Die AWB stellte ihr Bauvorhaben des Wertstoffcenter im Gewerbegebiet Claudiusstraße in Immendorf vor

Das Gewerbegebiet Claudiusstraße in Immendorf war am 6.4 das Thema des Abend in der Realschule Godorf. Ziel des Gewerbegebietes ist es, eine neue Gewerbefläche für ansässige mittelständische Unternehmen zu schaffen. Die Grundstücksgrößen wurden im Bebauungsplan auf ca. 3.000qm begrenzt. Dort bemüht sich die AWB nun um ein Grundstück von 2,5 Ha, also 25.000qm, da die AWB im Laufe der kommenden Jahre zugunsten des Ausbaus der Parkstadt Süd den Standort ihres Betriebshofs an der Alteburger Straße aufgeben muss. Folglich muss sich die AWB bereits jetzt um einen Ersatzstandort bemühen. Planerisch beabsichtigt die AWB im Gewerbegebiet Claudiusstraße in Köln-Immendorf einen Betriebshof sowie einen für Gesamt-Köln ein drittes Wertstoffcenter ohne Lärm- und Geruchsbelästigungen zu eröffnen, angedacht ist ein Hallenbau. Der Betriebshof soll eine Größe von 8600 qm und das Wertstoffcenter mit einer Fläche von 16.700 qm bekommen. Werktags werden nach den Prognosen bis zu 1000 PKW´s mit Elektromüll und andere Wertstoffe dort erwartet. Durch den erwarteten Publikumsverkehr haben die Bürger große Sorgen das die Zufahrtstrassen massiv belastet werden. Nach ihren Ansichten schafft man  den nächsten „Ikea Stau“ sowie eine volle Autobahnabfahrt und eine unzureichende Erreichbarkeit von Immendorf. Auch hoffen die Anwohner das es keinen zusätzlichem Schmutz bzw. Wildem Müll und Ungeziefern kommt. Was die BürgerInnen freute, die AWB erklärte den nachhaltigsten Wertstoffhof Deutschlands zu bauen. Hierzu beabsichtigt man einen CO2 neutralen Betrieb zu unterhalten. Dies soll dann mit einer über 8.500 qm umfassenden Begrünung teils bebauter Flächen sowie einer mit 3400 qm umfassenden Fläche mit Photovoltaikanlagen einhergehen. Bei der moderierten Bürgerinformationsveranstaltung welche vom Bezirksbürgermeister Giesen geleitet wurde, stellte sich der Geschäftsführer der AWB und deren Justiziar Rede und Antwort. Leider wurden manche Themen wie die Finanzierung durch evtl. Steigerung der Abfallgebühren nicht thematisiert, Bürger hoffen auf eine politische Begleitung. Auch die Frage: Wo Müll entsorgt wird, herrscht erhöhte Brandgefahr, wurde nicht aufgenommen.