Zum 5. Mal fand im Dezember 2019 der lebendige Adventskalender in Sürth und Umgebung statt und zum 5. Mal haben wir mit großer Freude teilgenommen.

Lebendiger Adventskalender bedeutet, dass sich vom 01.12. bis einschl. 23.12. (der 24.12. ist als Heiligabend für die Kirche vorbehalten) bei täglich wechselnden Gastgebern/Gastgeberinnen Menschen (immer draußen!) vor einem adventlich geschmückten Fenster einfinden. Dort werden dann z. B. Lieder gesungen, Gedichte vorgetragen, Geschichten erzählt, es kann gebastelt werden etc. Und vor allem entstehen nette Gespräche mit Menschen, die man entweder gut oder gar nicht kennt. Garniert wird das 30 Minuten dauernde Event in der Regel von einem (oder mehreren…) Tässchen Glühwein oder alkoholfreien Punschs und vielleicht einigen Keksen oder anderen Leckereien. Was die Gastgebenden machen, bleibt selbst überlassen, der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Beim ersten Mal waren wir noch sehr gespannt, was in Gänze auf uns zukommt, da wir so etwas noch nie irgendwo erlebt hatten. Überwältigt von einem wirklich schönen adventlichen Event, zu dem 15 Leute gekommen waren, stand für uns fest, wir machen das nun jedes Mal! Die darauf folgenden Jahre fühlten wir uns bereits als „alte Hasen“, waren aber jedes Jahr aufs Neue sehr gespannt, wie viele zu uns kommen würden und wie „unser“ Event ankommen würde.

Bei uns wird traditionell eine Geschichte vorgelesen, die einen weihnachtlichen Bezug hat, aber auch eine Botschaft vermitteln soll. Immer mit einer nachdenklichen, aber auch humorvollen Note. Am Ende gibt es die Geschichte auch zum Mitnehmen, wenn man möchte.

Es ist immer wieder spannend, zu erleben, wie viele Sürther den Weg zu uns finden, denn das kann man nie abschätzen. So waren wir meistens ca. 18 Leute, was eine großartige Zahl ist, aber auch schon mal nur zu fünft, was genauso toll war. Das macht zwar die Glühweinvorbereitung etwas schwierig, weil man bei einem kleinen Kreis anschließend im übrig gebliebenen Glühwein ertrinkt, aber diese Unplanbarkeit ist eben auch das spannende für den Abend. In jedem Fall ist es eine lieb gewonnene Tradition geworden! Es kommen nicht nur Freunde und Nachbarn, sondern auch Fremde, die der Liste, die veröffentlicht wird, entnehmen, wo das adventliche Fenster am jeweiligen Tag „geöffnet“ wird. Und so kommt man auch mit Menschen ins Gespräch, mit denen es ansonsten nie Kontakt gegeben hätte.

Schön würde ich es noch finden, wenn die jeweiligen Gastgebenden auch öfter zu anderen gehen und sich nicht nur darauf beschränken würden, das Event bei sich stattfinden zu lassen. Denn davon lebt der lebendige Adventskalender. Es ist eine Institution, die zwar von kreativen, tollen Erzieherinnen der katholischen Kita  St. Remigius in Sürth angestoßen und in Form gebracht wird, sich aber im Ablauf selbst organisiert. Die Kita-Damen bieten die Teilnahme an und stellen die Liste zusammen. Aber die Aktion an sich muss von innen heraus erfolgen, also von den teilnehmenden Menschen.

Danken möchte ich an dieser Stelle ganz ausdrücklich der warmherzigen Inge Blameuser (kath. Kita Sürth), dass sie so etwas Wundervolles in Sürth ins Leben gerufen und jedes Jahr aufs Neue organisiert hat! Allein sie kennenzulernen war und ist ein Gewinn fürs Leben! Im Sommer 2020 wird sie die Kita verlassen und sich als Ruheständlerin am Leben erfreuen, hat aber bereits alles in die Hände ihrer netten Kollegin Frau Neuy gelegt, so dass der lebendige Adventskalender auch weiterhin in Sürth stattfinden kann.

Vielleicht haben Sie ja nun auch Lust, mal ein Fenster zu „öffnen“ und teilzunehmen.
Wir freuen uns jedenfalls schon jetzt auf das 6. Mal im kommenden Dezember!

