Die Steuerberaterin Gisela Trossen informiert:

Die digitale Steuerwelt

Die digitale Zukunft hat längst begonnen; sie schreitet unaufhaltsam voran. In allen Lebensbereichen zieht die Digitalisierung mit großer Dynamik ein. Für den steuerberatenden Beruf ist sie, insbesondere in der Kommunikation mit der Finanzverwaltung, schon viele Jahre Berufsalltag.

In der Kommunikation mit der Finanzverwaltung wurde der Start u.a. bereits mit der Einführung der sog. ID-Nummer (Identifikationsnummer) gesetzt. Mit Hilfe dieser Nummer werden eine Vielzahl von Daten von Steuerbürgerinnen und – Bürgern gesammelt und verwertet. Behörden, Institute, Versicherungen, Arbeitgeber usw. sind verpflichtet, die Daten der Arbeitnehmer, Versicherungsnehmer usw. online an die Finanzverwaltung zu übermitteln. Das ermöglicht den Finanzämtern die vorausgefüllte Steuererklärung und deren Kontrolle.

Mit Einführung der E-Bilanz in 2013 sind bilanzierende Unternehmen verpflichtet über 400 Mussfelder auszufüllen. Also neben der Handelsbilanz, evtl, Steuerbilanz nun auch die elektronische Bilanz. Für die Kreditwirtschaft ist eine weitere Version der Bilanzaufbereitung geplant.

Mit Vorlage der E-Bilanz sollen interne Betriebsprüfungen – und das jährlich –stattfinden. Dazu bedient sich die Finanzverwaltung des neu entwickelten Prüfprogramms SRP = summarische Risikoprüfung. Mit rund 25 Tools werden so alle Steuerbürger in bestimmte Risikoklassen eingestuft. Je nach Klasse finden dann umfangreiche oder auch gar keine Überprüfungen mehr statt. Betriebe mit größerem Barverkehr sind davon besonders betroffen. Seine Einstufung der Klasse erfährt der Bürger allerdings nicht. Lediglich die Prüffelder der jeweiligen Finanzämter werden veröffentlicht. In diesem Zusammenhang wurde das bisherige Vorlagegesetz in ein Vorhaltegesetz geändert. Belege sollen danach nur noch nach gesonderter Aufforderung dem Finanzamt eingereicht werden. So der Plan.

Vor erhebliche Probleme stellt es die Unternehmen, neben der z.Z. befassten Thematik der DS-GVO (EU – Datenschutz-Grundverordnung), eine sogenannte Verfahrensdokumentation zu erstellen und vorhalten zu müssen. D.h., alle zum Einsatz kommende Datenverarbeitunsgssysteme sind in ihren Verfahrensabläufen zu dokumentieren und ständig zu aktualisieren. Dies gilt auch für alle Vor- und Nebensysteme (Materialwirtschaft, Fakturierung, Zeiterfassung etc.). Dabei versteht man unter Datenverarbeitungssystemen sämtliche in Unternehmen für Unternehmenszwecke eingesetzte Hard- und Software, mit der Daten und Dokumente erfasst, erzeugt, empfangen, übernommen, verarbeitet, gespeichert oder übermittelt werden. Die vielfach eingesetzten MS-Officeanwendungen erfülllen die Grundsätze der Unveränderbarkeit und Protokollierbarkeit häufig nicht.  Hier auch ein gängiges Beispiel zum E-Mail-Einsatz.

Die häufig per E-Mail eingehenden Eingangsrechnungen sind revisionssicher aufzubewahren.  Der Ausdruck einer solchen Rechnung ist hier nicht ausreichend. Sie gilt nicht als Original.

Die zunehmende Digitalisierung erfordert erheblichen Anpassungsbedarf in den Unternehmungen. Die ernorm komplexen, formellen Anforderungen können insbesondere kleine Unternehmen kaum erfüllen. Klein- und Kleinstbetriebe sind davon nicht ausgenommen. Die Nichtbeachtung der sog. GOBD´s (Grundsätze ordnungsmäßiger Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form sowie zum Datenzugriff) kann im Rahmen einer steuerlichen Außenprüfung (Betriebsprüfung) zur Verwerfung der Buchhaltungen führen mit den Folgen der nicht unerheblichen Hinzuschätzung von Umsätzen und damit verbunden Steuernachzahlungen nebst Zinsen und das für mehrere Jahre.

