Wir erfüllen Träume und machen den Unterschied

Bewusst trennen wir die Bereiche Funktion und Vision: Im Showroom der Sommershof-Passage können Sie unsere Betten, Bettwäsche, exklusive Decken und Kissen bewundern, im großzügigen Rückzugsbereich innerhalb der Passage dann ungestört die Betten einer Liegeprobe unterziehen. Mit der Möglichkeit, Matratzen, sogar ganze Betten bis zu vier Wochen zu Hause zu testen. Ein Service der viele Orthopäden so überzeugt, dass Sie ihre Patienten zu uns schicken.

Bischoff Dreaming

0221 – 39 51 41

Bischoff Living

0221 – 39 57 71

Hauptstraße 71 – 73

(In der Passage Sommershof)

50996 Köln Rodenkirchen

www.bischoff-betten.de

Öffnungszeiten

Mo-Fr 10:00 – 18:30 Uhr

Sa 09:30 – 16:00 Uhr

Unser Motto lautet:

 

Met Klein un Groß, met Jung un Alt

fiere mer hück d’r Karneval.

Drum losst uns danze, höppe, springe,

zesamme unsre Leedscher singe.

Un sin mer och nit all vum kölscheBlod,

de Haupsaach es et Hätz es jot!

 

 

Die Digitalisierung bei Unternehmen aus Handel, Handwerk und Dienstleistungen schreitet nur langsam voran. Manche (vor allem die Großen) haben die Potenziale erkannt, doch gerade bei den kleinen Unternehmen sieht man Schwierigkeiten in der Umsetzung.

Als kleines und mittelständiges Unternehmen hat man viele Herausforderungen, neben dem Fachkräftemangel ist die Digitalisierung eine der größten. Die meisten deutschen Händler haben die Potenziale erkannt, sehen sich jedoch als Nachzügler und hinken bei der Umsetzung hinterher. Das hat der Digitalverband Bitkom über eine repräsentative Umfrage unter deutschen Groß- und Einzelhandelsunternehmen herausgefunden.

Digitalisierung im Handel: Herausforderung und Chance

„Digitale Technologien und Lösungen gibt es nicht nur für den E-Commerce – sie können auch klassische, traditionelle Geschäfte beleben und ihnen den Weg in eine erfolgreiche Zukunft ebnen“, meint der Bitkom-Präsident Achim Berg. Der Großteil (72 Prozent) der von Bitkom befragten online und stationär aktiven Handelsunternehmen scheint die Meinung zu teilen und hat die Digitalisierung als Chance erkannt. Mit 73 Prozent hält sich jedoch nahezu der gleiche Anteil für Nachzügler und 86 Prozent befürchten sogar, dass die Digitalisierung das Händlersterben beschleunigen wird. Die Digitalisierung sei zudem eine große Herausforderung, die den Unternehmen jedoch Probleme bereite. Für gut aufgestellt halten sich daher lediglich 23 Prozent der befragten Unternehmen – sie halten sich für Vorreiter und Gestalter.

Unternehmen müssen sich auf Kundenbedürfnisse einstellen

„Die Digitalisierung verändert nicht nur die Handelslandschaft massiv, sie verändert auch die Bedürfnisse der Verbraucher“, und Unternehmen müssten sich auf diese Bedürfnisse einstellen, so Berg. Dies sei mit neuen Services jedoch nicht getan. Es gehe vor allem darum, dem Kunden den Einkauf auf möglichst vielen Kanälen zu ermöglichen, da die Grenze zwischen Online- und Offlinehandel zunehmend verschwinden. „Wer nicht online ist, verpasst nicht nur den Anschluss – er verzichtet auch auf zusätzliche Einnahmen“, appelliert Berg.

81 Prozent der befragten Unternehmen sähen es wie Achim Berg und seien sich sicher, dass On- und Offlinehandel miteinander verschmelzen werden und 41 Prozent der online handelnden Unternehmen sollen bereits bis zu 50 Prozent ihres Gesamtumsatzes damit einfahren. Bei weiteren 37 Prozent seien es bis zu 30 Prozent des Umsatzes. Ausschließlich stationär handeln sollen der Umfrage zufolge 25 Prozent der Unternehmen und 6 Prozent hingegen ausschließlich online.