Sabine Geilenkirchen und Stefan Werz

Kölner Krippen: Führung mit Günter Leitner am 4. Januar 2020

Die Bürgervereinigung Rodenkirchen lädt am Samstag, 4. Januar 2020 um 11 Uhr ein zur Besichtigung verschiedener Kölner Krippen. Der Krippengang führt von der Weihnachtskirche St. Maria im Kapitol, die für die Geschichte der Weihnacht große Bedeutung hatte, nach Groß Sankt Martin. Weiter geht es nach St. Madonna in den Trümmern und St. Maria in der Kupfergasse zu der Apostelnkirche. Über die Krippen hinaus wird das adventliche und weihnachtliche Brauchtum in Köln vorgestellt. Die Gruppe führt Günter Leitner.

Treffpunkt: St. Maria im Kapitol, Casinostr. 6, 50676 Köln. Kosten 10 Euro.

Anmeldung über https://www.buergervereinigung-rodenkirchen.de/

Weitere Informationen:  https://www.buergervereinigung-rodenkirchen.de/koelner-krippen-fuehrung-mit-guenter-leitner-

„Über 200 Weihnachtspakete wurden im Hotel Begarden Hof abgegeben v.l.n.r. Hoteldirektor Marc Roelofs, Harald Augustin Beiratsvorsitzender Kölner Tafel (Foto Ute Schmidt)“

Über 200 Weihnachtspakete wurden im Hotel Begarden Hof abgegeben  

Die Kölner Tafel hat nun zum 13. Mal die Kölnerinnen und Kölner gebeten, selbst ein weihnachtliches Lebensmittelpaket zu packen und an einem der dafür eingerichteten Stellen in Köln abzugeben.

Die Kölnerinnen und Kölner waren dieses Jahr besonders spendenbereit und haben insgesamt über 5.500  weihnachtlich geschmückte Lebensmittelpakete für die Bedürftigen unserer Stadt abgegeben, berichtet der Beiratsvorsitzender der Kölner Tafel Harald Augustin, der diese Weihnachtspaketaktion organisiert hat.

Nicht alle Kölner werden fröhliche Weihnachten haben. Es gibt viele Menschen in Köln, die nicht wissen, wie sie Weihnachten finanziell überstehen sollen – und dann kommt so ein schönes Weihnachtspaket mit ausgesuchten, lang haltbaren Lebensmitteln zur rechten Zeit.

Was für Augustin aber dabei genauso wichtig ist, ist die Menschlichkeit der Kölner, die damit denjenigen Menschen zeigen, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen, dass man sie nicht vergessen hat.

Die fühlen sich oft ausgestoßen von unserer Gesellschaft – und jetzt wissen und merken sie, dass es doch Menschen gibt, die an sie denken – und somit fühlen sie sich dann doch nicht so alleingelassen und haben auch ein bisschen FRÖHLICHE WEIHNACHTEN  – und das Dank der großartigen Unterstützung der Kölner und Kölnerinnen.

Dass dieses Jahr wieder ein neues Rekordergebnis von Weihnachtspaketen zustande kam, lag unter anderem auch an der Kölner Damen-Karnevalsgesellschaft „Goldmarie“, die dafür ein eigenes Event, die „Goldtafel“ organisiert hatten und bei einer Super-Stimmung mit vielen bekannten Kölner Bands und ihren Gästen 1.111 Pakete im Wert von jeweils 25€ gepackt haben.

 

v.l.n.r. Moderator Julie Voyage, 1. Vorsitzende Goldmarie Simone Staab, Vorsitzender der Geschäftsleitung REWE West Hanno Rieger, Präsidentin-Goldmarie Tanja Spiegel, Beiratsvorsitzender der Kölner Tafel Harald Augustin, (Foto Goldmarie, Michael Pröck)

 

Auch die Mitarbeiter von „SilverTours GmbH“, die u.a. das Portal „billiger-mietwagen.de“ betreiben, haben 370 Lebensmittelpakete im Wert von jeweils 25€ gepackt und in sechs Miet-Transportfahrzeuge von Hertz Autovermietung zur Tafel gebracht. Mit diesen kostenlos zur Verfügung gestellten Transportfahrzeugen konnten die 5.500 Weihnachtspakete von den Abgabe-Sammelstellen zu den Ausgabenstellen der Kölner Tafel transportiert werden.  Auch Renault-Köln hat dafür wieder 2 Transportfahrzeuge kostenlos zur Verfügung gestellt.

Erfreulicherweise haben sich neben vielen Privatpersonen auch mehrere Kölner Unternehmen und Büros sowie auch wieder viele Schulen, zum wiederholten Male an dieser Aktion mit vielen Paketen beteiligt und häufig ebenfalls ihr Ergebnis aus dem Vorjahr übertroffen. Die Pakete wurden wunderschön und sehr liebevoll weihnachtlich geschmückt und zu den dafür eingerichteten Abgabestellen, wie teilnehmenden Hotels, Kirchengemeinden sowie Sürther- und Rodenkirchener Weihnachtsmarkt gebracht.

