzt durch die Wechseljahre“ ist ein neues Seminar für alle, die sich mit den heilenden Wirkungen von Gewürzen auseinandersetzen möchten.

Aus dem Inhalt:

  • Was sind die Wechseljahre?
  • Wann fangen sie an?
  • Wie wirken sich die WJ körperlich und seelisch aus?
  • Wie kann ich mir helfen, Schwerpunkt Gewürze?

Weiterhin:

  • entspannende und beruhigende Gewürze …..bei Einschlafstörungen
  • stimmungshebende und anregende Gewürze ….bei depressiven Verstimmungen und Antriebslosigkeit
  • entzündungshemmende Gewürze ….bei schmerzhaften Gelenken
  • immunsystemstärkende Gewürze ….bei erhöhter Infektanfälligkeit
  • sinnliche und aphrodisierende Gewürze …bei zunehmender Unlust
  • fettverbrennende und kreislaufanregende Gewürze…bei verlangsamten Stoffwechsel

Möchten Sie weitere Informationen wann und wo solche Seminare sind, klicken Sie hier auf www.safran-gewuerzbasar.de

Gewürzbasar und GIN – wie passt das zusammen? Ganz einfach, denn Gin ist eine Kombination von Alkohol (z.B. Wodka), Wacholder und Gewürzen. Denn erst die richtigen Gewürze machen einen Gin zum Gin.

Lernen Sie die Geschichte des Gin’s kennen, seine Herstellung, die verwendeten Gewürze und testen Sie die besten 6 regionalen Gin‘sGin.

Am Ende des Seminars stellen Sie aus Ihrer eigenen Gewürzmischung Ihren persönlichen Gin selbst her und können diesen Gin (ca. 350ml) in einer schönen Apothekerflasche mitnehmen.

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Der Rheinauhafen. Seltsam, wie oft ich doch hier spaziere oder mit dem Rad vorbeikomme.

Viel ist da gewichen und hat Neuem Platz gemacht. Für die Kranhäuser zum Beispiel, viel fotografiert und in Szene gesetzt – aber ein Fan bin ich persönlich jetzt nicht. Für mich fühlen sie sich fremd an und verbauen die Sicht auf den Dom.

Die Halbinsel, auf der sie stehen, heißt übrigens „Werthchen“. Bis ins 19. Jahrhundert hinein war hier tatsächlich eine kleine Insel, die eben seit Jahrhunderten „Werthchen“ genannt wurde. Sie ist der Ursprung des Hafens.

Hier lagen hier die Oberländer-Schiffe, die die Waren der Niederländer-Schiffe aufnahmen und umgekehrt. Die Niederländer-Schiffe waren fette, große Lastkähne, geeignet, viele Waren auf einmal aufnehmen zu können. Sie haben den Rhein bis an die Mündung bedient. Sie hatten aber kurz hinter Köln das Problem, dass sie zu groß waren, um den Fluss Richtung Süden zu befahren. Dies übernahmen in Köln als Umschlagsplatz eben die Oberländer-Schiffe, die kleiner waren und wesentlich weniger Tiefgang hatten. Ein Teil dieses Umladens geschah eben hier auf dieser Insel. Viel Arbeit für kräftige Männer, die mit dem ständigen Be- und Entladen ihr Auskommen hatten.

Erst mit der Industrialisierung, recht spät sogar, in den 1890’er Jahren, entstand der Rheinauhafen in seiner heutigen Form. Das Werthchen wurde aufgeschüttet und mit dem Festland verbunden. Mit dem Ruhrgebiet und seinem aufstrebenden Hafen in Duisburg wollte man mithalten, indem man die Häfen Kölns vergrößerte. Der Rheinauhafen wurde zu einem der modernsten Häfen Deutschlands mit einem 18 km Schienennetz. Diesen Wettbewerb wollte man unbedingt gewinnen. Gut, wie es ausgegangen ist, wissen wir. Duisburg ist die absolute Nummer eins der Binnenhäfen. Man muss auch gönnen können.

Mein Lieblingsgebäude, das Siebengebirge, offiziell „Danziger Lagerhaus“ tituliert, entstand kurz danach, 1909. Ein 177 Meter langes, sechsgeschossiges Lager für Stückgut und Korn. Es soll eines der ersten Stahlskelettbetonbauten – was ein Wort – gewesen sein, die je gebaut wurden. Das mag für Architekten bemerkenswert sein. Ich bin froh, dass es so fein verputzt und getüncht ist.

Vielleicht mag ich es, weil der Name so passend ist.

