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Harald Augustin, Beiratsvorsitzender der Kölner Tafel und Organisator der Weihnachtspaketaktion, erhält im Beisein des Nikolaus von der Aktionsgemeinschaft-Rodenkirchen neben den Paketen auch noch zusätzlich einen Spendenscheck über 1.111€ (Foto Augustin)

 

Die Tafel Köln hat nun zum 12. Mal die Kölnerinnen und Kölner gebeten, selbst ein weihnachtliches Lebensmittelpaket zu packen und an einem der dafür eingerichteten Stellen in Köln abzugeben.

Dieses Jahr kamen dadurch über 5.200 weihnachtlich geschmückte Lebensmittelpakete für die Bedürftigen von Köln zusammen. Das hervorragende Ergebnis vom Vorjahr mit 4700 Weihnachtspaketen konnte somit nochmals um 500 Pakete gesteigert werden,  berichtet der Beiratsvorsitzender der Kölner Tafel und Organisator der Weihnachtspaketaktion Harald Augustin.

Nicht alle Kölner werden fröhliche Weihnachten haben. Es gibt viele Menschen in Köln, die nicht wissen, wie sie Weihnachten finanziell überstehen sollen.                                                                             Sie erhalten zwar sowieso jede Woche entsprechende Lebensmittel von der Tafel Köln, aber dieses Weihnachtspaket ist etwas anderes, etwas Besonderes. Dies ist ein Weihnachts-Geschenk von den Kölner Mitbürger und nicht von der Tafel oder von Rewe, Lidl, Aldi usw.

Die Bedürftigen fühlen sich oft ausgestoßen von unserer Gesellschaft – und jetzt wissen und merken sie, dass es doch Menschen gibt, die an sie denken – und somit fühlen sie sich dann doch nicht so alleingelassen und haben auch ein bisschen FRÖHLICHE WEIHNACHTEN  – und das Dank der großartigen Unterstützung der Kölner und Kölnerinnen.

Dass dieses Jahr besonders viele Weihnachtspakte gepackt wurden, lag u.a. auch an der SilverTours GmbH, die u.a. das Portal „billiger-mietwagen.de“ betreiben.

Nicht nur, dass „billiger-mietwagen.de“ der Tafel Köln vier Mietwagen kostenlos zur Verfügung gestellt haben, um die Weihnachtspakete von den Abgabe-Sammelstellen zu den Lebensmittel-Ausgabestellen der Tafel zu transportieren, wie dies auch wiederholt Renault-Köln mit 2 Transportfahrzeuge  unterstützt hat, haben die Mitarbeiter auch noch 1000 Pakete selbst gepackt.

Neben mehreren Kölner Unternehmen und Büros haben sich auch wieder mehrere Kindergärten und Schulen, zum wiederholten Male an dieser Aktion mit vielen Paketen beteiligt und häufig ebenfalls ihr Ergebnis aus dem Vorjahr übertroffen. Die Pakete, wunderschön und sehr liebevoll weihnachtlich geschmückt, wurden zu den dafür eingerichteten Abgabestellen, wie teilnehmenden Hotels, Kirchengemeinden sowie Sürther- und Rodenkirchener Weihnachtsmarkt gebracht.

Auf dem Rodenkirchener Weihnachtsmarkt hat Augustin von der Aktionsgemeinschaft Rodenkirchen neben Weihnachtspaketen auch noch zusätzlich einen Spendenscheck in Höhe von 1.111 € überreicht bekommen.

Organisator Augustin bedankt sich bei allen Kölnerinnen und Kölnern, die diese Weihnachtspaket-Aktion so großartig unterstützt haben – und auch ganz besonders bei den vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern der Tafel Köln , die sich für die Abwicklung der Weihnachtspakete-Aktion unermüdlich eingesetzt haben ganz herzlich.

 

 

Hintergrundinformationen:

 

Die Tafel Köln wurde 1995 gegründet und hat sich zur Aufgabe gemacht, Menschen in Not mit dem scheinbar Selbstverständlichsten zu helfen: mit Lebensmitteln, Aufmerksamkeit und mit Solidarität.

„Verteilen statt Vernichten“

Brot von gestern, Joghurt, dessen Mindesthaltbarkeitsdatum in wenigen Tagen erreicht ist oder Obst und Gemüse mit kleinen Schönheitsfehlern, aber noch verzehrfähig ist, wird vernichtet. 

