Walterscheidt GmbH & Co.KG
Maternusstraße 6
50996 Köln Rodenkirchen

Telefon Geschäft: 0221/ 9355040

Durch die Corona-Situation sind wir alle verunsichert, nachdenklich und in einem Ausnahmezustand.

 

Die Nachrichten überschlagen sich. 

Herrscht auch überall Angst, Unsicherheit und befinden wir uns in einem Ausnahmezustand sollten wir auch aufhören, uns verrückt zu machen. Hamsterkäufe, Panik und Hysterie bringt keinem etwas. Achtsamkeit und Zurückhaltung sowie Solidarität ist jetzt gefragt. Dazu kommt in jedem Negativen steckt auch etwas Gutes.

Die Menschen denken wieder mehr nach, sprechen miteinander und alte Benimmregeln bekommen wieder Wertigkeit. Demut und Dankbarkeit kommen zurück in die Gesellschaft. Wir besinnen uns mal wieder auf das Wesentliche. Jeder beantwortet für sich die Frage: Was ist wirklich zurzeit wichtig und was nicht? Viele Ansichten verändern sich ständig mit den neusten Nachrichten. Auch wird das Leben entschleunigt und manche gehetzte Seele findet jetzt vielleicht mal wieder Ruhe.

Die Familie, die Freunde und das soziale Umfeld bekommt ein neues Gesicht und das lokale Leben einen hoffentlich zurückgewonnenen Stellenwert.

Auch wird uns allen vielleicht einmal bewusst, in welchem Luxus und in welcher Freiheit wir alle leben. Wir konnten quasi bis dato alles machen, uns alles leisten und standen auf der Sonnenseite des Lebens. Wir hatten und haben alles im Überfluss, egal um was es geht. Wir beschweren uns über momentane Einschränkungen, statt einmal darüber nachzudenken, dass es dem Großteil der Weltbevölkerung schlecht ergeht. Viele Menschen arbeiten, damit sie überleben und wir beschweren uns, weil wir uns einmal reduzieren sollen? Natürlich möchte ich die Sorge um die Gesundheit und die Existenz in keinem Fall herunterschrauben, denn auch ich habe Existenzängste. Und denke stundenlang darüber nach. Vieles, was von oben bestimmt wird, empfinde ich als unfassbar und es macht mir Sorgen. Doch möchte ich Corona auch etwas Positives abgewinnen.

Es ist eine Herausforderung an uns alle und ein großer Lernprozess.

Durch Corona geht es immer weniger um höher, weiter, schneller.

Es geht wieder um Selbstfürsorge, Verständnis, Nächstenliebe und klein und fein im nahen Umfeld.

Neben ständiger Hygiene achten wir viel besser auf den Körper, auf unser Immunsystem. Auch ernähren wir uns gesünder, stärken uns an der frischen Luft, solange wir es noch dürfen und setzen uns mal wieder tiefer mit Dingen auseinander. Corona lernt uns aktiv zu sein in Dingen, die wir schon fast verlernt und verloren haben. Wir lernen unsere Gesundheit zu schützen und ziehen Grenzen, um anderen nicht zu schaden. Sind wir erkältet, bleiben wir zu Hause und haben wir Risikogruppen im direkten Umfeld, gehen wir anders damit um. Die Worte: Sterblichkeit und die Werteveränderung sind so aktuell wie nie.

Durch Corona können wir alle lernen, über unsere Ängste hinauszuwachsen und viele Dinge, die weit weg waren, können ganz nah an uns heranrutschen. Corona ist eine Menschenprüfung und vieles wird ein neues Gesicht bekommen.

Die Verbreitung des Virus muss so klein wie möglich gehalten werden, damit das Gesundheitssystem nicht zusammenbricht. Darum ist „Weniger“ und „Überlegter“ für mich auch eine neue Chance.

Darum telefoniere ich zurzeit viel und bleibe bei Risikogruppen auf Abstand.

Auch biete ich meiner älteren Nachbarschaft und kranken Personen Hilfe an. Einkäufe in handelsüblichen Mengen und aus den lokalen Geschäften stelle ich vor die Tür, auch mache ich Botengänge und höre ihnen zu, wenn sie ein offenes Ohr brauchen. Vereinsamung, Alleingelassensein mit Ängsten versuche ich aktiv entgegenzuwirken.

Darüber hinaus lese ich mich z.Zt. sehr intensiv in die verschiedensten Themen ein. Denn auch ich mache mir über die gelebte Stadtteilliebe viele Gedanken.

•             Wie geht es nach der Krise weiter?

•             Wo sind tolle kulturelle Veranstaltungen, Naherholungsgebiete und Besonderheiten, die wir im Sommer in der Nähe wieder besuchen dürfen und können?

•             Was ist mit unserem Handel, den Sportstätten und Gastronomien?

•             Wie können wir helfen das Theater, Kleinstunternehmen, Musiker und Künstler überleben?

•             Was können wir alle machen, dass unsere Lebensqualität erhalten bleibt?

•             Wie wird das Leben nach der Pandemie ausschauen?

•             Wie geht es weiter mit dem Format „Kölner Stadtteilliebe“?

Viele Fragen, auf die ich z.Zt. noch keine Antwort habe. Darum versuche ich so normal wie möglich zu Hause weiterzuleben und einen guten Job zu machen.

Ich hoffe, in ein paar Wochen ist es vorbei und unser Verhalten war positiv.

Unternehmer zu sein bedeutet etwas zu unternehmen und nicht in Stockstarre zu verfallen. Ich handhabe es wie die Handwerker auf der Baustelle gegenüber und arbeite weiter. Obwohl ich nicht abstreiten kann, es fällt auch mir schwer. Doch bin ich jetzt aktiv für die Zeit danach, denn das Leben wird weite gehen und wir dürfen nicht den Kopf in den Sand stecken.

Ich hoffe, ich werde es im Interesse für uns alle schaffen und ich hoffe, dass mich viele darin auch im eigenen Interesse unterstützen.

Darum plane ich weiter, mit dem Bewusstsein es kurzfristig vielleicht absagen zu müssen, am 10. Mai am Muttertag die kostenlose Kulturfrühling-Veranstaltung auf dem Maternusplatz mit HaJü Greve (https://urbanlife-eg.de/ ). Er ist der Erbauer der Bücherschränke und der Erfinder von „Kultur im Stundentakt“ und ein ganz wundervoller Mensch. Wir besprechen uns täglich, da wir noch auf der Suche nach Kulturschaffenden sind, die sich zeigen möchten, um gemeinsam ein hochwertiges Programm zu präsentieren. 
Auch behalten das Villahotel Rheinblick und ich, den verschobenen Nachbarschaftstalk im Villahotel Rheinblick, den wir leider absagen mussten, im Auge und werden diesen so schnell wie möglich nachholen. Der Bedarf, die Nachfrage und die Anmeldezahlen waren nämlich super.

Weiß ich auch nicht wann, weiß ich auf jeden Fall schon eins: Zusammen ist vieles möglich.

Darum glaube ich auch fest daran, dass im Juni eine neue Printausgabe der Kölner Stadtteilliebe herauskommt und wir dann wieder zurück in unser gewohntes, aber mit Sicherheit geändertes Leben kommen, mit Freude, lokalem Handel und schönen Momenten.

