„Mut tut gut und ohne Mobbing ist das Leben einfach schöner“, diese feste Überzeugung hat die www.weisser-rheinbogen-stiftung.de und überreichte einen Scheck über 2.120 Euro an die OSK-Rodenkirchen für einen Lehrgang zum Thema. Die offene Schule Köln freute sich sehr, da sie kein Schulgeld erheben und auf Ihre Spende angewiesen sind! „Wir sind eine inklusive Gesamtschule und leben nach den Inhalten: Mit der Vielfalt leben und umgehen, die Menschen im Wert schätzen und in Achtsamkeit für den anderen das Leben genießen“ so Martina Salchow, komm. Schulleiterin. Da die OSK eine (fast) normale Schule ist, waren Johanna Ochs Schülersprecherin, Kai Schubert und Eva Bergendorf Lerngruppensprecher/in, die zusammen die Konflikt- Lotsen der Schule sind, begeistert über die Spende und das bevorstehende Projekt. „Bei uns ist es nicht der körperliche Konflikt- sondern die Blicke, Worte und leider manchmal Handlungen in den soziale Netzwerken- das was man heute Mobbing nennt. Wir versuchen so etwas im Keim zu ersticken und da kommt so ein Kurs immer gut.“ Johanna Ochs erklärte sehr einfühlsam, die Empathie- Fähigkeit zum Beispiel von Kai: „Mit ihm war sie Jahre in einer Klasse, er merkte immer wie es mir ging. Er merkte immer, wenn ich einmal traurig zum Unterricht kam, dann nahm er mich in den Arm- heute fehlt er mir richtig und diese Empathie müssen manche erstmal lernen“.  Andreas Reimann Geschäftsführer und Mitgründer „wir werden den Präventionskurs für die Unterstufenlerngruppe 5-7 anbieten, da gerade diese Altersklasse sich heute stärker behaupten, wie je zuvor“ Willi Esser, Vorstand der Weisser Rheinbogenstiftung  war sichtbar erfreut „Wir unterstützen seit vielen Jahren Grundschulen und haben da die besten Erfahrungen gemacht. Jetzt gehen wir erstmalig in eine weiterführende Schule.“  Wie bekannt, bietet die Stiftung ausschließlich Hilfe für soziale Projekte in Weiß, Sürth und Rodenkirchen, die zu Gunsten von Kindern, Jugendlichen und Senioren sind. „Ich bin richtig stolz“ so Esser „unsere Stiftung gibt es seit 7 Jahren und wir konnten schon so manch tolles Projekt finanzieren“ Er lobte die Spender und machte natürlich gleich darauf aufmerksam, dass er nun die Kassen wieder füllen müsse, da gerade Anfang des Jahres viel Geld fließt. Möchten auch Sie einen Beitrag leisten, unter Commerzbank IBAN DE82 3704 0044 0555 8986 00 ist das möglich.

 

 

Auf einmal ist er da, der Tag, ab dem
jeder Mensch zu den Jung-Senioren
der Gesellschaft gehört. Im Kölner Süden
ist das kein Nachteil, denn für die
Generation der sogenannte Best Ager
beginnt nun eine aufregende Zeit.
Statt zu Hause alleine zu verbittern,
suchen viele die Herausforderung
und treffen sich in den unterschiedlichsten
Netzwerken. Lebensfroh unternehmen
sie zusammen mit Gleichgesinnten
tolle Ausflüge und erfreuen
sich an zurückgestellten Hobbys. So
nutzen sie die zum Beispiel die Möglichkeit
im Maternus Seniorencentrum
mal wieder auf einem Flügel zu spielen,
ehrenamtlich in der Grundschule
mit den Kindern zu lesen und bei der
Tafel Köln zu helfen. Auch sind die sogenannten
Senioren von heute vitaler
denn je, treiben regelmäßig Sport,
sind abenteuerlustig, sind kreativ und
bereisen die Welt. An wohnortnahen
Angeboten und Veranstaltungen
nehmen sie intensiv teil und knüpfen
neue Kontakte in ihrem Stadtteil. In
den verschiedenen Senioren-Netzwerken
wird alles perfekt organisiert,
man muss sich nur ab einem gewissen
Alter anschließen. Literaturkreis,
Radfahrgruppen, Computerkurse und
Unterstützung im Alter, in den Seniorenclubs
der Stadtteile wird unglaublich
viel angeboten. Dort bekommt
jeder, Antworten auf Fragen und viel
Freude. Im Bezirksrathaus-Rodenkirchen,
Zimmer 107 Hauptstraße
85, 50996 Köln stehen
übrigens erfahrene
Ehrenamtler donnerstags
von 14:00
Uhr bis 16:00 Uhr zur
Verfügung, die
gerne weiterhelfen.
Für jedes Bedürfnis gibt es Möglichkeiten,
dieses umzusetzen, man muss
sich nur auf den Weg machen. Heute
schon an morgen denken. Als Ü-60
plant man heute viel stärker die Zukunft
und beschäftigt sich nicht mehr
ausschließlich mit Vergangenheit. Jetzt
heißt es mit Lebensfreude diese schöne
Zeit erleben. Auf unserer Internetseite
und auf den Seiten der Stadtteile finden
Sie viele wertvolle Informationen.
Bekanntlich fängt das Leben mit
66 Jahren an und
so suchen auch wir
noch einen Senior-
Reporter, der gerne
über Dinge für die
Generation 60plus
berichtet.

