Gerade in der Corona-Krise bedeutet der Alltag für viele Menschen echte existenzielle Not. Der Mangel an den zum täglichen Leben notwendigen Gütern zwingt sie, sich zwischen Heizen, Kochen und Backen zu entscheiden.

Viele Menschen leben direkt in unserer Nachbarschaft die eine Unterstützung benötigen. Aus diesem Grund hat das Kinder- und Jugendzentrum Menschen unter der Leitung von Frau Azbiye Kokol eine weitere Care Aktion zu Weihnachten gestartet. 

In einer Gemeinschaftsaktion mit atlantico Mare und der Kölner Tafel an besonders bedürftige Familien Lebensmittelpakete ausgegeben. In Zeiten, in denen auch Unternehmen auf unsere Solidarität angewiesen sind, haben sie dennoch nicht den Blick auf Menschen verloren, die auf noch mehr Hilfe angewiesen sind.

Durch das Engagement der Firma Atlantico Mare und der Kölner Tafel war es möglich, den Familien aus Meschenich ein unbeschwertes Weihnachtsfest zu bescheren.

Text und Fotos Jugendzentrum Meschenich

Jedes Jahr zu Weihnachten lädt Azbiye Kokol, Leiterin des Kinder- und Jugendzentrum Meschenich, mehr als 150 Kinder und Jugendliche zu einer Weihnachtsfeier ein.

Höhepunkt dieser Veranstaltung ist ohne Zweifel der Moment, in dem Wünsche erfüllt und Geschenke überreicht werden.

Aufgrund der Pandemie musste in diesem Jahr auf Vieles verzichtet werden. Nicht aber auf die Freude zu Weihnachten.

Bereits der Anblick der vielen liebevoll eingepacktenGeschenke zauberte sowohl den Kindern als auchErwachsenens ein Lächeln ins Gesicht.

Das aber überhaupt eine solche Geschenkeaktion möglich war, ist nur der Beteiligung mehrerer Förderer zu verdanken.

Für die Firma Chep Deutschland GmbH, der GeneraliVersicherungen AG, die DuMont Mediengruppe, Kindertränene. V., Wolters und Kluwer Deutschland GmbH derKindergarten St. Remigius aus Rodenkirchen und der Fußballer Hans Sarpei ist es eine Herzensangelegenheit, sich für Kinder in Köln einzusetzen.

Gemeinsam haben sie Geschenke gesponsert und mit selbstgebackenen Keksen, Kuchen und Kakao zu einemfreudigen Fest beigetragen.

Darüber hinaus haben sie Kindern den Glauben an das Gute gegeben, indem sie den Sinn von Weihnachten erfahren haben – Nächstenliebe, Hoffnung und Zuversicht.

(Text und Fotos Jugendzentrum Meschenich)

Die wachsende Entwicklung der Corona-Pandemie führt wieder zu erheblichen Kontaktbeschränkungen. Dies trifft besonders alte Menschen in den Pflegeeinrichtungen. Die Einsamkeit ist gerade in der Weihnachtszeit für die alten Menschen in den Einrichtungen

besonders schwer zu ertragen. Der Rotary-Club Köln Rodenkirchen-Riviera hat sich in diesem Jahr eine besondere Aktion zu Weihnachten ausgedacht und packt Weihnachtstüten für die ca. 80 Bewohner des Albert-Schweitzer-Haus der Diakonie Michaelshoven in Rodenkirchen.

Die Weihnachtstüten enthalten beispielsweise selbst gebackene Kekse, Weihnachtssterne, Pflegeprodukte, Obst sowie eine Weihnachtskarte. Gerne hätte man die Weihnachtstüten persönlich den Bewohnern überreicht und dies auch noch mit musikalischer Begleitung untermalt. Leider war dies aus den aktuellen Corona-Maßnahmen nicht möglich. Somit gab es am vergangenen Sonntag, den 20.12.2020, eine symbolische Übergabe durch den Weihnachtsmann und seinen Gehilfen.