Denn der Kölner Süden gehört zu den dynamischsten, wachstumsreichsten und stetig weiter entwickelnden Stadtbezirken von Köln. Auch ist der Kölner Süden (für mich) eins der schönsten Stadtgebiete. Unzählige Bürger sind und werden nach der Krise zu uns ziehen und mit den Altbürgern das Leben gestalten. Dieses Leben in vielen Fassetten heißt es dann wieder von seinen schönsten Seiten zu zeigen. Auch wird bestimmt wieder der Stadteiltourismus wachsen und die lokale Wirtschaft und die öffentlichen Räume beleben. Anwohner*innen, Unternehmer*innen und lokale Akteur*innen werden die Beeinträchtigung der Lebensqualität durch zurückliegende Belastungen bestimmt mit viel Kraft positiv unterstützen, denn eins wollen wir alle, die Stadtteilliebe genießen, leben sowie erleben. 

Wir sind und werden alle gefragt sein, doch ich glaube fest an uns und den schönen Kölner Süden und ich verspreche schon heute, ich helfe wo ich kann.

Ich bin mir sicher, Straßenzüge und Grünflächen im Quartier werden schon bald mit viel Leben gefüllt sein, auch werden die Geschäfte bald wieder zu magischen Anziehungspunkten, den eins wird uns die Krise gezeigt haben, ohne lokalen Handel hätten wir das alles nicht überstanden. 

Veedel lieben- Veedel leben heißt sich zusammen dafür einsetzen. Darum beginne ich in der schwersten Zeit, nun in meinem Homeoffice schöne Berichte zu sammeln und freue mich, wenn mich meine Partner nicht im Stich lassen und weitere dazu kommen, weil sie, wie ich, an unser Stadtgebiet glauben und sich zeigen möchten.

Bitte sehen Sie dieses lange Schreiben nicht als Werbeschreiben für mich an, sondern sehen Sie es als Aufforderung an uns alle. Ich möchte Sie bitten die Medien als einen wertvollen Partner der Gesellschaft anzusehen. Hätten wir die Medien z.Zt. nicht mit all ihren Vor- und Nachteilen, wären wir alle nicht informiert über das (Welt-)Geschehen.

Darum heißt es auch die Medien zu unterstützen, weil diese Krise zeigt, dass wir sie brauchen! Und so brauchen wir auch nach meiner Ansicht die Kölner Stadtteilliebe als lokales Format, um zu zeigen, was wir alles haben! Ich bündele die schönen Dinge und sage immer „die Kölner Stadtteilliebe ist ein Gemeinschaftswerk, worin ich versuche, das Beste zu geben.“

Der Erfolg, die Synergien, das Netzwerk, die Verbreitung der Inhalte jeglicher Art liegt an der Offenheit der Menschen, darum bitte ich mit meinen langen Zeilen verständnisvoll umzugehen.

Ich bin neben der Macherin auch Bürgerin in unserem schönen Stadtgebiet und appelliere an den Zusammenhalt in jeglicher Form, denn das Leben ist jetzt und geht morgen weiter, daran arbeite ich privat und beruflich mit voller Leidenschaft. 

Darum wünsche ich Ihnen von Herzen, bleiben Sie gesund und antworten Sie mir gerne im Wohlinteresse für unser schönes Stadtgebiet.

Ihre 

Ute Schmidt

Noch befinden wir uns mitten in der Krise.
Und noch wissen wir nicht, wie lange die Kontaktsperre dauert. Was wir wissen: Hygiene, Abstand, bleib zu Hause und Vorsicht in allen Bereichen ist jetzt gefragt, damit sich der Coronavirus nicht weiter verbreitet.
Sind wir auch (fast) alle unglaublich diszipliniert und beschäftigen wir uns so gut es geht im eigenen Raum, fällt es uns schwer.
Der ausbleibende Kontakt zu unseren Liebsten, die traurigen Nachrichten aus Nah und Fern, das schöne Wetter, der blaue Himmel und die extreme Ruhe sowie die Erholung der Natur geben uns allen ein Wechselbad der Gefühle.
Machen auch viele Homeoffice oder haben ihre Geschäfte gezwungener Massen eingestellt, kommen viele Fragen. Wie geht es weiter?
Ich habe vor ein paar Tagen bereits dazu einen Brief geschrieben, nachzulesen unter: https://koelner-stadtteilliebe.de/durch-die-corona-situati…/ und bin davon überzeugt, dürfen wir wieder raus, wird es ein verändertes Leben sein und die zurückgewonnene Lebensqualität wird einen anderen Stellenwert haben. Freunde, Verwandte, Orte, Straßen und Geschäfte werden dann bestimmt mit viel Wertschätzung besucht und viele Emotionen werden noch einmal hochkommen.

Privat wird mit Sicherheit die Nähe zu Menschen einen ganz hohen Stellenwert einnehmen und alles worauf wir jetzt verzichten müssen, wird dann, wenn es wieder in gewohnten Bahnen läuft, ein großes Fest sein.
Wirtschaftlich wird sich leider vieles verändert haben, darum unterstütze ich, ganz uneigennützig, die https://www.veedelsretter.koeln/. Das ist eine Initiative, für die Zeit in der Krise, zum Kauf von Gutscheinen, damit der Handel in den kleinen inhabergeführten Unternehmen überleben kann. Hier können sich nämlich alle Händler kostenlos registrieren lassen und alle ortsverbundenen Bürger ihre Solidarität zeigen. Auf unserer Internetseite ist natürlich auch etwas dazu zu finden: https://koelner-stadtteilliebe.de/die-veedelsretter/

Jetzt heißt es in jeglicher Form zusammenzuhalten, darum informieren wir so gut es geht über unsere digitalen Seiten. Auf Facebook zum Beispiel überschlagen sich die Informationen aus dem südlichen Köln fast und eine unglaubliche Dynamik ist zu spüren. Durch die große Vernetzungsmöglichkeit der Kölner Stadtteilliebe kann man stundenlang lesen. Über 5000 Menschen haben uns fest ihre Sympathien ausgesprochen und verfolgen unsere Beiträge regelmäßig. Unsere Zugriffzahlen sind so hoch, dass es für uns alle nur von Vorteil sein kann. Auf unserer Internetseite Kölner Stadtteilliebe sieht es ähnlich aus. Dort veröffentlichen wir neben eigenen Berichten – wie bekannt – alles was man uns einreicht und für das südliche Stadtgebiet von Vorteil ist.
Und darum bitten wir immer wieder, zeigen Sie uns Ihre ganz persönliche Stadtteilliebe. Berichten Sie uns, was für Sie das Leben hier vor Ort ausmacht. Gerade jetzt ist es so wichtig.
Denn eins werden wir alle gelernt haben, wie schön das öffentliche, freie und oft unbeschwerte Leben doch war.