Ebenfalls etwas Besonderes hat sich das Hotel Ameron ausgedacht. Das Ameron hat auch als Abgabestelle Weihnachtspakete entgegengenommen und zusätzlich noch eine eigene Aktion gestartet. Mit der Aktion „Green Choice“ hatten die Hotelgäste die Möglichkeit, der Umwelt zuliebe, auf ihre Zimmerreinigung zu verzichten oder den Betrag von 3,00 € an die Kölner Tafel e.V. zu spenden. Dadurch kamen insgesamt 2.034€ zusammen und wurden von der Hoteldirektorin Nicole Keilbach und dem Hotelmanager Philipp Stahl an Beiratsvorsitzenden der Kölner Tafel Harald Augustin überreicht.

v.l.n.r. Harald Augustin, Beiratsvorsitzender der Kölner Tafel, Nicole Keilbach Hoteldirektorin, Philipp Stahl Hotelmanager (Foto: Ameron Hotel)

 

Der Organisator der Weihnachtspaketaktion Harald Augustin bedankt sich bei allen Kölnerinnen und Kölnern, die diese Weihnachtspaket-Aktion so großartig unterstützt haben – und auch ganz besonders bei den vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern der Kölner Tafel, die sich für die Abwicklung der Weihnachtspakete-Aktion unermüdlich eingesetzt haben – ganz herzlich.

Hintergrundinformationen:

Die Tafel Köln wurde 1995 gegründet und hat sich zur Aufgabe gemacht, Menschen in Not mit dem scheinbar Selbstverständlichsten zu helfen: mit Lebensmitteln, Aufmerksamkeit und mit Solidarität.

Dazu sucht die Tafel Köln auch ständig neue ehrenamtliche Fahrer/innen und Beifahrer/innen die in der Regel einmal wöchentlich von 8.15 Uhr bis ca. 15.00 Uhr die vorgegebenen Touren in Zweierteams abfahren. Die Mehrzahl der freiwilligen Helfer sind aus dem aktiven Arbeitsleben ausgeschieden. Um die Tafel Köln als Fahrer zu unterstützen, braucht man einen Führerschein sowie körperliche Fitness.

Die Tafel Köln arbeitet ohne öffentliche Zuschüsse. Sie finanziert sich ausschließlich aus Spenden, Mitgliedsbeiträgen und Bußgeldern.

Als mildtätiger Verein ist die Kölner Tafel berechtigt, für Ihre finanzielle Unterstützung abzugsfähige Spendenbescheinigungen auszustellen.

Weitere Informationen unter www.koelnertafel.de

 

Eine ganz besondere Stimmung erwartete die Besucher auf dem Weihnachtsmarkt im Schatten des Klosters auf der Brühler Straße. Die Interessengemeinschaft Raderberg und -Thal und die Nonnen hatten am 15. Dezember ab 12.00 Uhr (nach der Hl. Messe) geladen und schon vor der Eröffnung kamen die Gäste. Alle wollten ins Kloster und viele suchten das Gespräch mit den Ordensschwestern. Es hatte sich herumgesprochen, die Schwester machen im wahrsten Sinne des Wortes auf, und die Begeisterung, Annahmen und Neugierde war auf beiden Seiten zu spüren. Bei Glühwein, selbst gebackenen Plätzen, kölschen Reibekuchen und Musik war es schnell ganz heimelig. „Das ist für mich Weihnachtsmarkt“, so Anni Schumacher, die mit ihren Enkeln gekommen war. Die vielen abwechslungsreichen Stände, die meist von Personen aus dem Veedel bestückt waren, wurden gut besucht und der Weihnachtsbaumverkauf war schon um 14 Uhr mit dem Worten „wir sind ausverkauft“ geschmückt. Holzfiguren, selbstgemachter Eierlikör, Mützen, Schals und natürlich Apfelsaft und Konfitüren waren beliebte Produkte, die wohl bald unter so manchem Tannenbaum zu finden sind.