Astrid Hage vom Comedia Colonia Theater informiert:

Den diesjährigen März könnte man auch als den musikalischen März bezeichnen. Zu Beginn des Monats haben wir die Sängerin und Schauspielerin Maren Kroymann mit ihrem Programm In my Sixties und ihre Band bei uns zu Gast. Ganz ohne Band, stellt die A-Capella Gruppe basta bei uns ihr neues Album In Farbe vor. Außerdem sind die beiden Musikerinnen und Kabarettistinnen Nessi Tausendschön und Dagmar Schönleber im COMEDIA Theater zu Gast. Den Abschluss des musikalischen Monats bietet Michael Krebs, mit seinem Rock’n’Roll Kabarett.
Auch auf eine Kabarett Köln-Premiere dürfen Sie sich freuen. René Steinberg ist mit seinem neuen Programm Freuwillige vor – wer lacht, macht den Mund auf! bei uns zu Gast. Unter dem Motto „make Humor great again“, fordert René Steinberg sein Publikum auf mehr Humor zu wagen, um die Widrigkeiten des heutigen Lebens zu bekämpfen.

Außerdem haben wir unsere regelmäßigen Gäste Patrick Salmen und Quichotte mit der Delayed Night Show und das Zuckerfest für Diabetiker mit einer kleinen Einführung in deutsch-tükische Problemzonen bei uns auf der Bühne.

Des Weiteren freuen wir uns auf: Wilfried Schmickler, Best of Poetry Slam, Markus Barth, Fritz Eckenga, Helge und das Udo, Moritz Netenjakob und FiL.

Auch in diesem Monat präsentieren zwei Kurse des COMEDIA Schauspieltrainings ihre Abschlussprojekte „Drei Mal Leben“ und „Was ihr wollt“.
Und wie immer im März stehen alle Zeichen auf Litaratur: die lit.COLOGNE ist im Haus.

Sämtliche Termine im März 2019 finden Sie hier: http://www.comedia-koeln.de/home/comedia-koeln-alle-termine.html

 

Stadt unterstützt Veedelszöch

Wenn das nicht mal tolle Nachrichten sind. 90.000 Euro stehen kurzfristig für Karnevalsvereine zur Verfügung, damit die Züge laufen

Die Stadtverwaltung unterstützt die Karnevalsvereine und Organisatoren der Veedelszöch in den Stadtteilen finanziell. Pro Stadtbezirk stehen zusätzlich 10.000 Euro zur Finanzierung der Sicherheitsmaßnahmen wie Wagenengel, Ordner und Sanitäter zur Verfügung. Die jeweiligen Zugverantwortlichen können in dieser Session 2018/2019 Unterstützung für die Durchführung von Stadtteilzügen bei den zuständigen Bürgerämtern beantragen.

Oberbürgermeisterin Henriette Reker: ´Wir sind es unserer Heimatstadt, den Karnevalsjecken und unserem Brauchtum schuldig, auch die Karnevalsumzüge in den Stadtteilen weiterhin stattfinden zu lassen. Gerade in den Veedeln lebt das karnevalistische Brauchtum vom unermüdlichen ehrenamtlichen Engagement Einzelner, allem voran vieler Kinder und Jugendlicher. Das gilt es zu unterstützen und zu erhalten.´

Stadtdirektor Dr. Stephan Keller: ´Die unglücklichen Unfallereignisse in den vergangenen Jahren haben gezeigt, wie wichtig eine aufmerksame Begleitung der Karnevalszüge ist. Es liegt damit selbstverständlich auch in meinem Interesse als Ordnungsdezernent, wenn wir als Stadt die Bemühungen der Zugverantwortlichen unterstützen können, die der Steigerung der Sicherheit der Teilnehmerinnen und Teilnehmer aber auch des Publikums am Zugweg dienen.´

Seit Jahren steigen die Sicherheitsanforderungen für Umzüge und Veranstaltungen und damit der personelle wie finanzielle Aufwand. Das stellt insbesondere die Organisatoren und die unterstützenden Vereine der Veedelszöch vor zunehmende Probleme.

Die Förderanträge können ab dem 8. Februar 2019 im jeweiligen Bürgeramt gestellt werden.

Auszeichnungen für die besten Handwerker, Händler   und Gastronomen des Jahres 2018

Im Rahmen des diesjährigen Mittelstandsempfangs in der Kölner
Wolkenburg wurden die Preisträger des Wettbewerbs „Die Besten
2018“ prämiert. Je drei Betriebe aus den Kategorien Handwerk, Handel
und Gastronomie erhielten die Auszeichnung und ein Preisgeld von
Hauptsponsor NetCologne.
Ausrichter des Wettbewerbs sind drei Arbeitgeberverbände: der Hotelund
Gaststättenverband Nordrhein e.V. (DEHOGA Nordrhein), die
Kreishandwerkerschaft Köln und der Handelsverband Nordrhein-Westfalen. Seit
2012 schreiben diese drei mittelständischen Verbände den Preis aus, bei dem
Kölnerinnen und Kölner über eine eigens eingerichtete Homepage
(www.diebesten.koeln) ihre Vorschläge für „Die Besten“ abgeben können. In diesem
Jahr war das Online-Voting von Anfang Oktober bis Mitte Dezember möglich,
danach ließ jeder Verband von einer eigenen Fachjury die Abstimmungsergebnisse
bestätigen.

