Am 23. August 2019 wurde im Jugendzentrum Weiß an Eltern von Schulkindern, die die Hilfe des Elisabethkorbes bedürfen, für jedes Schulkind ein Gutschein über 25,00 Euro, der sodann bei Bürobedarf Helldendahl in Rodenkirchen gegen Schulartikel eingelöst werden kann, überreicht.
Dieses Projekt wurde in diesem Jahr zum dritten Mal umgesetzt und erfreut sich bei den Eltern großer Beliebtheit, zumal die Fa. Hellendahl den Käufern für die Kaufsumme über 25,00 Euro einen Rabatt von 10 % gewährt.
Die Erfahrung hat gezeigt, dass innerhalb von 3 Tagen nach Ausgabe der Gutscheine in den letzten Jahren über 90 % eingelöst waren.
In diesem Jahr hat die Stiftung das Einlösungsdatum etwas nach hinten verschoben, damit die Schulkinder Zeit genug haben, den Anforderungen durch die Schule bei der Auswahl der Artikel gerecht zu werden.
Alle Gutscheine können bis zum 7. September 2019 eingelöst werden.
Eine Auszahlung des Guthabens ist nicht möglich.
In den vergangenen 2 Projektjahren wurden durch die Stiftung bis zu 1.250 Euro an Schulartikeln für die Eltern kostenlos zur Verfügung gestellt.

Sopranistin Elisabeth Menke und Pianistin Susanna Kadzhoyan zu Gast

Am Sonntag, 1. September, 12.15 Uhr, lädt die Evangelische Kirchengemeinde Köln-Bayenthal zu einer Lieder-Matinee im Großen Saal des Martin-Luther-Hauses, Mehlemer Straße 29, ein.

Zu Gast sind die Sopranistin Elisabeth Menke und die Pianistin Susanna Kadzhoyan mit einem romantischen Programm aus Werken von Franz Schubert, Robert Schumann und anderen. Veranstaltet wird das Konzert vom Netzwerk „Liedwelt Rheinland“.

Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.

Ort: Köln-Bayenthal

Kontakt: Pfarrbüro der Evangelischen Kirchengemeinde Köln-Bayenthal
Telefon 0221/38 43 38

www.kirche-bayenthal.de

Tanzabend mit Schnupperkurs in der Lutherkirche

In einem Schnupperkurs am Samstag, 7. September, 19.30 Uhr, in der Lutherkirche, Martin-Luther-Platz 2-4, können Swing-Begeisterte Lindy Hop, einen Tanzstil aus den 1930er Jahren, bei Live-Musik erlernen und die Tanzschritte beim anschließenden Tanzabend direkt anwenden.

Für die Band SwingHeap und den DJ Dr. No ist der Titel der Veranstaltung Programm: „Lindy Hop Heaven – Swing the Church“. Die fünf energischen Swing-Jazzer von SwingHeap sind sowohl in der Kölner Lindy-Hop-Szene als auch in der Jazz-Szene der Kölner Musikhochschule bekannt.

Der Eintritt kostet im Vorverkauf über www.eventim.de 16 Euro und an der Abendkasse 19 Euro.

Ort: Köln-Südstadt
Kontakt: Südstadt-Leben e.V.
Telefon 0221/376 29 90
www.suedstadt-leben-koeln.de

Mondkristalle und nächtliche Heldentaten

Mondkristalle und nächtliche Heldentaten Die PJ Masks kommen am 25. August nochmal ins Odysseum

Köln, August 2019. Die Pyjamahelden sind wieder unterwegs! Nach dem ersten, sehr gut besuchten Aktionstag mit den Helden der beliebten Kinderserie PJ Masks am 20. Juli kommen diese am 25. August nochmal ins Abenteuermuseum – mit vielen tollen Aktionen für die kleinen Fans.