Um 17 Uhr näherte sich dann das Highlight: Das Mitsingkonzert in der Kloster Kirche. So eng waren viele Besucher den Benediktinerinnen noch nie gekommen und es wurde sichtbar, wie überrascht viele Gäste waren, als der Geistliche „Frings“ das Wort übernahm. Modern mit Handydisplay und Jesusfigur führte es die Gemeinde durch das musikalische Programm. Er erzählte von Jesus und dem offenen Herz. Er bezog auf ganz besondere Art die vielen Kinder mit ein, die ihm zu Füssen auf Sitzkissen saßen. Die Herzlichkeit, Freude und Erwartung auf die heilige Nacht bekam eine ganz besondere Spannung und das Strahlen in so manchen Augen wurde glänzender. Als dann noch unzählige Kerzen zum Gesang erleuchteten, um die neugebaute Kapelle im Aussenbereich in wenigen Minuten einzuweihen, sah man so manche Hand, die nach der Hand eines Anderen griff. Weihnachtszauber? Nächstenliebe? Es war einzigartig und eine wundervolle Einstimmung auf die nun kommende Zeit, darin waren sich alle Besucher einig. Der Wunsch der Nonnen ging wohl schon an diesem ersten Abend der Kapelle auf, es wurde still gebetet, ein Licht bei der Jesusfigur hinterlassen und so manches erleichterte Lächeln gezaubert.

Einen besonderen Hinweis gaben die Damen allen Besuchern mit auf dem Heimweg: „Kommen Sie uns doch wieder besuchen, vielleicht in der Heiligen Nacht. Dieses Jahr machen wir die Messe auch um 22 Uhr, damit es nicht zu spät wird. Wir würden uns freuen….“

Weihnachten am und im Kloster… besonders, fröhlich und christlich

 

 

MGV Eufonia – seit 25 Jahren zu Gast in Sürth

„Unter dem Motto >> In Freud und Lied zum Leid bereit << eilen die Eufonisten, wie sie in ihrer Heimatstadt Brühl kurz genannt werden, nun seit gut 10 Jahren von Erfolg zu Erfolg. Die Karten gehen weg wie warme Semmeln, nur wer sich früh genug anstellt, hat Aussichten, sich welche zu sichern.“
So lautete der erste Absatz der Ankündigung zu Eufonias erstem Gastspiel am 06.05.1995 in Sürth. Von „rund 20 Männern“ mit einem Durchschnittsalter „deutlich unter 30“, von einem Pianisten, der sie begleitet und einer Dirigentin, die sie leitet, war die Rede.
Seitdem kommen die Eufonisten jährlich nach Sürth in den Pfarrsaal sorgen für eine volle Hütte.

Viel geändert von damals bis zum Silberjubiläum hat sich nicht. Noch immer singen die Jungs begleitet von einem Pianisten und geleitet von einer Dirigentin. OK, das Durchschnittsalter liegt nicht mehr „deutlich unter 30“, aber durch jungen Zuwachs auch nicht weit drüber.

So kann man auch heute noch den dritten Absatz der damaligen Ankündigung mit bestem Wissen und Gewissen weiterhin nutzen:
„In den Konzerten präsentieren die Eufonisten kaum Werke der klassischen Männerchorliteratur. Vielmehr werden in den Programmen (…) pfiffige Arrangements alter Schnulzen und hochaktueller Stücke, selbstgeschriebene Mini-Operetten oder vierstimmige Vertonungen klassischer Orchesterwerke zum Besten gegeben. Die Maxime des Chores ist es dabei, witzig und intelligent zu unterhalten und auf keinen Fall das Zwerchfell der Konzertbesucher zu schonen.“

Auch im Frühjahr 2020 werden die Eufonisten wieder zu Gast in Sürth sein:

EUFONIA – HERRENGEDECK

Geschichten aus tausend und einer Bar

Der Kartenvorverkauf für die Konzerte in Sürth von Eufonias neues Programm „Herrengedeck“ beginnt am Freitag, den 28.02.2020 — wie immer einen Monat vor dem Konzertwochenende. Wer sich schon vorher (z.B. als Weihnachtsgeschenk) Karten sichern möchte, kann sich telefonisch an Ulla Pchalek wenden – 02236 63160.
Die 25 Herren um ihre Leiterin Dorothea Kares werden sich in dieser Staffel mit den Chancen und Gefahren der Kneipenkultur auseinandersetzen. Aus der Musikbox erklingen Hits von Bach bis BAP.

Die Konzerte Pfarrsaal von St.Remigius, Sürther Hauptstr./Ecke Rheinaustr. finden statt am

Samstag, den 28.03.2020
und am
Sonntag, den 29.03.2020.