Und das sind „Die Besten 2018“:
Kategorie Gastronomie
• Bagatelle Südstadt
• Die Fette Kuh
• Restaurant Neni im Hotel 25hours Cologne
Kategorie Handwerk:
• Modeatelier Andrea Droemont
• SHK-Betrieb Karsten Gaevert
• Bio Bäckerei Eric Onder de Linden
Kategorie Handel
• Hernando Cortez Schokoladen e.K., Marco Mühlberg
• Filz Gnoss GmbH
• Modehaus Elscheidt GmbH & Co. KG
Die Vorstellung und Auszeichnung der Preisträger übernahmen hochrangige
Vertreter der Verbände: Lothar Jentzsch, Kölner Vorsitzender des Deutschen Hotelund
Gaststättenverbandes Nordrhein, Nicolai Lucks, Kreishandwerksmeister der
Kreishandwerkerschaft Köln sowie Uwe Gunkel, stellvertretender Vorsitzender des
Handelsverbands NRW. Für den Hauptsponsor NetCologne, der die Preisgelder in
Höhe von insgesamt 9.000 Euro beisteuert, begrüßte Geschäftsführer Timo von
Lepel die rund 100 Gäste aus der lokalen Politik, sowie aus Kultur, Verwaltung und
Gesellschaft.

Ziel des Wettbewerbs ist es, die Bedeutung mittelständischer Unternehmen für Köln
und Umgebung herauszustellen. Denn die drei ausrichtenden Verbände
repräsentieren rund 20.000 Betriebe mit 120.000 Beschäftigten und 10.000
Auszubildenden. Neben dem Votum der Kölner Bürger wurden auch andere
Kriterien wie die Unternehmensführung und das Engagement für den Standort Köln
berücksichtigt.

 

And the winners are

Kategorie Gastronomie

Bagatelle Südstadt
Seit vier Jahren gibt es die „Bagatelle“ in der Südstadt. Mit dem Erfolg des
Konzeptes, französische Klassiker in Mini-Portionen zu verkaufen, hatten die
Betreiber anfangs selbst nicht gerechnet. Doch mittlerweile gibt es bereits fünf
Bagatelle-Restaurants, dazu ein Schiff und einen Kiosk. Nach wie vor werden die
Betriebe mit ihren insgesamt 160 Mitarbeitern privat geführt.
Nach eigener Einschätzung ist es das Feine, das den Erfolg des Gastro-Konzepts
ausmacht. Dennoch darf es in der „Bagatelle“ immer gesellig, manchmal auch
etwas chaotisch zugehen: Manche Tische werden nicht reserviert, und rund um die
Theke gibt es einen „legeren Bereich“. Für die individuelle Einrichtung fahren die
Verantwortlichen regelmäßig auf Trödelmärkte in der Region, nach Belgien oder
Frankreich. Blumen werden zwei Mal pro Woche frisch eingekauft. Und absolut
kompromisslos ist man bei den Lebensmitteln: Sie werden täglich frisch im
Handelshof eingekauft.
Darüber hinaus sind die Betreiber der „Bagatelle“ auch Freunde des offenen
Wortes: „Die Bagatelle darf politisch sein, für schwächere Gastronomen eintreten
oder sich zu gesellschaftlichen Problemen äußern. Wir legen uns, auch mal mit der
Stadt Köln an, aber wir sagen auch, wenn etwas gut läuft.“

Die Fette Kuh
„Die Fette Kuh“ ist der kleine Burgerladen von Andreea Bratu und Walter
Schnerring, die seit über sieben Jahren gemeinsam mit Küchenchef Martin Block
und dem überraschend großen Team von 40 Mitarbeitern, hausgemachte Burger in
der Südstadt servieren.
„Wir wollen einfach gute Burger machen“, sagt Walter Schnerring und drückt damit
aus, dass in der „Fetten Kuh“ bodenständiges Handwerk geschätzt und gelebt wird.
Mit Respekt vor dem Produkt und viel Enthusiasmus empfängt das Team Gäste
aller Altersklassen. Neben einer großen Karte mit Burger-Klassikern entwickelt das
Team jede Woche einen „Burger der Woche“, bei dem der Kreativität keine Grenzen
gesetzt sind.
Das Stammpublikum schätzt diese Abwechslung, vor allem aber die
kompromisslose Auswahl der Zutaten. Das Rindfleisch für die handgemachten
Burger stammt ausschließlich von niederrheinischen Weidetieren, es wird nie
gefroren und täglich frisch gewolft. Saucen und Toppings (außer Ketchup) werden
im Haus frisch gekocht. Ähnliche Sorgfalt gilt auch für die Beigaben: Die Buns backt
ein lokaler Meisterbäcker täglich nach dem Rezept der Kuh und natürlich ohne
Konservierungsstoffe. Die Kartoffeln für die handgeschnittenen Fritten liefert Bauer
Trippen direkt aus der Region an.