Von 11-16 Uhr sind die PJ Masks zu jeder vollen Stunde in der Ausstellung unterwegs. Beim Kinderschminken zwischen 11-18 Uhr kann sich zudem jeder selbst in einen Held oder eine Heldin verwandeln lassen. Darüber hinaus warten die spannende Mondkristall-Rallye in der Themenwelt Erde und ein kreativer Basteltisch, der ganz im Zeichen der Masken steht.

Das Mitmachprogramm ist im Eintrittspreis enthalten.

Pressekontakt: Odysseum Köln Presse & Marketing Michelle Minwegen

Tel.: 0221 69068 244

E-Mail: michelle.minwegen@odysseum.de

Zur TV-Serie: PJ Masks ist eine beliebte Fernsehserie für Kinder zwischen drei und sechs Jahren rund um die Helden Amaya, Connor & Greg. Während die Freunde tagsüber ganz normale Kinder sind, verwandeln sie sich nachts in PJ Masks, die Pyjamahelden. Mit ihren Superkräften bekämpfen sie die bösen Nachtschurken.

Om my Yoga – Angela Vog
Mittelstraße 3
50996 Köln

Mobil: +49 162 782 39 28
E-Mail: info@omyoga-cologne.de
Internet: www.omyoga-cologne.de

Der komplette Kursplan:

Montag:
15:30 – 17:00 Prenatal Yoga
17:30 – 19:00 Power Up & Flow
19:30 – 21:00 Vinyasa Flow

Mittwoch:
9:30 – 11:00 Sanft in den Tag
17:30 – 19:00 Back Up (Rücken Yoga)
19:30 – 21:00 Meditatives Yoga

Donnerstag:
17:30 – 19:00 Yin Yoga

Außerdem gibt es regelmäßig Workshops

Am 23. August 2019 wurde im Jugendzentrum Weiß an Eltern von Schulkindern, die die Hilfe des Elisabethkorbes bedürfen, für jedes Schulkind ein Gutschein über 25,00 Euro, der sodann bei Bürobedarf Helldendahl in Rodenkirchen gegen Schulartikel eingelöst werden kann, überreicht.
Dieses Projekt wurde in diesem Jahr zum dritten Mal umgesetzt und erfreut sich bei den Eltern großer Beliebtheit, zumal die Fa. Hellendahl den Käufern für die Kaufsumme über 25,00 Euro einen Rabatt von 10 % gewährt.
Die Erfahrung hat gezeigt, dass innerhalb von 3 Tagen nach Ausgabe der Gutscheine in den letzten Jahren über 90 % eingelöst waren.
In diesem Jahr hat die Stiftung das Einlösungsdatum etwas nach hinten verschoben, damit die Schulkinder Zeit genug haben, den Anforderungen durch die Schule bei der Auswahl der Artikel gerecht zu werden.
Alle Gutscheine können bis zum 7. September 2019 eingelöst werden.
Eine Auszahlung des Guthabens ist nicht möglich.
In den vergangenen 2 Projektjahren wurden durch die Stiftung bis zu 1.250 Euro an Schulartikeln für die Eltern kostenlos zur Verfügung gestellt.

Nein, das ist gar nicht bei den Inkas, das ist hier bei uns auf Kölner Stadtgebiet. Das Fort VIII des äußeren Festigungsringes in Zollstock hat mich neugierig gemacht. Vielleicht, weil man suchen muss, um es zu finden, selbst wenn man eigentlich direkt vorbeifährt. Es ist ein verlassener Ort.
Es liegt im kleinen Stück zwischen Militärringstraße, der Straße „Am Eifeltor“, der Autobahn A4 und letztendlich den Eisenbahnschienen, die ursprünglich für die Verbindung nach Trier gebaut wurden. Und ich denke, es ist der eigentliche Grund, weswegen dieses Fort hier gebaut wurde: der Schutz der Bahnverbindung und die Nähe zu den Schienen, um Truppen schnell hierhin befördern zu können. 
Als es von 1874 bis 1877 erbaut wird, ist es hier karg. Weite offene Flächen umgeben das Fort. Klar, man möchte den Feind, der damals französisch war, anrücken sehen können und braucht freies Schussfeld. Das Kölner Bollwerk ist damals ein feines Stück Militärtechnologie, eine Vorzeigeobjekt. Unter anderem sogar der chinesische Vizekönig Lihungtschang besucht es im Rahmen eines Staatbesuches im Jahr 1896. Nicht bestätigt ist das Gerücht, dass er es vermessen lässt und ein Kopie in China steht.
Wie wir wissen, müssen die Kölner diesen Festungsgürtel nach dem Ersten Weltkrieg schleifen und die Umgebung des Forts wird grüner. Das ist das mit Konrad Adenauer, der die Chance erkennt und Fritz Encke, sein Gartenbaumeister, der gute Ideen zur Umsetzung hat, die unseren herrlichen Grüngürtel aus dem Befestigungsring erschaffen.
 