Alle sind willkommen am Stammtisch teilzunehmen, samstags um 20 Uhr und sonntags um 18 Uhr. Wer dabei sein möchte, sollte sich allerdings seinen Deckel (16,-€/erm. 11.-€ (Kinder/Schüler/Studenten)) in Sürth bei folgenden Vorverkaufsstellen sichern:
– Pfarrbüro St. Remigius, Rheinaustraße 6
– Buchhandlung Falderstr., Falderstraße 37

– Lotto Sürth – Lang & Koch, Sürther Hauptstr. 191

Weitere Konzerttermine:

04.01. – Premiere / 05.01.2020 – Galerie am Schloss, Brühl

01.02. / 02.02. – Galerie am Schloss, Brühl

08.02. / 09.02. – Galerie am Schloss, Brühl

07.03. / 08.03. – Dorothea Tanning Saal im Max Ernst Museum, Brühl

22.05. – Oberstdorf Haus, Oberstdorf

31.05. – BrühlerMarkt, Rathausinnenhof, Brühl

07.06. – Rheinforum, Wesseling

Informationen finden Sie auch auf der Homepage www.mgv-eufonia.de.

 

KG Ponyhof e.V. Informiert:

Bergfest…..Zur Hälfte unseres kleinen Weihnachtsmarktes dürfen wir euch einen unglaublichen Erlös von 135.000€ vermelden. Wir packen es selber nicht so ganz, wie krass ihr alle an der Glühweintasse, an der Bratwurst, am Gaffel Kölsch, an der Waffel oder an unserem Büdchen unterwegs seid. Wahnsinn.

Auch dieses Jahr stemmen den gesamten Markt 150 unserer Mitglieder in komplettem Ehrenamt, beginnend beim Hüttenbau, dem Erstellen der Dienstpläne, Koordination der Händler, Einkäufe, Bauzeichnungen, Erstellen des Musikprogrammes, dem Service und der Sauberkeit vor Ort, bis hin zu vielen anderen Dingen. Alleine 40 Personen arbeiten jeden Abend auf dem Markt.

Danke an euch alle, dass ihr zu uns kommt, dass ihr für eine bessere Welt sauft und uns immer eine solch tolle und friedliche Stimmung auf dem Markt verbreitet. Wir sind noch bis zum 22. Dezember für euch da, kommt vorbei und helft uns dass wir es das erste Mal schaffen eine viertel Million zu packen.

Viel Liebe und Dank an euch Alle

Der kleinste Weihnachtsmarkt der Stadt findet an der Lutherkirche in der Südstadt statt.

Zollstock – Der diesjährige Weihnachtsmarkt in Zollstock fand diesmal nicht auf dem Marktplatz, sondern vor und hinter der Kirche St. Pius statt. Die „Freunde des Zollstocker Dienstagszuges e.V.“ und Michael Siegenbruck hatten dabei auch wieder ein glückliches Händchen. Zum einen, weil der Weihnachtsmarkt wieder Besucher nicht nur aus Zollstock anzog, zum anderen, weil das Wetter an diesem Tag wieder mitgespielt hatte. Genau zwischen zwei Regentagen fand der Weihnachtsmarkt dann am Samstag vor St. Pius statt. Und es blieb trocken. Petrus ist eben doch ein Zollstocker.

Es gab wieder viele Stände, an denen man Kunst bestaunen und erwerben konnte. Die Zollstocker Willkommensinitiative „ZuZo“, Zusammen in Zollstock, stellte sich mit ihrem Lastenrad vor und informierte die Zollstockerinnen und Zollstocker über den in Kürze beginnenden Einzug von Geflüchteten in ihre neuen Unterkünfte am Kalscheurer Weg. Achim Wenzel und „Die Wenzels“ hatten zusammen mit der Affendame „Manuli“ wieder ein tolles musikalisches Programm für die Kids vorgelegt die begeistert mit machten.

Im Pfarrgarten, auf der Rückseite von St. Pius, gab es dann Leckereien wie Reevkoche, Bratwurst oder Fischbrötchen. Dazu natürlich der Vorweinachtszeit entsprechend roten oder weißen Glühwein. Im Pfarrsaal gab es auch weitere Stände.

Viele Zollstockerinnen und Zollstocker nutzten den Besuch des Weihnachtsmarktes auch, um untereinander oder auch mit der lokalen Politik ins Gespräch zu kommen. Bei solchen Events ist dies immer eine Möglichkeit, sich auf dem Laufenden zu halten. So erfährt man auch, was im Landtag, Rat oder im Bezirk aktuell ist.

Es war, wie schon die letzten Male auch, wieder ein toller, wenn auch nur eintägiger Weihnachtsmarkt, welcher dazu einlud, sich auszutauschen, zu bestaunen oder einfach auch nur zu genießen. Zollstock tut das gut.

(Text Berthold Bronisz)

Fotos unter http://www.berthold-bronisz.de/weihnachtsmarkt-2019-in-zollstock/