Vor Wochen hätte niemand das für möglich gehalten, dass die Digitalisierung einen solch rasanten Anstieg erleben würde. Schule und Job im Homeoffice, persönliche Gespräche oder eine Teambesprechung über zoom. Auch gibt es jetzt eine Reihe von webinaren und interessante Workshops auf digitalen Seiten. Fast jeder bietet etwas an. Die Handwerkerskammer, der Klavierunterricht, selbst ein Arztgespräch gibt es jetzt per digitaler Übertragung. Fachleute sagen, digitale Kompetenz und Offenheit gegenüber der Digitalisierung sind bei Männern höher als bei Frauen. Auch muss nach Altersgruppen differenziert werden. Die Digitalisierung im beruflichen Kontext bedeutet, dass Unternehmen zukünftig mehr Technik anschaffen und ihr Personal schulen werden. Von Arbeitgebern finanzierte Weiterbildungen zur Aneignung von digitalen Kompetenzen werden übrigens als Motivation gesehen. Mobile Arbeit von überall wird zunehmend Bestandteil unseres Arbeitslebens. Im Stadtgebiet haben wir viele, die sich damit beschäftigen und mit Sicherheit wird es bald auch normal sein, dass der Vater regelmäßig am Küchentisch arbeitet, der Sohn im Kinderzimmer online Nachhilfe bekommt und die Mutter mit der Oma sich im Chat austauscht. Was durch Corona begann, könnte bald normal sein.

 

Das Leben Zuhause – Das Zuhause kann mehr

Outdoor, das neue Freiluftzimmer gestaltet von Peter Heerdt

Der Außenbereich entwickelt sich zu einem weiteren Lebensraum und gewinnt Jahr für Jahr an Priorität. Gerade jetzt bekommt dieser einen ganz eigenen Charme. Wohnen – Entspannen – Genießen. Eine Terrasse bietet Lebensqualität für die Seele und schafft Freiraum für die Sinne. Der neu entdeckte Lieblingsplatz wird immer mehr in Wohnbilder integriert und nicht mehr separat gesehen. Je nachdem, wie die gestalterischen Schwerpunkte gesetzt sind, kann dieser stylisch, gemütlich, gastlich, aber auch Urlaubsgefühl im eigenen Heim bieten.

Die Professionalität zeigt sich in der Umsetzung ganzer Wohnkonzepte. Die Grenzen vom Innen und Außen verschwinden und die Illusion eines zusätzlichen »Zimmers im Grünen« kann hervorrufen werden. Die Möglichkeiten sind breit und vielseitig, wenn ein Profi diese umsetzt.

„Stil kann alles sein, nur kein Zufall“, so Peter Heerdt „und bei Ihrer Stilfindung helfen wir gerne.“

Das Einrichtungsteam des Hauses Heerdt unterstützt die Kunden bei der Findung der eigenen Handschrift und in ihrem ganz persönlichen Geschmack. Internationale Klassiker für den Außenbereich, das breite Sortiment an besten Outdoormöbeln, hochwertige Stoffe, modernste Lichtsysteme sowie das große Sortiment an individuellen Sicht- und Sonnenschutz-Lösungen bietet die Kreativwerkstatt in seiner vielseitige Perfektion. „Wir beschäftigen uns mit modernen, innovativen und ästhetisch hochwertigen Outdoor-Lösungen,“ so der Einrichtungsfachmann.

So bietet Peter Heerdt Einzellösungen, aber auch Gesamtkonzepte für den höchsten Wohnkomfort.

Terrassen sind ein kleiner Urlaub, wenn man im Sommer die Sonne und die Zeit auf dem Balkon oder im Garten genießen kann. „Als Fachhändler sind wir Ihr Ansprechpartner vor Ort. Die vielfältigsten Ideen dazu finden Sie in unsere große Außen-Ausstellung. Gerade in den warmen Monaten wird der Außerbereich zu einem zusätzlichen Wohlfühlort und einem schönen Platz für Geselligkeit. Lassen Sie sich inspirieren von unseren Designern und holen Sie sich den Luxus nach Hause,“ so Peter Heerdt.