Warum jetzt ausgerechnet dieses Fort VII so verfällt, nicht recht in den Grüngürtel integriert und sowieso schwer zu finden ist? Das mag daran liegen, dass das Gelände der Bahn gehört. Die Reichsbahn will hier einen großen Güterbahnhof bauen und dann hätte es selbst dieses verfallende Gebäude nicht mehr gegeben. Nur ein paar renitenten Zollstockern, die wichtige Schlüsselgrundstücke nicht hergeben und den Rechtstreit um den Besitz gewinnen, ist es zu verdanken, dass ich die Bilder machen kann. Den Güterbahnhof gibt es trotzdem. Ein paar Meter weiter steht der große Güterbahnhof „Eifeltor“. Alles gut.
Fritz Encke sah hier übrigens Schrebergärten und eine Sportanlage vor. – Wir haben ja manchmal das Thema hier in Köln, dass es Menschen gibt, die der Meinung sind, dass Sportanlagen im Grüngürtel nicht dem ursprünglichen Nutzungsgedanken entsprechen und zu verdammen sind. – Die geplanten Gärten findet man rasch, wenn man durch das Tor geht. Sie werden noch genutzt. Die Sportanlage hingegen, finde ich nicht mehr. Vermutlich ist sie von anderen Bauten vereinnahmt oder überwuchert. Die Kaserne selbst, wird in dieser Zeit nach dem Krieg von den Spielern des Fußballclubs Borussia genutzt. Vermutlich als Vereinsheim. Es ist viel Vergessenheit geraten.
 
Was sicher ist: Im zweiten Weltkrieg hilft das alte Fort als Luftschutzbunker aus, um danach bis in die 1990’er Jahre als Gewerbefläche zu dienen.
Und jetzt? Nichts? Die Pläne der Jahrtausendwende, ein Wellnesshotel zur errichten, sind gescheitert.
Und wisst ihr was? Ich fahre bei praller Sonne und 35 Grad im Schatten dorthin und tauche da in kühle, frische Luft ein. „Jetzt setzen und ein Kölsch trinken.“, kommt mir spontan in den Sinn. Ich glaube, der Platz vor dem Tor, nach Nordosten ausgerichtet, ist der kühlste in Köln. Schade, dass wir nichts daraus machen.

