Vielleicht haben Sie den Wunsch nach mehr Selbstvertrauen, Antriebsstärke, Ausgeglichenheit. Sie fühlen sich eventuell überfordert, möchten abnehmen oder mit dem Rauchen aufhören?

Bei meiner täglichen Arbeit steht die menschliche Begegnung im Vordergrund. Hierzu gehört auch die notwendige Zeit, die ich mir immer wieder gerne meine für Klienten nehme. Den ersten Eindruck kann ich Ihnen bereits beim ersten Telefonat übermitteln, bei dem ein erstes und notwendiges Vertrauen zwischen dem Klienten und mir entsteht.

Haben Sie sich entschieden, Ihr Leben positiv zu verändern, dann möchte ich Ihnen helfen, diese Veränderung ins Leben zu rufen. Wichtige Voraussetzung ist hierbei der Wunsch und der Wille meines Klienten, damit wir die gemeinsam erarbeiteten Ziele erreichen können.

Nichts geschieht gegen Ihren Willen. Nur das, was gemeinsam zwischen uns besprochen wird, fließt in die Anwendung der Hypnose mit ein. Alle Entscheidungen werden frei durch meine Klienten gewählt. 

Rechtliches Alle hier aufgeführten Anwendungen sind nichtmedizinischer Art und ersetzen keinesfalls den Arztbesuch, den Besuch beim Heilpraktiker oder Psychotherapeuten. Alle Anwendungen sind weder medizinisch noch psychotherapeutisch. Ich gebe keine Diagnose oder kein Heilversprechen ab. Unterbrechen Sie niemals laufende Behandlungen beim Arzt, Psychotherapeuten oder Heilpraktiker, oder unterlassen Sie einen dort notwendigen Besuch.

 

Galina Fuchs

http://www.hypnosecoaching-koeln.de

Hypnose-Coaching

Rondorfer Hauptstraße 30–32

50997 Köln-Rondorf

 

Kontakt

Telefon: +49 (0) 2233 398760

Telefax: +49 (0) 2233 394957

E-Mail: hypnosecoaching-koeln@web.de

 

Ein schlichter Grabstein gab den Anstoß zu Erkundigungen und brachte längst Vergangenes zu Tage. „Bernhard Steiner – 1921-1945“ Die Grabinschrift dieses einfachen Kriegsgrabes fiel Carola Steiner schon öfter bei den Besuchen des Rondorfer Friedhofes an der Giesdorfer Straße auf. Die Familie ihres Ehemannes Peter lebt schon seit mehreren Generationen in Hochkirchen / Rondorf. Die Linie der Familie der Großmutter, eine geborene Blindert, stammte aus der Gegend um Bad Münstereifel und die Steiners zogen um 1880 von Lich an den Rand von Köln. Der alte Peter Adam Steiner, der Urgroßvater ihres Mannes, führte am Zuckerberg in Hochkirchen eine Wäscherei und Mangelstube. Elf Kinder wuchsen hier auf. Wer aber war dieser Bernhard Steiner, der erst 23 Jahre alt war, als er in Rondorf fiel? Durch eine aufwendige Suchaktion und durch die verschiedenen Quellen erfuhr die Ahnenforscherin, dass seine Familie bis in das 17. Jahrhundert in Niederschlesien nachgewiesen werden kann. Seine Eltern gehörten zu den rund 8 Millionen Deutschen, die nach dem Krieg aus den ehemaligen Ostgebieten Deutschlands vertrieben wurden. »Der 5.3.1945 war ein wolkenfreier Montag. Die letzten Tage des Krieges brachen für das linksrheinische Köln an. Vor dem Krieg lebten in Köln 770 000 Einwohner, kurz bevor die Amerikaner das zerbombte Köln befreiten,
lebten dort nur noch 40 000 Menschen. Bei den vergangenen Luftangriffen kamen rund 20 000 Menschen ums Leben, die Überlebenden waren geflohen oder evakuiert….« So fing alles an. Der erste Schritt bei einer Suche nach einem Gefallenen. Heute befasst sich die Mediendesignerin Carola Steiner mit voller Leidenschaft diesem Thema. Sie hat ihr Hobby sogar noch mit einem Fernstudium untermauert und bietet ihre Kenntnisse interessierten Auftraggebern an. Auf unserer Internetseite hat Sie Ihre Arbeit an diesem Beispiel einmal  Beschrieben und es ist faszinierend und aufschlussreich zu gleicher Maßen, was alles mit einer Aufschrift auf einem Grabstein begann….