Kontakt

Heerdt in Köln

Öffnungszeiten:
Mo.- Fr. : 10:00 bis 14:00 Uhr und 15:00 bis 19:00 Uhr
Samstag: 10:00 bis 16:00

Bonner Wall 118
50677 Köln

Tel.: 0221–28 06 87 81
E-Mail: info@heerdt.de

Freies Parken direkt vor dem Haus

Heerdt in Wesseling

Öffnungszeiten:
Mo.- Fr. : 9:30 bis 13:00 Uhr und 14:00 bis 18:00 Uhr
Samstag: 9:30 bis 16:00

Flach-Fengler-Str. 93
50389 Wesseling

Tel.: 02236 – 43444
E-Mail: info@heerdt.de

Freies Parken direkt vor dem Haus

https://www.heerdt.de/

© Thomas Banneyer von links: Oberbürgermeisterin der Stadt Köln Henriette Reker, Mike Homann Bezirks-bürgermeister Stadtbezirk Rodenkirchen, Peter Appeltrath Polier der Firma Züblin, Sandra Kißmann Abteilungsleiterin Bauprojektmanagement I in der Gebäudewirtschaft der Stadt Köln, Eduard Manz Oberbauleiter der Firma Züblin, Anne Lena Ritter Leiterin des Amtes für Schulentwicklung der Stadt Köln, Ute Kochsiek Schulleiterin Ernst-Moritz-Arndt-Schule (EMA)

Oberbürgermeisterin Henriette Reker hat gemeinsam mit Anne Lena Ritter, Leiterin des Amtes für Schulentwicklung, Sandra Kißmann, Abteilungsleiterin des Bauprojektmanagements für Schulbau in der Gebäudewirtschaft, und Schulleiterin Ute Kochsiek samt aller „Klassentiere“ den Grundstein für die neue Ernst-Moritz-Arndt-Schule (EMA) im kleinem Kreise und unter Berücksichtigung der Hygiene- und Abstandsregelungen gelegt. Für Firma Züblin, die für das Projekt als Generalunternehmer tätig ist, nahm Oberbauleiter Eduard Manz teil.

Die Gebäudewirtschaft der Stadt Köln errichtet eine fünfzügige Grundschule mit Zweifachturnhalle an der Sürther Straße im Stadtbezirk Rodenkirchen. Mit dem Neubau kann die Grundschule ihre Zahl an Schulplätze von aktuell 276 auf dann rund 500 erhöhen. Sobald die EMA den jetzigen Standort Mainstraße verlassen hat, kann die ebenfalls dort beheimatete Grüngürtelschule dank der freien Kapazitäten von drei auf vier Züge wachsen. Gegenüber dem Grundstück für den Neubau entsteht auf der anderen Straßenseite ein Neubau für die Offene Schule Köln (private Gesamtschule), die Baugenehmigung ist bereits eingereicht. Im direkten Umfeld liegt zu dem die Gesamtschule Rodenkirchen, die an der Sürther Straße entstehen wird.

© Drei Architekten von links: Peter Appeltrath, Polier der Firma Züblin und Oberbürgermeisterin der Stadt Köln Henriette Reker

Die Fundamente und Bodenplatten sind bereits gegossen, die ersten Wände der Unterkellerung sowie der Sporthalle erstellt. Die Decken werden bis zum vierten Quartal 2020 gefertigt, die Gebäudehülle mit allen Fassadenbestandteilen soll im ersten Quartal 2021 soweit geschlossen sein, dass der Innenausbau und Einrichtung der Gebäudetechnik beginnen kann. Zuletzt sollen im ersten Quartal 2022 die Außenanlagen gestaltet werden.

Der Neubau des Schulgebäude ist wie folgt unterteilt: in den dreigeschossigen Gebäudetrakt A und die zweigeschossigen Trakte B und C. Durch die Anlage des Schulgebäudes und der Sporthalle entstehen einen Vorplatz entlang der Magistrale sowie zwei Pausenhöfe, die durch Erdwälle vom Straßenverkehr abgeschirmt werden. Die barrierefreie Sporthalle mit Hausmeisterwohnung schließt seitlich nahe der Sürther Straße an.