Digitalisierung in der Online-Handelspraxis

Amazon hat es vorgemacht: Kundenservice ist auch im Onlinehandel unabdingbar. Deutsche Onlinehändler setzen diesen vor allem über schnellen Versand, noch am selben Tag (56 Prozent) oder gar innerhalb von zwei Stunden (17 Prozent) um. Click & Collect soll bei 53 Prozent der Händler verfügbar sein und weitere 12 Prozent setzen auf Bilder und Bewertungen anderer Käufer. Bei kleinen und mittleren Unternehmen ist eine funktionale und übersichtliche Webseite die Basis für die Interaktion mit den Kunden. Als Unternehmer sollte man sich folgende Fragen stellen:

  • Unter welchen Suchbegriffen soll ich gefunden werden?
  • Finden meine Kunden schnell alle relevanten Informationen auf der Webseite?
    • Adresse, Öffnungszeiten, Ansprechpartner, Angebote, Leistungen, Kontaktformular, ggf. Termine oder Kataloge, etc.
  • Ist meine Webseite auch auf Smartphones und Tablets gut zu lesen?
  • Wer ist in meinem Unternehmen für die Datenpflege verantwortlich?
  • Wie sieht es mit Datenschutz und Datensicherheit aus?

Digitalisierung in der Offline-Handelspraxis

Fast acht von zehn Händlern (77 Prozent) sehen die Ablösung der Kassen: Sie sollen davon ausgehen, dass das Bezahlen in vielen Geschäften zukünftig automatisch abläuft. So ist zumindest bargeldloses Bezahlen bereits bei 98 Prozent der stationären Händler Praxis. Weitere 22 Prozent setzen auf Apps mit Bonusprogrammen und 20 Prozent informieren mithilfe von Tablets über ihre Produkte und Sonderangebote. Virtual-Reality-Brillen seien nahezu gar nicht verbreitet, seien nur bei wenigen stationären Händlern in der Diskussion – ebenso wie Service-Roboter. Dennoch glauben 19 Prozent, dass im Jahr 2030 Verkaufsroboter durch Geschäfte führen werden. 39 Prozent sollen bis dahin Warenlieferungen per Drohne für verbreitet halten und jeder Zweite (50 Prozent) geht davon aus, dass Geschäfte 24 Stunden am Tag, sieben Tage pro Woche geöffnet haben werden.

DSGVO, Investitionskosten und Fachkräftemangel behindern die Digitalisierung

Die größte Hürde bei der Digitalisierung im Handel seien die Datenschutzvorgaben und der dadurch begründete Aufwand der größte Nachteil der Digitalisierung, wie 98 Prozent der Befragten angegeben haben sollen. „Vor allem kleinere und mittlere Unternehmen tun sich mit den Datenschutzvorgaben insbesondere durch die DSGVO schwer“, erklärt Berg.

Zudem seien Pläne, personell und finanziell aufstocken zu wollen, trotz der Erkenntnis, dass die Digitalisierung eine Chance darstellt, nur bedingt vorhanden. So hätten nur 19 Prozent angegeben, dass die finanziellen Investitionen 2019 im Vergleich zum Vorjahr stark zunehmen werden. Etwas weniger als die Hälfte der befragten Unternehmen habe zudem angegeben, die Investitionen nicht erhöhen zu wollen. Eine Ursache für die geringe Investitionsbereitschaft könnten die Kosten sein. Diese seien zu hoch, wie 86 Prozent bemängeln.

Immerhin 28 Prozent wollen ihre  IT in den kommenden fünf Jahren personell aufstocken, 21 Prozent hingegen den Verkauf und 10 Prozent ihre Logistik. Das Problem dabei, das 71 Prozent der Unternehmen haben: Mitarbeiter mit digitalen Kenntnissen lassen sich nur schwer finden. Ebenso soll die Suche nach Fachkräften und Mitarbeitern mit nicht-digitalen Kompetenzen (59 Prozent) Schwierigkeiten bereiten „Der Handel benötigt dringend qualifizierte Fachkräfte in vielen Bereichen. Dabei ist umso wichtiger, dass in Aus- und Weiterbildung auch Digitalkompetenzen vermittelt werden“, so der Bitkom-Präsident.