Kontakt: Carola Steiner
0172-2439744, steiner@konzeptart.de
www.konzeptart.de
Carola Steiner sammelt Ahnen

Unser Friedenspark am Rande der Südstadt

….und die Burg war riesig, aus rotem Stein. Oben auf dem Dach thronte ein großer Drache, der über die Gegend wachte und Alarm schlug, wenn sich in der Ferne etwas bedrohliches näherte. Um die Burg war ein großer Wassergraben gezogen, das Wasser spiegelte sich heute ganz besonders schön in der Sonne. Jan ließ das blaue Tor öffnen und trat über die Hängebrücke nach draußen. Bester Laune spazierte er über die Wiese. Kaninchen liefen überall umher, schlugen Haken und tollten wie wild umher. Am Rand der Wiese standen überall Bäume. Vögel waren zu hören und ab und an hörte er ein Eichhörnchen keck meckern. Nun war es Zeit, seinen Untertanen einen Besuch abzustatten. Das kleine Dorf lag direkt neben der Burg. Überall liefen Leute umher, verrichteten ihr Tagwerk, bauten an ihren Hütten oder unterhielten sich. Auch im Kräutergarten waren einige am arbeiten, auf der anderen Seite auf der riesen Spielwiese übten die Gaukler. Sie hatten ein Seil zwischen zwei Bäume gespannt und versuchten nun über dieses zu balancieren. Jan sah ihnen ein wenig zu, dann wurde er ……

So oder zumindest so ähnlich würde sich die Geschichte anhören, die ich meinem Sohn erzählen würde, wenn wir mitten im Friedenspark auf einer Wiese lägen und uns umschauten. Dieser wunderbare Park mit dem Fort lädt einfach zum träumen ein und wer mit einem Kind hier in den Friedenspark kommt, sollte die Gelegenheit nutzen und ein wenig träumen.

Aber was erwartet uns wirklich im Friedenspark? Ich war dort und habe mich ein wenig umgesehen. Von der Rheinseite kommend ist das alte Fort mit dem stolzen Adler (und manchmal auch einigen Tauben) gut sichtbar. Jedenfalls der obere Teil. Aber als ich dann vor der Anlage stand war ich doch überrascht, wie groß sie ist. Fast 5 Hektar umfasst diese Parkanlage. Direkt um das Fort gibt es einiges zu entdecken, einen Bauspielplatz, einen kleinen Rosengarten, Stauden und sogar einen Schattengarten. Auf den ersten Blick wirkt alles ein klein wenig wild und etwas ungepflegt. Aber irgendwie passt das genau so zu dem Fort. Authentisch. Etwas verwegen, zerfurcht, spannend, dies alles zu entdecken. Eine Wandskulptur, die John-Lennon-Gedenkstätte (darüber habe ich bereits berichtet) und ja, wer genau hinschaut, kann sehen, dass es früher wirklich einen Wassergraben gab.

Früher, genau genommen im März 1914 wurde von der Stadt beschlossen, den Park nach den Plänen von Fritz Encke anzulegen. Die alten Festungsmauern und Gräben wurden mit ins Konzept übernommen und prägen auch heute noch das Erscheinungsbild. Besonders das 15 Meter hohe Monument mit dem Adler fällt sofort auf. Sogar die Bläck Fööss haben ein Lied darüber geschrieben (Ungerm Adler). Ich hatte leider noch nicht die Gelegenheit, auf das Dach zu kommen und mir das mal aus nächster Nähe anzuschauen. Aber ich arbeite daran, irgendwann…

Dieses Fort hat schon unglaublich viel erlebt. So war es früher die Zentrale aller Forts des Festungsrings. Von 1919 bis 1934 wurde der Innenbereich des Forts sogar als Mensa für die nur wenige Meter entfernte Universität genutzt. Was Wenigen bekannt ist, auch heute wird im Inneren ein kleines Cafe vom Jugendzentrum Köln e.V betrieben. Ein weiterer Vorteil des Geländes sind die Wiesen. Der Park ist nicht überlaufen und die Kiddies haben genug Möglichkeiten, sich auszutoben. Einem schönen Nachmittag hier am Rande der Südstadt steht also nichts im Wege.
Viel Spaß und eine schöne Zeit wünscht euch Ronald.

Weitere Informationen finden Sie auf www.koelschgaeger.de 

Bild könnte enthalten: Pflanze, Baum und im Freien

 

Der NeuLand Gemeinschaftsgarten bringt ein Stück Landleben nach Köln. Ab 15 Uhr bietet die – Faradgang e.V. einen Pump- & Ölservice für alle radfahrenden Gäste.