Herzstück der Schule werden Mensa und ein Forum. Gelernt werden wird in sogenannten Clustern – das sind Raumgruppen, in denen Lern- und Unterrichtsräume gemeinsam mit den zugehörigen Differenzierungs-, Aufenthalts- und Erholungsbereichen eine Einheit bilden. Sie sind variabel nutzbare, zentrale Lernlandschaften. Oberlichter im Dach sorgen für eine helle und freundliche Atmosphäre, sparen künstliches Licht und damit auch Energie. Der gesamte Neubau wird zudem in energetischer Bauweise (EneV 2016) errichtet inklusive Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung. Weitere Energieoptimierung und Klimaschutz gewährleisten zwei Photovoltaikanlagen auf Hallendach und Schulgebäude. Sonnenschutzverglasung, Raffstore und motorisch betriebene Fensterflügel zur Nachtlüftung sorgen auch im Sommer für wohltemperierte Räume.

Erste Überlegung für einen Neubau der Schule gab es bereits 2009, 2012 wurde in einem Architektenwettbewerb der Siegerentwurf des Planungsbüros Drei Architekten aus Stuttgart ermittelt. Nach dem der Baubeschluss 2017 erfolgte, starteten im November 2019 die ersten vorbereitenden Erdarbeiten zur Herstellung des Baugrundes.

Das Bauprojekt ist Teil des „Maßnahmenpaket Schulbau“ mit 22 Bauvorhaben (Neubauten, Erweiterungen, Generalinstandsetzungen und Interimsbauten) an elf Schulstandorten, die in einem beschleunigten Verfahren unter der Leitung der Gebäudewirtschaft durch Generalunternehmer (GU) oder Totalunternehmer (TU) geplant und/oder baulich umgesetzt werden sollen. Der aktuelle Kostenorientierungswert für die Realisierung der 22 Bauvorhaben liegt bei mindestens 520 Millionen Euro. Durch die Projekte werden mehr als 7.000 Schulplätze neu geschaffen oder gesichert.

Diese besondere Vergabeform erspart der Stadt zeitlich sehr aufwändige Vergabe nach Einzelgewerken und sorgt für Sicherheit in puncto Kosten und zeitlicher Fertigstellung. Auch nach der Vergabe an einen GU oder TU ist und bleibt die Gebäudewirtschaft weiterhin Herrin des Verfahrens, Kontrollinstanz sowie Eigentümerin der Objekte. Bei Projekten mit einem GU übernimmt dieser, nach umfangreich vorbereitenden Planungen unter der Leitung der Gebäudewirtschaft, sämtliche Bauleistungen. Totalunternehmer übernehmen darüber hinaus alle Planungsleistungen.

(Text&Fotos: Stadt Köln – Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Nicole Trum)

Förderung in Höhe von 200.000 Euro läuft über drei Jahre

Das Amt für Soziales, Arbeit und Senioren der Stadt Köln hat ein Förderprogramm für das Projekt „Housing First“ entwickelt. Ziel der Förderung ist die Inklusion obdachloser Menschen. Sie soll Träger dabei unterstützen, entsprechendes Fachpersonal zu finden, um ein Betreuungssystem nach dem Housing-First-Ansatz zu etablieren. Die Förderung in Höhe von 200.000 Euro läuft über drei Jahre.

Ich freue mich sehr darüber, dass wir mit diesem wichtigen Betreuungs-Projekt nun endlich den ersten Schritt gehen können, sagt Dr. Harald Rau, Beigeordneter für Soziales, Umwelt, Gesundheit und Wohnen.

Ergänzend zu den bereits in der Kölner Wohnungslosenhilfe praktizierten Konzepten geht „Housing First“ davon aus, dass eine Wohnung nicht erst Folge, sondern in vielen Fällen eine Voraussetzung einer Mietfähigkeit ist. Deshalb wird eine obdachlose Person in diesem Konzept bedingungslos – also auch ohne Annahme einer Mietfähigkeit – in eine Wohnung vermittelt. Aus der Sicherheit und Struktur heraus, die eine Wohnung bietet, organisieren die Träger der Wohnungslosenhilfe dann persönliche, soziale und gesundheitliche Hilfen.

