Denn zusammen sind wir Fastelovend – Wagenübergabe fürs Rodenkirchener Dreigestirn

Ein großer Parkplatz entlang der Tennishalle und dann sieht man es, hoch über dem Eingang des Großrotterhof in Hochkirchen leuchtet das Hofburgschild von Prinz Tim I, Bauer Marco und Jungfrau Franzi. Man spürt, hier werden wohl in den nächsten Wochen einige Autos über Nacht stehen bleiben, denn am Ortsrand wird es bestimmt noch so manche spontane Karnevalsparty geben. Denn der Großrotterhof ist im wahrsten Sinne des Wortes das Zuhause des Dreigestirns der Altgemeinde und eine tolle Partylokation.

Die Räumlichkeiten sind zwei von drei der Hausherren bestens bekannt und das hauseigene Hotel, besser gesagt, das Dreigestirns-Zimmer, welches nun von den Dreien und ihren Adjutanten genutzt wird, die größte Garderobe der Stadt. Als normale Karnevalisten werden sie in den nächsten Wochen das heilige Zimmer betreten und als das Aushängeschild für den gepflegten, toleranten und fröhlichen Karneval als Dreigestirn des Kölner Südens verlassen. Denn herumgesprochen hat es sich schon, dass Tim, Marco und Frank jede Sekunde inhalieren werden und ihre Einstellung zum Fastelovend zu jedem tragen, die das Brauchtum achten und ehren, die Freude leben und das Karnevalsgen in sich tragen. Denn die Drei sind Karnevalisten durch und durch und leben nun ihren Traum.

Und diesen Traum unterstützt auch das Autohaus Jakobs aus Bergheim. Höchstpersönlich kam der Centerleiter Volker Berndt, um den Dreien ihr Fahrzeug für die Session zu überreichen. Bei ihm merkte man auch, er freut sich, seinen Beitrag leisten zu können, um das Brauchtum, die Tradition und die Sicherheit des Dreigestirns zu unterstützen. Denn eins muss man wissen, ist das Autohaus auch nicht vor der Haustür, sind der Chef und der Verkaufsleiter Michael Müller, der natürlich auch dabei war, eng mit dem Stadtgebiet verbunden.

„Wir haben viele Kunden im Stadtgebiet und so war es für uns ein Dankeschön an den Kölner Süden“, strahlten die Herren bei der Schlüssel-Übergabe.

Und so darf das Dreigestirn mit Gefolge jetzt bis Aschermittwoch in einem extra für sie hergerichteten Neunsitzer durch die Straßen der Stadt fahren, um Freude zu verbreiten.

Eine Freude war auch, dass der Trainer der Haie, Uwe Krupp, diese Übergabe verfolgte und den Dreien „allzeit eine gute Fahrt“ wünschte. Kölscher und schöner konnte eine Übergabe kaum sein für drei kölsche Junge.

Uwe Nowak, der Präsident des Festkomitees der Altgemeinde, war sehr zufrieden und fachsimpelte noch ein wenig mit dem Kenner des Eises, bevor es auf die erste offizielle Fahrt des Dreigestirns nach Zollstock ging. Denn die Session ist kurz und die Termine eng getaktet. Möchten auch Sie, dass das Dreigestirn einmal zu Ihnen gefahren kommt, dann melden Sie sich doch bitte beim Prinzenvater Jupp Scheer unter 0172-94 86 36 5 oder dreigestirn@web.de. Denn er koordiniert die Fahrten und die Auftritte.

Übrigens, der Bauer aus dem letzten Jahr, Stefan Widdig, ist heute Plaggenträger, was ebenfalls seine große Leidenschaft zum Karneval zeigt.