In einer monatlichen Kolumne werden wir regelmäßig Ideen und Ansätze für Unternehmen veröffentlichen, die den digitalen Wandel gestalten wollen. Für Fragen und Anregungen sind wir jederzeit offen und stehen mit Rat und Tat zur Seite.

Michael Quack                                                             Ute Schmidt

QUACK Unternehmensberatung                              Kölner Stadtteilliebe

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Seniorennachmittag mit buntem Programm der Dorfgemeinschaft Rondorf: Heilige Drei Könige

Samstag, 19. Oktober, 14:00Uhr, Seniorennachmittag mit buntem Programm der Dorfgemeinschaft, katholisches Pfarrzentrum Hahnenstraße 21. Eintritt frei. Alle ab 65 Jahren sind herzlich eingeladen.

Heute möchte ich Euch von einem recht unbekannten Kölner erzählen, der aber mit einer kleinen Tat etwas Wichtiges für uns heute hier getan hat.

Ich habe letzte Woche ja geschrieben, dass die Stadt Probleme hatte, um den Rathenauplatz Grundstücke zu erwerben. Der Grund war, dass die Besitzer merkten, dass die Grundstücke, die in einem sumpfigen Gebiet vor der Stadtmauer lagen, durch die Schleifung der Mauer im Wert steigen würden. Von diesem Kuchen wollten sie ein Stück abhaben und trieben die Preise in die Höhe. Damit war es um den Volksgarten, der am Rathenauplatz geplant war, geschehen.

Einen Volksgarten haben wir aber ja nun in der Stadt. Etwas weiter südlich direkt vor der „Neustadt Süd“ liegt er.

Einen großen Anteil daran hat Wilhelm Kaesen. Wilhelm Kaesen ist 1816 in Köln geboren und verdient sein Geld als Kaufmann. Aus heutiger Sicht kann man ihn wohl als „Juniorpartner“ von keinem Geringeren als Johann Heinrich Richartz bezeichnen. Johann Heinrich Richartz hat ja so viel Erfolg mit seinem Handel von Leder und Wildhäuten, dass er uns eher als Kunstmäzen bekannt ist. Immerhin kann er damit das wohlbekannte Wallraf-Richartz-Museum finanzieren.

Nun kann ich schlecht über das Motiv von Herrn Richartz philosophieren. Ich meine aber, dass etwas Selbstlosigkeit dazu gehört, wenn man sein Vermögen für die Kunst hergibt.

Wilhelm Kaesen muss die Art seines Senior-Partners beeindruckt haben. Neben seiner Tätigkeit als Kaufmann, ist Wilhelm Kaesen Mitglied des Rates der Stadt Köln. In dieser Funktion setzt er sich stets für den Abriss der mittelalterlichen Mauer ein, weil Köln Platz braucht. Vor den Toren der südlichen Stadt liegt das Fort IV des inneren Festungsringes, „Erbherzog Paul von Mecklenburg“. Dieses Fort, als eines der ersten im Jahr 1825 von den Preußen fertiggestellt, ist schon vor dem Abriss der Mauer militärisch nutzlos, weil in den 1870’er bis 1880’er Jahren vorgezogene Forts und ein großer Schutzwall gebaut wurden – der äußere Festungsring. Das Areal um das Fort ist längst an viele kleine Landbesitzer verkauft – auch recht nutzlos. Das weiß er. Ab 1886 kauft er daher mehr als 60 kleine Landparzellen den Eigentümern ab, ohne großes Aufsehen darum zu machen. Das kostet ihn 582.000 Mark.

Diese zehn Hektar, die zusammenhängen, sind jetzt natürlich viel mehr wert. Und was macht Wilhelm Kaesen? Er ist ein kölscher Junge, er strebt hier nicht nach dem großen Gewinn. Er überlässt das Grundstück der Stadt Köln, zu dem Preis, den er selbst bezahlt hat. Er macht aber zur Auflage, dass sie um das Fort einen „Garten für jedermann“ anlegen soll.