Zur aktuellen Praxis: Die Kölner Wohnungslosenhilfe sieht eine Vielzahl verschiedener Unterbringungsangebote für wohnungslose Menschen vor, um sie vor Obdachlosigkeit zu bewahren und sie auf die Rückkehr in eine eigene Wohnung vorzubereiten. Die aktuell in Köln praktizierten Konzepte stellen zunächst die persönliche Stabilisierung des Einzelnen sicher, bevor es zu einer Wohnungsvermittlung und letztendlich zum Abschluss eines Mietvertrages kommt. Mit diesen Leistungen werden die Menschen befähigt, ein eigenständiges Leben zu gestalten, ihre mietvertraglichen Verpflichtungen einzuhalten und an ihrem Lebensumfeld teilzuhaben.

Damit das Projekt erfolgreich verlaufen kann und zu keiner Konkurrenzsituation im angespannten Kölner Wohnungsmarkt führt, wird eine Kooperation mit der GAG Immobilien AG angestrebt. Mit ihr werden in Verbindung mit dem Liegenschaftsamt Verhandlungen über die Schaffung von zusätzlichem preiswerten Wohnraum für Alleinstehende geführt. Der Wohnraum soll möglichst gestreut in den Quartierenentstehen.

Das Projekt soll in Kooperation mit der GAG, den Trägern der Wohnungslosenhilfe sowie dem LVR konzipiert, modellhaft erprobt und wissenschaftlich begleitet werden.

Die Umsetzung hat der Rat der Stadt Köln in seiner Sitzung am 6. Februar 2020 beschlossen. Im Haushalt 2020/21 wurden insgesamt 5,4 Millionen Euro für dieses Projekt eingestellt.

(Text: Stadt Köln – Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Simone Winkelhog)

Stadt Köln stellt aktuelle Zahlen und Gründe für den „Bauüberhang“ vor

Wie viele Bauanträge wurden gestellt, wie viele genehmigt – und wie viele Wohnungen tatsächlich fertiggestellt? Wie ist der „Bauüberhang“ zu erklären – die Differenz zwischen genehmigten Bauanträgen und der Zahl der fertiggestellten Wohnungen? Wie viele Wohnungen aus dem „Bauüberhang“ sind aktuell im Bau oder bereits im Rohbau fertiggestellt? Am Donnerstag, 28. Mai 2020, veröffentlicht die Stadt Köln im Rahmen der Bautätigkeitsstatistik aktuelle Zahlen.

Im Jahr 2019 zählte die städtische Bauverwaltung insgesamt 7.236 in 2019 und Vorjahren genehmigte und noch nicht fertig gestellte Wohnungen – der sogenannte „Bauüberhang“ ist so hoch wie seit Jahren nicht. Das Amt für Stadtentwicklung und Statistik der Stadt Köln hat die Wohnungsbauzahlen für das Jahr 2019 im Rahmen des Kurzberichts „Kölner Statistische Nachrichten 5/2020“ unter dem Titel „Kölner Wohnungsbau 2019: Weiterhin viele Wohnungen im Bau“ veröffentlicht.

4.500 der 7.236 Wohneinheiten aus dem Bauüberhang waren 2019 bereits im Bau oder im Rohbau fertig. Dies spiegelt einerseits die hohe Wohnungsbauleistung in Köln wider. Andererseits sind die Ursachen für den hohen Bauüberhang nicht eindeutig: Wann und wie schnell die Bauprojekte umgesetzt werden, liegt ausschließlich in der Verantwortung der Bauträger. Es gibt eine Vielzahl von Faktoren, die die Arbeitsabläufe der Bauwirtschaft beeinflussen. Offensichtlich ist aber die momentan starke Auslastung der Bauwirtschaft in Köln. Nach Angaben des Landesamtes für Datenverarbeitung und Statistik Nord-Rhein Westfalen (IT.NRW) ist der Auftragseingang im Baugewerbe in Köln von 2018 zu 2019 um 79 Prozent gestiegen. Die hohe Anzahl an eingereichten Bauanträgen im Jahr 2019, für rund 4.160 Wohnungen, deutet an, dass diese Entwicklung anhalten könnte.