„Siebengebirge“ – jeder weiß sofort warum – es sieht wie ein Gebirge aus, mit seinen neun Giebeln. Neun? Das lässt sich ganz einfach von Deutz aus zählen. Neun Giebel hat es, drei hohe und sechs niedrige. Der Architekt hat getrickst. Auf der „richtigen“ Seite wurden zwei Giebel durch Türmchen ersetzt. Das habe ich aber erst spät verstanden. Das Problem ist, dass die westliche Seite ein wenig schwer einsehbar ist. Man kann nur sehr nah am Gebäude stehen, dass man kaum die Front überblickt oder man geht weiter weg, um festzustellen, dass die Sicht durch große Bäume verstellt ist. Man muss sich schon etwas Zeit nehmen.

1946, nach dem Krieg entschied der Rat, diesen Teil des Güterhafens aufzugeben und größere Becken in Niehl anzulegen. Das hat übrigens zur Folge, dass wir uns ständig mit Hamburg um Platz zwei unter den wichtigsten Binnenhäfen in Deutschland rangeln. Hättet Ihr das gedacht? Duisburg ist unumstritten Nummer eins und danach direkt wir und in manchen Jahren Hamburg? Ich nicht.

Unser Siebengebirge wurde aber gerettet. Ein Wohn- und Gewerbegebäude ist es seit 2006. Und das wiederum finde ich prima. Mit den Kranhäusern, meine ich, haben wir ein altes Stück Köln aufgegeben. Wofür überhaupt? Um mit dem Medienhafen in Düsseldorf zu konkurrieren? Ich weiß es nicht. Mit dem Siebengebirge aber, haben wir einem schönem Stück Köln einen neuen Sinn gegeben und können unseren Enkeln noch zeigen, wie das in Köln so war. Damals.

Michael

Der Rheinauhafe. Komisch, wie off ich doch hee e Gängelche maache ov mem Rädche lans kumme.

Vill es do fott un hät Plaatz för Neues gemaht. För de Kranhüüser för e Beispill, vill fotografeet un in Szen gesatz – ävver ene Fan bin ich selver jetz nit. För mich föhle se sich fremb aan und verbaue de Seech op unse Dom.

Die Halvinsel, op dä se stonn, heiß üvvrigens „Werthchen“. Bes en et 19. Johrhundert wor hee wirklich en klein Insel, die evvens zick Johrhunderte „Werthche“ genannt woodt. Se es der Grundstein vum Hafe.

Hee loge de Oberländer-Scheffe, die de Ware vun de Niederländer-Scheffe opnohme un ömgedriht. De Niederländer-Scheffe wore fette, große Lasskähn, die vill Ware op eimol opnemme kunnte. Noh Süde, koot hinger Kölle, kome se ävver en de Bräng weil se zo groß wore öm wiggerzefahre. Dat üvvernohme evvens de Oberländer-Scheffe, die kleiner wore un vill winniger Deefgang hatte. Ene Deil vun däm Ömlade passeete evvens hee op dä Insel. Vill Arbeid för kräftige Kääls, die mem laufende Be- un Entlode ehr Uskumme hatte.

Eescht met der Industrialisierung, rääch späd esugar, en der 1890’er Johre, woodt der Rheiauhafe en singer Form vun hügg gebaut. Et Werthche woodt opgeschodt un mem Festland verbunge. Mem Ruhrgebiet un singe neu Häfe wollte mer methalde, wie mer die Häfe vun Kölle größer gemaht hät. Der Rheinauhafe woodt zo einem vun de modernste Häfe vun Deutschland met singem 18 km Schinnenetz. Dä Wettbewerb wollte mer unbedingk gewenne. God, wie et usgegange es, wesse mer. Duisburg es de – dat weed keiner avstrigge – Nummer eins vun de Bennehäfe. Mer muss och gönne künne.

Minge Lieblingsbau, et Sibbegebirg, offiziell „Danziger Lagerhuus“ tituleet, entstundt koot donoh, 1909. E 177 Meter lang Lager met sechs Etage för Stöckgod un Koon. Et soll eine vun de eeschte Stahlskelettbetonbaute – wat e Wood – gewäs sin, die je gebaut woodte sin. Dat mag för Architekte gelunge sin. Ich ben fruh, dat et esu fing verputz un getünch es.