Die Stadt hält sich daran, fügt sogar noch 5 Hektar bei und legt zwischen 1887 und 1890 den Volksgarten an. Und dieser ist bis heute ein wichtiges Stück Kölner Naherholung. Ein kleiner See, der mit Kähnen befahren werden kann, eine Wasserfontäne, die, wenn sie mal läuft, es auf stattliche 28 Meter Höhe schafft, ein Biergarten, ein kleiner Wasserfall und Steingarten und ein kleines Theater in der ehemaligen Orangerie, die für die kälteempfindlichen Pflanzen im Volksgarten gedacht war, findet man hier neben alten Bäumen, die herrlich anzusehen sind und großen Wiesen zum Sonnen und Picknicken. Ach! Und nach dem Zweiten Weltkrieg haben uns die Schweden das „Haus Gotland“ spendiert, damit hier auch ein Kindergarten stehen kann. – Tack så mycktet, kära Sverige.

Wir alle haben etwas von ihm – alle, bis auf einen. Wilhelm Kaesen stirbt 1877 und erlebt die Fertigstellung 1890 nicht mehr. Doch, einen Nutzen hat er davon. Er wollte etwas bleibendes für Köln schaffen, vielleicht, damit wir ab und an über ihn reden. Das ist ihm gelungen.

Michael

Hügg mööch ich Üch vun enem Kölsche verzälle, dä nit vill Lück kenne, dä ävver met ener kleine Tat, jet Wichtiges för uns hügg hee gedon hät.

Ich han letzte Woch jo geschrevve, dat de Stadt en Brasel kom, wie se öm der Rathenauplatz Grundstöck kaufe wollt. Der Grund wor, dat de Besetzer merkte, dat die Grundstöck, die en enem sumfige Gebeet vür der Stadtmuur loge, durch et Schleife vun der Muur em Wäät steige däte. Vun däm Koche wollte se e Stöckelche avkrige un drevve de Priese en de Hüh. Domet wor et öm der Volksgaade, dä am Rathenauplatz geplant wor, passeet.

Ene Volksgaade han mer ävver jo no en der Stadt. Jet wigger südlich tirek vür der „Neustadt Süd“ litt hä.

Ene große Aandeil dodran hät der Wellem Kaesen. Der Wellem Kaesen es 1816 en Kölle gebore un verdeent sing Moppe als Kaufmann. Hüggzedags dät mer en wall als „Juniorpartner“ vun keinem Geringer wie dem Jan Drickes Richartz bezeichne. Der Jan Drickes Richartz hät jo esu vill Erfolg met singem Handel met Ledder un Weldhügg, dat mer en ihter als Kunsmäzen kenne. Immerhin kann hä domet et Wallraf-Richartz-Museum finanzeere, dat mer hügg noch kenne.

No kann ich schlääch üvver et Motiv vum Herr Richartz philosophiere. Ich meine ävver, dat mer jet selvsloss sin muss, öm si Vermöge för de Kuns herzegevve.

Der Wellem Kaesen muss die Aat vun singem Senior-Partner beendrock han. Nevven singem Berof als Kaufmann, es der Wellem Kaesen Metgleed em Rod vun der Stadt Kölle. En dä Funktion es hä luuter för der Avress vun der Muur usem Meddelalder, weil Kölle Platz bruch. Vür de Pooze vun der südliche Stadt litt et Fort IV vum innere Festungsgöödel, „Erbherzog Paul von Mecklenburg“. Dat Fort, als eins vun de eeschte em Johr 1825 vun de Preuße fäädiggestallt, es ald vürm Avress vun der Muur militärisch unnötz, weil en de 1870’er un 1880’er Johre vürgetrocke Forts un ene große Schotzwall gebaut woodte – der üssere Festungsring. Et Gebiet öm dat Fort es längs an vill kleine Landbesetzer verkauf – och rääch unnötz. Dat weiß hä. Av 1886 käuf hä doher die mih wie 60 kleine Landparzelle de Eigedümer av, ohne groß Opsinn dröm ze maache. Dat koss in 582.000 Reichsmark.

Die zehn Hektar, die zesammehänge, sin jetz natürlich vill mih wäät. Un wat mäht der Wellem Kaesen? Hä es ene kölsche Jung, hä well hee keine Raibach maache. Hä üvverlööt dat Grundstöck der Stadt Kölle, för der Pries, dä hä selvs berapp hät. Hä mäht ävver zur Oplag, dat se öm et Fort ene „Gaade för jeder“ aanläge soll.