NENI
Im 8. Stock des Hotels „The Circle“ gelegen, treiben Restaurant und Bar den Retro-
Futurismus des Gebäudes im ehemaligen Kölner Gerling-Quartier auf die Spitze.
Dafür wurde das geschichtsträchtige Gebäude um ein weiteres Geschoss
aufgestockt. Durch bodentiefe Fenster der umlaufenden Terrasse genießen Gäste
einen einmaligen Blick auf den Kölner Dom. Hier wird rheinische Lebensart durch
die Familie Molcho neu interpretiert.
Im NENI Köln kommt eklektische, ostmediterrane Küche auf den Tisch. In der
Speisekarte stehen orientalisch geprägte Gerichte wie pochierte Eier mit Tomaten-
Peperoni-Ragout oder Sabich mit gebackener Aubergine, Humus und
Tomatensalsa.
General Manager Nils Jansen freut sich über die Auszeichnung: „Erst vor einem
knappen halben Jahr haben wir das NENI eröffnet und können schon jetzt sagen,
dass das Konzept eingeschlagen hat. Wir freuen uns sehr über die Bestätigung in
Form dieser schönen Auszeichnung. Diese bedeutet uns viel, weil sie durch die
Abstimmung unserer Gäste zustande gekommen ist. Ein besseres Zeichen von
Zufriedenheit können wir uns nicht vorstellen.“

Kategorie Handwerk

Modeatelier Andrea Droemont
„Tragen Sie Kleidung, die Ihrem Ich entspricht!“, das ist das Motto von Andrea
Droemont. Die studierte Textilingenieurin und Designerin gründete 1994 ihr eigenes
Modeatelier Ihr Anspruch: sich mit maßgefertigten Kreationen vom schnelllebigen
Bekleidungsgeschäft abzuheben.
Egal ob Brautmode, Abendmode oder Tagesmode: Andrea Droemont verwendet
stets nachhaltige Ökostoffe aus Deutschland oder Italien und fertigt sie in liebevoller
Handarbeit an. Der Top-Ausbildungsbetrieb 2017 in der Kategorie
„Überdurchschnittliches Engagement in der Ausbildungsleistung verbunden mit
besonders guten Ausbildungsergebnissen“ setzt auf elegante und qualitativ
hochwertige Klassiker statt auf Saisonware.
Die eigene „Fashion meets Furniture“-Show ist mittlerweile fester Bestandteil und
fand 2018 zum sechsten Mal statt. Der in direkter Nachbarschaft gelegene
Designmöbelhändler „Möbel Living“ stellt Andrea Doermont seine Räumlichkeiten
für diese unkonventionelle Modenschau zur Verfügung. „Cocktails schlürfen, Beats
lauschen, loungen und luuren“ war das Motto im letzten Jahr und bringt es auf den
Punkt: modisch, unkonventionell, kölsch.
SHK-Betrieb Karsten Gaevert
Der Sanitär/Heizung/Klima-Betrieb Karsten Gaevert steht seit seiner Gründung
1996 für guten Service und solides handwerkliches Können. Die Mitarbeiter nehmen
sich Zeit für die Vorstellungen des Auftraggebers und entwickeln in enger
Abstimmung mit dem Kunden das passende Gesamtkonzept. Ziel ist es, gute
Lösungen für höchsten Wärmekomfort zu finden, denn Karsten Gaeverts Leitsatz
steht an oberster Stelle: „Wärme bedeutet Wohlbefinden“.
Auch in der Ausbildung ist ihm das Wohlbefinden ein wichtiges Anliegen. Als Top-
Ausbildungsbetrieb 2017 in der Kategorie „Überdurchschnittliches Engagement in
der Ausbildung, verbunden mit hohem sozialem Engagement“ ist ihm nicht nur die
fundierte Wissensvermittlung seiner derzeit neun Azubis wichtig. Karsten Gaevert
bietet Nachwuchskräften mit schwieriger Ausgangslage auch Zusatzunterricht an
und hat sich zudem der „Initiative für Ausbildung“ angeschlossen.

Bio-Bäckerei Eric Onder de Linden
Es ist die wohl einzige Bäckerei im größeren Umfeld, die nie Lebensmittel wegwirft:
Eric Onder de Linden hat es sich zur Aufgabe gemacht, so ressourcenschonend wie
möglich zu arbeiten. In der Bio-Bäckerei gibt es allerdings keine konventionellen
Backwaren.
Aufgrund des erhöhten Vorkommens von Gluten-Unverträglichkeit machte sich Eric
Onder de Linden auf die Suche nach einer Möglichkeit, geeignete Backwaren
herzustellen. Die Antwort war ein glutenfreies Knöterichgewächs, das viele als
Buchweizen kennen.
Der Bäckermeister verwendet jedoch nicht das Korn an sich, sondern lässt es
zuerst keimen. Das macht das Endprodukt bekömmlicher, vitamin- und
eiweißreicher.
Aufgrund des hohen Qualitätsanspruchs ist die Produktpalette zwar etwas kleiner
als gewohnt, aber dafür mit wertigen Zutaten versehen: Meer- oder Steinsalz statt
Jodsalz, Pflanzenöl oder Butter statt Margarine, natürliches Vanillemark statt
Vanillinaroma oder Honig, Ahornsirup und Roh-Rohrzucker statt Raffinadezucker.
Einkaufen kann man in der Bio-Bäckerei nur per Online-Vorbestellung. So
produziert der junge Bäckermeister auch nur das, was verkauft und gegessen wird.
Hier wird Umweltfreundlichkeit gelebt, von der mit Ökostrom betriebenen Backstube
bis zum Versand der Produkte mit DHL GoGreen.

