Leise schnurren die Edelkarossen durch die Straßen und zack das helle
Licht erleuchtet. Tempo 30 im Stadtgebiet mal wieder missachtet.
Der Fahrer flucht, ein Brief wird kommen. Immer wieder sehen wir den
großen Blitzkasten im Stadtgebiet, mal steht dieser am Weißer Friedhof,
dann unter der Rodenkirchener Brücke ein anderes mal in der Marienburg.
Doch die Autofahrer werden nicht schlau. Viel zu schnell sagt die
Polizei. Statistiken zeigen, durch zu schnelles fahren werden Radfahrer
und Fußgänger gefährdet, regelmäßig geschehen schreckliche Unfälle.
In den nächsten Wochen sollen die Geschwindigkeitskontrollen verstärkt
werden. Besonders an Schulen, Kindergärten und Seniorenheimen
ist es ratsam, das Tempolimit einzuhalten, sonst kann es teuer werden.
Gerade jetzt in den dunklen Monaten werden an diesen Stellen
mehr Kontrollen durchgeführt, um Autofahrer genau dort zu sensibilisieren.
Eine breite und gut beleuchtetete Straße verführt schnell zu höherer
Geschwindigkeit als erlaubt, doch man sollte aufpassen. So ist Weiß
quasi eine ganze Tempo 30 Zone, auch Sürth, Rondorf und Teile der
Südstadt sind auf Tempo 30 reduziert, das Gleiche gilt für die Rodenkirchner
Hauptstrasse.
Ebenso wird die Polizei die Alkoholkontrollen ausweiten. Weihnachtsfeier,
Silvesterparty und Karneval sind versteckte Alkohol-Fallen, und dann
helfen auch keine Ausreden, wenn die Kelle schwingt. Fast alle Unfälle
gehen auf menschliches Versagen zurück, genau da wollen die Ordnungshüter
in den nächsten Wochen sehr wachsam sein. Ob ein Handy
am Ohr, das überfahren eines Stoppschildes, das unachtsame Abbiegen
– alles kann ganz schnell ungeahnte Folgen haben. Vor allem gefährden
zu hohe Geschwindigkeit und zu viel Alkohol Menschenleben –
nicht nur das eigene, auch das anderer Verkehrsteilnehmer. Und genau
das sollte man einfach vermeiden.