Auf der anderen Seite gibt es Menschen, die nah am Existenzminimum leben.  Die Tafel Köln bemüht sich um einen Ausgleich. 

Mit Kühltransportern holen die ehrenamtlichen Tafelhelfer monatlich ca. 100 Tonnen gespendete Lebensmittel bei Supermärkten, Bäckereien und Herstellern ab und werden kostenlos an ca. 180 soziale Einrichtungen geliefert, die sich in besonderer Weise um bedürftige Menschen kümmern.

Der Abnehmerkreis besteht u.a. aus Ausgabestellen für Lebensmittel und Mahlzeiten, Kinder- und Jugendeinrichtungen in sozialen Brennpunkten, Notschlafstellen, Kontakt- und Beratungsstellen für Menschen in schwierigen Lebenssituationen sowie Mutter-Kind-Wohnheime.

Dazu sucht die Tafel Köln auch ständig neue ehrenamtliche Fahrer/innen und Beifahrer/innen die in der Regel einmal wöchentlich von 8.15 Uhr bis ca. 15.00 Uhr die vorgegebenen Touren in Zweierteams abfahren. Die Mehrzahl der freiwilligen Helfer sind aus dem aktiven Arbeitsleben ausgeschieden. Um die Tafel Köln als Fahrer zu unterstützen, braucht man einen Führerschein sowie körperliche Fitness.

Die Tafel Köln arbeitet ohne öffentliche Zuschüsse. Sie finanziert sich ausschließlich aus Spenden, Mitgliedsbeiträgen und Bußgeldern.

Als mildtätiger Verein ist die Tafel Köln berechtigt, für Ihre finanzielle Unterstützung abzugsfähige Spendenbescheinigungen auszustellen.

Weitere Informationen unter www.koelnertafel.de

  1. KRV ERGO-CUP am neuen Standort angekommen

Mannschafts-Gesamtwertung geht erneut an die Sportler des Kölner Rudervereins von 1877

Der diesjährige Ruderergometer-Wettbewerb des Kölner Rudervereines von 1877 e.V. (KRV) in der erst kürzlich sanierten und technisch perfekt ausgerüsteten Aula des Friedrich-Wilhelm-Gymnasiums (FWG) in der Kölner Südstadt ist von allen Beteiligten gut angenommen worden. Die Aula ist groß genug für die aufgebauten Sportgeräte und die Wettkampfleitung. Sie ist luftig gebaut mit einer im Obergeschoß gelegenen Tribüne und bietet auch genügend Raum für Zuschauer unmittelbar vor den Sportlerinnen und Sportlern.

Der Wettbewerb bot am Samstag, 08. Dezember 2018, ein spannendes Kräftemessen für Teilnehmer verschiedener Altersklassen, Rennruderer, Breitensportler, Zuschauer und Firmen. Als Besonderheit gab es erstmals für einen ERGO-CUP-Wettbewerb einen internationalen Online-Wettkampf. Von 10 bis 17 Uhr standen 48 Rennen auf dem Programm.

Etwa 200 Sportler kämpften teilweise bis zur Erschöpfung auf den elektronisch miteinander vernetzten Trainingsgeräten gegeneinander. Die Technik erlaubte es, alle Ruderer auf einer symbolischen Regattabahn auf einer Leinwand abzubilden, so dass die Zuschauer über kurze Distanz das Renngeschehen hautnah mitverfolgen konnten. Ihr Anfeuerungsrufe erreichten in der Aula teilweise eine Lautstärke, die das eigene Wort verstummen ließen. Moderator Arno Bös sorgte durch seine fachkundigen Ansagen und eine fetzige Partymusik für eine spannungsgeladene Atmosphäre, die Teilnehmer wie Zuschauer gleichermaßen anspornte. Solch eine Nähe zu den Athleten ist auf Sportveranstaltungen im Freien kaum zu erleben: hautnah waren die von physischer Anspannung und Emotionen geprägten Gesichter der Sportler zu erkennen. Insgesamt erinnerte die Stimmung in ihrer Intensität an einen Boxkampf in einer verschwitzten kleinen Arena.