Kategorie Handel

Hernando Cortez Schokoladen e.K., Marco Mühlberg
Das gemütliche Café mit angrenzendem Shop im Kolonialwarenladen-Stil lädt in
angenehmer Atmosphäre und betörendem Schokoladenduft zum Verweilen ein.
„Hernando Cortez Schokoladen“, benannt nach dem spanischen Eroberer, ist eine
Institution für jeden Kakaobohnen-Liebhaber.
Marco Mühlberg hat es sich zur Aufgabe gemacht, Schokolade erlebbar zu
gestalten. Das beginnt bei der Einrichtung, die an die Zeit der „Conquistadores“
erinnert. Ursprünglich zur Goldsuche aufgebrochen, kam Cortez laut Legende
jedoch mit einem größeren Schatz
zurück: der Kakaobohne. Im Verlauf der Industrialisierung wurde die Schokolade
dann unter Zutun von Süße und Gewürzen massentauglich und erschwinglich.
Neben dem klassischen Verkauf von edlen Schokoladen, Pralinen und
Brotaufstrichen, weiß Mühlberg seine Café-Gäste auf Cortez Spuren zu entführen:
Zu Kuchen, Desserts und Kaffee kann jeder Gast seine Trinkschokolade mit
verschiedenen Gewürzen selbst verfeinern.

Filz Gnoss GmbH
Wenn ein Familienbetrieb nun schon 94 Jahre besteht, gibt es keinen Zweifel daran,
dass es einer „der Besten“ sein muss. 1925 eröffneten die Geschwister Gnoss ihr
Ladenlokal im Herzen von Köln und gründeten somit ein „Urgestein“ der Kölner
Einzelhandelslandschaft.
Wie vielfältig der Werkstoff Filz sein kann, erkennt man auf den ersten Blick beim
Betreten des Ladens.
Neben Filz als Bastelmaterial gibt es zahlreiche bereits verarbeitete Waren:
Angefangen bei wärmenden Hausschuhen, über Wohnaccessoires bis hin zur
modernen Interpretation des vielseitigen Werkstoffes in Form von Handyhüllen und
Laptoptaschen. Bei Filz Gnoss sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt.
Wer Tipps zur Verarbeitung oder Hilfe bei der Auswahl braucht, kann auf die
fachkundige Beratung der Mitarbeiter vertrauen.
Nach einem (!) Wechsel in über 85 Jahren leitet nun Raimundo Aparicio, Sohn des
vorherigen Geschäftsführers, seit 2011 das kleine Schmuckstück. Liebe zum Detail
und der unnachahmliche Charme eines Familienbetriebs machen Filz Gnoss zu
einem Teil von Köln. Und wer ein Stück davon zu Hause haben möchte, kauft sich
gleich beim nächsten Besuch die farbenfrohen Unterleger aus Filz mit Dom-Motiv.

Modehaus Elscheidt GmbH & Co. KG
Wer hochwertige und luxuriöse Damenmode sucht, ist im Modehaus Elscheidt
goldrichtig. Die Geschäftsführerinnen Renate und Nina Rong bieten mit ihrem
großen Team in zwei Filialen eine exquisite Auswahl an Damenbekleidung im
Luxus-Segment an.
Die Kreationen von Tod´s, Moncler, Alto Milano, Hemisphere und viele weitere
Labels werden wunderschön und modern in Szene gesetzt und laden zum
ausgiebigen Shoppen ein. Mode am Puls der Zeit, eine fachkundige Stilberatung
und die Möglichkeit, die Kleidung direkt vor Ort im hauseigenen Atelier ändern zu
lassen, zeugen von hochwertigen Service und dem Bewusstsein für Qualität.
Die Filiale in der Innenstadt bietet außerdem noch ein weiteres Highlight: die in Köln
und Umgebung einmalige Brunello Cucinelli Corner. Der italienische Designer ist
bekannt für seine außergewöhnliche Verarbeitungsweise und luxuriöse Materialien.
Neben der Damenmode bietet Elscheidt hier auch ausgesuchte Wohnaccessoires
des gefragten Designers an.

Bericht K1-Agentur  und Fotos Marius Becker Fotografie

 

 

Plötzlich ist man in einer eigenen
Welt. Hohe Decken, Büsten, Statuen
und Gemälde – schon der Eingangsbereich
des Hauses von Rudolf Peer
lässt ahnen, was der Kölner Bildhauer
in seinem Leben alles geschaffen hat.
Stolz lässt er seinen Gast erst einmal
erstaunt die Blicke bis in die hohe
Stuckdecke schweifen, um ihn dann
an seinem Verständnis von Kunst und
Architektur teilhaben zu lassen. Spätestens
wenn man sein Atelier betritt,
ist man überwältigt von der Vielfalt,
die hier geboten wird und zum Nachdenken
einlädt. Ob historische Bücher,
Plastiken, Gemälde, Radierungen,
eine alte Musikanlage – das Atelier
bietet Stoff für Wochen, um nur halbwegs
einen Überblick zu bekommen.
Rudolf Peer hat den Überblick. Mit
86 Jahren ist er hellwach, greift sich
ein Buch und die Augen fangen an
zu glänzen: »Schauen Sie, das ist ein
Lehrbuch für Architekten aus dem
17. Jahrhundert. Wie detailliert dort
gezeichnet wird, mit wie viel Fantasie
die Gebäude entworfen und realisiert
wurden.« Der Vergleich zur heutigen
Kölner Kultur, besonders zur Architektur,
macht den Bildhauer wichtig wütend