Die Einschränkung und der Verzicht auf persönliche Kontakte war (und ist) für uns in den letzten Tagen und Wochen nur über das Telefon, einen Blick am Fenster oder technisch z.B. über Skype möglich. Auch sind und waren wir oft nur eine Nummer und hatten kein Gesicht. Darum erzählen Sie uns, was in Zukunft unser Stadtgebiet lebenswert machen wird. Schreiben Sie uns, was wir besuchen, anschauen oder genießen sollten, wenn die Türe wieder offen ist. Berichten Sie uns, was Sie zurzeit erleben und was für Sie Ihr Veedel ausmacht. Erzählen Sie uns bitte aus dem Jetzt und erzählen Sie uns was im Sommer geplant ist.
Auch bitte ich alle meine Partner, lasst uns zusammen die Stadtteilliebe leben, zeigen und umsetzen. Berichtet aus Euren Unternehmen und zeigt, was Ihr alles habt und könnt. Viele Firmen haben noch geöffnet und viele Einzelhändler bieten nun einen Lieferdienst oder bereiten sich schon jetzt auf die Zeit danach vor, kommuniziert es. Ich helfe Euch so gut ich kann.
Um eins möchte ich Euch natürlich bitten, lasst auch mich bitte nicht im Stich, wenn es in vier Wochen um die Sommerausgabe geht, denn die Magazine waren bis jetzt mega erfolgreich. Lasst uns zusammen in der Print-Ausgabe, die im Juni erscheinen soll und die ich versuche, aufrecht zu erhalten, alles ins haptische Außen tragen. Denn ich glaube daran, das wird der Sommer unseres Lebens, den wir alle nicht vergessen werden. Ich freue mich auf Euren Anruf und glaube fest daran, dass wir es schaffen. Wie sage ich immer „Zusammen ist vieles möglich.“
Unsere Redakteure, unser externer Grafiker und die Druckerei arbeiten übrigens weiter und stehen für jede Hilfestellung zur Verfügung. Darum erinnere ich gerne nochmals daran, dass Ihr – wie bekannt -, jedes unserer Standbeine zum verbreiten Eurer Informationen nutzen könnt – im Netz sogar kostenlos.
Ich verspreche, ich werde alles was in meiner Macht, in meinem Können und in meinen Möglichkeiten liegt zur Unterstützung beitragen und das jetzt und auch in Zukunft.
Lasst uns alle zusammenhalten, denn Solidarität fängt bei jedem Einzelnen an.
Helft heute, damit es morgen weitergeht ….

Ich lebe und liebe wie bekannt unser Stadtgebiet möchte zuversichtlich sein und bitte um positive Rückantworten. Auch stehe ich weiter zum Senioreneinkauf persönlich oder über mir bekannte Besorgungshelfer, als Ansprechpartner zur Verfügung. Scheuen Sie sich auch da nicht, mich anzurufen.
Genau wie bei Fragen: Wo bekomme ich, ….? Unser Netzwerk ist mittlerweile riesengroß geworden.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen ein sonniges Wochenende und bleiben Sie bitte zu Hause und gesund.

Ihre/ Eure
Ute Schmidt

Durch die Corona-Situation sind wir alle verunsichert, nachdenklich und in einem Ausnahmezustand.

 

Die Nachrichten überschlagen sich. 

Herrscht auch überall Angst, Unsicherheit und befinden wir uns in einem Ausnahmezustand sollten wir auch aufhören uns verrückt zu machen. Hamsterkäufe, Panik und Hysterie bringt keinem etwas. Achtsamkeit und Zurückhaltung sowie Solidarität ist jetzt gefragt. Dazu kommt in jedem Negativen steckt auch etwas Gutes.

Die Menschen denken wieder mehr nach, sprechen miteinander und alte Benimmregeln bekommen wieder Wertigkeit. Demut und Dankbarkeit kommen zurück in die Gesellschaft. Wir besinnen uns mal wieder auf das Wesentliche. Jeder beantwortet für sich die Frage: Was ist wirklich zurzeit wichtig und was nicht? Viele Ansichten verändern sich ständig mit den neusten Nachrichten. Auch wird das Leben entschleunigt und manche gehetzte Seele findet jetzt vielleicht mal wieder Ruhe.

Die Familie, die Freunde und das soziale Umfeld bekommt ein neues Gesicht und das lokale Leben einen hoffentlich zurückgewonnenen Stellenwert.

Auch wird uns allen vielleicht einmal bewusst, in welchem Luxus und in welcher Freiheit wir alle leben. Wir konnten quasi bis dato alles machen, uns alles leisten und standen auf der Sonnenseite des Lebens. Wir hatten und haben alles im Überfluss, egal um was es geht. Wir beschweren uns über momentane Einschränkungen, statt einmal darüber nachzudenken, dass es dem Großteil der Weltbevölkerung schlecht ergeht. Viele Menschen arbeiten, damit sie überleben und wir beschweren uns, weil wir uns einmal reduzieren sollen? Natürlich möchte ich die Sorge um die Gesundheit und die Existenz in keinem Fall herunterschrauben, denn auch ich habe Existenzängste. Und denke stundenlang darüber nach. Vieles, was von oben bestimmt wird, empfinde ich als unfassbar und es macht mir Sorgen. Doch möchte ich Corona auch etwas Positives abgewinnen.

Es ist eine Herausforderung an uns alle und ein großer Lernprozess.

Durch Corona geht es immer weniger um höher, weiter, schneller.

Es geht wieder um Selbstfürsorge, Verständnis, Nächstenliebe und klein und fein im nahen Umfeld.

Neben ständiger Hygiene achten wir viel besser auf den Körper, auf unser Immunsystem. Auch ernähren wir uns gesünder, stärken uns an der frischen Luft, solange wir es noch dürfen und setzen uns mal wieder tiefer mit Dingen auseinander. Corona lernt uns aktiv zu sein in Dingen, die wir schon fast verlernt und verloren haben. Wir lernen unsere Gesundheit zu schützen und ziehen Grenzen, um anderen nicht zu schaden. Sind wir erkältet, bleiben wir zu Hause und haben wir Risikogruppen im direkten Umfeld, gehen wir anders damit um. Die Worte: Sterblichkeit und die Werteveränderung sind so aktuell wie nie.

Durch Corona können wir alle lernen, über unsere Ängste hinauszuwachsen und viele Dinge, die weit weg waren, können ganz nah an uns heranrutschen. Corona ist eine Menschenprüfung und vieles wird ein neues Gesicht bekommen.

Die Verbreitung des Virus muss so klein wie möglich gehalten werden, damit das Gesundheitssystem nicht zusammenbricht. Darum ist „Weniger“ und „Überlegter“ für mich auch eine neue Chance.

Darum telefoniere ich zurzeit viel und bleibe bei Risikogruppen auf Abstand.

Auch biete ich meiner älteren Nachbarschaft und kranken Personen Hilfe an. Einkäufe in handelsüblichen Mengen und aus den lokalen Geschäften stelle ich vor die Tür, auch mache ich Botengänge und höre ihnen zu, wenn sie ein offenes Ohr brauchen. Vereinsamung, Alleingelassensein mit Ängsten versuche ich aktiv entgegenzuwirken.

Darüber hinaus lese ich mich z.Zt. sehr intensiv in die verschiedensten Themen ein. Denn auch ich mache mir über die gelebte Stadtteilliebe viele Gedanken.

•             Wie geht es nach der Krise weiter?

•             Wo sind tolle kulturelle Veranstaltungen, Naherholungsgebiete und Besonderheiten, die wir im Sommer in der Nähe wieder besuchen dürfen und können?

•             Was ist mit unserem Handel, den Sportstätten und Gastronomien?

•             Wie können wir helfen das Theater, Kleinstunternehmen, Musiker und Künstler überleben?

•             Was können wir alle machen, dass unsere Lebensqualität erhalten bleibt?

•             Wie wird das Leben nach der Pandemie ausschauen?

•             Wie geht es weiter mit dem Format „Kölner Stadtteilliebe“?

Viele Fragen, auf die ich z.Zt. noch keine Antwort habe. Darum versuche ich so normal wie möglich zu Hause weiterzuleben und einen guten Job zu machen.

Ich hoffe, in ein paar Wochen ist es vorbei und unser Verhalten war positiv.