Höchste Aufmerksamkeit und Anspannung dann bei der Technik-AG der Schule, dem Moderator und den beiden Organisatoren der Veranstaltung, Guido Deinas und Bernd Zünkler, als erstmals während eines Ergo-Cups eine Internetverbindung zu einem ausländischen Ruderclub in den USA und den Niederlanden aufgebaut wurde. Im anschließenden Online-Rennen mit Ruderern des KRV projizierte die neu entwickelte Software eine fotorealistische Darstellung mit Ruderern auf einer Regattastrecke auf die Leinwand. Die Zuschauer fühlten sich an Sportanimationen mit Videokonsolen erinnert. Leider waren die beiden amerikanischen Mannschaften nach kurzer Zeit durch ein Verbindungsproblem nicht mehr zu sehen, ließen sich aber nicht entmutigen, fuhren trotzdem weiter und teilten ihre Ergebnisse per Screenshot mit. Nach einem Vergleich der erreichten Zeiten stand der KRV als Sieger dieses internationalen Freundschaftsrennen fest. Eine großartige Premiere, die sicherlich Nachahmer finden wird.

Die vom Rahmenprogramm des Stadtachters im Juli bekannte kölsche Rockband Kempest Feinest hatte wohl Interesse am Rudersport bekommen und nahm ebenfalls am Firmen-Wettbewerb teil. Hier war es amüsant zu erleben, welche verschiedenen Techniken die jeweils vier Staffelteilnehmer anwendeten, um alle 500 m auf dem beweglichen Rollsitz zu wechseln. Deutlich ein Beitrag, das Zusammengehörigkeitsgefühl der Betriebsangehörigen untereinander und die Identifikation mit ihrer Firma zu beflügeln. Das im Obergeschoß angebotene Benefizrudern auf einem modernsten elektronischen Ruderergometer, entwickelt von deutschen Olympioniken, wurde gut angenommen. Die dabei gesammelten Spenden stockte die Monsignore Dr. Heckenbach-Stiftung aus Bornheim auf 1000 Euro auf und unterstützt damit Sportangebote für behinderte und bedürftige Kindern der Maria-Montessori-Schule in Brühl. Die Oberstufe des Friedrich-Wilhelm-Gymnasiums sorgte mit allerhand Leckereien für das leibliche Wohl der Besucher und konnte so einen beträchtlichen Beitrag zur Finanzierung ihrer Abiturfeier erlangen.

Wie im Vorjahr erkämpften sich die Ruderinnen und Ruderer des KRV die meisten Siege des Tages und damit den Hauptpreis der gesamten Veranstaltung, ein Ruderergometer.

Der Schirmherr des 6. KRV ERGO-CUPs, Prof. Dr. Andreas Pinkwart, NRW-Minister für Wirtschaft und Digitalisierung, wünschte über eine Videobotschaft gutes Gelingen. Er hob insbesondere die internationale Vernetzung der Veranstaltung über das Internet hervor, ein Highlight am Schluss des Programms.

Mit Blick auf die sportlichen Ergebnisse war der 6. KRV ERGO-CUP wiederum eine Bereicherung der Kölner Sportszene und wird sicherlich 2019 seine Fortsetzung finden.

Die Ergebnisse im Einzelnen finden Sie in der angehefteten Datei.

(Text: Sz)

Fotos: Axel Kohring

Fast 200 Unternehmerinnen blicken
auf eine erfolgreiche Zeit zurück.
Zahlreiche außergewöhnliche
Stammtischtreffen liegen hinter den
Geschäftsfrauen, die jedes Mal bei
anderen Dame aus ihrem Kreis beginnen
(Geschäfteschnuppern) und
mit einem gemeinsamen Essen mit
viel Unterhaltung und Freude enden.
Dazu kommt viel Ehrenamt. Lange
Jahre pflegten sie zahlreich Grünflächen
und alle 16 Hochbeete auf dem
Maternusplatz, daneben unterstützen
die Damen regelmäßig die Kölner Tafel,
den Elisabeth-Korb in Weiß sowie
einen Kindergarten mit sozialschwachem
Hintergrund. Auch waren die
Geschäftsfrauen bei der Flüchtlingswelle
für Kinder aus anderen Kulturen
sehr aktiv. Auf großen Festen treten
die Unternehmerinnen in den Stadtteilen
stets gut gelaunt auf. So waren
sie in der Vergangenheit mit einer großen
Anzahl bei der Mädchen-Sitzung
und bei Tischlein-deck-Dich in Sürth,
bei Kultur in der Sackgasse in Weiß,
bei der Kunstmeile Rodenkirchen
und beim Schulfest in Rondorf aktiv
vertreten. Stolz blicken sie auch auf
ihre grün/pinke Präsentationen beim
Frauen-Business Tag der IHK, dem
Frauentag im Kölner Rathaus und
dem Cologne Business Day zurück.
In diesem Jahr geht es ohne Unterlass
weiter, so sind schon jetzt ihre Stammtische
an immer anderen Orten im
Stadtgebiet hinter der Rodenkirchner
Brücke geplant. Dazu kommt in
diesem Jahr noch eine Schiffstour
im Sommer und eine Ladies-Night im
Herbst. Gute Laune, ein fairer, freundlicher
Umgang untereinander und ein
Vernetzen der Unternehmen sowie
private Aktivitäten stehen natürlich
immer im Vordergrund und jede Unternehmerin
ist gern gesehen. Weitere
Informationen über die Damen finden
Sie auf unserer Internetseite sowie auf
rodenkirchner-unternehmerinnen.de