Michael

Nä, dat es gar nit bei de Inkas, dat es hee bei uns op kölschen Terrain. Et Fort VII vum üssere Befestigungsring en Zollstock hät mich neugierig gemaht. Villleich, weil mer söke mus, för et ze finge, selvs wann mer eigentlich tirek vörbeifäht.
Et litt em kleine Stöck zwesche Militäringstroß, der Stroß „Am Eifeltor“, der Autonahn A4 un am Engk an de Ieserbahnschinn, die zoallereesch gebaut woodt, öm Trier an Kölle aanzebinge. Un ich denke, et es der eigentliche Grund, weswäge dat Fort hee gebaut woodt: der Schutz vun der Bahnverbindung un de Nöhde zo de Schinne, för Truppe flöck heehin befördere ze künne.
Wie et vun 1874 bes 1877 gebaut weed, es et hee plaat. Wigge offene Fläche ömgevve dat Fort. Klor, mer mööch jo der Feind, dä zo dä Zigg französisch wor, aanröcke sinn künne un bruch frei Schossfeld. Dat kölsche Bollwerk es domols e fing Stöck Militärtechnik, e Vürzeigeobjek. Unger anderem esugar der Vizekünnig Lihungtschang us China besök et em Rahme vun enem Staatsbesök em Johr 1896. Nit bestätig es dat Geröch, dat hä et vermesse lööt un en Kopie en China steiht.
Wie mer wesse, müsse die Kölsche dä Festungsgürtel nohm Eeschte Weltkreeg schliefe un die Ömgebung weed gröner. Dat es dat mem Konrad Adenauer, dä die Chance erkennt un dem Fritz Encke, singe Gaadebaumeister, dä goode Idee hät, öm et ömzesetze, die unse herrliche Gröngürtel usem Befestigungsring schaffe.
Woröm jetz usgerechent et Fort VII esu verfällt, nit rääch en der Gröngürtel integreet un suwiesu schwer zo finge es? Dat mag dran lige, dat dat Gelände der Bahn gehürt. Die Reichsbahn well hee ene große Güterbahnhoff baue un dann hätt et selvs dä Bau, dä am Verfalle es, nit mih gegovve. Nor ener Rötsch renitente Zollstocker, die wichtige Schlösselgrundstöcke nit hergevve un der Räächsstrigg gewenne, es et zo verdanke, dat ich die Beldere maache kann. Der Güterbahnhoff gitt et trotzdäm. E paar Meter wigger steiht der große Güterbahnhoff „Eifeltor“. Alles god.
Der Fritz Encke soh hee üvvrigens Schrebergääde un en Sportaanlag vür. – Mer han jo mänchmol dat Thema hee en Kölle, dat et Minsche gitt, die meine, dat Sportaanlage em Gröngürtel nit dem ursprüngliche Notzungsgedanke entspreche un zo verdamme sin. – Die geplante Gääde fingk mer flöck, wann mer durch de Pooz geiht. Se weede noch genötz. Die Sportaanlag hingäge, finge ich nit mih. Schings es se vun ander Baute engenomme ov üvverwuchert. De Kasään selvs, weed zo dä Zigg nohm Kreeg vun de Spiller vum Foßballclub Borussia genötz. Et es vill en Vergess gerode.
Wat secher es: Em Zweite Weltkreeg hilf dat aale Fort als Luffschutzbunker us, för donoh bes en de 1990’er Johre als Gewerbefläch ze deene.
Un jetz? Nix? Die Plän vun der Johrtausendwend, e Wellnesshotel ze baue, sin gescheitert. 
Un wesst ehr wat? Ich fahre bei praller Sonn un 35 Grad em Schatte dohen un tauche do en köhle, fresche Luff en. „Jetz setze un e Kölsch drinke.“, kütt mer tirek en der Senn. Ich gläuve, der Plaatz vür der Pooz, noh Nordoste usgereech, es der köhlste en Kölle. Schad, dat mer nit mih drus maache.

Mechel

 

 

 

 

Kartenvorverkauf ab  Fr.,  23.  August 2019

Mitglieder LITERAMUS e.V. ab Di., 20. August 2019

TEEKESSELCHEN, Hauptstr. 79 . Rodenkirchen

EINTRITT: € 8

(Abendkasse nur Restkarten)

 

LITERAMUS e.V. lädt ein:

Freitag, 13. September 2019, 19:30 Uhr

Stadtteilbibliothek Rodenkirchen, Schillingsrotter Str. 38

MELATENBLOND. Köln Krimi von Christoph Gottwald.

GERD KÖSTER liest Passagen und interviewt den Autor.