Unternehmer zu sein bedeutet etwas zu unternehmen und nicht in Stockstarre zu verfallen. Ich handhabe es wie die Handwerker auf der Baustelle gegenüber und arbeite weiter. Obwohl ich nicht abstreiten kann, es fällt auch mir schwer. Doch bin ich jetzt aktiv für die Zeit danach, denn das Leben wird weite gehen und wir dürfen nicht den Kopf in den Sand stecken.

Ich hoffe, ich werde es im Interesse für uns alle schaffen und ich hoffe, dass mich viele darin auch im eigenen Interesse unterstützen.

Darum plane ich weiter, mit dem Bewusstsein es kurzfristig vielleicht absagen zu müssen, am 10. Mai am Muttertag die kostenlose Kulturfrühling-Veranstaltung auf dem Maternusplatz mit HaJü Greve (https://urbanlife-eg.de/ ). Er ist der Erbauer der Bücherschränke und der Erfinder von „Kultur im Stundentakt“ und ein ganz wundervoller Mensch. Wir besprechen uns täglich, da wir noch auf der Suche nach Kulturschaffenden sind, die sich zeigen möchten, um gemeinsam ein hochwertiges Programm zu präsentieren. 
Auch behalten das Villahotel Rheinblick und ich, den verschobenen Nachbarschaftstalk im Villahotel Rheinblick, den wir leider absagen mussten, im Auge und werden diesen so schnell wie möglich nachholen. Der Bedarf, die Nachfrage und die Anmeldezahlen waren nämlich super.

Weiß ich auch nicht wann, weiß ich auf jeden Fall schon eins: Zusammen ist vieles möglich.

Darum glaube ich auch fest daran, dass im Juni eine neue Printausgabe der Kölner Stadtteilliebe herauskommt und wir dann wieder zurück in unser gewohntes, aber mit Sicherheit geändertes Leben kommen, mit Freude, lokalem Handel und schönen Momenten.

Denn der Kölner Süden gehört zu den dynamischsten, wachstumsreichsten und stetig weiter entwickelnden Stadtbezirken von Köln. Auch ist der Kölner Süden (für mich) eins der schönsten Stadtgebiete. Unzählige Bürger sind und werden nach der Krise zu uns ziehen und mit den Altbürgern das Leben gestalten. Dieses Leben in vielen Fassetten heißt es dann wieder von seinen schönsten Seiten zu zeigen. Auch wird bestimmt wieder der Stadteiltourismus wachsen und die lokale Wirtschaft und die öffentlichen Räume beleben. Anwohner*innen, Unternehmer*innen und lokale Akteur*innen werden die Beeinträchtigung der Lebensqualität durch zurückliegende Belastungen bestimmt mit viel Kraft positiv unterstützen, denn eins wollen wir alle, die Stadtteilliebe genießen, leben sowie erleben. 

Wir sind und werden alle gefragt sein, doch ich glaube fest an uns und den schönen Kölner Süden und ich verspreche schon heute, ich helfe wo ich kann.

Ich bin mir sicher, Straßenzüge und Grünflächen im Quartier werden schon bald mit viel Leben gefüllt sein, auch werden die Geschäfte bald wieder zu magischen Anziehungspunkten, den eins wird uns die Krise gezeigt haben, ohne lokalen Handel hätten wir das alles nicht überstanden. 

Veedel lieben- Veedel leben heißt sich zusammen dafür einsetzen. Darum beginne ich in der schwersten Zeit, nun in meinem Homeoffice schöne Berichte zu sammeln und freue mich, wenn mich meine Partner nicht im Stich lassen und weitere dazu kommen, weil sie, wie ich, an unser Stadtgebiet glauben und sich zeigen möchten.

Bitte sehen Sie dieses lange Schreiben nicht als Werbeschreiben für mich an, sondern sehen Sie es als Aufforderung an uns alle. Ich möchte Sie bitten die Medien als einen wertvollen Partner der Gesellschaft anzusehen. Hätten wir die Medien z.Zt. nicht mit all ihren Vor- und Nachteilen, wären wir alle nicht informiert über das (Welt-)Geschehen.

Darum heißt es auch die Medien zu unterstützen, weil diese Krise zeigt, dass wir sie brauchen! Und so brauchen wir auch nach meiner Ansicht die Kölner Stadtteilliebe als lokales Format, um zu zeigen, was wir alles haben! Ich bündele die schönen Dinge und sage immer „die Kölner Stadtteilliebe ist ein Gemeinschaftswerk, worin ich versuche, das Beste zu geben.“

Der Erfolg, die Synergien, das Netzwerk, die Verbreitung der Inhalte jeglicher Art liegt an der Offenheit der Menschen, darum bitte ich mit meinen langen Zeilen verständnisvoll umzugehen.

Ich bin neben der Macherin auch Bürgerin in unserem schönen Stadtgebiet und appelliere an den Zusammenhalt in jeglicher Form, denn das Leben ist jetzt und geht morgen weiter, daran arbeite ich privat und beruflich mit voller Leidenschaft. 

Darum wünsche ich Ihnen von Herzen, bleiben Sie gesund und antworten Sie mir gerne im Wohlinteresse für unser schönes Stadtgebiet.

Ihre 

Ute Schmidt

Mit ihren Aufgaben im Bereich der Abwasserentsorgung gehören die StEB Köln zu den kommunalen Unternehmen, die für die sogenannte kritische Infrastruktur zuständig sind. Gerade in Krisenzeiten hat es oberste Priorität, die öffentliche Daseinsvorsorge aufrechtzuerhalten.

Die Abwasserbeseitigung und auch der Hochwasserschutz sind sichergestellt: „Wir bleiben auch in Krisenzeiten handlungsfähig. Der Betrieb in unseren Kanalnetzen, Pumpwerken und Kläranlagen läuft zurzeit ohne Einschränkungen. Auch die Maßnahmen zum Hochwasserschutz sind gewährleistet“, sagt Otto Schaaf, Vorstand der StEB Köln.

Längst gibt es bei den StEB Köln einen Krisenstab, der regelmäßig tagt, Pandemie- und Notfallpläne sind vorhanden. Das Unternehmen handelt vorausschauend und möchte dazu beitragen, die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen und Infektionsketten zu unterbrechen.

Deswegen haben die StEB Köln für ihre Beschäftigten, Kunden und damit letztlich für alle Kölnerinnen und Kölner Maßnahmen zum Schutz getroffen: Viele Mitarbeitende arbeiten im Homeoffice, ein persönlicher Kundenkontakt findet nicht statt. Im Bereich des technischen Betriebs (Kanalnetze, Pump- und Klärwerke) werden feste Teams in wechselnden Schichten eingesetzt. „Nur durch diese vorsorglichen Maßnahmen können wir sicherstellen, dass wir genügend Personalreserven haben und unsere Aufgaben der öffentlichen Daseinsvorsorge auch im Notbetrieb aufrechterhalten können“, so Otto Schaaf.

Die StEB Köln sind weiterhin über das Bürgertelefon 0221 221-26868 und über E-Mail steb@steb-koeln.de erreichbar.

(Text: B. Konopatzki Stadtentwässerungsbetriebe Köln)

Fotowettbewerb „Tiere im Kölner Garten“

Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, wie viele und welche Tiere bei Ihnen vor der Haustüre leben? Leider macht die zunehmende Versiegelung der Gärten und eine intensive Pflege den Tieren das Leben schwer. Wir wollen wieder für die Natur vor Ort begeistern und Sie mit dem Fotowettbewerb „Tiere im Garten“ auf Spurensuche nach unseren heimischen Arten schicken.