Die Bedeutung und das Maß der Folgen von formellen Verstößen scheint in ihren Auswirkungen in der Praxis noch nicht ganz angekommen zu sein. Zum Schutz vor tiefgreifenden nachteiligen Folgen durch die Betriebsprüfungen sollten sich alle Unternehmer mit dieser Thematik auseinandersetzen. Denn die digitalen Daten stehen im absoluten Fokus der BP (Betriebsprüfung) und führen damit zu deutlich erhöhten Anforderungen der GOBD`s.

 

Macht bitte mit!

Vögel, Igel und Kleintiere finden seit Tagen kein Wasser mehr in unseren Gärten. Die Tierschutzvereine rufen auf, Wasserschalen aufzustellen, damit die Tiere nicht verdursten.

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Schokoladenmuseum Köln informiert:

Quellennachweis Schokoladenmuseum Köln

Das Schokoladenmuseum – ein Traum wird Wirklichkeit
Hans Imhoff, Schokoladenfabrikant aus Leidenschaft, hatte lange Zeit einen Traum:
Er träumte von einem Schokoladenmuseum mit einem Brunnen, in dem unaufhörlich Schokolade sprudelt. 1972 übernahm Hans Imhoff die Stollwerck-Fabrik in der Kölner Südstadt. Dort entdeckte er zufällig zum Abtransport bereitgestellte Container mit kaputten Maschinen, Verpackungsmaterialien und altem Aktenschrott. Sofort war ihm klar, dass er einen Schatz gefunden hatte. Diesen ließ er untersuchen, aufarbeiten
und restaurieren, der Grundstock für ein Museum war gelegt.
Bis zur Eröffnung des Schokoladenmuseums zogen aber noch viele Jahre ins Land.
Zeit, die Hans Imhoff nutzte, um die Kultur- und Industriegeschichte der Schokolade erforschen zu lassen. In dieser Zeit baute er seine Sammlung auf und erweiterte sie stetig.
Nachdem seine Frau Gerburg Klara Imhoff im Jahr 1992 mit dem alten Hauptzollamt im Kölner Rheinauhafen den besten Standort für das Schokoladenmuseum gefunden hatte,
konnte Kölns neues Wahrzeichen entstehen.
Am 31. Oktober 1993 wurde das Schokoladenmuseum nach nur 13-monatiger Bauzeit eröffnet. Es wurde zu einem nie für möglich gehaltenen Erfolg der deutschen Museumsgeschichte: Es ist mit rund 600.000 Besuchern im Jahr eine der meistbesuchten kulturellen Institutionen in Köln.
Auf mehr als 4.000 m² befindet sich die umfangreichste Darstellung der Geschichte und Gegenwart des Kakaos und der Schokolade weltweit. Hier wird die Vielfalt der 5.000-jährigen Kulturgeschichte des Kakaos, aber auch die moderne Schokoladenherstellung von der Kakaobohne bis zur Praline gezeigt. Auf den Besucher warten ein begehbares Tropenhaus, naturkundliche Informationen zum Kakao, Exponate der präkolumbischen Kulturen Mittelamerikas, eine bedeutende Porzellan- und Silbersammlung aus dem Barock sowie zahlreiche alte Maschinen aus der Zeit der Indust-rialisierung. In einer gläsernen Schokoladenfabrik und im Schokoladenatelier kann der Besucher erleben, wie Schokoladenprodukte industriell, aber auch ganz individuell von Hand hergestellt werden.
Und: Dort steht ein drei Meter hoher Schokoladenbrunnen, in dem ständig 200 Kilogramm leckere Schokolade zum Probieren sprudeln. Der Traum von Hans Imhoff ist Wirklichkeit geworden