»Es ist eine Schande, wie einfallslos
heute gebaut wird.
Die Architekten können das alles nicht
mehr, das macht alles der Computer.«
Zu jedem Werk hat er eine Geschichte
zu erzählen, trennen möchte er sich
von nichts. »Wir wollen uns auf Dauer
hier schon verkleinern, aber diese Sachen
hier kann man nicht abgeben.«
Rudolf Peer ist Kölner seit 1950. In
Südtirol geboren, wanderte die Familie
ein Jahr nach Rudolf Peers Einschulung
nach Deutschland aus, um
dem politischen Druck in Südtirol zu
entgehen. Zunächst lebte die Familie
im sächsischen Vogtland, wo sein

Vater Arbeit fand. Nach den Wirren
der Nazi-Zeit konnte er 1946 eine
Ausbildung zum Holzbildhauer machen,
bevor man 1947 nach Düren
übersiedelte, wo er seine Ausbildung
beenden konnte. Später schaffte er
die Aufnahmeprüfung zur Werkkunstschule
Köln und konnte dort mit einem
Stipendium der Stadt Düren 1954
seinen akademischen Abschluss machen.
Schnell etablierte er sich dann
in der Kunstwelt, bereits 1954 kam der
erste öffentliche Auftrag von der Stadt
Düren: Er schuf ein Relief, welches am
Geburtshaus des Heimatdichters J.
Schlegel angebracht wurde. Den Einstieg
in die Kölner Kunstwelt schaffte
Rudolf Peer mit der Ausführung des
Kreuzweges in der wieder errichteten
Kirche St. Kolumba. Von da an ging es
steil bergauf, in Zusammenarbeit mit
bekannten Architekten führte er unzählige
Aufträge vor allem von Kirche
und Staat aus.
So findet man auch überall man Werke
von ihm, ob einen Taufsteindeckel
im Adenauer Haus in Rhöndorf, gestaltete
Fenster in Düsseldorfer-Benrath,
unzählige Objekte im Kölner
Stadtraum oder eine große Freiraumplastik
in der Euskirchener Südstadt –
die Arbeit des Bildhauers war in den
Jahren des Wiederaufbaus der Bundesrepublik
sehr gefragt. So gestaltete
er die Westfassade von St. Michael
in Wuppertal in einer speziellen Betongusstechnik,
von ihm sind die Türstürze
sowie der Altar von St. Pius in Köln-Flittard
oder eine Plastik im Garten des
TÜV Rheinland. Besonders in Erinnerung
blieb ihm die Begegnung Konrad
Adenauer im Rahmen der Übergabe
des von ihm gestalteten Geschenkes
der Kölner Bischöfe an den ersten
Bundeskanzler: »Das war ein sehr stattlicher
und beeindruckender Mann.«
Neben den öffentlichen Großaufträgen
entwarf Rudolf Peer Gedenkmünzen,
Radierungen und Kleinplastiken.
Ein großes Projekt war die
Sanierung des Falderhofes in Köln-
Sürth: »Das Gebäude war komplett
verfallen, es war eine riesige Herausforderung,
da etwas draus zu machen.
« Acht Jahre lang hat er gemeinsam
mit Frau Gertrud, im Hauptberuf
Opernsängerin, an der Sanierung des
maroden Gebäudes gearbeitet. Hier
konnte er seine Vorstellungen von
Architektur und Gebäudegestaltung
realisieren. Bescheiden ist er dabei
auch noch: »Ich habe versucht, alles
ordentlich zu machen.«
Rudolf Peer hat sein Leben lang
kreativ gearbeitet, heute realisiert er
noch kleine Zeichnungen in seinem
Atelier und versucht, dort ein wenig
Ordnung zu schaffen. »Jedes Teil hier
hat seine Geschichte. Schauen Sie
diese alten Bücher, so etwas kann
man nicht weggeben.« Zufällig liegt
da gerade eine Zeitschrift mit Abbildungen
moderner Kunst, einmal kurz
blättern, ein verzweifelter Blick und
das Heft wird mit einem Seufzer wieder
beiseite gelegt. Mit seinem Leben
ist er rundherum zufrieden: »Ich habe
das Leben gelebt und Spaß gehabt.«
Ein besseres Fazit könnte man nicht
ziehen. (kgs)

 

 

Alle Grundschulkinder von der ersten bis zur vierten Klasse sind eingeladen, mittwochs von 16.15 Uhr bis 17 Uhr beim Kinderchor mitzusingen. Wir proben im Kapitelsaal. Geleitet wird das Angebot von Chorleiter Thomas

Neujahrsempfang in der Feuerwache Marienburg: Bürgervereinigung Rodenkirchen setzt sich für das Miteinander ein
Auch für die Zukunft: Demokratisch – aber ohne Blaulicht – wird sich die Bürgervereinigung Rodenkirchen Gehör verschaffen für Bürgerwünsche

 

Foto. Urheber: Bürgervereinigung Rodenkirchen. Infos für die Bildunterschrift v.l.: Freiwillige Feuerwehr Löschgruppe Rodenkirchen, Stefan Lakenbrink, Abteilungsleiter Berufsfeuerwehr der Stadt Köln (hinten), Dieter Maretzky, 1. Vorsitzender Bürgervereinigung Rodenkirchen, OB Henriette Reker, Wolfgang Behrendt, 2. Vorsitzender Bürgervereinigung Rodenkirchen, Andreas Montasser, Vorsteher der Feuer- und Rettungswache 2 Berufsfeuerwehr auf dem Neujahrsempfang