Wir suchen Fotos zur tierischen Vielfalt vor der Haustür

Machen Sie sich auf die Suche nach allem was da „kreucht und fleucht“. Ob im eigenen Garten, der Kleingartenanlage, dem Schulgelände oder im wilden Grün vor der Haustür. Überall, wo Natur im Siedlungsbereich vorhanden ist, lassen sich spannende Beobachtungen machen. Selbst eine Fassadenbegrünung bietet einen wichtigen Unterschlupf. Halten Sie die gesichteten Tiere mit der Kamera fest und reichen Sie das Foto zusammen mit einer zweiten Aufnahme des Lebensraumes zum Fotowettbewerb bei uns ein.

Aber aufgepasst, die Tiere müssen heimisch sein und im Kölner Siedlungsbereich vorkommen.

Infos: www.stadt-koeln.de/artikel/69134/index.html

Schnell, aktuell und lokal – so kennt Ihr die Kölner Stadtteilliebe. Auf facebook laufen die Informationen noch ein wenig schneller, da dort ein großes Netzwerk aktiv ist. Gerade in der jetzigen Situation ist es wichtig für alle, sich auszutauschen und zu wissen, was geht. Wer liefert was? Wo bekomme ich was? Wie komme ich an das Menü aus meinem Lieblingsrestaurant? Wie sind die Öffnungszeiten? Bei uns auf facebook natürlich unter gleichem Namen „Kölner Stadtteilliebe“ sind Unmengen an Informationen zu finden. Was eben noch ganz oben stand, kann in wenigen Minuten nach unten wandern, weil sich die Nachrichten oft überschlagen. Hier werden die unterschiedlichsten Dinge ausgetauscht und viele Bildnachrichten und News als Kurzfilm sind zu finden. Auf facebook kann sich jeder beteiligen. Gleich ob er schweigend etwas lesen möchte oder aktiv kommunizieren und diskutieren will. “Unter uns“ sind wir auf facebook , überall sichtbar und dort einer der beliebtesten Gruppen bzw. Seiten, denn beides haben wir. Kurze, knackige Informationen – ständig aktualisiert. Wenn Ihr mehr wissen wollt, besucht uns einmal dort, Ihr werdet begeistert sein, was in unserem Stadtgebiet so alles passiert. Hier findet Ihr alle Infos, die Ihr braucht. Ob Termine, Adressen, Tipps, Aktuelles, Klatsch- und Tratsch, Männer, Frauen, Familien und vieles mehr in aller Ausführlichkeit. Wir freuen uns auf Euch – wo auch immer wir uns treffen! 

Durch die Corona-Situation sind wir alle verunsichert, nachdenklich und in einem Ausnahmezustand.

 

Die Nachrichten überschlagen sich. 

Herrscht auch überall Angst, Unsicherheit und befinden wir uns in einem Ausnahmezustand sollten wir auch aufhören uns verrückt zu machen. Hamsterkäufe, Panik und Hysterie bringt keinem etwas. Achtsamkeit und Zurückhaltung sowie Solidarität ist jetzt gefragt. Dazu kommt in jedem Negativen steckt auch etwas Gutes.

Die Menschen denken wieder mehr nach, sprechen miteinander und alte Benimmregeln bekommen wieder Wertigkeit. Demut und Dankbarkeit kommen zurück in die Gesellschaft. Wir besinnen uns mal wieder auf das Wesentliche. Jeder beantwortet für sich die Frage: Was ist wirklich zurzeit wichtig und was nicht? Viele Ansichten verändern sich ständig mit den neusten Nachrichten. Auch wird das Leben entschleunigt und manche gehetzte Seele findet jetzt vielleicht mal wieder Ruhe.

Die Familie, die Freunde und das soziale Umfeld bekommt ein neues Gesicht und das lokale Leben einen hoffentlich zurückgewonnenen Stellenwert.

Auch wird uns allen vielleicht einmal bewusst, in welchem Luxus und in welcher Freiheit wir alle leben. Wir konnten quasi bis dato alles machen, uns alles leisten und standen auf der Sonnenseite des Lebens. Wir hatten und haben alles im Überfluss, egal um was es geht. Wir beschweren uns über momentane Einschränkungen, statt einmal darüber nachzudenken, dass es dem Großteil der Weltbevölkerung schlecht ergeht. Viele Menschen arbeiten, damit sie überleben und wir beschweren uns, weil wir uns einmal reduzieren sollen? Natürlich möchte ich die Sorge um die Gesundheit und die Existenz in keinem Fall herunterschrauben, denn auch ich habe Existenzängste. Und denke stundenlang darüber nach. Vieles, was von oben bestimmt wird, empfinde ich als unfassbar und es macht mir Sorgen. Doch möchte ich Corona auch etwas Positives abgewinnen.

Es ist eine Herausforderung an uns alle und ein großer Lernprozess.

Durch Corona geht es immer weniger um höher, weiter, schneller.

Es geht wieder um Selbstfürsorge, Verständnis, Nächstenliebe und klein und fein im nahen Umfeld.

Neben ständiger Hygiene achten wir viel besser auf den Körper, auf unser Immunsystem. Auch ernähren wir uns gesünder, stärken uns an der frischen Luft, solange wir es noch dürfen und setzen uns mal wieder tiefer mit Dingen auseinander. Corona lernt uns aktiv zu sein in Dingen, die wir schon fast verlernt und verloren haben. Wir lernen unsere Gesundheit zu schützen und ziehen Grenzen, um anderen nicht zu schaden. Sind wir erkältet, bleiben wir zu Hause und haben wir Risikogruppen im direkten Umfeld, gehen wir anders damit um. Die Worte: Sterblichkeit und die Werteveränderung sind so aktuell wie nie.

Durch Corona können wir alle lernen, über unsere Ängste hinauszuwachsen und viele Dinge, die weit weg waren, können ganz nah an uns heranrutschen. Corona ist eine Menschenprüfung und vieles wird ein neues Gesicht bekommen.

Die Verbreitung des Virus muss so klein wie möglich gehalten werden, damit das Gesundheitssystem nicht zusammenbricht. Darum ist „Weniger“ und „Überlegter“ für mich auch eine neue Chance.

Darum telefoniere ich zurzeit viel und bleibe bei Risikogruppen auf Abstand.

Auch biete ich meiner älteren Nachbarschaft und kranken Personen Hilfe an. Einkäufe in handelsüblichen Mengen und aus den lokalen Geschäften stelle ich vor die Tür, auch mache ich Botengänge und höre ihnen zu, wenn sie ein offenes Ohr brauchen. Vereinsamung, Alleingelassensein mit Ängsten versuche ich aktiv entgegenzuwirken.

Darüber hinaus lese ich mich z.Zt. sehr intensiv in die verschiedensten Themen ein. Denn auch ich mache mir über die gelebte Stadtteilliebe viele Gedanken.

•             Wie geht es nach der Krise weiter?

•             Wo sind tolle kulturelle Veranstaltungen, Naherholungsgebiete und Besonderheiten, die wir im Sommer in der Nähe wieder besuchen dürfen und können?

•             Was ist mit unserem Handel, den Sportstätten und Gastronomien?

•             Wie können wir helfen das Theater, Kleinstunternehmen, Musiker und Künstler überleben?

•             Was können wir alle machen, dass unsere Lebensqualität erhalten bleibt?

