Überall stehen sie, überall sieht man sie, die Fahrräder der KVB.

Doch wie funktionieren diese Räder überhaupt?

Für alle VRS-Chipkarten-Inhaber (ausgenommen SchülerTicket) und Studenten der Uni Köln / TH Köln sind 30 Minuten kostenlos je Fahrt kostenlos. Danach kostet jede halbe Stunde ein Euro. Um diese Art der Mobilität zu stärken, gibt es einen Basis- Vertrag für jedermann, dieser ist nicht ein Jobticket oder ein Dauerfahrschein gebunden.

Das Ausleihen ist ganz einfach. Durch die Anmeldung auf einer speziellen App, einer Hotline- Nummer und dem Bike Computer, wird das Fahrrad freigeschaltet und schon kannst du mit dem Zweirad durch die Stadt fahren. Hochinteressant ist, dass du das Fahrrad überall im Bediengebiets an einer Hauptstraße oder einer Kreuzung abstellen kannst, wenn die Lust vorbei oder das Ziel erreicht ist. Im Internet bei der KVB sieht man einen genauen Plan, wo man mit den Fahrrädern fahren darf. Darüber sollte sich jeder natürlich im Vorfeld informieren, denn nicht überall geliehen heißt doch überall abstellen. Manche Randgebiete der Stadt war nämlich leider noch nicht dazu, doch daran arbeitet die KVB.

Nun noch ein paar Fakten und Zahlen

Der Basis Vertrag beinhaltet die Abrechnung von einem Euro pro 30 Minuten, hochinteressant, maximal neun Euro pro Tag wird höchstens bezahlt. Das heißt eine Tages längere Radtour, ist jederzeit mit diesem Fahrrad möglich, solange es im Gebiet wieder abgestellt wird. Für viele Dauernutzer ist der Jahresvertrag super, diesen kann man für 48 € erwerben und dann ist die erste halbe Stunde wieder frei. Dieser Vertrag wird von vielen Unternehmen genutzt und als Jobticket eingesetzt.

(Foto-Stephan Anemüller/KVB)