Das große Kehren nach Silvester, Dreck muss weg

Das große Kehren nach Silvester, Dreck muss weg

So fängt das neue Jahr gut an mit dem ersten Vorsatz „Jeder kehrt vor seiner eigenen Tür“. Das Sprichwort ist in manchen Straßen schon eine Tradition geworden und immer mehr ortsverbundene Bürger schließen sich an. Mit Besen, Müllsäcken und Handschuhen (welche übrigens von der AWB zur Verfügung gestellt werden können) sorgt das Neujahrskehren für viel Spaß und ist eine gute Maßnahme gegen den Kater und ein sichtbares Zeichen der Eigenverantwortung für sein Veedel. So treffen sich in den Parks und am Rheinufer oft ganze Familienverbände und sammeln das, was andere unbeachtet wegwerfen. Ebenso machen sich immer mehr Senioren auf den Weg und sammeln mit Greifzangen das, was nicht im Mülleimer landet. So sammelt Frieder Müller (82) aus Zollstock täglich 100 Zigarettenkippen und wirft diese in die öffentliche Mülltonne. „Ich habe viel Zeit und kann meiner Stadt dadurch etwas Gutes tun. Denn jede Kippe verseucht nicht nur die Erde, sieht unschön aus und ist für Tiere giftig, auch zersetzen sich Zigarettenfilter erst nach vielen Jahren und die belasten dadurch massiv die Natur und diese sollten wir doch schützen“, so der aktive Rentner.