Im Jahr 2019 wurden mit 2.175 Wohnungen rund 1.750 Wohnungen weniger Wohnungen als im 2018 in Köln fertig gestellt. Der Rückgang ist vor allem darauf zurückzuführen, dass von den bis Ende 2018 genehmigten Bauanträgen für Wohnungen nur 32 Prozent im Jahr 2019 fertig gestellt worden sind.

Die Bauaufsicht konnte im Jahr 2019 insgesamt 2.715 Wohnungen genehmigen (Anträge aus 2019 und Vorjahren), liegt damit aber 11 Prozent niedriger als 2018. Alle 2019 eingereichten Anträge (4.160 neue Wohnungen) wurden bearbeitet, wobei das Bauaufsichtsamt der Stadt Köln darauf hinweist, dass fast 70 Prozent der Anträge unvollständig und fehlerhaft sind. Durch die notwendigen Korrekturschleifen erhöht sich deshalb je nach Antrag die Bearbeitungszeit deutlich.

Die fertiggestellten Wohnungen werden kleiner, die Wohnungsgrößen sind rückläufig. Der Anteil an Ein-Raum und Zwei-Raum-Wohnungen betrug in 2019 insgesamt ein Drittel. Die durchschnittliche Wohnfläche aller fertiggestellten Wohnungen lag mit 86 Quadratmeter genau 10 Quadratmeter unter dem Mittelwert der letzten zehn Jahre.

Im Bestand hat die Zahl geförderter Mietwohnungen (Typ A/1. Förderweg) mit 38.362 Ende 2019 leicht abgenommen. Mit der Bewilligung von Fördermitteln für 1.139 öffentlich geförderte Mietwohnungen wurde jedoch der jährliche Zielwert von 1.000 öffentlich geförderten Mietwohnungen überschritten.

Der gesamte Kurzbericht Kölner Statistische Nachrichten 5/2020 „Kölner Wohnungsbau 2019: Weiterhin viele Wohnungen im Bau“ ist im Ratsinformationssystem der Stadt Köln veröffentlicht.Zur Veröffentlichung im Ratsinformationsdienst

(Text:Stadt Köln – Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Robert Baumanns)

Es macht selbst Experten Angst, was da auf uns zu kommt. Die Hitze in den Städten wird unerträglich, 30-40 Grad werden erwartet.

Dieser Sommer könnte alle Rekorde brechen, darauf deutet vieles hin. Die Weltwetterorganisation warnt jetzt schon davor. Der Sommer 2020 wird eine europäisches Katastrophe. Neben der extremen Hitze und Dürre wird für Mitteleuropa und Deutschland obendrein heftige Unwetter angekündigt. Es wird empfohlen die Wohnsituation auf das Wetter vorzubereiten. Die Ratschläge der Vergangenheit zum Beispiel zum körperlichen Wohlbefinden gekühlte Einkaufszentren aufzusuchen, wird dieses Jahr bedingt Corona sicher schwer. Nachbarn werden schon jetzt aufgefordert, Alleinlebende und möglicherweise Gefährdete regelmäßig zu besuchen und den Kontakt nicht abbrechen zu lassen. Die Corona-Ratschläge, werden natürlich aufrecht gehalten. Beängstigend ist, Krankenhäuser stellen sich jetzt schon auf Hitzschlag ein, weil sie Corona-Patienten ja weiter behandeln müssen. Der Sommer 2020 wird auf jeden Fall eine weitere Herausforderung.