(Text&Fotos Lucian Muchowski
Präsident)

Am Freitag fand ein ganz besonderes Charity-Projekt statt. Wir Schmuckstückchen durften der Senioren-Lebensmittelausgabe Gremberger Treff e.V., gemeinsam mit dem Beiratsvorsitzenden der Kölner Tafel, Herrn Harald Augustin an die dortige Leiterin, Frau Lorscheid, mehr als 250 liebevoll verpackte Weihnachtspakete der Schmuckstückchen übergeben. Als weitere Überraschung hatten unsere Präsidentin Rüya Gazez-Krengel, unsere Schatzmeisterin Alexandra Dahlhaus und Damen des Charity-Pools, Marion Becker-Fritsch, Bibi Schmitz-Schlett und Alexandra Königs über 100 Gutscheine von Rewe und zusätzlich leckere Schoko-Nikoläuse im Gepäck 🎅🏼.
Auch für die Kleinen gab es über 100 liebevoll verpackte Weihnachtstütchen mit etwas Spielzeug und Süßigkeiten, die an andere Ausgabestellen überreicht wurden.

Foto und Text Schmuckstückchen 2008 e.V.

Die Freude war riesengroß und wir sind sehr liebevoll empfangen worden!

Was wäre die Kölner Tafel ohne ihre fleißigen Helfer, deshalb gab es als Dankeschön ein riesiges Weihnachts-Überraschungspaket 🎁.

Wir haben hier in Köln zwar 86 Veedel, aber nur eine Kölner Tafel, die versucht, mehr als 10.000 Bedürftige zu versorgen. Gerade in der so schwierigen Zeit, durch die Corona-Pandemie, sind vor allem Senioren und Familien mit Kindern betroffen. Die Pandemie hat teilweise zu Kurzarbeit, Arbeitsverlust und Schließungen der Betriebe geführt, somit ist das Geld knapp.

Vor 5 Jahren haben wir die Kölner Tafel zum ersten Mal unterstützt. Die diesjährige Aktion wurde durch unseren Förderverein „Schmucke Mädcher e.V.“ großzügig finanziell unterstützt und dadurch ein voller Erfolg.

Der Charitypool hatte unter den Auflagen der Corona-Pandemie alles sorgsam eingekauft, in Zweier-Teams an der frischen Luft die Weihnachtspakete gepackt und weihnachtlich mit einem persönlichen Weihnachtsbrief verpackt.

Die Kölner Tafel zu unterstützen ist gerade in diesem Jahr eine besondere Herzensangelegenheit für uns. Dabei haben wir besonders darauf geachtet, Senioren und Familien eine Freude zu bereiten.Wir Schmuckstückchen helfen oftmals sehr leise im Hintergrund, aber in der Pandemiezeit ist es uns wichtig, besonders auf diese Notsituation hinzuweisen.
Bleibt gesund und habt eine schöne Adventszeit. 🎄

Eure Schmuckstückchen ❤️🤶🏻

Das Gymnasium Rodenkirchen beteiligte sich auch in diesem Jahr an der Weihnachtsaktion „Fröhliche Weihnachten für alle“ der Kölner Tafel. Bereits zum 14. Mal organisierte sie die Spendenaktion für bedürftige Kölnerinnen und Kölner.

Somit war die Zeit vom 7. bis zum 10. Dezember am Gymnasium Rodenkirchen eine besondere:

Neben dem schön geschmückten Weihnachtsbaum wurden mit der Unterstützung von beschwingter Weihnachtsmusik, Weihnachtpullovern und Lichterkette im Foyer des Gymnasiums Rodenkirchen liebevoll weihnachtlich verpackte Lebensmittelpakete für die Kölner Tafel gesammelt.

Selbst regnerisches Winterwetter konnte die Schülerinnen und Schüler nicht in ihrem Engagement bremsen: Schwer bepackt und teilweise sogar mit mehreren Päckchen beladen freuten sich die Schülerinnen und Schüler von der 5. bis zur 12. Klasse, dass sie ihren Beitrag zu dieser wunderbaren Weihnachtsaktion leisten konnte.

„Die Stimmung im Foyer ist so schön! Endlich mal etwas weihnachtlicher Glanz in dieser Corona-Zeit!“, äußert sich eine Kollegin begeistert.

Insgesamt hat die gesamte Schulgemeinde an diesen Tagen 305 Päckchen zusammengetragen, die am 10. Dezember von einem sehr netten Team der Kölner Tafel angeholt wurden, damit sie zu Weihnachten an bedürftige Kölnerinnen und Kölner verteilt werden können.