Der Wildkräuterspaziergang durch den NeuLand-Garten, mit Andrea & Doro beginnt um 15:30 Uhr.

Neues aus der Parkstadt Süd und über die Zukunftspläne rund um den Großmarkt wird um 16:30 Uhr dargestellt.

LIVEMUSIK gibt es natürlich auch, ab 17 Uhr spielt „Südstadt Motz“ und um 19 Uhr Jesusus.

Die VERPFLEGUNG an diesem Tag

Kaffee, Limo & Kuchen und ab 17 Uhr gibt es Flammkuchen aus dem Lehmofen.

Natürlich hat das NeuLand auch einen Ausweichtermin, falls es regnet, dieser ist für Samstag den 23.Juni angesetzt. 

Weitere Informationen zum NeuLand finden Sie auf www.neuland-koeln.de

Mo. 25. Juni    Gewürze rösten & mörsern                  45 €

Fr. 27. Juli         Gin Seminar, Tasting & Workshop      69 €

Di. 07. Aug.      Kleine Gewürzführung                           15 €**

Fr. 17. Aug.       Gin Seminar,  Tasting & Workshop     69 €                      

Sa. 18. Aug.      Gin Seminar, Tasting & Workshop      69 €

Mi. 29. Aug.     Glas- und Fingerfood (3)                        45 €

Mo. 03. Sep.    Das 1 x 1 der Gewürze                            45 €

Fr. 07. Sept.      Gin Seminar Tasting & Workshop       69 €

Sa. 08. Sept.    Gin Seminar Tasting & Workshop       69 €

Mo. 10. Sept.  Glas- und Fingerfood (1)                        45 €

Di. 11. Sept.     Asia Style   NEU                          45 €

Mo. 17. Sept.  Ideen für die vegane Küche  NEU       45 €

Mo. 24. Sept.  Gewürze rösten & mörsern                  45 €

Fr. 28. Sept.      Gut gewürzt durch die Wechseljahre 45 €

Di. 02. Okt.       Das 1 x 1 der Gewürze                            45 €

Mo. 08. Okt.    Die Gewürzapotheke                45 €

Di. 09. Okt.       Ideen für die vegane Küche                  45 €

Di. 16. Okt.       Kochen in der Tajine                 45 €

Di. 30. Okt.       Glas- und Fingerfood (2)                        45 €

Mi. 31. Okt.      Gin Seminar, Tasting & Workshop      69 €

Fr. 02. Nov.       Gin Seminar, Tasting & Workshop      69 €

Mo. 05. Nov.    Ideen für die vegane Küche                  45 €

Do. 08. Nov.     Faszination Trüffel                     45 €

 

SAFRAN Gewürzbasar

 