Villeich mag ich et, weil der Name su passend es. „Sibbegebirg“ – jeder weiß tirek woröm – et süht us wie e Gebirg, met singe nüng Givvele. Nüng? Dat löös sich ganz einfach vun der Schäl Sick us zälle. Nüng Givvele sin et, drei huhe un sechs niddrige. Der Architek hät getricks. Op der „räächte“ Sigg woodte zwei Givvele durch Türmcher ersatz. Dat han ich ävver eesch späd verstande. Dat Problem es, dat mer met Hänge un Würge de Front üvverbleck ov mer geiht e wigger fott, öm fasszestelle, dat de Seech durch huhe Bäum verstallt es. Mer muss sich ald jet Zigg nemme.

1946, nohm Kreeg, entscheed der Rod, dä Deil vum Göderhafe opzegevve un größere Becke en Niehl aanzeläge. Dat hät üvvrigens zur Folg, dat mer uns luuter met Hamburg öm der Patz zwei vun de wichtigste Bennehäfe en Deutschland rangele. Hätt ehr dat gedaach? Duisburg es unbestredde de Nummer eins und donoh tirek mir un en mänche Johr Hamburg? Ich nit.

Uns Sibbegebirg woodt ävver gerett. E Wonn- un Gewerbegebiet es et zick 2006. Un dat widderöm fing ich prima. Met de Kranhüüser, mein ich, han mer e aal Stöck Kölle opgegovve. Woför üvverhaup? Öm mem Medienhafe en Düsseldorf zo konkuriere? Ich weiß et nit. Mem Sibbegebirg ävver, han mer e schön Stöckelche Kölle ene neue Senn gegovve und künne unse Enkelcher noch zeige, wie et en Kölle esu wor. Dozomol.

Mechel

Weitere Informationen auf www.koelschgaenger.net

Ihr wisst nicht, wo das Siebengebirger liegt? Dann schaut mal schnell heimlich hier nach: https://findpenguins.com/koelschgaenger

Leichte, haltbare Rubs, frische Saucen, verblüffende Marinaden, Chutneys, Pestos und Buttervariationen..

Raffiniert , modern inspiriert wie Partytauglich. Rezepturen, die rasch mit wenigen Handgriffen in den Alltag eingebaut werden können und selbstverständlich werden.

Freuen Sie sich auf ein feines Aromen Puzzle!

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Stars wie Starters, stark genug für eine Hauptrolle: wenn Rot auf Grün, zart auf knackig, warm auf kalt trifft, ist Erfolg garantiert!

Echte „Gaumenschmeichler“ – aus einfachen Rezepten, mit ein paar frischen Ideen, etwas Besonderes zaubern. Mal deftig, mal fein, mal exotisch, mal bodenständig, aber mit raffinierten Würzaromen (Würzwelten) aus dem Hause SAFRAN und ganz wichtig:  … immer eine Prise Familiengeheimnis!

Für diese Genussreise brauchen Sie keine Koffer zu packen, mit diesen leicht zuzubereitenden Appetit Häppchen schmeckt`s auch zu Hause wie im Urlaub!

Lassen Sie sich verführen bei einem Glas Wein, sinnenfrohen Gesprächen und Austausch. Ihre nächste Einladung ist gut vorbereitet, ungewöhnlich, wie schnell gemacht.

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„Die kleine Gewürzführung“

Beginn: 11 Uhr, Dauer ca. 1,5 Stunden, inkl. Minztee, Wasser und Gewürzdips

Unkostenbeitrag 15 €

  • in 1,5 Stunden möchten wir Ihnen einen kleinen Einblick in das „Gewürzleben“ geben.
  • Wir stellen Ihnen diverse Gewürze, mit Anregungen und Rezepten für die Anwendung in der Küche vor. Hierbei möchten wir auch Ihre Nase und Ihren Geschmacksnerv ein wenig schulen.
  • Gewürzdips, die schnellen Allrounder für Partys, Grillfeiern etc.

werden schnell angerührt und mit einem Minztee in der Runde verköstigt. einfach lecker!!

  • Für uns ein großes Anliegen, Tipps und Tricks für die richtige Lagerung Ihrer Gewürze, damit Sie lange Freude dran haben.
  • Was ist das teuerste Gewürz der Welt???? Richtig, Safran!

Aber warum???? und wie wird es eigentlich richtig angewendet??

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Die Stadt Köln informiert durch seine Pressestelle.

Zahlreiche Projekte konnten in 2019 umgesetzt werden.

Das Dezernat für Mobilität und Verkehrsinfrastruktur hat im abgelaufenen Jahr eine Reihe von Projekten zur Förderung des Radverkehrs in Köln initiiert und umgesetzt. Hier ein Überblick:

Das Ziel der Stadt Köln ist, entsprechend des Strategiepapiers „Köln Mobil 2025“ den motorisierten Individualverkehr auf rund 33 Prozent zu reduzieren. Der Radverkehr hat, um dieses Ziel zu erreichen, kurzfristig das größte Zuwachspotential.