Marius Pet ers Trio feat. Heiner Wiberny

  1. Januar 2019 | 20:00 Uhr | 15 €

Stefan Rey (Kontrabass) – Fabian Künzer (Drums) – Marius Peters (Gitarren)

Special Guest: Heiner Wiberny (Saxofon)

Mit dem Rüstzeug der klassischen Gitarrentechnik und dem offenen Geist der Improvisation strebt Marius Peters eine Vielseitigkeit an, wie man sie bei Solo-Improvisatoren bestenfalls von Pianisten kennt. Dafür wurde er 2015 mit drei internationalen Jazzpreisen ausgezeichnet.

Seine Mitmusiker sind ebenfalls Meister ihres Fachs und bringen umfassende Auszeichnungen und Bühnenerfahrungen mit ein. Ideenreiche und ausgearbeitete Arrangements sind Grundstein für die Entdeckung verwobener Melodien und eingängiger Stücke, die für jeden Hörer eine unerwartete Wendung nehmen können.

Diesmal bringt das Trio mit Heiner Wiberny einen „Special Guest“ mit. Fast drei Jahrzehnte lang war Heiner Wiberny eine Säule der WDRBigband Köln als erfahrener, kompetenter und international renommierter Lead – Altist. Die Zusammenarbeit mit den international renommiertesten Gastdirigenten, Komponisten, Arrangeuren und Gastsolisten, 6 Grammy-Nominierungen in den USA, 2 Grammys: 2007 und 2008 sprechen für sich.

Den Zuhörer erwartet ein Abend mit dem Klang verschiedener Instrumente, die in variantenreicher Art gespielt werden – immer auf der Suche nach dem optimalen Klang für die jeweilige Stimmung des Stücks.

Marius Peters ist ein Kölner Gitarrist, der nach 13 Jahren klassischer Ausbildung und zahlreichen 1. Preisen bei nationalen & internationalen Gitarrenwettbewerben seinen Schwerpunkt auf den Bereich der Jazz- und Klassikmusik gelegt hat.

Renommierte Festivals, Konzerte & CD-Produktionen führten ihn durch ganz Deutschland & Teile Europas. Marius spielt in verschiedenen Bands & Besetzungen sowie als Bandleader bei eigenen Projekten. Trotz seines jungen Alters blickt er schon auf große Bühnenerfahrung zurück (über 2.000 Konzerte).

Nach 2 Jahren Studium am Institut für Musik Osnabrück (Instrumentalpädagogik) beendete er seine Ausbildung an der renommierten Hochschule für Musik & Tanz Köln mit Bestnote. Neben seiner Konzerttätigkeit ist er als Lehrer aktiv und unterrichtet an der städtischen Musikschule Hürth und gibt Workshops.

Seit 2013 ist er Stipendiat von Live Music Now Köln und engagiert sich für besondere Konzertreihen in sozialen Einrichtungen.

Stefan Rey begann schon als Jugendlicher mit dem Jazz – Kontrabassspiel. Früh war er bei diversen Wettbewerben erfolgreich, unter anderem gewann er den Solistenpreis des

„MeerJazz Big Band Concours“ und wurde 2016 zur Endrunde des internationalen Jazz Bass Wettbewerbs beim BassEU Kongress in Prag eingeladen.