Sürther Hauptstr. 59

50999 Köln

Tel: 02236 – 9615584

E-Mail: info@safran-gewuerzbasar.de

Web: www.safran-gewuerzbasar.de

„Beim Nachbarn wurde eingebrochen“
– das hat wohl jeder schon
einmal gehört. Man ist froh, dass man
selber nicht betroffen ist, überhaupt
ist diese Vorstellung ganz weit weg.
Nur hat der Nachbar die Einbrecher
auch nicht ins Haus
geholt, er wird die
gleichen Fehler bei
der Sicherung eines
Hauses gemacht
haben, wie man
selber. Bei näherer
Betrachtung ist
es erstaunlich, wie
wenig Häuser und
Wohnungen gegen
Einbrüche abgesichert
sind, obwohl
Sicherheit eigentlich
zu den Grundbedürfnissen des
Menschen zählt. Die Kölner Stadtteilliebe
hat sich dazu mit einem Fachmann
unterhalten. Stefan Bisanz ist
Geschäftsführer der Sicherheitsfirma
consulting plus und als zertifizierter
Sachverständiger Personenschutz
täglich mit dem Thema Sicherheit zu
tun.
Die Gegenseite verstehen – Einbrecher
ist ein Beruf
Stefan Bisanz versetzt sich erst einmal
in die Lage des Einbrechers. „Einbrecher
muss man professionell betrachten,
sie üben einen Beruf aus und sind
darin irgendwann Profis.“ Die Täter
müssen einen Kostenapparat
finanzieren,
so braucht
man Einbruchswerkzeuge,
Personal zum
Auskundschaften und
Überwachen sowie
eine Hehler-Infrastruktur
im Hintergrund. In
Villenvierteln ist der
Kostenapparat für die
Einbrecher höher, dementsprechend
muss
auch das Diebesgut
ausfallen. „Es wird in
der Regel nur das gestohlen,
was in maximal 12 Stunden
an den Hehler weitergegeben und zu
Geld gemacht werden kann.“
Wer sind die Täter? „Es ist ein Unterschied,
ob ich es mit einem Russen,
einem Deutschen, einem Profi oder
einem Amateur zu tun habe.“ Oft
werden sogar Minderjährige ausgebildet,
um gezielte Einbruchtouren zu
unternehmen. In fast allen Fällen handelt
es sich um Berufskriminelle, denen
man entsprechend begegnen muss.
Kleindelikte gehen meist auf Beschaffungskriminalität.
„Wenn etwa der
nächste Schuss fällig ist, besteht hoher
Druck, das schnell zu finanzieren.“ Alle
Einbrecher haben drei Dinge gemeinsam,
sie haben offene Augen, Ohren
und sind schnell. Sie sehen offene
Fenster, schlecht gesicherte Häuser
und Autos.
Sicherheit ist eine persönliche Sache
Stefan Bisanz sieht Sicherheit als
Grundbedürfnis des Menschen an.
„Jeder betreibt Sicherheit, jeder
schließt die Haustür hinter sich ab,
schon das ist eine Form von Sicherheit.“
Hier kommt schon die erste
Unlogik zum Vorschein. Die meisten
Einbrecher kommen durch die Terrassentür,
„das ist allgemein bekannt
– warum sichern wir uns hier nicht besser
ab?“
Terassentüren stehen oft weit offen,
meist besteht ein völlig unzureichender
Schutz gegen Einbruch. So würde
oft schon ein einfacher Besen als
Schiebeschutz reichen.
Leider hat die Polizei gar nicht die
Kapazität, jedes Haus und jede Wohnung
zu überwachen, auch Sicherheitsdienste
können das nicht leisten.

„Im Hahnwald gibt es seit 26 Jahren
einen Sicherheitsdienst. Die Zahl der
Einbrüche ist zurückgegangen, ich
erwarte aber, dass gar nicht mehr eingebrochen
wird“ so der Sicherheitsfachmann.
Für die persönliche Sicherheit muss
jeder erst einmal selber sorgen. „Du
musst dich selber schützen. Sicherheit
muss in das persönliche Leben integriert
werden.“ Hier ist man wieder
beim Einbrecher. „Die Täter sind feige,
sie gehen dahin, wo es am leichtesten
ist. Der beste Schutz ist es, den Tätern
den Einbruch schwer zu machen.
Hier geht mechanischer vor elektronischen
Schutz.
Wenn man zum Beispiel alle Fenster
mit einer Pilzkopfverriegelung ausstattet,
ist das Haus schon sehr gut
abgesichert. Das kostet pro Fenster
allerdings zwischen 200 und 400 Euro.
Auch auf eine gesicherte Garage für
die Edelkarossen sollte nicht verzichtet
werden. Autos kosten heute oft einen
hohen mehrstelligen Betrag, kein
Mensch würde dieses Geld einfach
so auf die Straße legen, doch teure
Autos werden quasi auf dem Goldteller
präsentiert und einfach auf der
Straße abgestellt. Langfinger brauchen
nur einzusteigen und sich zu
bedienen. „Sicherheit sollte einem so
viel Wert sein, dass man lieber einmal
Urlaubsreise verzichtet als langfristig
das helle Erwachen zu haben.“ Auch
die Absprache mit den Nachbarn,
dass man gegenseitig ein Auge auf
das angrenzende Grundstück hat,
kann hier viel bewirken.
Was tun? Die Polizei berät
Wer nicht sicher ist, wie er seine Wohnung
sicher macht, kann sich an polizeiliche
Beratungsstellen wenden.
Informationen dazu findet man im Internet
unter https://koeln.polizei.nrw/
termin/mobile-beratungsstelle-einbruchschutz-
in-koeln-und-leverkusen
oder telefonisch bei dem zuständigen
Kommissariat unter 0221/2298655.

Meiner heißt Hubert

Meiner heißt Hubert. Er war eines Tages einfach da. Ich hatte das überhaupt nicht bemerkt. Tja, und da ist er jetzt, machte es sich gemütlich in meinem Leben. Zuerst dachte ich „einfach nicht bemerken, dann verschwindet er schon wieder“. Sein unverschämtes Lachen habe ich einfach ignoriert.