De Stadt häld sich draan, deit noch fünf Hektar dobei un läg zwesche 1887 un 1890 der Volksgaade aan. Und dä es bes hügg e wichtig Stöck kölsche Noherholung. Ene kleine Sie, dä met Naache befahre wääde kann, en Wasserfontän, die, wann se ens läuf, et op staatse 28 Meter Hühde brängk, ene Biergaade, ene kleine Wasserfall un Steingaade un e klei Theater en der fröhere Orangerie, die för de Flanze em Gaade gedaach wor, die Käld nit god avkünne, fingk mer hee nevve aal Bäum, die herrlich aanzesinn sin un große Wiese för et Sonne un Picknicke. Ach! Un nohm Zweite Weltkreeg han uns de Schwede et „Haus Gotland“ spendeet, domet hee och ene Kindergaade stonn kann. – Tack så mycktet, kära Sverige.

Mir all han jet vun im – all, bes op einer. Der Wellem Kaesen stirv 1877 un erläv nit, wie der Gaade em Johr 1890 fäädig weed. Doch, eine Notze hät hä dovun. Hä wolllt jet en Kölle schaffe, dat bliev, villleich, domet mer av un an üvver in schwaade. Dat es im gelunge.

Mechel

Alle unsere Beiträge findet Ihr unter www.koelschgaenger.net

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Dr. Karin Müller informiert

Denkst Du noch oder schläfst Du schon?

Kennst Du das? Du stehst wie jeden Morgen in der Woche zeitig auf, naja vielleicht nochmal kurz auf die Schlummertaste gedrückt aber dann raus aus dem Bett! Und weißt schon – heute geht es ab. Viiieeel zu tun!!!! Ganz normal, wenn man dann auch schon beim Frühstück an den Abend denkt und sich darauf freut, wieder in der Horizontallage zu liegen und zu schlafen.

Der Tag war auch wirklich gut ausgefüllt durch die Arbeit. Super, wenn Du vielleicht auch beim Sport warst oder am Abend noch eine andere Freizeitaktivität für Dich im Programm hattest.

Und dann bist Du zu Hause, bist todmüde und fällst ins Bett und…

…schläfst nicht ein. Drehst dich von einer Seite auf die andere, wälzt dich von rechts nach links aber es funktioniert nicht.

Vielleicht gehen dir viele Gedanken durch den Kopf, über den vergangenen tag, über das was morgen ist, über das Wochenende und was du noch alles erledigen musst bis dahin.

Dabei willst du nicht an irgendetwas denken sondern nur schlafen, denn morgen ist ja schon heute und der Wecker ist erbarmungslos und nicht zu betören.

Stop!!!! Finde für Dich das richtige Ritual!

Es kann z.B. sein, auch wenn Du keinen Hunger verspürst, dass Du, je nachdem wann du zu Abend gegessen hast, in einer leichten Unterzuckerung bist. Das hält Dich ungewollt wach.

Dann hilft:

Aufstehen und

  • etwas Wasser trinken
  • ein kleines Stück Vollkornbrot essen, ein Stück Schokolade, oder eine Reiswaffel oder ähnliches.
  • Kurz Zähneputzen und dann wieder ins Bett.

Wenn Deine Gedanken kreisen und du das durchbrechen willst dann mache Folgendes:

Bewusst atmen

  • Nimm dir einen Daumen und umgreife ihn mit den Fingern der anderen Hand. Dann atmest du 7mal aus und ein und hältst den Daumen dabei fest.
  • Mache das gleiche mit dem Zeigefinger der gleichen Hand- wieder 7mal aus,- und einatmen.
  • Dann mit dem Mittelfinger, Ringfinger, Kleinfinger.
  • Wechsele über zur anderen Hand und wiederhole dort die 7 Atemzüge pro Finger.
  • Achte darauf, dich auf den Atem zu konzentrieren – atme langsam und bewusst.

Diese Übung ist besonders wirkungsvoll denn du beruhigst Dich über die Akupunkturendpunkte an den Fingern und nimmst einen positiven Einfluss auf Deine inneren Organe. Auf die Lunge, das Herz, die Nieren und den Darm.