Weitre Informationen unter Schokoladenmuseum

Die Geschichte des Rheinauhafens präsentiert vom KÖLNER
Schokoladen Museum

Quellennachweis Schokoladenmuseum Köln

Die Anfänge
Seit dem 11. Jahrhundert wurde das gesamte linksseitige Rheinufer Kölns als Anker- und Ladeplatz genutzt. Die Stadt Köln lebte in dieser Zeit von der Binnenschifffahrt und verdankte ihren Reich-tum vor allem dem Stapelrecht. Im Zuge des erhöhten Warenaufkommens dehnten sich die Hafen-anlagen in den nächsten Jahrhunderten immer weiter aus.
Nachdem es Ende des 18. Jahrhunderts zu großen Überschwemmungen aufgrund einer Eisflut kam, begann eine Diskussion über den Bau eines sicheren Hafenbeckens. Im Blickfeld stand die Rheinauhalbinsel. 1850 begann man hier mit den ersten baulichen Maßnahmen. Es entstand eine Verbindung zum festen Ufer im Süden und das Hafenbecken wurde angelegt. Der Malakoffturm an der nördlichen Inselspitze wurde im Zuge der militärischen Uferbefestigung erbaut, eine Drehbrü-cke verband nun den Uferbereich mit der Halbinsel im Norden. Im Jahre 1898 wurden die „neuen Hafen- und Werftanlagen zu Köln“ eingeweiht. Der Norden des neuen Hafens beherbergte den Zollhafen mit dem Hauptzollamtsgebäude.
Im Zuge des Ausbaus der großen Hafenanlagen in Niehl, Deutz, Mülheim und Godorf verlor der Rheinauhafen im letzten Drittel des 20. Jahrhunderts immer mehr an Bedeutung. Im Jahre 1976 erließ der Rat der Stadt Köln einen Beschluss, wonach eine Umgestaltung des Hafens in eine Frei-zeit- und Erholungsanlage festgelegt wurde.
Erster Neubau im Kölner Rheinauhafen – das Schokoladenmuseum
Im Jahr 2002 liefen die letzten Nutzungsverträge im Rheinauhafen aus. Nun sollte auf dem gesam-ten Gelände eine urbane Mischbebauung mit Flächen für Kultur und Erholung sowie Büros und Wohnungen entstehen. So findet man heute beispielsweise in den denkmalgeschützten Lagerhallen neben Wohneinheiten, Geschäften und Ateliers auch das Sport- und Olympiamuseum.
Eine weitere Besonderheit des Hafens stellen die schon von Weitem sichtbaren Kranhäuser dar. Sie prägen heute das Stadtbild Kölns und wurden in Anlehnung an historische Lastenkräne entwickelt.
Der erste Neubau im Rheinauhafen war aber das Schokoladenmuseum. 1991 erwarb Hans Imhoff das Gebäude des ehemaligen Hauptzollamtes, die Spitze der Rheinauhafeninsel, den Mala-koffturm, die Drehbrücke und das am Rheinufer gelegene Denkmal „Der Tauzieher“. Diesen Ort hatte Gerburg Klara Imhoff für das Schokoladenmuseum gefunden. Für den Bau des Museums gewann Hans Imhoff den renommierten Düsseldorfer Architekten Prof. Dr. Fritz Eller. Dieser schlug eine Verknüpfung des historischen Gebäudes mit einem modernen Bau vor. Das historische Hauptzollamt sollte im Mittelpunkt stehen. Im Hinblick auf die Lage am Rhein wurde dem gesamten Museumskomplex das Aussehen eines Schiffes verliehen

Als Kfz Sachverständige helfen wir nach einem Unfall , erstellen Oldtimergutachten , Gebrauchtwagenbewertungen , Leasinggutachten und bieten sämtliche Gutachterdienstleistungen zum Thema Mobilität an.

Wir begleiten Sie gerne ein gesamtes Fahrzeugleben lang. Mit der passenden Beratung vor dem Kauf, bei der Gutachtenerstellung nach einem Unfall , bei der Leasingrückgabe und auch dann wenn Ihr Fahrzeug in Rente geht als Oldtimer.

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Stadt Köln – Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit informiert

Chinesische Firma „mobike“ folgt den städtischen Qualitätsvorgaben

Das Angebot an Leihrädern in Köln wird ab Mitte Juli 2018 weiter ausgebaut. Der chinesische Leihradanbieter „mobike“ hat der Stadt Köln mitgeteilt, dass er die von der Stadt aufgestellten Qualitätsvorgaben, an die ein solches Leihradgeschäft in Köln geknüpft ist, akzeptiert. In der Qualitäts-Vereinbarung ist unter anderem geregelt, wo und wie die Räder abgestellt werden dürfen, dass sich die Räder jederzeit in einem fahrtauglichen Zustand befinden müssen und wie der Anbieter für einen reibungslosen Ablauf des Verleihsystems sorgen muss.

Der Anbieter hat zudem eine fortlaufende Optimierung des Fahrradverleihsystems zugesagt und erklärt, den Anregungen und Vorgaben aus der Bürgerschaft und von der Verwaltung nachzugehen. „mobike“ will mit zunächst 500 Leirädern in Köln starten. Die Firma hat angekündigt, dass sie kurzfristig mit der Auslieferung der Räder beginnen möchte.

