„Mut tut gut und ohne Mobbing ist das Leben einfach schöner“, diese feste Überzeugung hat die www.weisser-rheinbogen-stiftung.de und überreichte einen Scheck über 2.120 Euro an die OSK-Rodenkirchen für einen Lehrgang zum Thema. Die offene Schule Köln freute sich sehr, da sie kein Schulgeld erheben und auf Ihre Spende angewiesen sind! „Wir sind eine inklusive Gesamtschule und leben nach den Inhalten: Mit der Vielfalt leben und umgehen, die Menschen im Wert schätzen und in Achtsamkeit für den anderen das Leben genießen“ so Martina Salchow, komm. Schulleiterin. Da die OSK eine (fast) normale Schule ist, waren Johanna Ochs Schülersprecherin, Kai Schubert und Eva Bergendorf Lerngruppensprecher/in, die zusammen die Konflikt- Lotsen der Schule sind, begeistert über die Spende und das bevorstehende Projekt. „Bei uns ist es nicht der körperliche Konflikt- sondern die Blicke, Worte und leider manchmal Handlungen in den soziale Netzwerken- das was man heute Mobbing nennt. Wir versuchen so etwas im Keim zu ersticken und da kommt so ein Kurs immer gut.“ Johanna Ochs erklärte sehr einfühlsam, die Empathie- Fähigkeit zum Beispiel von Kai: „Mit ihm war sie Jahre in einer Klasse, er merkte immer wie es mir ging. Er merkte immer, wenn ich einmal traurig zum Unterricht kam, dann nahm er mich in den Arm- heute fehlt er mir richtig und diese Empathie müssen manche erstmal lernen“.  Andreas Reimann Geschäftsführer und Mitgründer „wir werden den Präventionskurs für die Unterstufenlerngruppe 5-7 anbieten, da gerade diese Altersklasse sich heute stärker behaupten, wie je zuvor“ Willi Esser, Vorstand der Weisser Rheinbogenstiftung  war sichtbar erfreut „Wir unterstützen seit vielen Jahren Grundschulen und haben da die besten Erfahrungen gemacht. Jetzt gehen wir erstmalig in eine weiterführende Schule.“  Wie bekannt, bietet die Stiftung ausschließlich Hilfe für soziale Projekte in Weiß, Sürth und Rodenkirchen, die zu Gunsten von Kindern, Jugendlichen und Senioren sind. „Ich bin richtig stolz“ so Esser „unsere Stiftung gibt es seit 7 Jahren und wir konnten schon so manch tolles Projekt finanzieren“ Er lobte die Spender und machte natürlich gleich darauf aufmerksam, dass er nun die Kassen wieder füllen müsse, da gerade Anfang des Jahres viel Geld fließt. Möchten auch Sie einen Beitrag leisten, unter Commerzbank IBAN DE82 3704 0044 0555 8986 00 ist das möglich.

 

 

Auf einmal ist er da, der Tag, ab dem
jeder Mensch zu den Jung-Senioren
der Gesellschaft gehört. Im Kölner Süden
ist das kein Nachteil, denn für die
Generation der sogenannte Best Ager
beginnt nun eine aufregende Zeit.
Statt zu Hause alleine zu verbittern,
suchen viele die Herausforderung
und treffen sich in den unterschiedlichsten
Netzwerken. Lebensfroh unternehmen
sie zusammen mit Gleichgesinnten
tolle Ausflüge und erfreuen
sich an zurückgestellten Hobbys. So
nutzen sie die zum Beispiel die Möglichkeit
im Maternus Seniorencentrum
mal wieder auf einem Flügel zu spielen,
ehrenamtlich in der Grundschule
mit den Kindern zu lesen und bei der
Tafel Köln zu helfen. Auch sind die sogenannten
Senioren von heute vitaler
denn je, treiben regelmäßig Sport,
sind abenteuerlustig, sind kreativ und
bereisen die Welt. An wohnortnahen
Angeboten und Veranstaltungen
nehmen sie intensiv teil und knüpfen
neue Kontakte in ihrem Stadtteil. In
den verschiedenen Senioren-Netzwerken
wird alles perfekt organisiert,
man muss sich nur ab einem gewissen
Alter anschließen. Literaturkreis,
Radfahrgruppen, Computerkurse und
Unterstützung im Alter, in den Seniorenclubs
der Stadtteile wird unglaublich
viel angeboten. Dort bekommt
jeder, Antworten auf Fragen und viel
Freude. Im Bezirksrathaus-Rodenkirchen,
Zimmer 107 Hauptstraße
85, 50996 Köln stehen
übrigens erfahrene
Ehrenamtler donnerstags
von 14:00
Uhr bis 16:00 Uhr zur
Verfügung, die
gerne weiterhelfen.
Für jedes Bedürfnis gibt es Möglichkeiten,
dieses umzusetzen, man muss
sich nur auf den Weg machen. Heute
schon an morgen denken. Als Ü-60
plant man heute viel stärker die Zukunft
und beschäftigt sich nicht mehr
ausschließlich mit Vergangenheit. Jetzt
heißt es mit Lebensfreude diese schöne
Zeit erleben. Auf unserer Internetseite
und auf den Seiten der Stadtteile finden
Sie viele wertvolle Informationen.
Bekanntlich fängt das Leben mit
66 Jahren an und
so suchen auch wir
noch einen Senior-
Reporter, der gerne
über Dinge für die
Generation 60plus
berichtet.