•             Wie wird das Leben nach der Pandemie ausschauen?

•             Wie geht es weiter mit dem Format „Kölner Stadtteilliebe“?

Viele Fragen, auf die ich z.Zt. noch keine Antwort habe. Darum versuche ich so normal wie möglich zu Hause weiterzuleben und einen guten Job zu machen.

Ich hoffe, in ein paar Wochen ist es vorbei und unser Verhalten war positiv.

Unternehmer zu sein bedeutet etwas zu unternehmen und nicht in Stockstarre zu verfallen. Ich handhabe es wie die Handwerker auf der Baustelle gegenüber und arbeite weiter. Obwohl ich nicht abstreiten kann, es fällt auch mir schwer. Doch bin ich jetzt aktiv für die Zeit danach, denn das Leben wird weite gehen und wir dürfen nicht den Kopf in den Sand stecken.

Ich hoffe, ich werde es im Interesse für uns alle schaffen und ich hoffe, dass mich viele darin auch im eigenen Interesse unterstützen.

Darum plane ich weiter, mit dem Bewusstsein es kurzfristig vielleicht absagen zu müssen, am 10. Mai am Muttertag die kostenlose Kulturfrühling-Veranstaltung auf dem Maternusplatz mit HaJü Greve (https://urbanlife-eg.de/ ). Er ist der Erbauer der Bücherschränke und der Erfinder von „Kultur im Stundentakt“ und ein ganz wundervoller Mensch. Wir besprechen uns täglich, da wir noch auf der Suche nach Kulturschaffenden sind, die sich zeigen möchten, um gemeinsam ein hochwertiges Programm zu präsentieren. 
Auch behalten das Villahotel Rheinblick und ich, den verschobenen Nachbarschaftstalk im Villahotel Rheinblick, den wir leider absagen mussten, im Auge und werden diesen so schnell wie möglich nachholen. Der Bedarf, die Nachfrage und die Anmeldezahlen waren nämlich super.

Weiß ich auch nicht wann, weiß ich auf jeden Fall schon eins: Zusammen ist vieles möglich.

Darum glaube ich auch fest daran, dass im Juni eine neue Printausgabe der Kölner Stadtteilliebe herauskommt und wir dann wieder zurück in unser gewohntes, aber mit Sicherheit geändertes Leben kommen, mit Freude, lokalem Handel und schönen Momenten.

Denn der Kölner Süden gehört zu den dynamischsten, wachstumsreichsten und stetig weiter entwickelnden Stadtbezirken von Köln. Auch ist der Kölner Süden (für mich) eins der schönsten Stadtgebiete. Unzählige Bürger sind und werden nach der Krise zu uns ziehen und mit den Altbürgern das Leben gestalten. Dieses Leben in vielen Fassetten heißt es dann wieder von seinen schönsten Seiten zu zeigen. Auch wird bestimmt wieder der Stadteiltourismus wachsen und die lokale Wirtschaft und die öffentlichen Räume beleben. Anwohner*innen, Unternehmer*innen und lokale Akteur*innen werden die Beeinträchtigung der Lebensqualität durch zurückliegende Belastungen bestimmt mit viel Kraft positiv unterstützen, denn eins wollen wir alle, die Stadtteilliebe genießen, leben sowie erleben. 

Wir sind und werden alle gefragt sein, doch ich glaube fest an uns und den schönen Kölner Süden und ich verspreche schon heute, ich helfe wo ich kann.

Ich bin mir sicher, Straßenzüge und Grünflächen im Quartier werden schon bald mit viel Leben gefüllt sein, auch werden die Geschäfte bald wieder zu magischen Anziehungspunkten, den eins wird uns die Krise gezeigt haben, ohne lokalen Handel hätten wir das alles nicht überstanden. 

Veedel lieben- Veedel leben heißt sich zusammen dafür einsetzen. Darum beginne ich in der schwersten Zeit, nun in meinem Homeoffice schöne Berichte zu sammeln und freue mich, wenn mich meine Partner nicht im Stich lassen und weitere dazu kommen, weil sie, wie ich, an unser Stadtgebiet glauben und sich zeigen möchten.

Bitte sehen Sie dieses lange Schreiben nicht als Werbeschreiben für mich an, sondern sehen Sie es als Aufforderung an uns alle. Ich möchte Sie bitten die Medien als einen wertvollen Partner der Gesellschaft anzusehen. Hätten wir die Medien z.Zt. nicht mit all ihren Vor- und Nachteilen, wären wir alle nicht informiert über das (Welt-)Geschehen.

Darum heißt es auch die Medien zu unterstützen, weil diese Krise zeigt, dass wir sie brauchen! Und so brauchen wir auch nach meiner Ansicht die Kölner Stadtteilliebe als lokales Format, um zu zeigen, was wir alles haben! Ich bündele die schönen Dinge und sage immer „die Kölner Stadtteilliebe ist ein Gemeinschaftswerk, worin ich versuche, das Beste zu geben.“

Der Erfolg, die Synergien, das Netzwerk, die Verbreitung der Inhalte jeglicher Art liegt an der Offenheit der Menschen, darum bitte ich mit meinen langen Zeilen verständnisvoll umzugehen.

Ich bin neben der Macherin auch Bürgerin in unserem schönen Stadtgebiet und appelliere an den Zusammenhalt in jeglicher Form, denn das Leben ist jetzt und geht morgen weiter, daran arbeite ich privat und beruflich mit voller Leidenschaft. 

Darum wünsche ich Ihnen von Herzen, bleiben Sie gesund und antworten Sie mir gerne im Wohlinteresse für unser schönes Stadtgebiet.

Ihre 

Ute Schmidt

Durch die Corona-Situation sind wir alle verunsichert, nachdenklich und in einem Ausnahmezustand.

 

Die Nachrichten überschlagen sich. 

Herrscht auch überall Angst, Unsicherheit und befinden wir uns in einem Ausnahmezustand sollten wir auch aufhören uns verrückt zu machen. Hamsterkäufe, Panik und Hysterie bringt keinem etwas. Achtsamkeit und Zurückhaltung sowie Solidarität ist jetzt gefragt. Dazu kommt in jedem Negativen steckt auch etwas Gutes.

Die Menschen denken wieder mehr nach, sprechen miteinander und alte Benimmregeln bekommen wieder Wertigkeit. Demut und Dankbarkeit kommen zurück in die Gesellschaft. Wir besinnen uns mal wieder auf das Wesentliche. Jeder beantwortet für sich die Frage: Was ist wirklich zurzeit wichtig und was nicht? Viele Ansichten verändern sich ständig mit den neusten Nachrichten. Auch wird das Leben entschleunigt und manche gehetzte Seele findet jetzt vielleicht mal wieder Ruhe.

Die Familie, die Freunde und das soziale Umfeld bekommt ein neues Gesicht und das lokale Leben einen hoffentlich zurückgewonnenen Stellenwert.

Auch wird uns allen vielleicht einmal bewusst, in welchem Luxus und in welcher Freiheit wir alle leben. Wir konnten quasi bis dato alles machen, uns alles leisten und standen auf der Sonnenseite des Lebens. Wir hatten und haben alles im Überfluss, egal um was es geht. Wir beschweren uns über momentane Einschränkungen, statt einmal darüber nachzudenken, dass es dem Großteil der Weltbevölkerung schlecht ergeht. Viele Menschen arbeiten, damit sie überleben und wir beschweren uns, weil wir uns einmal reduzieren sollen? Natürlich möchte ich die Sorge um die Gesundheit und die Existenz in keinem Fall herunterschrauben, denn auch ich habe Existenzängste. Und denke stundenlang darüber nach. Vieles, was von oben bestimmt wird, empfinde ich als unfassbar und es macht mir Sorgen. Doch möchte ich Corona auch etwas Positives abgewinnen.