Über Spenden im Wert von 9.500 Euro konnte sich in dieser Woche Daniel Brozowski, Direk-tor bei den Kliniken Köln, freuen. Jessica Hirsch und Samantha de Vries-Voß von dem Kölner Beratungsunternehmen Struktur Management Partner (SMP) übergaben ihm symbolisch ei-nen Spendengutschein.
Die Spenden sollen den Klinik-Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu Gute kommen, die sich in der Corona-Krise besonders engagiert haben. Das Besondere an der Idee: Die Beschäftigten erhalten Gutscheine, welche von SMP auf der Plattform „VeedelsRetter“ erworben wurden, die Kölner Geschäfte in der Krise unterstützt.
Ausgangspunkt der Aktion war der Wunsch von SMP, in der Corona-Pandemie zu helfen. Gleichzeitig stellten die Organisatoren sich die Frage, wie sie ihr Team im Home Office moti-vieren, sich zu bewegen. Schnell entstand die kreative Idee der Aktion: Die Mitarbeiter erfas-sen die Zeiten ihres Workouts, das Unternehmen spendet pro Minute einen festgelegten Be-trag. Alle – inklusive Familienangehörige und Netzwerkpartner – waren mit Begeisterung da-bei. „Eine Initiative unserer Mitarbeiter, die wir Partner von SMP gerne aufgegriffen und unterstützt haben und die den Teamgeist unserer Organisation sowie unsere Verbundenheit mit Köln unterstreicht“, sagt Jessica Hirsch, Partnerin bei Struktur Management Partner.
Schnell kamen über 21.000 Trainingsminuten in unterschiedlichen Sportarten zusammen. „Ei-ne tolle Idee, bei der alle gewinnen“, freut sich Daniel Brozowski über die großzügige Spende. „Bei den Kliniken Köln haben sich viele Menschen In unterschiedlichen Bereichen sehr stark engagiert; ihnen können wir mit den Gutscheinen Danke sagen.“
-mf-

500.000 Euro im Förderprogramm für die Anschaffung von Lastenrädern

Mit der finanziellen Unterstützung beim Kauf von Lastenfahrrädern möchte die Stadt Köln auch in 2020 Anreize für einen emissionsfreien Warentransport setzen. Eine entsprechende Vorlage hat die Verwaltung in den Gremienlauf eingebracht. Es ist vorgesehen, dass der Rat der Stadt Köln in seiner Sitzung am Donnerstag, 18. Juni 2020, die Fortführung des städtischen Lastenrad-Förderprogramms beschließt.

Mit der Fortführung der im Vorjahr so erfolgreichen Lastenradförderung setzen wir erneut ein starkes Zeichen für die Verkehrswende, freut sich die Beigeordnete für Mobilität und Liegenschaften, Andrea Blome, über das positive Signal.

Insbesondere Gewerbebetriebe können von den enormen Vorteilen profitieren, die ein Lastenrad im großstädtischen Berufsverkehr mit sich bringen kann.

Das Förderangebot richtet sich, wie auch in 2019, an die in Köln ansässigen Unternehmen mit maximal neun Mitarbeitenden, sonstige Selbstständige und Freiberufler, eingetragene gemeinnützige Vereine und Verbände, in freier Trägerschaft befindliche Kindertagesstätten, Einrichtungen der Kinder-, Jugend- und Erwachsenenhilfe, Schulen und Krankenhäuser sowie Zusammenschlüsse von Privatpersonen aus mindestens drei Haushalten, wie beispielsweise Mieter- oder Eigentümergemeinschaften. Das Gesamtbudget für die Lastenradförderung beträgt 500.000 Euro und wird anteilig auf die verschiedenen Nutzergruppen aufgeteilt.

Gefördert werden Investitionen in Lastenfahrräder und Gespanne (Lastenräder zuzüglich Anhänger) mit 45 Prozent der Anschaffungskosten, maximal jedoch 2.500 Euro für Räder und 3.000 Euro für Gespanne. Dies gilt auch für Lastenfahrräder mit elektrischer Antriebsunterstützung. Das neue Förderkonzept enthält weitere Vorgaben zum Kreis der Antragsberechtigten sowie zur Förderhöhe, zur Nutzung, zum Anschaffungswert und zur Antragstellung, die gemäß den Anforderungen des Verkehrsausschuss im Vergleich zur Vorjahresförderung geringfügig modifiziert wurden. Nach Beschlussfassung werden sowohl der Förderzeitraum als auch die genauen Anforderungen zur Förderung veröffentlicht und im Internet zur Einsichtnahme zur Verfügung gestellt.

Einzelheiten zur Inanspruchnahme und Wirkung der Förderung 2019

Mit über 950 Anträgen in 2019 wurden die Erwartungen an den Erfolg der Förderung im Vorjahr deutlich übertroffen. Insgesamt wurde im vergangenen Jahr die Anschaffung von mehr als 850 Lastenrädern beziehungsweise Gespannen (Lastenrad mit Anhänger) gefördert. Diese verteilen sich wie folgt auf die verschiedenen Nutzergruppen:

  • 47 Prozent Unternehmen, freiberuflich Tätige und selbständige Personen
  • 3 Prozent Vereine
  • 50 Prozent Gemeinschaften mit mindestens drei Haushalten.