Schlafforscher sind der Meinung, dass 7-8 Stunden Schlaf optimal sind. Aber hier gibt es keine Regeln, die Individualität ist entscheidend. Wer schon lange unter Schlafstörungen leidet sollte das auf jeden Fall ärztlich abklären lassen. Es können auch andere Ursachen als das Gedankenkarussell oder die Unterzuckerung vorliegen.

Verschreibungspflichtige Schlaftabletten sind keine Lösung, denn sie machen auf Dauer abhängig.

Es kann jedoch sein, dass bei ausgeprägten Schlafstörungen ein Hormon fehlt, das Melatonin. Die Einnahme ist sinnvoll bei durch den Arzt nachgewiesenem Mangel. Da es rezeptpflichtig ist, musst Du dafür auf jeden Fall den Arzt aufsuchen.

Aus der Naturheilkunde kennt man beruhigende Substanzen, die frei verkäuflich sind und auch echt gut helfen wie z.B.

Baldrian, Melisse, Kamille oder Lavendel.

Diese Substanzen gibt es in verschiedenen Formen als Tee, Tabletten oder auch z.B. als Spray für den Raum oder das Kissen. Hier musst Du aber unbedingt auf Bio Qualität achten.

Natur-und Bioläden haben ein großes Angebot.
Was Du unbedingt wissen musst: Geduld brauchst du schon.
Atemrituale wollen geübt werden.
Tees und Naturstoffe brauchen eine Zeit, bis Dein Körper die wohltuende Wirkung verspürt.

Eine andere Lösung kann noch sein, abends zu meditieren. Es gibt mittlerweile richtig gute Apps zur Meditation.

VORSICHT ! ALKOHOL IST KEINE LÖSUNG !

Alkohol verhilft Dir kurzfristig schnell einzuschlafen. Aber ganz nachteilig ist, dass Du meistens nicht durchschläfst und der Schlaf daher nicht erholsam ist.

Und Alkohol führt in die Abhängigkeit und ist eine der gefährlichsten Krankheiten

Ich wünsche Dir immer einen erholsamen Schlaf und hoffe, dass Du das Denken für immer auf den Tag verschieben kannst!

Herzlichst
www.diegrossstadtaerztin.de

Meiner heißt Hubert

Meiner heißt Hubert. Er war eines Tages einfach da. Ich hatte das überhaupt nicht bemerkt. Tja, und da ist er jetzt, machte es sich gemütlich in meinem Leben. Zuerst dachte ich „einfach nicht bemerken, dann verschwindet er schon wieder“. Sein unverschämtes Lachen habe ich einfach ignoriert.

Gut, ich bemerke ihn nicht täglich. Manchmal komme ich wochenlang sehr gut ohne ihn klar und habe ihn fast schon vergessen. Und dann zack! Da ist er wieder – Hubert – in voller Größe. Mit seinem Grinsen bringt er mich kurz vor den Siedepunkt der Gefühle. Einfach nur unverschämt. Ich werde ihn einfach nicht los. Zumindest nicht für immer, wie man so schön sagt. Und nein, wir wollen ganz bestimmt keine Freunde werden! Da wüsste ich was von.

Kürzlich bin mal wieder einfach über ihn weg gelaufen. Ja, kostet Anstrengung und ich weiß schon im Vorfeld, dieser Sieg wird nicht von Dauer sein. Aber diese Etappe habe ich für mich entschieden!!!!!

Er wird wieder kommen, in irgendeinem Augenblick, in dem ich wirklich nicht mit ihm rechnen werde, wird er da stehen und mich unverschämt angrinsen. Wie um alles in der Welt wird man so einen Typen auf Dauer los? Haben Sie eine Ahnung – gute Tipps können Sie mir gerne zusenden (coaching-feltges@online.de)

Ich bin sicher, Sie haben auch einen. Wie heißt Ihrer? Wie – haben Sie nicht. Mit so einem Typen würden Sie sich gar nicht erst einlassen? Sind Sie sicher? Ganz sicher? Oder bemerken Sie ihn einfach nicht? Dann herzlichen Glückwunsch! Aber die meisten von uns haben einen – mal größer, mal kleiner.

Nein, ich rede nicht von irgendeinem EX,

Ich rede vom inneren Schweinehund.

Und meiner heißt Hubert

Schönen Tag noch und Erfolg beim Ignorieren

Henrike Feltges

www.beratung-feltges.de