2014 schloss er sein Studium an der Hochschule für Musik in Köln bei Dietmar Fuhr und Dieter Manderscheid im Fach Jazz – Kontrabass mit Bestnote ab. Er ist fester Bestandteil diverser Bands unter anderem bei Erna Rot, dem Hot Club de Cologne und als Bandleader bei Radius und hat bei zahlreichen CD-Produktionen mitgewirkt.

 

Fabian Künzer wurde 1993 in Neunkirchen (Saar) geboren, und bekam bereits im Alter von sieben Jahren Schlagzeugunterricht. Erste Banderfahrung sammelte Fabian Künzer schon mit dreizehn Jahren und ihm wurde nach kurzer Zeit klar, dass er das Schlagzeugspiel zum Beruf machen will.

Ab 2010 hatte er als Jungstudent an der Hochschule für Musik Saar Unterricht bei

Prof. Oliver Strauch und gewann 2011 mit der Band „HNK-Trio“ den deutschen

Nachwuchs-Wettbewerb „Jugend Jazzt“, 2012 den „European Jazz Award Kaiserslautern“.

Fabian Künzer begann sein Schlagzeugstudium 2012 an der Hochschule für Musik und Tanz Köln, um bei gefragten Musikern wie Prof. Jonas Burgwinkel, Michael Küttner und Dietmar Fuhr zu studieren. Im letzten Jahr seines Studiums war er als Erasmus-Stipendiat Student an der renommierten Sibelius Academy Helsinki in Finnland und hatte Unterricht bei Jussi Lehtonen. Zurück in Deutschland, wurde Fabian Künzer Ende 2016 Schlagzeuger des „Cosmopolitan Sextet“ außerdem mit dem „Live Music Now“-Stipendium ausgezeichnet. Seinen Bachelor im Fach Jazz/Pop-Schlagzeug erhielt er 2017 und ist seitdem als Schlagzeuger in mehreren Projekten deutschlandweit unterwegs.

 

Heiner Wiberny wurde 1944 geboren und ist Saxophonist (mit den Nebeninstrumenten: Flöten, Klarinetten, Klavier), Komponist, Hochschullehrer

Seit 1974 ist Heiner Wiberny Erster Altsaxophonist und Solist beim WDR, Köln, zunächst in Harald Banters `Mediaband` und von 1981 bis November 2009 in der WDR-Bigband.

Er ist Komponist – seine Saxophon- und Klarinettenquartette werden weltweit aufgeführt -und Honorarprofessor an der Musikhochschule, Köln.

Nach dem Studium der Romanistik, Geographie und Schulmusik und Kompositionsstudien bei Pavel Blatny und dem Besuch eines Filmmusikseminars bei Bernd Alois Zimmermann, spielte Heiner Wiberny seit Ende der 60’er Jahre in vielen Bigbands und Jazzensembles. U.a. mit Kurt Edelhagen, Peter Herbolzheimer, Paul Kuhn, Manfred Schoof, Jasper van’t Hof, Rainer Brüninghaus und Mike Herting. Ebenso aber auch als Solist in Symphonieorchestern bei Aufführungen zeitgenössischer Musik. Neben seinen Live Auftritten wirkte Heiner Wiberny solistisch auf ca. 100 Platten-/CD-Aufnahmen, davon mehr als 60 mit der WDR-Bigband, Köln. (Er arbeitete zusammen mit den international renommiertesten Gastdirigenten, Komponisten, Arrangeuren und Gastsolisten. Diese brachten 6 Grammy- Nominierungen und 2 Grammys: 2007 und 2008 (Brecker Brothers/ Patty Austin) in den USA ein.

1982 wurde sein ‚Jazz-meets-Flamenco’-Projekts mit dem Gitarristen Wolfgang Gerhard für den deutschen Schallplattenpreis nominiert. Vier ganz besondere Erfahrungen – neben Tourneen durch ganz Europa, Afrika, Süd- Ost-Asien und Gastspielen in New York, Los Angeles und Las Vegas – waren die Begegnungen und Zusammenarbeit mit Dizzy Gillespie anlässlich zweier Konzerte in Quintettbesetzung, 1986; eine zweimonatige Tournee mit dem ‚New Jazz Ensemble’ durch 18 Staaten Afrikas im Jahr 1976, zwei Workshops und Konzerte mit senegalesischen Musikern in Dakar – Senegal 2013 und 2015 und Aufführungen der ‚Sai-Symphony‘ von Mike Herting in Indien 2015;