In den vergangenen zehn Jahren konnte eine Steigerung des Radverkehrs um etwa 50 Prozent verzeichnet werden. Heute werden in Köln rund 18 Prozent aller Wege mit dem Fahrrad zurückgelegt. Zudem kann anhand der Ergebnisse der Dauerzählstellen für den Radverkehr festgestellt werden, dass sich in Köln das Fahrrad zum Ganzjahresverkehrsmittel entwickelt hat. Im werktäglichen Radverkehr gibt es in den Wintermonaten einen Rückgang von lediglich einem Drittel.

Wichtige Projekte zur Förderung des Radverkehrs waren in 2019 unter anderem die Fahrradstraße auf dem Friesenwall und die Umsetzung der Radfahrstreifen auf dem Salierring und auf dem Klettenberggürtel. Die Einrichtung der Fahrradstraße auf dem Friesenwall, entsprechen des Standards aus dem „Radverkehrskonzept Innenstadt“, führte in kürzester Zeit zu einer Zunahme des Radverkehrs auf diesem Abschnitt um mehr als 60 Prozent. Heute sind dort etwa 1.700 Radfahrende pro Tag unterwegs. Nach Abschluss der umfangreichen Erneuerung der Infrastruktur auf der Ulrichgasse mit dem fahrradfreundlichen Umbau der Kreuzung Salierring konnte dort ebenso eine Steigerung des Radverkehrs gemessen werden.   Sowohl auf dem Friesenwall als auch in der Ulrichgasse hat die Schaffung einer verbesserten Infrastruktur für den Radverkehr auch dem Fußverkehr eine erhebliche Verbesserung gebracht. Zum einen können nun die Gehwege besser genutzt werden (Friesenwall), zum anderen wurden weniger Radfahrende auf den Gehwegen beobachtet (Ulrichgasse).

Außerdem hat die Geschwindigkeitsreduzierung auf den Kölner Ringen auf Tempo 30 zur Verbesserung der Unfallsituation geführt. Die Anzahl der Unfälle, hervorgerufen durch überhöhte Geschwindigkeit, konnte um etwa 80 Prozent gesenkt werden.

Im kommenden Jahr liegt ein Arbeitsschwerpunkt der Radverkehrsförderung in der weiteren Umsetzung des erfolgreichen Fahrradstraßenkonzeptes: Rund 15 weitere Fahrradstraßen sind geplant. Bisher gibt es in Köln zusammen rund elf Kilometer Fahrradstraßen auf 27 verschiedenen Straßen. Zuletzt wurde im Stadtbezirk Porz die Verbindung zwischen Libur und Zündorf als Fahrradstraße gewidmet. In der City wird das „Radverkehrskonzept Innenstadt“ im nächsten Jahr weiter fortgeführt. Auch der erfolgreiche Pilotversuch auf den Kölner Ringen soll zwischen Rudolfplatz und Hansaring fortgesetzt werden. Auf diesen Achsen sollen die Verkehrsflächen zugunsten des Radverkehrs neu aufgeteilt werden, aus Kfz-Spuren sollen Radfahrstreifen werden.

Das große Kehren nach Silvester, der Neujahrsdreck muss weg

So fängt das neue Jahr gut an, der erste Vorsatz „Jeder kehrt vor seiner eigenen Tür“. Das Sprichwort ist in manchen Straßen schon eine Tradition geworden und immer mehr ortsverbundene Bürger schließen sich an. Mit Besen, Müllsäcken und Handschuhen (welche übrigens von der AWB zur Verfügung gestellt werden können) sorgt das Neujahrskehren für viel Spaß und ist eine gute Maßnahme gegen den Kater und ein sichtbares Zeichen der Eigenverantwortung für sein Veedel.

Unternehmer: Vier Irrtümer zur Cybersicherheit – Profis müssen ran

 

Vielen Unternehmern ist die IT ein Graus. Kompliziert, zeitfressend und verkaufen tut sie auch nicht. Wenn dann noch das Thema Sicherheit dazu kommt, fällt für viele komplett die Klappe. „Warum soll ausgerechnet ich gehackt werden?“ „Noch mehr Geld für die interne Organisation?“  „Ich habe da keine Zeit für, ich muss verkaufen.“ Diese Denkweise kann schnell nach hinten losgehen. Wenn der eigene Computer erstmal gehackt ist, verliert man schnell die Kontrolle über seinen Betrieb. Und das geht schneller, als mancher sich vorstellen kann. Deshalb fassen wir hier die vier größten Irrtümer in Sachen Cybersicherheit zusammen.