Es klingelt an der Tür (eine Form des Respekts, die mein Vater
sehr zu schätzen weiß), dann lässt der Mitarbeiter des
Betreuungsdienstes sich mit dem anvertrauten Schlüssel selbst
herein. Eine netter junger Mann kommt ins Zimmer und
begrüßt meinen Vater gut gelaunt. Es ist wieder Zeit zum
Spazierengehen. Der Mitarbeiter des Betreuungsdienstes hilft
meinem Vater in die Schuhe und die Jacke, dann gehen sie
plaudernd los. Mein Vater schiebt den Rollstuhl und hält damit
sein Gleichgewicht; wenn er müde werden sollte, setzt er sich
hinein und wird zurückgeschoben. Heute unterhalten sie sich
angeregt über die anstehende Fußball-WM. Wieder zu Hause,
kocht der junge Mann meinem Vater noch ein Tässchen Kaffee
und stellt ihm ein Stück Kuchen hin, das meine Mutter
vorbereitet hat.
Mein Vater, 83, leidet an Fibromyalgie, einer Krankheit, die
ihm große Schmerzen bereitet und die seine Mobilität stark
einschränkt, obwohl er geistig fit ist. Inzwischen hat er
Pflegegrad 3 und wird von meiner Mutter zu Hause versorgt.
Sie kümmert sich allein um den gesamten Haushalt und den
Garten, die Wäsche, das Einkaufen, bekocht ihn, hilft ihm
beim Duschen und Anziehen. Um beweglich zu bleiben, ist es
zudem unerlässlich, dass mein Vater jeden Tag ein Stück
spazieren geht. Doch auch meine Mutter ist nicht mehr die
Jüngste und all das zehrt extrem an ihren Kräften. Sie ist
erschöpft, hat kaum noch Zeit für sich, für ein Hobby oder ihre
Freundinnen. Da ich selbst über 400 Kilometer entfernt
wohne und voll berufstätig bin, kann ich nur manchmal
vorbeikommen und sie entlasten. Diese und ähnliche
bedrückende Situationen kennen viele Familien.
Für solche Fälle, oder ältere Menschen, die alleine leben, gibt
es ab Pflegestufe 1 die sogenannten Betreuungs- und
Entlastungsleistungen, deren Kosten von der Pflegekasse
getragen werden. 2017 wurde das System gründlich umgestellt
und unbürokratischer gemacht. Vielen Familien sind diese
Möglichkeiten jedoch noch gar nicht bekannt, dabei könnten
sie die Hilfe so gut gebrauchen.
Bis zu 125€ stehen jedem Pflegebedürftigen ab Pflegestufe 1
monatlich zur Verfügung, um sich oder seine pflegenden
Angehörigen im Alltag zu entlasten. Zudem kann auch das
Budget der Verhinderungspflege und anteilig das der nicht
genutzte Kurzzeitpflege für die Betreuungsleistungen
eingesetzt werden. Qualifizierte, seriöse Betreuungsdienste,
wie zum Beispiel Baum des Lebens hier bei uns in Sürth,
begleiten zum Arzt oder Friseur, gehen Einkaufen, Kochen,
helfen im Haushalt, oder kümmern sich um Menschen mit
Demenz, die nicht mehr allein zu Hause gelassen werden
können.
„Pflegende Angehörige oder Menschen mit einer Pflegestufe
sind zudem von der Situation oft komplett überfordert“,
erzählt mir Marion Rohde-Glaw von Baum des Lebens „Sie
hätten theoretisch Anspruch auf diverse Leistungen, die ihnen
das Leben erleichtern würden, haben aber keinen Überblick
darüber was ihnen genau zusteht und welche Schritte dafür
notwendig sind. Auch für eine solche Beratung kommt die
Pflegekasse auf. Das Gleiche gilt für eine praktische
Einführung in die Häusliche Pflege.“
Übrigens: Menschen, die eine sinnvolle Aufgabe suchen und
sich etwas dazuverdienen möchten, bieten Betreuungsdienste
wie Baum des Lebens ein sehr schönes Betätigungsfeld.
Für meine Mutter bedeuten die beiden Nachmittage, an denen
zwischendurch jemand nach mein Vater sieht und mit ihm
spazieren geht, dass sie mal wirklich abschalten und sich
erholen kann. Und ich bin, 400 Kilometer weit entfernt, sehr
erleichtert, dass jemand meinen Eltern zur Seite steht.

Die Autorin (Name der Redaktion bekannt), lebt und arbeitet
in Köln.

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