Mit „Melatenblond“ hat Christoph Gottwald nach „Tödlicher Klüngel“ seinen zweiten Köln Krimi geschrieben. Er gibt seinem kantigen Ermittler Manni Thielen wieder einen Fall. Einst nahm Manni  finale  Rache an  zwei  Verbrechern, von denen er  glaubte,  sie  hätten  seine

5 jährige Tochter Marie getötet. Aber der Doppelmord war ein fataler Fehler, denn Marie lebt und ist damals mit ihrer Mutter in Süditalien untergetaucht. Manni tauchte seinerseits  in Berlin unter und kehrt nach fünfundzwanzigjähriger Odyssee unter falschem Namen (Karol Stanjek) und mit inzwischen melatenblondem Haar in seine Heimatstadt Köln zurück, um die Spur seiner Tochter aufzunehmen. Er wird jedoch dringend als Zeuge in einem Berliner Mordfall gesucht, kann sich aber nicht bei der Polizei melden, da er ja im Falle des Auffliegens seiner falschen Identität als früherer Doppelmörder mit einer Verhaftung rechnen muss. Als er erfährt, dass seine Tochter inzwischen ausgerechnet bei der Kölner Kripo arbeitet, schlägt das Schicksal wieder erbarmungslos zu ….

Ein spannender Krimi, direkt und frech, flott und kurzweilig geschrieben und mit viel Lokal-kolorit.

Wer anders als Gerd Köster, Musiker, Autor, Performer, gefragter Hörbuch-Sprecher,

unvergleichliches Kölner Urgestein mit Charisma und Südstadt-Charme und ohne Scheu vor den deftigen Varianten der „Kölschen Sproch“, könnte authentischer aus diesem Köln Krimi lesen ? Mit seiner variablen Stimme und dem tiefen Tonfall – den man fast melatenblond nennen kann – gibt er jeder Figur ihren ureigenen Charakter, je nachdem mit Humor oder tragischer Note.

Gerd Köster liest nicht nur. Er moderiert den Abend, interviewt den Autor und fragt ihn nach den Hintergründen des Romans, wobei Erstaunliches zur Sprache kommt.

                           

Blue:notes

Live Jazz im Kölner Süden

Martin Sasse Bruno Müller Quartett

  1. September 2019 | 20:00 Uhr | 15

bistro verde in der alten Schmiede

Maternusstraße 6 | 50996 Köln | Tel.: 93550417

Martin Sasse und Bruno Müller verbindet eine langjährige Freundschaft. Über das Studium an der Musikhochschule Köln lernten sie sich kennen und merkten sofort, dass man auf der gleichen musikalischen Wellenlänge swingt.

Seit über 20 Jahren arbeiten sie in den unterschiedlichsten Konstellationen zusammen, u.a. mit ihrer Funk- und Souljazz Formation „Federation of the Groove“ .

Das aktuelle Quartett mit Martin Gjakonovski und Hans Dekker verbindet ihre gemeinsame Liebe zu traditionellem, swingendem Be-Bop, aber immer groovebetont und mit ausgeprägtem Bluesfeeling. Es werden Eigenkompositionen und Standards zum Besten gegeben.

Martin Sasse – piano

Martin Sasse hat im Laufe seiner Bühnenkarriere mit nahezu allen Legends im internationalen Jazz zusammengearbeitet und zählt lange schon selbst zu den herausragenden Jazz-Pianisten in Europa. Er hat zehn Alben unter eigenem Namen veröffentlicht und spielt als Gast auf zahllosen Aufnahmen und bei Konzerten weltweit. Legenden des Jazz prägen und prägten seinen Weg, darunter Al Foster, Jimmy Cobb, Steve Grossman und Lee Konitz. Für Billy Cobham und Hiram Bullock wechselte er vom Piano an die Hammond B3 und präsentiert sich als hervorragender Organist.

Sasse spielte Tourneen mit den New York Voices, Dusko Gojkovich, Al Foster, Rick Margitza oder Dick Oatts und war Pianist bei Till Brönners Reihe „Talking Jazz“ in der Bundeskunsthalle in Bonn. Er begleitete Gesangsgrößen wie Roberta Gambarini, Tierney Sutton, Janis Siegel (Manhattan Transfer) und Bobby McFerrin. Zu seinen regelmäßigen Partnern gehören Philip Catherine, Peter Bernstein, Dennis Mackrel und Scott Hamilton.

