Die Corona Krise aus Sicht eines Pferdehalters

Selbstverständlich macht die Corona Krise auch vor uns Pferdebesitzern nicht halt.

Unsere Vierbeiner sind auf unsere „außer Haus„ Versorgung angewiesen. Haben wir sonst mehrere Stunden für Bewegung, Pflege, Fütterung und diverse Arbeiten am Stall aufgebracht , müssen wir uns jetzt auf einen einstündigen Aufenthalt pro Pferd beschränken. Wir führen peinlich genau Protokoll, wer wann vor Ort ist, vermeiden Kontakte, halten Abstand und bemühen uns um eine schnelle Grundversorgung der Pferde .
Zur absolut notwendigen Versorgung zählt vor allem Bewegung. Da Pferde ein sehr empfindliches Magen Darm System haben ist Bewegung lebensnotwendig und in keinster Weise als Luxus zu betrachten.

Wenn ihr uns also mit unseren Pferden spazieren gehen seht, tun wir dies nicht weil wir unserem Hobby nachgehen , sondern weil es für die Pferde ein existenzielles Grundbedürfnis ist.
Wir alle sind besorgt, können wir unsere Pferde, in Zeiten von Corona, nur mit dem Notwendigsten versorgen.
Unsere größte Sorge ist, dass die Ställe geschlossen werden. Wir halten uns streng an alle Auflagen, um dies zu vermeiden, und eine weitere Versorgung zu gewährleisten.
Bitte habt Verständnis – für unsere Pferde.

Ich glaube nur mit gegenseitiger Rücksichtnahme und Verständnis ist diese schwere Situation zu meistern .

Zum Schluss noch eine kleine Bitte :
Viele werden das vorhergesagte schöne Wetter für einen Spaziergang nutzen.
Bitte füttert keine Pferde auf den Weiden. Viele haben Unverträglichkeiten und reagieren sehr empfindlich.
Wir sorgen gut für unsere Tiere , sie haben alles was sie brauchen. Schaut sie euch gerne an , beobachtet sie und erfreut euch an Ihnen.

In diesem Sinne , bleibt alle gesund.
(Danke an Heike vom Reitstall Pulheim in Rodenkirchen)