Irrtum 1 „Mein Betrieb ist für Hacker nicht relevant.“

Die meisten Hackerangriffe wenden sich nicht gezielt gegen ein bestimmtes Unternehmen, sondern funktionieren nach dem Gießkannenprinzip. Man sucht, wo das Tor weit offensteht, kann dort bedenkenlos erst einmal einen Blick hineinwerfen. Das erklärt auch die hohen Fallzahlen: 64.426 Fälle von Cyberkriminalität wurden nach Angaben des Bundeskriminalamtes alleine im Jahr 2013 in Deutschland verzeichnet, neuere offizielle Zahlen gibt es noch nicht. Fest steht aber: Die Dunkelziffer ist weit höher, denn nur die wenigsten Firmen bringen eine Cyberattacke überhaupt zur Anzeige – oder sie bemerken den Angriff erst gar nicht.

Fazit: Ob Privatperson, Kleinbetrieb oder Konzern – die vermeintlich fehlende Relevanz spielt nur eine untergeordnete Rolle.

Irrtum 2: „Mein Unternehmen ist nicht von der IT abhängig“

Alles eine Frage der Definition. Unternehmen, die digital produzieren oder einen Onlineshop betreiben sind natürlich abhängiger als beispielsweise ein Handwerksbetrieb. Aber auch der Elektriker um die Ecke erhält seine Aufträge mitunter per E-Mail, hat eine Unternehmensseite oder schickt Angebote übers Tablet raus. Und wer organisiert seine Kundenkontaktdaten heute nicht am PC oder auf dem Smartphone? Gerade die Buchhaltung läuft komplett auf dem Rechner, genauso wie der Datenaustausch mit Ämtern und Steuerberater.

Fazit: Ob Kleinbetrieb oder Konzern – ohne IT geht nichts, sind die Daten nicht verfügbar, gib es existenzielle Probleme.

Irrtum 3: „Mein Anti-Virenprogramm schützt mich bereits ausreichend.“

Schön, wenn man so ein Programm hat. Aber: Rund 92 Prozent aller Cyber-Angriffe beginnen mit einer Phishing-E-Mail – und eben die werden nicht unbedingt von gängiger Schutzsoftware abgewehrt. Hier hilft vor allem Security-Awareness, neudeutsch für: Sei  skeptisch! Vertraue nicht  jedem x-beliebigen E-Mail-Absender, achte  auf Warnsignale wie falsche Anreden, fehlende Umlaute oder einfach nur gruseligen Satzbau. „Der Konto wurde eingeschränkt, bitte bewahrheiten Sie sich“ – so etwas kommt nicht von Amazon und Co.

Fazit: Einzelmaßnahmen bieten keinen ausreichenden Schutz. Hohe Achtsamkeit ist der beste Schutz gegen Angriffe aus dem Web.

Irrtum 4: „Mir oder meinem Unternehmen passiert schon nichts, das hat die Vergangenheit bewiesen.“

Hackerangriffe werden immer professionelle. Die Angreifer sind personell und finanziell meist viel besser aufgestellt als ihre Opfer – der altbekannte Kampf gegen Windmühlen. Hinzu kommt ein besonders fieser Aspekt: Woher weiß man  überhaupt, dass bisher alles gutgegangen ist. Den meisten ist nämlich überhaupt nicht bewusst, dass sie bereits Opfer einer Cyberattacke geworden sind. Wenn zum Beispiel das eigene System gehackt und als Teil eines Bot-Netzes missbraucht wird, läuft das im Hintergrund und wird vom Opfer in den meisten Fällen gar nicht bemerkt. Das Dumme dabei: Wegen fehlender Sicherungsmaßnahmen können dann sogar Ansprüche von Geschädigten gegen das eigene Unternehmen geltend gemacht werden.

 

Was tun?

Es geht um die Existenz des Unternehmens. Diese muss abgesichert werden – da kann nur ein neutraler Sicherheitsexperte helfen. Der überprüft das Unternehmen, die IT-Dienstleister und alle, die mit der Unternehmens- IT in Berührung kommen. Gemeinsam wird eine Strategie entwickelt,  umgesetzt und immer aktuell gehalten.

Fazit: Aufpassen alleine reicht nicht – die Unternehmenssicherheit muss professionell aufgestellt werden.  (ks)

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