Auch Weltstars aus Pop und Klassik hat Martin Sasse begleitet, darunter Bobby McFerrin, Tommy Emmanuel und Chris de Burgh. Er trat mit Jose Carreras, Luciano Pavarotti und Placido Domingo auf und spielte mit Sting und den Bochumer Symphonikern die Europatournee „Symphonicity“. Mit Helge Schneider, Udo Jürgens und Udo Lindenberg gehören auch einige der größten deutschsprachigen Entertainer zu Sasses Spielpartnern.

Der hochgelobte Film „Blue“, der auf der „Jazzahead“ in Bremen uraufgeführt wurde, begleitete über zwei Jahre Sasses Auftritte, u. a. im legendären Jazzclub „Smalls“ in New York und im berühmten Annex Sound Studio in Tokio. Seine Konzertreisen haben Martin Sasse durch Europa und die USA geführt, nach Japan und China, nach Ägypten und in den Sudan. Er unterrichtet am Institut für Medien und Musik an der Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf.

Bruno Müller – guitars

In der Tradition amerikanischer Live- und Sessionmusiker wie Tommy Tedesco oder Lee Ritenour und inspiriert durch Künstler wie George Benson, Robben Ford, Eric Gale und Johnny Guitar Watson gilt Bruno Müller als einer der etabliertesten Gitarristen in Europa. Das Hauptmerkmal seiner musikalischen Persönlichkeit? Ganz klar sein filigranes Handwerk gepaart mit stilistischer Flexibilität zwischen Pop, Soul, Funk und Jazz. Vor allem aber: sein atemberaubender Groove.

1969 wird Bruno Müller in Köln geboren. Er beginnt 1982 mit dem Gitarrespielen und nimmt Unterricht bei Norbert Scholly, Peter O`Mara, Scott Henderson und Peter Bernstein. Sein Studium der Jazz-Gitarre in Köln bei Professor Frank Haunschild schließt er im Jahre 2000 mit Auszeichnung ab. Schon während der Studienzeit ist Bruno Müller in ganz Deutschland mit Soul-Coverbands unterwegs und begleitet viele namhafte Künstler der Pop- und Schlagerwelt: Gloria Gaynor, Jennifer Rush, Weather Girls, Stefan Raab, Sarah Connor, Max Mutzke, Lena Meyer-Landruth, Udo Jürgens, Marshall & Alexander, um nur einige zu nennen.

Schon Mitte der 90er Jahre spielt Bruno Müller Werbe-Jingles in Stefan Raab`s kleinem Dachstudio ein, wirkt später bei zahlreichen Raab-Produktionen mit und ist schließlich Gitarrist bei TV Total.

Mit seinem Freund, dem Bassisten Christian von Kaphengst gründet er im Jahr 2000 dann die Band `Café du Sport`, mit der er gleich den renommierten Hennessy-Jazzpreis gewinnt und zwei Alben veröffentlicht. Als Sideman spielt Bruno Müller im Laufe seiner Karriere für große Namen der internationalen Jazzszene: Till Brönner, Jeff Cascaro, Joe Sample, Nils Landgren, Wolfgang Haffner, Don Grusin, Randy Brecker und viele, viele mehr.

Eine weitere wichtige Station seines musikalischen Schaffens: die Zusammenarbeit mit der Isländischen Fusionjazz-Band Mezzoforte. Von 2007 bis 2014 ist er fester Gitarrist der Band, spielt die Alben “Volcanic“ und “Islands“ ein und tourt mit der Band quer durch die Welt.

