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Wer regelmäßig in Sürth ist, dem sollte aufgefallen sein, hier ist einiges in Frauenhand. Nicht nur das unzählige Firmen von Frauen geleitet werden, auch kümmern sich hier auffallend viele Frauen um das Allgemeinwohl. Sie engagieren sich im Dorfverband, bei der Jugend, im Sport und bei den Senioren. Die Sürther Floras z.B. gießen und halten hier den Marktplatz attraktiv und die Boule-Spielerinnen, die sich liebevoll Bouletten nennen, treffen sich hier ebenfalls regelmäßig. Auch gibt es eine tolle Kinderkrabbelgruppe und ein lebhaftes Kinder-WhatsApp-Netzwerk im Sürtherfeld. In Sürth scheint es, wirft man eine Frage in den Raum, weiß irgendeine „Frau“ eine Antwort.

Schützen: Reduzierte Abordnung mit Abstand – Auch bei der Kranzniederlegung achteten die Adlerschützen auf die Abstandsregeln. Foto: Surmann

Die Adlerschützen aus Zollstock hatten allen Grund zu feiern. 90 Jahre werden sie in diesem Jahr alt, eigentlich ein Grund für eine ausgiebige Feier. Doch in Zeiten von Covid 19 ist alles anders, mit einer den Gesundheitsregeln entsprechenden reduzierten Feier gab es dennoch ein für alle schönes Gedenken an die lange Geschichte des Zollstocker Vereins. Der Geburtstag begann mit einer Kranzniederlegung zum Gedenken an die verstorbenen Schützen am Hochkreuz des Südfriedhofs. Ohne große Abordnung, ohne Musik und mit dem gebotenen Abstand wurde der Toten gedacht, um anschließend gemeinsam eine heilige Messe zu feiern. Dort wurde Pfarrer Andreas Brocke als neuer Präses der Schützen eingeführt. Der scheidende Präses Dr. Ludwig Schmahl wurde nach 25 Jahren zum Ehrenpräses ernannt. Zur eigentlichen Feier trafen sich die Schützen mit ein paar geladenen Gästen aus dem Veedel und der Politik im Schützenheim, um bei einem gemeinsamen Essen einige Ehrungen vorzunehmen. Nach einer Laudatio des Vorsitzenden Hans-Jürgen Kampf wurde Brudermeister Dieter Jansen zum Ehrenbrudermeister ernannt, er war drei Jahrzehntelang an der Spitze der Zollstocker Adlerschützen. Kommandant Dieter Bresse bekam die höchste Auszeichnung, die ein Schütze bekommen, den kleinen goldenen Stern zum Sebastianus Ehrenkreuz, verliehen.Die Schützenkönigin Anke Jongen wurde mit dem silbernen Verdienstkreuz ausgezeichnet, Schützenkönig Mike Jongen bekam das Bezirksverdienstkreuz erste Stufe. Um alles Corona-gerecht zu gestalten, war die Gästezahl auf 70 Leute beschränkt, die in Gruppen und mit Abstand auf die Tische verteilt wurden. Dort lagen zudem noch Namenslisten aus, in die sich jeder eintragen musste. „Wir können inzwischen ganz gut mit diesen Einschränkungen umgehen“, erläutert Hans-Jürgen Kampf. „Auch im normalen Schießbetrieb haben wir uns auf die Situation eingestellt.“ Geschossen werden darf hier nur mit drei Leuten nach Voranmeldung und das auch nur für eine Stunde. Trotz allem war es für die Schützen und ihre Gäste aus dem Veedel ein tolles Jubiläum, so dass alle optimistisch und in der Hoffmungauf baldige bessere Zeiten wieder nach Hause gingen. (kgs)

Die KG Kapelle Jonge als Ausrichter des Karnevalsumzugs in Köln-Weiß muss nun schweren Herzens und mit Wehmut den 59. Karnevalsumzug 2021 absagen. Wir folgen damit der aktuellen Empfehlung und Vorgabe der Landesregierung nach der derzeitigen Infektionslage und Pandemieentwicklung.
Der Karnevalszug in Weiß ist ein familiär und inklusiv geprägter Umzug, der seit Jahrzehnten viele Menschen in unser Dorf zieht und sich großer Beliebtheit erfreut durch die Vielfalt und Kreativität der teilnehmenden Gruppen und der Freude unserer Besucher.
Unser Brauchtum ist ein hohes Gut; und dass wir dies in der kommenden Session nicht wie gewohnt leben können und unseren langjährigen Teilnehmern nicht die Möglichkeit bieten dürfen sich zu präsentieren, schmerzt.
So ohnmächtig wir uns der Situation stellen müssen, die Gesundheit unserer Freunde, Mitbewohner im Dorf und unserer Mitglieder steht über allem und liegt uns am Herzen.
Wir fühlen mit allen Gastronomen, Veranstaltern, Künstlern und Vereinen, die in der kommenden Zeit sich vor schwere Aufgaben gestellt sehen und deren Existenzen wohlmöglich bedroht sind.
Die mit der Ausrichtung unseres Umzugs verbundenen Haussammlungen werden demnach auch nicht stattfinden.
Wir schauen dennoch nach vorne und vertrauen hoffnungsvoll auf unseren Jubiläumszug 2022.

