Der Hitzeknigge

Der Hitzeknigge

Die Anzahl heißer Tage nimmt auch in Köln durch den Klimawandel zu. Aufgeheizte Stadtquartiere, stickige Luft und kaum nächtliche Abkühlung, dies kann für den Mensch sehr belastend sein. Hohe und schnell wechselnde Temperaturen fordern nämlich ein angepasstes Verhalten, besonders von gefährdeten Personen wie Kranken, Pflegebedürftigen oder Übergewichtigen. Diese sollten sehr achtgeben. Die Gefahr steigt übrigens mit zunehmendem Alter, da oft die Fähigkeit des Körpers zur Selbstkühlung durch das Schwitzen abnimmt. Dazu kommt, dass viele Menschen ein mangelndes Durstempfinden haben und zu wenig trinken, was die Leistungsfähigkeit, Konzentration und ein gutes Körpergefühl einschränken. Ein Glas Wasser pro Stunde sollte  jeder Mensch trinken. Auch Sportler und körperlich aktive Menschen sollten das Verhalten ändern, glaubt man auch fit zu sein, ist es oft unverständlich, dass gerade diese Personen im Krankenhaus landen. Überforderung ist oft im Nachhinein die Diagnose. Für Schwangere, Kleinkinder und Säuglinge ist Hitze auch nicht gerade gut, man sollte sich dann viel im Schatten aufhalten. Ganz wichtig: Wer regelmäßig Medikamente einnimmt, muss sich frühzeitig mit dem Arzt darüber unterhalten. Bestimmte Medikamente verändern im Sommer ihre Wirkungen. Einige verlieren in warmer Umgebung ihre Wirksamkeit.  Produkte, die über die Haut aufgenommen werden, können sich sogar in ihrer Wirkung verdoppeln. Deshalb gilt oft: kühl lagern, viel trinken und Sonne sowie Hitze vermeiden und immer mit dem Arzt im Gespräch bleiben. Hier kommt der kostenlose Hitzeknigge ins Spiel. Dieser bietet nämlich tolle Tipps für den Alltag. Er ist eine einfache, aber konkret formulierte Hilfe für die Bevölkerung mit vielen Anregungen und Hinweisen. Die 32-seitige Broschüre ist übrigens auf der Internetseite der Stadt Köln einsehbar oder für die älteren Bürger über das Senioren Netzwerk zu bekommen. Die Empfehlungen zum Hitzeschutz, Angebote zur Beobachtung der eigenen Verhaltensweisen und Anregungen zur Veränderung sind für alle Altersklassen gleichermaßen interessant. Auch steht dort etwas zu den Gefahren bezüglich Ozonwerte und UV-Strahlen sowie zu den Beratungsstellen im Stadtgebiet.