Die ersten geförderten Fahrzeuge sind bereits seit mehr als einem Jahr in Köln unterwegs.

Verwendungsnachweisverfahren und studentische Masterarbeit belegen Erfolge

Die Gesamtleistung der Fahrzeuge wurde im Rahmen des Verwendungsnachweisverfahrens erfasst und beläuft sich auf rund 540.000 Kilometer. Über alle geförderten Lastenräder ergibt sich ein Durchschnitt von einer Gesamtfahrleistung von mehr als 800 Kilometer je Fahrzeug. Im Rahmen einer telefonischen stichprobenartigen Befragung der Antragstellenden wurden zum überwiegenden Teil deren Erwartungen an die Nutzung eines Lastenrads übertroffen.

Die verkehrlichen Auswirkungen der Lastenfahrradförderung auf den städtischen Wirtschaftsverkehr wurden im Rahmen einer studentischen Abschlussarbeit untersucht. Die Befragung der beruflich-gewerblichen Antragstellenden hat folgende Trends ergeben:

  • Der Einsatz eines Lastenfahrrades erfüllt die Erwartungen hinsichtlich Zeit- und Wegeersparnis der Nutzenden. Die Abschlussarbeit hat gezeigt, dass das größte Potenzial des Lastenrades zur Ersetzung anderer Transportmittel bei Kurz- und Mittelstrecken bis zu 10 Kilometer liegt.
  • Die Lastenradnutzer nehmen insgesamt mehr positive als negative Veränderungen in ihrem Betrieb durch die Anschaffung des Lastenfahrrads wahr. Von den insgesamt 284 Nennungen sind 90 Prozent Nennungen zu positiven Veränderungen.
  • 85 Prozent der Befragten geben an, dass die Anschaffung eines Lastenfahrrads ohne Förderung nicht finanzierbar gewesen wäre. Von rund 40 Prozent wird angegeben, dass sie sich bis dato nicht mit alternativen Transportmitteln beschäftigt hatten.

Die Stadtverwaltung leitet aus der Untersuchung sowie aus den stichprobenartigen Rückmeldungen bei den Antragstellenden aus den Nutzergruppen der privaten Haushalte, bei Vereinen sowie bei freiberuflich Tätigen und selbständigen Personen ab, dass durch die Förderung der Lastenräder die Mobilitätswende unterstützt werden kann. Es scheint durchaus möglich, dass zumindest in einigen Betrieben auf die Anschaffung eines Kraftfahrzeugs oder Zweit-Kraftfahrzeugs zugunsten eines Lastenfahrrads verzichtet werden kann. Für Kleinunternehmen ist das Lastenfahrrad eine sinnvolle Ergänzung des eigenen Fuhrparks, das besonders im innerstädtischen Verkehr nach Angabe der Befragten zu verbesserten Betriebsabläufen und reduzierten Betriebskosten führen kann.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist der Ausbau von Stellplätzen für Lastenräder. Im Rahmen eines Pilotprojektes im Kolumbaviertel (Stadtbezirk Innenstadt/Deutz) sind auch Abstellplätze für Lastenfahrräder vorgesehen. Hier werden ein bis zwei Pkw-Stellplätze, je nach Örtlichkeit, für Lastenfahrräder reserviert. Ein Stellplatz erhält zwei Anlehnbügel in Schrägaufstellung, damit ausreichend Rangier- und Beladungsfläche für vier Lastenräder vorhanden ist. Die Beschilderung erfolgt gemäß der neuen StVO. Für Lastenräder sind aktuell an den Standorten Richartzstraße, Ludwigstraße und Herzogstraße Stellplätze vorgesehen. Für weitere Informationen steht die Vorlage im Ratsinformationssystem zur Einsichtnahme zur Verfügung

(Text:Stadt Köln – Amt für Presse- und ÖffentlichkeitsarbeitRobert Baumanns)