Inner Back Home: das erste Solo-Album

Ab 2015 konzentriert sich Bruno Müller dann wieder mehr auf seine eigenen Projekte und bringt 2016 sein erstes Soloalbum “Inner Back Home“ heraus. Wobei man bei diesem Debut eigentlich eher von einem Familientreffen der jungen und lebendigen deutschen und internationalen Jazzszene sprechen müsste. Denn wenn Bruno Müller seine Freunde anruft, um mit ihnen zu jammen, geben sich mal eben Till Brönner, Max Mutzke, Jeff Cascaro, Joo Kraus, Magnus Lindgren und Frank McComb die Klinke in die Hand.

Leidenschaft teilen und lehren. Über seine musikalische Arbeit als Live- und Studio-Musiker hinaus ist Bruno Müller auch als Musikpädagoge tätig. Im Zeitraum 2002 – 2004 ist er Dozent für Jazzgitarre an der Johannes Gutenberg Universität in Mainz und führt seine pädagogische Tätigkeit seit 2009 mit einem Lehrauftrag für Jazz/Rock/Pop-Gitarre an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln weiter.

 

 

 

 Martin Gjakonovski – bass

Gjakonovski stammt aus einer Musikerfamilie; seine Mutter war Jazzsängerin und der Vater gründete und leitete die Radio Jazz Big Band Mazedonien. Martin Gjakonovski lernte ab dem sechsten Lebensjahr Geige und wechselte mit 14 Jahren zum Kontrabass. Bald schon gründete er seine erste eigene Band, das Trio Spato. Seit 1991 studierte er an der Hochschule für Musik Köln.

Er arbeitete in den Gruppen von Paul Kuhn, Lynne Arriale, Olivia Trummer, Paul Shigihara, Nicolas Simion, Bojan Z, Anders Bergkrantz, Omer Klein sowie der Frankfurt Jazz Big Band. Mit Musikern wie Roman Schwaller, Andy Middleton, Tony Lakatos oder Charlie Mariano war er auf wichtigen europäischen Festivals zu Gast, etwa in Zagreb, Brüssel, Bilbao, Krakau und Leverkusen. Er legte ein Album mit Hugo Read und Thomas Cremer im Frankfurt Jazz Trio vor und gehörte zu Markus Burgers Septer Bourbon. Bisher spielte er mehr als achtzig Jazz und World Music-CDs ein, u.a. mit Dusko Goykovich, Paul Kuhn, Nicolas Simion, Antonio Faraò/ Bob Berg, Michael Sagmeister, Anke Helfrich, Torsten Goods, Ferenc Snétberger, Dejan Terzic European Assembly, Claudius Valk Trio, Ratko Zjaca/ Simone Zanchini/ Adam Nussbaum.

Hans Dekker – drums

Er sorgt für den richtigen Groove bei der WDR-Bigband.

Hans Dekker, dessen Vater ebenfalls Schlagzeuger ist, begann im Alter von acht Jahren Schlagzeug zu spielen. Sein Vater brachte ihm einige Grundlagen und, als er ihn mit neun Jahren zu einem Konzert von Art Blakey mitnahm, den Jazz nahe. Als Jugendlicher trommelte er in einer Marchingband. Er studierte am Konservatorium Hilversum und arbeitete danach mit Musikern wie Frits Landesbergen, Ack van Rooyen, Greetje Kauffeld, Rob Pronk, Jasper van’t Hof und Jerry van Rooyen.

Dekker gehörte zu den Gründungsmitgliedern des Concertgebouw Jazz Orchestra, dem er acht Jahre lang angehörte und ist seit 2005 Mitglied der WDR Big Band Köln. Er spielte mit Scott Hamilton, Lee Konitz, Dave Liebman, Nils Landgren, Hugh Masekela, Bob Brookmeyer und Dee Dee Bridgewater. Er nahm Alben u. a. mit Madeline Bell, Lalo Schifrin, John Goldsby, Biréli Lagrène, Claudio Roditi/Klaus Ignatzek, Götz Alsmann, Maceo Parker, Joe Lovano und Jasmin Tabatabai auf.

Von 1995 an war Dekker Dozent am Konservatorium von Enschede; seit 1998 war er mehrfach als Gastdozent beim Bundesjazzorchester.