Eva Dietershagen und Kathrin Knecht incl. Fotos

Leider wird in diesem Jahr das „Sommerfest im Winter“, welches das Männer-Quartett „Frohsinn“ in den letzten Jahren als ein kleiner Weihnachtsmarkt Köln rund um die alte Dorfschule in Immendorf veranstaltet hat, in diesem Jahr aufgrund der Corona Verordnungen und der daraus resultierenden Bestimmungen nicht stattfinden. Der Chor aus dem Kölner Süden bedauert dies sehr, da zum einen wichtige Einnahmen zur Finanzierung des Vereins wegfallen zum anderen, und das trifft alle Immendorfer besonders, weil damit eine wichtige, in den letzten Jahren etablierte Möglichkeit der Begegnung im Dorf entfällt. Um zumindest den finanziellen Schaden für den Chor in Grenzen zu halten, hat sich der Verein dazu entschlossen zumindest den beliebten Weihnachtsbaumverkauf stattfinden zu lassen. Am Samstag, den 12. Dezember stehen in der Zeit von 15 bis 19 Uhr frische Nordmanntannen aus dem Sauerland zum Verkauf. Natürlich wird der Verkauf unter der Beachtung aller gültigen Corona Regeln stattfinden. Der Zugang zum Hof der Alten Schule erfolgt ausschließlich über den Eingang Godorfer Straße, der Ausgang ist über die Berzdorfer Straße geregelt. Auf dem gesamten Gelände gilt natürlich eine Maskenpflicht und es stehen ausreichend Desinfektionsmittel zur Verfügung. Wir würden uns sehr darüber freuen, wenn Sie sich ihren Weihnachtsbaum bei unserem Verein aussuchen würden und damit unseren Chor auch in diesem Jahr unterstützen.

(Text:Männer-Quartett „Frohsinn“)

Für den beginnenden Advent hat sich das Team des Bürgerhauses Stollwerck in diesem Jahr etwas Besonderes einfallen lassen: Die komplette Südfassade des Gebäudes wird als Adventskalender gestaltet und beleuchtet. Den Startschuss für diese Aktion gibt Bezirksbürgermeister Andreas Hupke am Montag, 30. November 2020, gegen 19 Uhr.
Das Bürgerhaus Stollwerck ist eines der größten Bürgerzentren in Deutschland. Jährlich nutzen mehr als 150.000 Menschen die Angebote des Hauses, die von pädagogischen Programmen für alle Altersgruppen über Theater und Comedy bis hin zu Konzerten reichen. Darüber hinaus werden Räumlichkeiten für unterschiedliche Anlässe wie beispielsweise Seminare, Feierlichkeiten, Sport- und Tanzkurse oder politische und gesellschaftliche Veranstaltungen angeboten.

Für das Bürgerhaus Stollwerck war das Jahr 2020 das wohl schwierigste in seiner fast 35- jährigen Geschichte. Nach einer kompletten Schließung im März konnte das Haus im Mai 2020 seine Pforten teilweise wieder öffnen. Die Besucherzahlen mussten dabei stark reduziert werden, um den Anforderungen der Situation, die durch das Corona-Virus entstanden ist, gerecht zu werden.

„Trotz der herausfordernden Bedingungen hielt das Team des Bürgerhauses weiterhin ein attraktives Angebot aufrecht, unterstützte Partnerinnen und Partner bestmöglich bei der Suche nach alternativen Lösungen und wurde so dem sozialen Auftrag für die Stadtgesellschaft gerecht“, sagt Dr. Harald Rau, Beigeordneter für Soziales, Umwelt, Gesundheit und Wohnen der Stadt Köln.

Viele Menschen, die die unterschiedlichen Angebote des Bürgerhauses Stollwerck in den letzten Jahren wahrgenommen haben, hielten der Einrichtung auch in dem nun zu Ende gehenden Jahr der Pandemie die Treue. Dafür möchten sich alle Mitarbeitenden zusammen mit dem Förderverein des Bürgerhauses bedanken. Mit der als Adventskalender gestalteten Fassade möchte das Team für alle, die in der Südstadt leben, etwas Licht in die dunkle Jahreszeit bringen.

Darüber hinaus soll durch die vielen bunten Fenster, die die Vielfalt der hier ein- und ausgehenden Menschen widerspiegeln, auch ein Zeichen für Weltoffenheit und Toleranz gesetzt werden. Eine große Feier zum Start der Aktion ist aufgrund der derzeitigen Pandemie-Lage leider nicht möglich. Die Beschäftigten und der Förderverein des Bürgerhauses Stollwerck würden sich jedoch freuen, wenn im Dezember möglichst viele Menschen den Weg in die Südstadt finden, um sich selbst ein Bild von der Aktion zu machen. Vom Trude-Herr-Park hat man einen guten Blick auf die beleuchtete Fassade und den Weihnachtsbaum, der ebenfalls vom Förderverein gestiftet wurde.

(Text:Julia Reinhardt)