Stadt unterstützt Veedelszöch

Wenn das nicht mal tolle Nachrichten sind. 90.000 Euro stehen kurzfristig für Karnevalsvereine zur Verfügung, damit die Züge laufen

Die Stadtverwaltung unterstützt die Karnevalsvereine und Organisatoren der Veedelszöch in den Stadtteilen finanziell. Pro Stadtbezirk stehen zusätzlich 10.000 Euro zur Finanzierung der Sicherheitsmaßnahmen wie Wagenengel, Ordner und Sanitäter zur Verfügung. Die jeweiligen Zugverantwortlichen können in dieser Session 2018/2019 Unterstützung für die Durchführung von Stadtteilzügen bei den zuständigen Bürgerämtern beantragen.

Oberbürgermeisterin Henriette Reker: ´Wir sind es unserer Heimatstadt, den Karnevalsjecken und unserem Brauchtum schuldig, auch die Karnevalsumzüge in den Stadtteilen weiterhin stattfinden zu lassen. Gerade in den Veedeln lebt das karnevalistische Brauchtum vom unermüdlichen ehrenamtlichen Engagement Einzelner, allem voran vieler Kinder und Jugendlicher. Das gilt es zu unterstützen und zu erhalten.´

Stadtdirektor Dr. Stephan Keller: ´Die unglücklichen Unfallereignisse in den vergangenen Jahren haben gezeigt, wie wichtig eine aufmerksame Begleitung der Karnevalszüge ist. Es liegt damit selbstverständlich auch in meinem Interesse als Ordnungsdezernent, wenn wir als Stadt die Bemühungen der Zugverantwortlichen unterstützen können, die der Steigerung der Sicherheit der Teilnehmerinnen und Teilnehmer aber auch des Publikums am Zugweg dienen.´

Seit Jahren steigen die Sicherheitsanforderungen für Umzüge und Veranstaltungen und damit der personelle wie finanzielle Aufwand. Das stellt insbesondere die Organisatoren und die unterstützenden Vereine der Veedelszöch vor zunehmende Probleme.

Die Förderanträge können ab dem 8. Februar 2019 im jeweiligen Bürgeramt gestellt werden.

Plötzlich ist man in einer eigenen
Welt. Hohe Decken, Büsten, Statuen
und Gemälde – schon der Eingangsbereich
des Hauses von Rudolf Peer
lässt ahnen, was der Kölner Bildhauer
in seinem Leben alles geschaffen hat.
Stolz lässt er seinen Gast erst einmal
erstaunt die Blicke bis in die hohe
Stuckdecke schweifen, um ihn dann
an seinem Verständnis von Kunst und
Architektur teilhaben zu lassen. Spätestens
wenn man sein Atelier betritt,
ist man überwältigt von der Vielfalt,
die hier geboten wird und zum Nachdenken
einlädt. Ob historische Bücher,
Plastiken, Gemälde, Radierungen,
eine alte Musikanlage – das Atelier
bietet Stoff für Wochen, um nur halbwegs
einen Überblick zu bekommen.
Rudolf Peer hat den Überblick. Mit
86 Jahren ist er hellwach, greift sich
ein Buch und die Augen fangen an
zu glänzen: »Schauen Sie, das ist ein
Lehrbuch für Architekten aus dem
17. Jahrhundert. Wie detailliert dort
gezeichnet wird, mit wie viel Fantasie
die Gebäude entworfen und realisiert
wurden.« Der Vergleich zur heutigen
Kölner Kultur, besonders zur Architektur,
macht den Bildhauer wichtig wütend

»Es ist eine Schande, wie einfallslos
heute gebaut wird.
Die Architekten können das alles nicht
mehr, das macht alles der Computer.«
Zu jedem Werk hat er eine Geschichte
zu erzählen, trennen möchte er sich
von nichts. »Wir wollen uns auf Dauer
hier schon verkleinern, aber diese Sachen
hier kann man nicht abgeben.«
Rudolf Peer ist Kölner seit 1950. In
Südtirol geboren, wanderte die Familie
ein Jahr nach Rudolf Peers Einschulung
nach Deutschland aus, um
dem politischen Druck in Südtirol zu
entgehen. Zunächst lebte die Familie
im sächsischen Vogtland, wo sein

