Nur wer zur rechten Zeit gründlich putz, Übergänge und Zwischenräume nicht vergisst, an die Zunge denkt und regelmäßig zum Zahnarzt geht, kann auch im hohen Alter gesunde Zähne haben. Eine richtige Ernährung, wenig Zucker und Säure unterstützt ein gutes Zahnbild. Doch im Alter können körperliche Belastungen, Alterungsprozesse, hormonelle Veränderungen, Erkrankungen oder Medikamenteneinnahme einen Einfluss auf Zahn und Mundhöhle haben, die man nur schwer beeinflussen kann. Ein guter Zahnarzt hilft. Er achtet auf den Zahnstatus und seine Entwicklung, auf Füllungen und Zahnstein. Die Krankenkasse übernimmt dafür sogar die Kosten.  Eine professionelle Zahnreinigung, kann auf Anfrage auch geleistet werden. Das böse Wort Karies, also Löcher in den Zähnen haben nicht nur Kinder. Gerade Senioren, haben oft freiliegende Zahnhälse, dadurch entsteht ein gewisses Risiko an Wurzelkaries. Auch sollte im Alter auf Parodontitis geachtet werden, die ersten Hinweise sind Zahnfleischbluten. Durch Parodontitis zieht sich das Zahnfleisch immer weiter zurück und Zähne fangen an sich zu lockern. Das geschieht durch eine Zahnfleischentzündung, welche durch Bakterien entstehen. Die Ursache sind Zahnbeläge.

Darum ist das A und O, gutes putzen. Für eine gute Mundhygiene sollte man mindestens zwei Mal am Tag, besonders abends, zur Bürste greifen. Die Faustregel besagt, Minimum 3 Minuten sollte man von rot nach weiß putzen. Nach dem Verzehr von sauren oder süßen Lebensmitteln ist es ratsam eine halbe Stunde zu warten. Durch Speisen, wie z.B. Äpfel, Organen oder einem Glas Rotwein wird der Zahnschmelz für eine kurze Zeit weich und kann mit einer Bürste beschädigt werden. Eine mittlere Bürstenstärke ist also mehr als ausreichend und sollte spätestens alle drei Monate ausgetauscht werden. Immer empfehlenswerter werden elektrische Zahnbürsten, diese sind handlich und reinigen dadurch gründlicher. Besonders für Senioren ein klarer Vorteil. Möchte man alles 100% richtig machen und alle Ecken und Zwischenräume erreichen, sollte man täglich Zahnseide oder Zwischenraumbürsten verwenden. Diese entfernen auch die letzten Speisereste oder Beläge. Nun noch eine gute Zahnpaste oder Gel, die durch Fluorid den Zahnschmelz stärkt und Karies verbeugt und schon sind die ersten Vorsorgemaßnahmen gemacht.

Ein unangenehmes Thema ist Mundtrockenheit, gerade bei sehr alten Menschen spielt es eine immer größer werdende Rolle, darum merken diese oft nicht, wenn etwas zwischen den Zähnen klemmt. Das ist unangenehm und ist neben dem Risiko die Grundlage für Mundgeruch. Ausreichend trinken, knackiges Gemüse knabbern oder zuckerfreie Kaugummis kauen, bringt klare Vorteile und regt die Speicheldrüse an. Produkt-Empfehlungen erhält man bei einem guten Zahnarzt oder in der Apotheke.

Durch eine sorgsame Hygiene erspart man sich einige Schmerzen oder Probleme und oft eine spätere Prothese. Investieren Sie die Zeit in sich und er Körper, in diesem Fall die Zähen werden es Ihnen danken. (Dieser Bericht wurde geschrieben von 3 Monats- Praktikantin Eva Loosen, der Medienschule Köln)