Es ist eine Herausforderung an uns alle und ein großer Lernprozess.

Durch Corona geht es immer weniger um höher, weiter, schneller.

Es geht wieder um Selbstfürsorge, Verständnis, Nächstenliebe und klein und fein im nahen Umfeld.

Neben ständiger Hygiene achten wir viel besser auf den Körper, auf unser Immunsystem. Auch ernähren wir uns gesünder, stärken uns an der frischen Luft, solange wir es noch dürfen und setzen uns mal wieder tiefer mit Dingen auseinander. Corona lernt uns aktiv zu sein in Dingen, die wir schon fast verlernt und verloren haben. Wir lernen unsere Gesundheit zu schützen und ziehen Grenzen, um anderen nicht zu schaden. Sind wir erkältet, bleiben wir zu Hause und haben wir Risikogruppen im direkten Umfeld, gehen wir anders damit um. Die Worte: Sterblichkeit und die Werteveränderung sind so aktuell wie nie.

Durch Corona können wir alle lernen, über unsere Ängste hinauszuwachsen und viele Dinge, die weit weg waren, können ganz nah an uns heranrutschen. Corona ist eine Menschenprüfung und vieles wird ein neues Gesicht bekommen.

Die Verbreitung des Virus muss so klein wie möglich gehalten werden, damit das Gesundheitssystem nicht zusammenbricht. Darum ist „Weniger“ und „Überlegter“ für mich auch eine neue Chance.

Darum telefoniere ich zurzeit viel und bleibe bei Risikogruppen auf Abstand.

Auch biete ich meiner älteren Nachbarschaft und kranken Personen Hilfe an. Einkäufe in handelsüblichen Mengen und aus den lokalen Geschäften stelle ich vor die Tür, auch mache ich Botengänge und höre ihnen zu, wenn sie ein offenes Ohr brauchen. Vereinsamung, Alleingelassensein mit Ängsten versuche ich aktiv entgegenzuwirken.

Darüber hinaus lese ich mich z.Zt. sehr intensiv in die verschiedensten Themen ein. Denn auch ich mache mir über die gelebte Stadtteilliebe viele Gedanken.

•             Wie geht es nach der Krise weiter?

•             Wo sind tolle kulturelle Veranstaltungen, Naherholungsgebiete und Besonderheiten, die wir im Sommer in der Nähe wieder besuchen dürfen und können?

•             Was ist mit unserem Handel, den Sportstätten und Gastronomien?

•             Wie können wir helfen das Theater, Kleinstunternehmen, Musiker und Künstler überleben?

•             Was können wir alle machen, dass unsere Lebensqualität erhalten bleibt?

•             Wie wird das Leben nach der Pandemie ausschauen?

•             Wie geht es weiter mit dem Format „Kölner Stadtteilliebe“?

Viele Fragen, auf die ich z.Zt. noch keine Antwort habe. Darum versuche ich so normal wie möglich zu Hause weiterzuleben und einen guten Job zu machen.

Ich hoffe, in ein paar Wochen ist es vorbei und unser Verhalten war positiv.

Unternehmer zu sein bedeutet etwas zu unternehmen und nicht in Stockstarre zu verfallen. Ich handhabe es wie die Handwerker auf der Baustelle gegenüber und arbeite weiter. Obwohl ich nicht abstreiten kann, es fällt auch mir schwer. Doch bin ich jetzt aktiv für die Zeit danach, denn das Leben wird weite gehen und wir dürfen nicht den Kopf in den Sand stecken.

Ich hoffe, ich werde es im Interesse für uns alle schaffen und ich hoffe, dass mich viele darin auch im eigenen Interesse unterstützen.

Darum plane ich weiter, mit dem Bewusstsein es kurzfristig vielleicht absagen zu müssen, am 10. Mai am Muttertag die kostenlose Kulturfrühling-Veranstaltung auf dem Maternusplatz mit HaJü Greve (https://urbanlife-eg.de/ ). Er ist der Erbauer der Bücherschränke und der Erfinder von „Kultur im Stundentakt“ und ein ganz wundervoller Mensch. Wir besprechen uns täglich, da wir noch auf der Suche nach Kulturschaffenden sind, die sich zeigen möchten, um gemeinsam ein hochwertiges Programm zu präsentieren. 
Auch behalten das Villahotel Rheinblick und ich, den verschobenen Nachbarschaftstalk im Villahotel Rheinblick, den wir leider absagen mussten, im Auge und werden diesen so schnell wie möglich nachholen. Der Bedarf, die Nachfrage und die Anmeldezahlen waren nämlich super.

Weiß ich auch nicht wann, weiß ich auf jeden Fall schon eins: Zusammen ist vieles möglich.

Darum glaube ich auch fest daran, dass im Juni eine neue Printausgabe der Kölner Stadtteilliebe herauskommt und wir dann wieder zurück in unser gewohntes, aber mit Sicherheit geändertes Leben kommen, mit Freude, lokalem Handel und schönen Momenten.

Denn der Kölner Süden gehört zu den dynamischsten, wachstumsreichsten und stetig weiter entwickelnden Stadtbezirken von Köln. Auch ist der Kölner Süden (für mich) eins der schönsten Stadtgebiete. Unzählige Bürger sind und werden nach der Krise zu uns ziehen und mit den Altbürgern das Leben gestalten. Dieses Leben in vielen Fassetten heißt es dann wieder von seinen schönsten Seiten zu zeigen. Auch wird bestimmt wieder der Stadteiltourismus wachsen und die lokale Wirtschaft und die öffentlichen Räume beleben. Anwohner*innen, Unternehmer*innen und lokale Akteur*innen werden die Beeinträchtigung der Lebensqualität durch zurückliegende Belastungen bestimmt mit viel Kraft positiv unterstützen, denn eins wollen wir alle, die Stadtteilliebe genießen, leben sowie erleben. 

Wir sind und werden alle gefragt sein, doch ich glaube fest an uns und den schönen Kölner Süden und ich verspreche schon heute, ich helfe wo ich kann.

Ich bin mir sicher, Straßenzüge und Grünflächen im Quartier werden schon bald mit viel Leben gefüllt sein, auch werden die Geschäfte bald wieder zu magischen Anziehungspunkten, den eins wird uns die Krise gezeigt haben, ohne lokalen Handel hätten wir das alles nicht überstanden. 

Veedel lieben- Veedel leben heißt sich zusammen dafür einsetzen. Darum beginne ich in der schwersten Zeit, nun in meinem Homeoffice schöne Berichte zu sammeln und freue mich, wenn mich meine Partner nicht im Stich lassen und weitere dazu kommen, weil sie, wie ich, an unser Stadtgebiet glauben und sich zeigen möchten.

Bitte sehen Sie dieses lange Schreiben nicht als Werbeschreiben für mich an, sondern sehen Sie es als Aufforderung an uns alle. Ich möchte Sie bitten die Medien als einen wertvollen Partner der Gesellschaft anzusehen. Hätten wir die Medien z.Zt. nicht mit all ihren Vor- und Nachteilen, wären wir alle nicht informiert über das (Welt-)Geschehen.