(Text:Christian Pieck/KG Kapelle Jonge Köln-Weiss von 1947 e.V.)

Eine etwas andere Veranstaltung: Die Benediktinerinnen laden ein

Die Teilnahme an den Gottesdiensten ist wieder möglich! Jeden Sonntag um 10.30 Uhr laden darum die Benediktinerinnen zu Ihrer Heiligen Messe ins Kloster auf die Brühler Str. 74 ein. Bitte nehmen Sie dafür auf den markierten Plätzen im Altarraum oder in der Seitenkapelle Platz! Wenn Sie möchten, dass ein Platz für Sie reserviert wird, melden Sie sich bitte vorher an, entweder telefonisch 0221/9370670 oder per Mail unter: homepage@benediktinerinnen-koeln.de. Die anschließende Begegnung findet bei gutem Wetter in Garten statt. Auch das Stundengebet und „Die Schwestern des Klosters in unserem Veedel laden ein zu Gesprächen“ finden wieder statt.

Im ehemaligen Spritzenhaus der Alten Dorfschule wurde der Raum mit viel Fleißarbeit einige Wochen lang komplett renoviert und mit Hilfe eines erfahrenen Fitnesstrainers für sportliche Zwecke neu gestaltet und mit verschiedenen hochwertigen Sportgeräten zu einem richtigen GYM erstellt. Zu festen Zeiten haben verschiedene Altersgruppen die Möglichkeit, das Fitnessstudio unter Anleitung und fortlaufender Betreuung zu nutzen. Das GYM steht allen Bürgern zur Verfügung!! Auf  www.starke-veedel-meschenich.de  finden Sie den ganzen Bericht.

 

 

Letztes Wochenende waren wieder unsere lieben Ehrenamtlerinnen Emma Schickram, Sandra Frey und Wissam Marouf in ganz Meschenich unterwegs und haben an den Haustüren Kuchenstücke & Grußkarten an die Senioren verteilt.

Außerdem haben Angela Neeb und Anne Merkenich ein Ständchen an der St. Blasius Kirche aufgebaut, damit direkt nach dem Gottesdienst auch spontane Senioren noch eingeladen werden konnten. Unter www.starke-veedel-meschenich.de finden Sie den ganzen Bericht und schöne Bilder.

Schnell, aktuell und lokal – so kennt Ihr die Kölner Stadtteilliebe. Auf facebook laufen die Informationen noch ein wenig schneller, da dort ein großes Netzwerk aktiv ist. Gerade in der jetzigen Situation ist es wichtig für alle, sich auszutauschen und zu wissen, was geht. Wer liefert was? Wo bekomme ich was? Wie komme ich an das Menü aus meinem Lieblingsrestaurant? Wie sind die Öffnungszeiten? Bei uns auf facebook natürlich unter gleichem Namen „Kölner Stadtteilliebe“ sind Unmengen an Informationen zu finden. Was eben noch ganz oben stand, kann in wenigen Minuten nach unten wandern, weil sich die Nachrichten oft überschlagen. Hier werden die unterschiedlichsten Dinge ausgetauscht und viele Bildnachrichten und News als Kurzfilm sind zu finden. Auf facebook kann sich jeder beteiligen. Gleich ob er schweigend etwas lesen möchte oder aktiv kommunizieren und diskutieren will. “Unter uns“ sind wir auf facebook , überall sichtbar und dort einer der beliebtesten Gruppen bzw. Seiten, denn beides haben wir. Kurze, knackige Informationen – ständig aktualisiert. Wenn Ihr mehr wissen wollt, besucht uns einmal dort, Ihr werdet begeistert sein, was in unserem Stadtgebiet so alles passiert. Hier findet Ihr alle Infos, die Ihr braucht. Ob Termine, Adressen, Tipps, Aktuelles, Klatsch- und Tratsch, Männer, Frauen, Familien und vieles mehr in aller Ausführlichkeit. Wir freuen uns auf Euch – wo auch immer wir uns treffen! 

Auf Einladung der Bürgervereinigung Rodenkirchen stellt Stefanie Haaks, Vorstandsvorsitzende der Kölner Verkehrs-Betriebe (KVB), die Pläne für die Zukunft im Kölner Süden vor und berichtet über die aktuelle Situation in Corona-Zeiten. Die Veranstaltung findet statt am Mittwoch, 30.9.20 um 19.30 Uhr im Saal des Kölner Ruderverein von 1877, Barbarastr. 47-49, 50996 Köln-Rodenkirchen. Eine Anmeldung ist erforderlich über https://www.buergervereinigung-rodenkirchen.de/stefanie-haaks-kvb-am-30-9-im-gespraech-zum-oepnv-in-koeln-sued