Der Brotkorb am Kölnberg arbeitet (im Lockdown) unter erschwerten Bedingungen – ist aber für die Menschen da!

 

Der Brotkorb in Meschenich war auch zu Coronazeiten Woche für Woche geöffnet und versorgte die Menschen am Kölnberg mit Lebensmitteln. Es war keine leichte Aufgabe, denn die Pandemie führte beim Brotkorb, der überwiegend von älteren Menschen betreut wird, zu einem erheblichen Mehraufwand. Das größte Problem waren an der Ausgabestelle die Menschenansammlungen, daran merkte man immer, wie groß die Not war. Doch sie haben es geschafft, alle durchgehalten und sind zusätzlich sogar zur Vorortausgabe mit einem kleinen Netzwerk an Fahrern/innen nach Rondorf, Immendorf, Meschenich und Godorf zu den Menschen nach Hause gefahren. Großartige Unterstützung erhielten sie von außen. „Es kamen Personen zur Hilfe, die selbst in Kurzarbeit waren und die ihre freie Zeit sinnvoll für andere Menschen einsetzen wollten“, weiß Annegret Keller, Leiterin des Meschenicher Brotkorbes zu berichten. Die Belastung war enorm. Viele von den Brotkorb-Mitarbeitern sind im Rentenalter und gehörten damit zur Corona-Risikogruppe. Andere nahmen sich extra für die Ausgabezeiten frei, damit das Angebot aufrecht gehalten werden konnte. „Hilfe für diejenigen, die es am nötigsten haben, ist uns sehr wichtig“, so Raimund Gabriel – „Darum hielten wir unsere Tafel, unseren Brotkorb geöffnet; auch, wenn es der größte Hotspot in Köln ist, niemand sollte Not oder sogar Hunger erleiden. Denn was wäre mit den Menschen, wenn sie nicht Woche für Woche eine Tüte mit Lebensmitteln und Hygieneartikeln von uns bekommen“, so die Ehrenamtler ganz bescheiden.