Darum heißt es auch die Medien zu unterstützen, weil diese Krise zeigt, dass wir sie brauchen! Und so brauchen wir auch nach meiner Ansicht die Kölner Stadtteilliebe als lokales Format, um zu zeigen, was wir alles haben! Ich bündele die schönen Dinge und sage immer „die Kölner Stadtteilliebe ist ein Gemeinschaftswerk, worin ich versuche, das Beste zu geben.“

Der Erfolg, die Synergien, das Netzwerk, die Verbreitung der Inhalte jeglicher Art liegt an der Offenheit der Menschen, darum bitte ich mit meinen langen Zeilen verständnisvoll umzugehen.

Ich bin neben der Macherin auch Bürgerin in unserem schönen Stadtgebiet und appelliere an den Zusammenhalt in jeglicher Form, denn das Leben ist jetzt und geht morgen weiter, daran arbeite ich privat und beruflich mit voller Leidenschaft. 

Darum wünsche ich Ihnen von Herzen, bleiben Sie gesund und antworten Sie mir gerne im Wohlinteresse für unser schönes Stadtgebiet.

Ihre 

Ute Schmidt

Muss die Rodenkirchener Brücke abgerissen und neu gebaut werden?

Beim Bürgertreff der Bürgervereinigung Rodenkirchen ging es um das hoch¬aktuelle Thema „Rheinspange A553“ und um den 8-spurigen Ausbau der Rodenkirchener Autobahnbrücke.
Über den Stand der Planung berichtete aktuell der Experte Rüdiger Däumer, Projektleiter beim Landesbetrieb Straßenbau NRW. Köln wächst um viele Einwohner, auch im Um¬land. Köln ist eine Pendler¬stadt, deshalb ist der Ausbau der Infrastruktur für die Mobilität inzwischen mit hohen Prioritäten versehen. So wird das Land NRW eine Autobahnbrücke und der Verkehrsverbund Rhein-Sieg GmbH eine kombinierte Bahn-Rad¬fahrer/Fußgängerbrücke zwischen Godorf und Wesseling bauen. Über die Trassenführungen wird noch diskutiert, aber 2020 sollen darüber die Entscheidungen fallen.

Viele Details der Planungen und die umfangreiche Bürgerbeteiligung und -information für die „Rheinspange A553“ stellte Rüdiger Däumer, Projektleiter, vor und konnte viele Fragen beantworten. Da auch eine Null-Variante in den Diskussionsbeiträgen gefordert wurde – Klimawandel, Änderungen in der Mobilitätsnutzung – konnte Herr Däumer in einem Hinweis auf die umfangreiche Verkehrsuntersuchung, auch für den Ausbau der Rodenkirchener Brücke so beantworten, dass eine Null-Variante nicht der Auftrag von Strassen NRW sei, aber für alle Fälle berücksichtigt wurde. Noch ist das Projekt in der Phase 1, bei der möglichen Linienführung. Zurzeit sind ca. sieben Varianten in der Diskussion. Daraus wird eine Vorzugsvariante herausgearbeitet. Der zweite Prozessschritt ist die Entwurfsplanung, die etwa zwei Jahre dauert. In der Entwurfsplanung wird in einem sogenannten Vorentwurf die Vorzugsvariante lage- und höhenmäßig ausgearbeitet. Gegenüber der Vorplanung sind in einem begrenzten Korridor noch Verschiebungen möglich. Die Entwurfsplanung dient zur verwaltungsinternen und fachtechnischen Prüfung. Sie legt den haushaltsrechtlichen Kostenrahmen fest und ist Grundlage für die Veranschlagung im Haushalt. Außerdem erfolgt der Nachweis der Flächeninanspruchnahme. Der genehmigte Vorentwurf ist die Grundlage für das Planfeststellungsverfahren. Beim dritten Prozessschritt handelt es sich um die Genehmigungsplanung und Planfeststellung, die mindestens ein Jahr dauert. In der Genehmigungsplanung wird der Vorentwurf weiterentwickelt und ergänzt. Dabei werden die rechtlich maßgebenden Details in ausreichender Genauigkeit dargestellt. Aus der Genehmigungsplanung müssen für alle im Planfeststellungsverfahren Beteiligten Art und Umfang der Betroffenheit erkennbar sein.

Straßenbauvorhaben wie die Rheinspange 553 dürfen nur gebaut werden, wenn der aus Zeichnungen, Berechnungen und Erläuterungen bestehende Plan vorher festgestellt ist. Dazu wird ein Verwaltungsverfahren in Form eines Planfeststellungsverfahrens durchgeführt. Die Durchführung des Verwaltungsverfahrens wird bei der zuständigen Anhörungs- bzw. Planfeststellungsbehörde von Straßen.NRW. beantragt. Nach einem umfassenden Anhörungsverfahren (Offenlage und Erörterung) entscheidet die Planfeststellungsbehörde schließlich über die Einwendungen und stellt den Plan fest, indem alle öffentlich-rechtlichen und privaten Belange unter- bzw. gegeneinander abgewogen werden. Die Planfeststellungsbehörde ist zurzeit die Bezirksregierung Köln.

Gegen den Planfeststellungsbeschluss kann Klage erhoben werden. Die Bestandskraft liegt vor, wenn der Planfeststellungsbeschluss unanfechtbar ist. Mit dem bestandskräftigen Beschluss erhält die Straßenbaubehörde die Zulassungsentscheidung für das Bauvorhaben: Ab diesem Punkt kann der Bau der Rheinspange in die Wege geleitet werden.

Britta Dierke, Projektingenieurin beim Landesbetrieb Straßenbau NRW, referierte über den Sachstand zum 8-streifigen Ausbau der Autobahn zwischen AK Süd und AK Gremberg, insbe¬sondere der Rodenkirchener Brücke und stellte in einen Überblick das geplante Beteiligungs¬konzept vor. Auch sie konnte viele Fragen beantworten. Der Planungsprozess steht noch ganz am Anfang und bedingt eine Anpassung der vorhandenen Bauwerke oder deren Neubau, wenn notwendig. Der Satz „Der Verlauf des Ausbaus der A4 ist im Wesentlichen von der Lage des Ersatzneubaus für die Rheinbrücke abhängig“ verdeutlicht, dass alle Optionen geprüft werden, auch ein Neubau der Rodenkirchener Brücke, die als Denkmal geschützt ist, könnte möglich sein.

Eine Umweltverträglichkeitsstudie wurde im September 2019 beauftragt, ein Straßenplanerischer Variantenentwurf und die Tragwerksplanung wurden im August 2019 in Auftrag gegeben und die Verkehrsuntersuchung im Januar 2018, wobei sie von der endgültigen Lage von der Rheinspange abhängig ist. Die Varianten, die vertieft untersucht werden sollen, werden festgelegt (Bund-Länder-Abstimmungsprozess), nach dem Abstimmungsvorgang zur Umweltverträglichkeitsstudie wird die Vorzugsvariante festgelegt, anschließend Fertigstellung der Vorplanung, dann folgt das Linienbestimmungsverfahren, ab ca. 2022 die Entwurfsplanung, 2024 die Genehmigungsplanung und 2026 die Ausführungsplanung & Bau.

Bildrechte der Graphiken: Landesbetrieb Straßen.NRW Fotos: Dieter Maretzky.
Erläuterungstext: Dieter Maretzky und Webseiten s.u.
Weitere Infos auf: https://rheinspange.nrw.de/