Vater Arbeit fand. Nach den Wirren
der Nazi-Zeit konnte er 1946 eine
Ausbildung zum Holzbildhauer machen,
bevor man 1947 nach Düren
übersiedelte, wo er seine Ausbildung
beenden konnte. Später schaffte er
die Aufnahmeprüfung zur Werkkunstschule
Köln und konnte dort mit einem
Stipendium der Stadt Düren 1954
seinen akademischen Abschluss machen.
Schnell etablierte er sich dann
in der Kunstwelt, bereits 1954 kam der
erste öffentliche Auftrag von der Stadt
Düren: Er schuf ein Relief, welches am
Geburtshaus des Heimatdichters J.
Schlegel angebracht wurde. Den Einstieg
in die Kölner Kunstwelt schaffte
Rudolf Peer mit der Ausführung des
Kreuzweges in der wieder errichteten
Kirche St. Kolumba. Von da an ging es
steil bergauf, in Zusammenarbeit mit
bekannten Architekten führte er unzählige
Aufträge vor allem von Kirche
und Staat aus.
So findet man auch überall man Werke
von ihm, ob einen Taufsteindeckel
im Adenauer Haus in Rhöndorf, gestaltete
Fenster in Düsseldorfer-Benrath,
unzählige Objekte im Kölner
Stadtraum oder eine große Freiraumplastik
in der Euskirchener Südstadt –
die Arbeit des Bildhauers war in den
Jahren des Wiederaufbaus der Bundesrepublik
sehr gefragt. So gestaltete
er die Westfassade von St. Michael
in Wuppertal in einer speziellen Betongusstechnik,
von ihm sind die Türstürze
sowie der Altar von St. Pius in Köln-Flittard
oder eine Plastik im Garten des
TÜV Rheinland. Besonders in Erinnerung
blieb ihm die Begegnung Konrad
Adenauer im Rahmen der Übergabe
des von ihm gestalteten Geschenkes
der Kölner Bischöfe an den ersten
Bundeskanzler: »Das war ein sehr stattlicher
und beeindruckender Mann.«
Neben den öffentlichen Großaufträgen
entwarf Rudolf Peer Gedenkmünzen,
Radierungen und Kleinplastiken.
Ein großes Projekt war die
Sanierung des Falderhofes in Köln-
Sürth: »Das Gebäude war komplett
verfallen, es war eine riesige Herausforderung,
da etwas draus zu machen.
« Acht Jahre lang hat er gemeinsam
mit Frau Gertrud, im Hauptberuf
Opernsängerin, an der Sanierung des
maroden Gebäudes gearbeitet. Hier
konnte er seine Vorstellungen von
Architektur und Gebäudegestaltung
realisieren. Bescheiden ist er dabei
auch noch: »Ich habe versucht, alles
ordentlich zu machen.«
Rudolf Peer hat sein Leben lang
kreativ gearbeitet, heute realisiert er
noch kleine Zeichnungen in seinem
Atelier und versucht, dort ein wenig
Ordnung zu schaffen. »Jedes Teil hier
hat seine Geschichte. Schauen Sie
diese alten Bücher, so etwas kann
man nicht weggeben.« Zufällig liegt
da gerade eine Zeitschrift mit Abbildungen
moderner Kunst, einmal kurz
blättern, ein verzweifelter Blick und
das Heft wird mit einem Seufzer wieder
beiseite gelegt. Mit seinem Leben
ist er rundherum zufrieden: »Ich habe
das Leben gelebt und Spaß gehabt.«
Ein besseres Fazit könnte man nicht
ziehen. (kgs)

Weil gutes Essen keine Sünde ist …. rechts im Bild auf den Pfeil klicken und genießen ….

Ellen Muck

Herzliche Einladung :

Sonntag 20.1.2019 von 14-18 Uhr ,Halle Zollstock (Gottesweg 79, in 50969 Köln Zollstock)
(JEDEN  SONNTAG bis zum 30. Juni ist die Halle Zollstock mit wechselnden Ausstellungen, Konzerten, Lesungen von 14-18 Uhr geöffnet.)

zur öffentlichen Musik – Probe zu Cantabossa und zur  Austellung von Ellen Muck,  im Januar  jeden Sonntag den Raum  mehr und mehr verdichtet.

Zur öffentlichen Probe : Wie ein Konzert ensteht
Lieder und Texte müssen geschrieben werden. Die Musiker müssen sich diese Stücke erarbeiten und sie üben, üben, üben. Der
Ablauf auf der Bühne muss geplant werden, etc, etc…. Ein Konzert ist ein komplexes Gebilde aus Kunst und Organisation, wie ein Eisberg von dem 10% im Sonnenlicht glitzern, das meiste aber verborgen bleibt. Wer etwas Einblick über den musikalischen Teil der Vorarbeit zu einem Konzert erhalten möchte, ist herzlich zur öffenlichen Probe eingeladen, um Cantabossa beim Erarbeiten neuer Stücke über die Schultern zu schauen.
Termin: Sonntag, den 20. Januar 2019 zwischen 14:00 und 18:00 in der Halle
Zollstock, Gottesweg 79, 50969 KölnZollstock