Es gibt noch viel zu tun für die Bürgervereinigung Rodenkirchen e.V. Denn Verbesserungs­bedarf in Rodenkirchen und im Kölner Süden besteht weiterhin in mehrfacher Hinsicht. Das hat Dieter Maretzky, der erste Vorsitzende der Bürgervereinigung Rodenkirchen in seiner Rede auf dem traditionellen Neujahrsempfang deutlich gemacht. Obwohl der Verein mit vielen unterschiedlichen Aktivitäten und Veranstaltungen für Kinder, Jugendliche sowie Erwachsene, dem hartnäckigen, kritischen Nachfragen und politischer Lobby-Arbeit bereits viele gute Lösungen für die Bürger anregen und durchsetzen konnte, blieben für die Zukunft noch zahlreiche Aufgaben. Bei all den nötigen Veränderungen sei entscheidend, dass der Austausch mit den Initiativen wie den Bürger- und Dorfgemeinschaften in der IG Süden, den politischen, umweltschützenden, karitativen, kulturellen, wirtschaftlichen und sozialen Gruppen weiterhin gut funktioniere und noch stärker werde. „Die Betonung liegt auf dem Miteinander,“ stellte Maretzky heraus. Denn die Herausforderungen, die Zukunft unserer Stadt zu gestalten, würden am besten gemeinsam gelöst. Die Bürgervereinigung Rodenkirchen versteht sich als die Lobby für Rodenkirchen und für den Kölner Süden. „Auch in Zukunft werden wir uns demokratisch, aber ohne Blaulicht Gehör verschaffen,“ bekräftigt Maretzky. Dabei wolle man sich besonders für ein gemeinsames, friedliches Europa einsetzen. Das war die Quintessenz der Neujahrsrede von Dieter Maretzky auf dem Neujahrsempfang der Bürgervereinigung Rodenkirchen.

Der Empfang fand am Sonntag, 20. Januar 2019 in der Feuer- und Rettungswache Marienburg statt und war mit rund 400 Gästen gut besucht.

Maretzky dankte in besonderem Maße allen Feuerwehrleuten, Rettungsdienstlern, Notärzten, Piloten und allen Beteiligten. „Feuerwehrfrau oder Feuerwehrmann zu sein ist kein alltäglicher Job. Diese Arbeit verlangt viele Fähigkeiten: Fachwissen, Umsicht, Mut, Behutsamkeit, Entscheidungskraft, Sportlichkeit, Teamgeist und vieles mehr. Es heißt auch gute Nerven behalten, wenn Helfer sogar tätlich angegriffen werden und die Rettungsarbeit behindert wird“, merkte Maretzky an.

Wolfgang Behrendt, zweiter Vorsitzender der Bürgervereinigung, moderierte die Veranstaltung und dankte der Berufsfeuerwehr Köln für ihre Gastfreundschaft.

Stefan Lakenbrink, Abteilungsleiter Gefahrenabwehr III und Informationssysteme bei der Berufsfeuerwehr der Stadt Köln, berichtete in seiner Rede über die Entstehungsgeschichte der Feuer- und Rettungswache Marienburg, die 2003 in Betrieb genommen wurde. Als Besonderheiten im Kölner Süden für Einsätze der Feuerwache 2 nannte er das Containerterminal Eifeltor, die Gefährdung durch Hochwasser, die chemische und petrochemische Industrie sowie den Hafen in Godorf.

Oberbürgermeisterin Henriette Reker wurde herzlich willkommen geheißen. Ihre Ansprache thematisierte die Ziele der Stadt Köln für 2019. Sie nahm Bezug zum letzten Stadtgespräch im Bezirk und zum Stadtteil Rodenkirchen, unter anderem zu den Themen Mobilität und Wohnungsbau.

Themen der Neujahrsansprache: Es gibt noch viel zu tun
In seiner Neujahrsrede stellte der Vorsitzende der Bürgervereinigung Rodenkirchen die Arbeit des Vereins, der derzeit 572 aktive Mitglieder hat, in den Vordergrund. Er sprach über das breite Engagement sowie über die enge Zusammenarbeit mit verschiedenen lokalen Interessens- und Hilfsorganisationen, Bürgervereinen, Initiativen, Politikern sowie kulturellen und sozialen Funktionsträgern. „Das Miteinander ist uns wichtig“, sagte Maretzky. So sei beispielsweise die Zusammenarbeit mit Literamus, der Hochwasserinitiative, der Aktionsgemeinschaft Rodenkirchen, den Kirchengemeinden und die Förderung des Sports durch Spenden zu erwähnen. „Aktuell unterstützen wir die Organisation des Rodenkirchener Karnevalzuges und werden am Zugweg mobile WCs aufstellen“.

Der Vorsitzende sprach in seiner Rede unter anderem folgende Themen an: Ein neues Gerätehaus und der Neubau einer Rettungswache mit zwei Rettungswagen für die Freiwillige Feuerwehr auf dem Sürther Feld seien erforderlich, um den gestiegenen Bedarf durch den Zuzug von vielen Neubürgern zu decken. Ein Jugendzentrum oder ein Jugendschiff in Rodenkirchen müsse in Angriff genommen werden. Die Schulplatzsituation sei unerfreulich. Die Ernst-Moritz-Arndt-Schule (EMA) und der Neubau der Offenen Schule Köln müssen endlich auf dem Sürther Feld realisiert werden. Auch die Sanierungen z.B. an der Europaschule Zollstock oder der Spothalle des Gymnasiums Rodenkirchen sollten endlich in Gang kommen.