Fast drei Jahrzehnte lang war Heiner Wiberny eine Säule der WDR-Bigband Köln als erfahrener, kompetenter und international renommierter Lead-Altist („Heiner Wiberny is

probably one of the best lead alto players I have known“, Clare Fischer, der amerikanische Komponist , Pianist und Bandleader in einem Vorwort zur CD ‚Prism’) ebenso wie als

 

Solist mit weitem stilistischen Horizont. Sein unverwechselbarer, ausdrucksstarker Ton ist sein Markenzeichen; sein klangfarbenreiches Spiel ist maßgeblich vom Jazz geprägt, es lässt aber auch Einflüsse der Weltmusik und der zeitgenössischen Musik durchschimmern. Er war und ist – neben der WDR-Bigband – ein gefragter Solist in den verschiedensten Musikensembles und Orchestern.

 

Foto: Michael Fischer -Live : Klaus – Jürgen Krah

„Schmucke Einstimmung in die Vorweihnachtszeit“

Am Samstag, 8. Dezember 2018, war es soweit. Die Schmuckstückchen 2008 e.V. haben zu ihrem alljährlichen schmucken Advent zugunsten der Charity-Aktionen im Stadt Treff Köln eingeladen. Um die Besucher in die Vorweihnachtszeit einzustimmen, hatten sich die Schmuckstückchen ein besonders schmuckes Programm einfallen lassen. Für das leibliche Wohl sorgten mit viel Einsatz die Schmuckstückchen und die neuen Hospitantinnen. Alle Besucher erhielten gegen eine freiwillige Spende leckere frischgebackene Waffeln und heißen Glühwein.

Für das musikalische Wohl der Besucher trugen zwei Highlights bei: Der Schmucki-Chor präsentierte unter der Leitung von Alexander Schuhmacher neben weihnachtlichen Liedern mit Sängern des Shanty-Chors der StattGarde Colonia Ahoj e.V. ihr neues Schmucki-Lied. Ein stimmungsvolles Lied über die Verbundenheit der Schmuckstückchen zum Kölner Karneval, welches ab sofort in itunes zum download bereitsteht. Anschließend sangen alle Schmuckstückchen und Besucher gemeinsam mit dem Kölschen Liedermacher Helmut A. Wiemer Weihnachtslieder.

Ein weiterer Höhepunkt war die Versteigerung eines selbstgebackenen Lebkuchen Doms von Schmuckstückchen Anne Birker. Präsidentin Rüya Gazez-Krengel und Boris Müller, Ehrenschmuckstückchen und Knubbelführer des 3. Knubbels der Patengesellschaft Kölsche Funke rut-wieß vun 1823 e.V., moderierten die Versteigerung. Für den stolzen Preis von 800 Euro ersteigerten Freunde und Förderer der Schmuckstückchen den Kölner Lebkuchen Dom. Diese Summe geht genauso wie die gesamten Erlöse des schmucken Advents an die verschiedenen Charity Aktionen der Schmuckstückchen.

Die Schmuckstückchen danken den zahlreichen Besuchern des schmucken Advents und wünschen allen eine schöne Vorweihnachtszeit!

Am 9. Dezember fand das traditionelle Weihnachtskonzert der Gesamtschule Rodenkirchen mit den beiden Chorgruppen des 5. und 6. Jahrgangs und dem neugegründeten Chor des 7. Jahrgangs in der bis auf den letzten Platz vollbesetzten Erzengel-Michael-Kirche in Michaelshoven statt.

Sehr besinnlich zogen die Kinder singend mit einigen brennenden Kerzen in den Händen in die Kirche ein und eröffneten somit sehr stimmungsvoll mit dem Lied „Mache dich auf und werde Licht“ das Konzert. Die Musiklehrerinnen Bettina Büttgen, Ursula Schulten und Katrin Klingbeil führten mit vielen erklärenden Worten durchs bunte Programm. Auch in diesem Jahr führte eine musikalische Reise durch viele ferne Länder, beginnend mit dem „Wiegenlied“ aus Russland über „Zumba zumba“, einem Lied aus Spanien, dem ungarischen „Weihnachtstanz der Hirten“ bis hin zum Lied „A holly jolly Christmas“ aus den USA.

