Als vor drei Jahren in der Hauptstraße in Rodenkirchen die Idee eines Damen-Footballteams im Kölner Süden das erste Mal aufkam, hatte man große Träume.
Doch bekanntlich kommt es anders als man denkt …

In wenigen Worten
Die erste offizielle Station machte das Team 2016 im Rahmen des Liga-Debüts in Erlangen, von wo die Damen einen deutlichen 8:56 Sieg nach Köln zurück brachten. Danach folgte eine lehrreiche Saison mit vielen Höhen und Tiefen, die die Cologne Ronin Ladies für ihre 2. Saison stärkten, die in einem unglaublichen Resultat enden sollte: Der Kölner Süden stand 2017 im Finale der 2. Bundesliga!

Vereinskompass „Mission Statement“

Für die Cologne Ronin Ladies stehen das Team und der gemeinsame Spaß an dem, was sie tun, immer im Vordergrund. „Wir konzentrieren uns auf die langfristige, verantwortungsvolle Teamentwicklung und sehen Spielergebnisse nur als Momentaufnahmen, sprich Gewinnen ist für uns nicht der alleinige Maßstab unseres Erfolges“, so der Head Coach. Dabei hat jede Spielerin eine individuelle Verantwortung für die gemeinsame Entwicklung. Eigenständiges (Football)Denken ist ein zentraler Punkt, den die Cologne Ronin Ladies bei jeder neuen Spielerin fördern und auch fordern! Das Beste für das Team geben und sich selbst dafür immer weiter verbessern zu wollen, definiert das Verständnis von Teamwork. Zudem haben Unsportlichkeiten und Ausgrenzungen in körperlicher und verbaler Form in diesem Verein keinen Platz. Es ist die Aufgabe jeder einzelnen Spielerin, das Team auf diesen Grundsätzen zusammenzuhalten und neue Teammitglieder vorbehaltslos zu integrieren.

„Mit dieser Einstellung haben wir es geschafft, bis heute rund 45 Spielerinnen für unser FootballProjekt zu begeistern und der andauernde Zustrom von neuen Gesichtern zeigt, dass wir gute Vereinsarbeit leisten“, erklärt die Mitgründerin Martina Lauterbach mit Stolz. Die gesamte „American Football“-Abteilung des TV Rodenkirchen umfasst ein Herren-, Jugend- und Damenteam. Die insgesamt rund 130 Mitglieder hoffen, dass 2018 endlich adäquate Trainingsmöglichkeiten für ihre Sportart geschaffen werden und man sich diesem Anliegen vorurteilsfrei annimmt. Bis dahin heißt es: Weitermachen!

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