Es sei nötig, auch den ÖPNV im Süden Kölns weiter zu verbessern. Zwar führe jetzt die neue Linie 130 über das Sürther Feld, aber fahrplanzeitlich gesehen, habe sich insgesamt die Versorgung des Rodenkirchener Südens, speziell in Weiß und Sürth verschlechtert und nicht verbessert, rechnete Maretzky vor. Denn die Busse fahren morgens teils später und abends enden sie – verglichen mit den alten Fahrplänen – früher. „Die Versorgung durch den ÖPNV im Kölner Süden muss nachgebessert werden. Die Linie 134 soll einen zeitlich erweiterten Service bieten,“ lautete die Forderung von Maretzky an die KVB Köln.

Wenn denn das Bezirksrathaus neu gebaut werde, sollte sinnvoller Weise dort ein Bürgersaal und ein Jugendraum für Rodenkirchen geschaffen werden, sagte Maretzky. In diesem Zusammenhang bat er darum, dass während der Bauphase das geplante Parkraumkonzept Rodenkirchen noch nicht realisiert wird, sondern erst nach der Fertigstellung des Rathausneubaus. Denn während des Abbruchs und der Bauzeit werden alle um das Rathaus gelegenen Parkplätze wegfallen.

An den Rat der Stadt Köln richtete Dieter Maretzky die Bitte, die Pläne für den Ausbau des Godorfer Hafens zurückzunehmen, wie es die Fraktionen von CDU, Grünen und FDP in der Bezirksvertretung Rodenkirchen gemeinsam beantragten.

Forderungen der Bürgervereine im Süden von Köln
Maretzky begrüßte herzlich die Gäste des Bürgervereins Köln-Bayenthal-Marienburg e.V. und der anderen Bürgervereine. Er sprach über die an ihn gerichteten Anliegen des Vorsitzenden Dr. Hartmut Hammer (Marienburg). Dazu zählte unter anderem der Vorschlag, eine Troglösung bei der Querung des Verteilerkreises und eine weitere für den Autoverkehr Richtung A 555 zu schaffen. Außerdem müsse die Rheinuferstraße zwischen Bismarcksäule und Militärring durchgehend vierspurig ausgebaut werden. Bei der Parkstadt-Süd sollten die Bauhöhen der Umgebung berücksichtigt werden. Drei bis sechs Stockwerke wären angemessen. Das Thema Durchgangsverkehr sei für alle Stadtteile wichtig. Dazu hätten der Bürgerverein Rondorf/Hochkirchen/Höningen Vorschläge erarbeitet. Die Planungen für die Fortführung der Nord-Süd-Stadtbahn vom Verteilerkreis bis Meschenich/Brühl haben begonnen. Maretzky verwies auf die Forderung der Bürgervertreter aus Meschenich, dass die Bahn durch Meschenich hindurch fahren müsse und südlich von Meschenich ein P+R-Platz sinnvoll und notwendig wäre.

Maretzky begrüßte auch herzlich Andreas Montasser als Vorsteher der Feuer- und Rettungswache 2 und seine anwesenden Kollegen. Von der Freiwilligen Feuerwehr Köln-Rodenkirchen war Oberbrandmeister Tobias Schmickler anwesend. Die Bürgervereinigung Rodenkirchen übergab der Löschgruppe Rodenkirchen eine Spende über 1000 Euro als Anerkennung für ihren großen Einsatz.

Mit großem Applaus wurde das amtierende Dreigestirn der Altgemeinde Rodenkirchen Prinz Jörg I. (Albert Lyon), Bauer Ulli Klein und sein Bruder Achim Klein als Jungfrau Johanna willkommen geheißen.

Die Gäste hatten im Anschluss die Gelegenheit, an einer Führung durch die Feuerwache II teilzunehmen und beim Imbiss Gespräche zu führen.

Danke an die Gäste und Mitwirkenden

Der Dank der Bürgervereinigung Rodenkirchen gilt ganz besonders Oberbürgermeisterin Henriette Reker, dem Team der Feuerwache II, der Löschgruppe Rodenkirchen für den Shuttle-Service sowie den zahlreich anwesenden Mandatsträgern aus dem Bezirk II, dem Bezirksbürgermeister Mike Homann, dem Rat der Stadt Köln, den Abgeordneten aus dem Land- und Bundestag, Jakub Wawrzyniak als Generalkonsul der Republik Polens, Hubertus Tempski als Leiter des Bürgeramtes Rodenkirchen, dem Dreigestirn Rodenkirchens sowie den vielen Mitgliedern und interessierten Gästen. „Wir verstehen Ihr zahlreiches Kommen als Anerkennung unserer Arbeit“, sage Dieter Maretzky.

Zum diesjährigen Team aus dem Vorstand der Bürgervereinigung Rodenkirchen am Neujahrsempfang zählten Dieter Maretzky, 1. Vorsitzender, Wolfgang Behrendt, 2. Vorsitzender, Silvia Behrendt, Schatzmeisterin, Iris Ebel-Philippi, Schriftführerin, Beatrix Polgar-Stüwe, Beisitzerin Presse- u. ÖA, Barbara Brunotte, Beisitzerin Kultur und Helferinnen und Helfer.

Redaktion: Beatrix Polgar-Stüwe

Weitere Informationen auf www.buergervereinigung-rodenkirchen.de

Kontakt: Vorsitzender Bürgervereinigung: Dieter Maretzky, Tel.: 02226/62293, info@buergervereinigung-rodenkirchen.de

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