Zwischen diesen Liedern des Chores gab es Einlagen des jungen Streicher-Ensembles unter der Leitung von Ursula Schulten. Auch einige in ihrem Können sehr fortgeschrittene Schülerinnen und Schüler aus der Bläser-Arbeitsgemeinschaft steuerten mit ihrer Lehrerin Judith Heß zwei Stücke zum gelungenen Weihnachtskonzert bei. Begleitet wurden die Chöre wie immer von einem Instrumentalensemble, in dem Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer sowie eine ehemalige Schülerin zusammen musizierten.

Das Publikum spendete immer wieder herzlichen Applaus und sang gerne bei den Refrains mit. Die Spenden, die nach dem Konzert gesammelt wurden, werden wie im Schlusslied „Christmas in the old man’s hat“ vorgeschlagen aufgeteilt: Die eine Hälfte kommt der musikalischen Arbeit an Gesamtschule Rodenkirchen zugute, die andere Hälfte wird für bedürftige Kinder verwendet.

 

Text und Fotos: Gerhard Richter

Alle Jahre wieder: An Heiligabend, 24. Dezember werden gleich zwei Krippenspiele für Kinder  angeboten: In der Katholischen Gemeinde Heilige Drei Könige  um 15.00 Uhr und in der Evangelischen Gemeinde St. Emmanuel um 16.00 Uhr. Kinder haben jeweils Gelegenheit, sich anzumelden und mitzuspielen.

Wer gerne beim Krippenspiel in der Kleinkinderkrippenfeier der Pfarrei am Heiligen Abend mitwirken will, kann am 15. Dezember um 15.00 Uhr zur Kirche Heilige Drei Koenige in der Hahnenstraße kommen. Dort wird das Spiel vorgestellt und die Rollen verteilt. Weitere Proben finden am 18. Und 22. Dezember statt. Rückfragen: mattia.zurlo@heilige-drei-koenige.de.

Auch in der Evangelischen Gemeinde in der Carl-Jatho-Straße sind  alle interessierten Kinder im Kinder- und Grundschulalter, die gern Theater spielen und singen, zur Mitwirkung beim traditionellen Krippenspiel eingeladen. Proben dazu gibt es am 30. November und am 8. Dezember für jeweils zwei Stunden. Interessenten melden sich bei britta.cepl@web.de, Telefon: 0221 9 33 42 76. (Text TRoecher)

Am 3. Adventdem 16. Dezember sorgt die Bachkantate zum Mitsingen in der Evangelischen Gemeinde in der Carl-Jathostrasse für ein unvergessliches Erlebnis: Nach den fulminanten Aufführungen der ersten beiden Teile des Weihnachtsoratoriums in den Vorjahren führen der Rodenkirchener Kammerchor und Orchester, die Papageno Philharmoniker sowie ein Projektchor in diesem Jahr den dritten Teil von Johann Sebastian Bach auf: „Herrscher des Himmels, erhöre das Lallen“. Die erste Aufführung findet um 11.00 Uhr im Gottesdienst statt. Um 17.00 Uhr folgt eine zweite Aufführung im Rahmen des Weihnachtskonzerts der Musikschule Papageno.

Der künstlerische Gesamtleiter Arndt M. Henzelmann: „Das besondere an diesem Projekt ist, dass wir die jungen Mitglieder aus der Papageno-Musikschule und des Kinderchores der  Kurrende an die klassische Musik heranzuführen. Jedes Jahr wird eine Kantate des Weihnachtsoratoriums von Bach als Mitsingkonzert veranstaltet, so dass auch Nicht-MusikerInnen mit ins Boot geholt werden. Ob versiert oder Amateur, klein oder groß, jung oder alt, machen Sie mit und lassen Sie sich mitreissen, dieses Werk gemeinsam aufzuführen!“ Interessierte Projektsänger treffen sich zu Proben bereits am Donnerstag, 13. Dezember und am Freitag, 14. Dezember jeweils um 19.00 Uhr zu einer dreistündigen Chorprobe sowie gemeinsam mit dem Orchester am Samstag, 15. Dezember um 12.00 Uhr. Kontakt: arndt. henzelmann@gmx.de 

Übrigens:  Wer  sich stimmungsvoll auf die Adventszeit vorbereiten will und den Rodenkirchener Kammerchor und Orchester, die  jede Woche in Rondorf proben, schon jetzt live erleben will: Am Sonntag, 2. Dezember ist er zu Gast in der Kölner Philharmonie mit  Georg Friedrich Händels weltberühmtem Oratorium „Messias“. Beginn ist um 16.00 Uhr.