Gut, ich bemerke ihn nicht täglich. Manchmal komme ich wochenlang sehr gut ohne ihn klar und habe ihn fast schon vergessen. Und dann zack! Da ist er wieder – Hubert – in voller Größe. Mit seinem Grinsen bringt er mich kurz vor den Siedepunkt der Gefühle. Einfach nur unverschämt. Ich werde ihn einfach nicht los. Zumindest nicht für immer, wie man so schön sagt. Und nein, wir wollen ganz bestimmt keine Freunde werden! Da wüsste ich was von.

Kürzlich bin mal wieder einfach über ihn weg gelaufen. Ja, kostet Anstrengung und ich weiß schon im Vorfeld, dieser Sieg wird nicht von Dauer sein. Aber diese Etappe habe ich für mich entschieden!!!!!

Er wird wieder kommen, in irgendeinem Augenblick, in dem ich wirklich nicht mit ihm rechnen werde, wird er da stehen und mich unverschämt angrinsen. Wie um alles in der Welt wird man so einen Typen auf Dauer los? Haben Sie eine Ahnung – gute Tipps können Sie mir gerne zusenden (coaching-feltges@online.de)

Ich bin sicher, Sie haben auch einen. Wie heißt Ihrer? Wie – haben Sie nicht. Mit so einem Typen würden Sie sich gar nicht erst einlassen? Sind Sie sicher? Ganz sicher? Oder bemerken Sie ihn einfach nicht? Dann herzlichen Glückwunsch! Aber die meisten von uns haben einen – mal größer, mal kleiner.

Nein, ich rede nicht von irgendeinem EX,

Ich rede vom inneren Schweinehund.

Und meiner heißt Hubert

Schönen Tag noch und Erfolg beim Ignorieren

Henrike Feltges

www.beratung-feltges.de

 

 

Foto: GVV

 

Leben retten mit dem Kinderfinder

In der Kölner Feuerwache Marienburg wurde heute von der GVV-Privatversicherung AG und der Feuerwehr Köln der neue Kinderfinder vorgestellt.

Der Kinderfinder ist ein kleines, gelbes Warndreieck als Aufkleber. Er soll Rettungskräfte darauf aufmerksam machen, wo sich das Kinderzimmer befindet und im Falle eines Brandes dafür sorgen, dass Kinder in einem brennenden Haus schneller gefunden und gerettet werden können. Der Kinderfinder aus reflektierendem Material wird im unteren Drittel außen auf der Kinderzimmertür platziert, wo er von der Feuerwehr im Einsatz gut gesehen werden kann. 

Der GVV-Privatversicherung liegt als Kölner Unternehmen die Sicherheit der Menschen besonders am Herzen. Vorstand Thomas Uylen: „Aus diesem Grund hat die GVV sich entschieden, den Kinderfinder weiterzuentwickeln und allen Interessenten kostenlos zur Verfügung zu stellen.“

Die Kölner Feuerwehr hatte bereits vor Jahren einen Kinderfinder angeboten. Dieser war jedoch schnell vergriffen. Der neue Kinderfinder wurde daher in enger Kooperation  mit der  Versicherung und der Kölner Feuerwehr weiterentwickelt und produziert.

Der Kölner Feuerwehrchef Johannes Feyrer dazu: „Wenn es um Kinder in einem brennenden Haus geht, leisten unsere Feuerwehrleute Übermenschliches. Im vergangenen Jahr sind drei Feuerwehrmänner in ein brennendes Haus gestürmt, weil sich im Dachgeschoss noch ein Kind befand – und haben es in letzter Sekunde gerettet. Der Kinderfinder hilft uns dabei, in Zukunft Kinder noch besser in Sicherheit zu bringen.“

Stadtdirektor Dr. Stephan Keller, in der Stadtspitze verantwortlich für die Feuerwehr: „Zum Glück sind die Brände in der Stadt Köln in den vergangenen Jahren auf ca. zehn Groß- und 70 Mittelbrände pro Jahr zurückgegangen. Doch jeder Brand ist einer zu viel und birgt ein hohes Risiko. Daher begrüßen wir die Initiative mit dem Kinderfinder und wünschen uns, dass in Zukunft niemand mehr durch einen Brand zu Schaden kommt!“

Das Kölner Medienunternehmen Ströer ist von der Idee des Kinderfinders ebenfalls überzeugt und unterstützt die Aktion in den kommenden Wochen mit einer großangelegten Megalightkampagne.

Den Kinderfinder kann man unter www.der-kinderfinder.de kostenfrei bestellen.

