Daten weg, Konto gekapert – das muss nicht sein

Gerade in Corona-Zeiten ist die digitale Welt für viele Menschen der wichtigste und oft einzige Weg für Arbeit und Kommunikation. Da bleibt es nicht aus, dass wichtige Passworte, Daten und Dokumente auf der Festplatte landen. Doch was passiert, wenn die Festplatte crasht oder das ganze System seinen Geist aufgibt?

Datensicherung unverzichtbar

Die Lösung ist eigentlich ganz einfach – eine Sicherung muss her. Das geht auf einer separaten Festplatte oder in der Cloud. Für eine Komplettsicherung gibt es einfach zu handelnde Programme; bei Windows 10 und MacOS sind sie im Betriebssystem integriert. Man muss daran denken, diese Programme zu aktivieren und, wenn das nicht automatisch geschieht, regelmäßig anzustoßen. Eine weitere Möglichkeit ist, wichtige Daten in die Cloud zu schieben. Hier gibt es viele, oft kostenlose Angebote für Cloud-Speicherplatz (Google, Apple, Telekom), wo man seine wichtigsten Daten sichern kann. Der Vorteil: Man ist von mechanischen Fehlern auf externen Festplatten unabhängig, ein  Datenverlust ist so gut wie ausgeschlossen.

Für Firmen ist eine solche Sicherung existenziell, sie sollte täglich erfolgen, dass der Geschäftsbetrieb immer auf dem aktuellen Stand aufgesetzt werden kann. Für alle gilt: Virenscanner einschalten und Firewall aktivieren, dass niemand von außen das System lahmlegen kann. Von großem Nutzen kann im gewerblichen Bereich auch ein klassisches Notfallhandbuch sein, in dem die wichtigsten Schritte und Ansprechpartner nach einem Systemcrash beschrieben werden.

Vorsicht vor Pishing

Pishing-Mails verbreiten sich immer erfolgreicher, scheinbar fallen immer wieder Menschen darauf herein. Die Masche ist leicht durchschaubar: Vermeintlich bekannte Absender wie Sparkasse oder Amazon fordern auf, doch mal kurz die Kontodaten einzugeben, um den Account zu verifizieren. Die Daten landen natürlich nicht bei den vermeintlichen Absendern, sondern werden zum Abgreifen der Konten missbraucht. Im schlimmsten Fall wird gleich der gesamte heimische Computer gekapert. Kommt einem eine Mail verdächtig vor, einfach in den Absender schauen. Meist findet man dort kryptische Mailadressen, dann heißt es nur – ab in den Papierkorb.  (kgs)