Die Südbrücke, einer meiner Lieblingsorte

Unser Brückenpanorama in Kölle ist einfach etwas besonderes. Klar, die Hohenzollernbrücke ist das Non plus Ultra. Aber ich persönlich bin, ehrlich gesagt, so ein klein wenig in die Südbrücke verliebt. Ein Hingucker ist sie, immer noch, für mich jedenfalls. Unzählige Male habe ich auf ihr gestanden und die Zeit vergessen. Hier ist es halt ruhiger als auf der Hohenzollernbrücke, wo der totale Trubel herrscht. Auf der Südbrücke habe ich meine Stadt für mich. Das Panorama des Rheinauhafens und in der Ferne Groß St. Martin und Dom, auf der anderen Seite die Poller Wiesen, die Ruhe ausstrahlen mit ihrem Grün. Und natürlich der Rhein. Ab und zu kommt ein Schiff vorbei, im Sommer kann man häufiger den Ruderern aus dem nahen Rodenkirchen zusehen und den kleinen schnittigen Motorbooten. Dann und wann rattert ein Güterzug über die Brücke und holt mich wieder aus meinen Träumen. All das hat was und ich genieße es. Ich habe da mein kleines Ritual. Gemütlich durch den Friedenspark schlendern, dann mal an der Tatortbude nach den leckeren Currywürstchen sehen und den Rhein und meine Südbrücke betrachten.

Vorfreude kommt auf, dann wird es Zeit, die Treppen zur Brücke zu erklimmen, ich gehe ein paar Meter in Richtung Brückenmitte der 536 m langen Brücke, es wird ruhiger, windiger, ich genieße das Panorama und habe meine Stadt ein paar Minuten ganz für mich. Schön. Heimat. Geborgenheit.

So, aufwachen Ronald. Natürlich gibt es über die Südbrücke aber auch ein paar offizielle Daten. Sie wurde zwischen 1906 und 1910 als dreiteilige Fachbogenbrücke gebaut. Seit dem 5. April 1910 steht sie auf zwei Gleisen dem Güterverkehr zur Verfügung und damit rollten von da an keine Güterzüge mehr über die Hohenzollernbrücke. Auf beiden Seiten gibt es Gehwege, die eine kleine Besonderheit darstellen. Diese gehören nicht zur Bahn AG, die die Gehwege damals nicht bauen wollte. Dafür sorgte dann die Stadt Köln, die damit auch bis heute für die Unterhaltung und Pflege zuständig ist. Kurioses Köln mal wieder.

Übrigens gab es damals keine Eröffnungsfeier. Tragischerweise hat der Bau des mittleren Fachwerkbogens acht Arbeiter das Leben gekostet. Daraufhin wurde auf Feierlichkeiten zur Eröffnung verzichtet. Im 2. Weltkrieg zerstört, wurde sie dann in den Jahren 1945 bis 1950 wieder aufgebaut, allerdings wurde auf den aufwendigen Wiederaufbau des Turms und der Portalbauten verzichtet, so stehen halt nur noch die nicht im Krieg zerstörten Bauten, und leider auch nicht im besten Zustand, denn einige Auf-und Abgänge sind gesperrt. Trotzdem steht die Südbrücke unter Denkmalschutz. Die Aufgänge zur Brücke sind leider für Menschen mit eingeschränkter Mobilität nur schwer bis gar nicht nutzbar. Aber das Problem haben wir ja in Köln häufiger.

Ja, es gibt viel zu tun, durch die Schmierereien an der Brücke und der schlechten Beleuchtung der Treppen und einigen weiteren unschönen Sachen macht sie manchmal keinen so einladenden Eindruck. Und doch ist sie für mich ein ganz wichtiges Stück Heimat. Nicht auf schön getrimmt für die Touris, sondern authentisch und echt.

Vielleicht ist es mir auch einfach nicht möglich, einen objektiven Beitrag zu schreiben. Dafür habe ich diese Brücke viel zu sehr in mein Herz geschlossen, aber ich schreibe ja auch nicht für irgendwelche Stadtplaner, sondern für Kölsche mit Herz, und die werden verstehen, was ich meine. Da bin ich mir ganz sicher.

Jeder Mensch hat in dieser Stadt so seine Lieblingsorte, die Südbrücke ist so einer für mich.

Euer Ronald

Übrigens, weitere schöne Sehenswürdigkeiten gibt es in meinem Buch „Kölschgänger“ zu entdecken.Weitere Erzählungen auf www.koelschgaenger.de