Dr.Karin Müller informiert:

Borreliose – eine ernst zu nehmende Erkrankung

Ich bin Expertin für Borreliose Erkrankte und weiß durch meine über 1000 erkrankten Patienten und deren Geschichten, die sie mir erzählen wirklich eins:

Borreliose Kranke sind in der Symptomvielfalt sehr betroffen – in unterschiedlicher Ausprägung. Sie verdienen ärztliche Aufmerksamkeit und Akzeptanz und es ist sehr bedauerlich wie oft ihnen nicht geglaubt wird, wenn sie beim Arzt Symptome schildern.

Und wie froh ist der Großteil meiner Patienten in dem Moment, wenn sie bei der Besprechung der Laborergebnisse ENDLICH die Diagnose erfahren.

Nicht selten rollen Tränen und ich höre Sätze wie: „…ich habe ja selber schon gedacht ich habe einen an der Klatsche als mir letztens der Neurologe sagte, solche Symptome gäbe es nicht.“

Der 38jährige ist ein Beispiel für viele Erkrankte, die einen Zeckenstich erleiden, mit Erythema migrans zu deutsch Wanderröte, zum Arzt gehen und auch ärztliche Hilfe bekommen. Oft entstehen keine Symptome oder bestehende Symptome gehen weg.

Manche Patienten berichten mir, sie wurden mit einer meistens Cortison haltigen Salbe versorgt und nach Hause geschickt, sie sollten die Stelle weiter beobachten. Oder sie erhalten ein Antibiotikums das zumeist zu kurz in zu niedriger Dosierung und unzureichend wirksam gegen die Borrelien verabreicht wird.

Und dann kann es sein, dass nach einer gewissen Zeit, nach Wochen, Monaten oder auch erst nach Jahren wieder eine vermehrte Aktivität der Borrelien besteht. Spürbar durch unterschiedliche Symptome: z.B. ausgeprägte Erschöpfung und Müdigkeit, anhaltender Nacken- und Kopfschmerz, Gelenk- und Muskelschmerzen, Kribbeln am ganzen Körper, sogenannte Parästhesien.

Bekommt man als Betroffener keine Hilfe kann das dazu führen, dass die noch im Körper in hoher Zahl vorhandenen Bakterien neue Organsysteme befallen können. Und noch wichtiger: die psychische Belastung, durch die Ablehnung ärztlicher Behandlung und fehlendem Glauben an den Patienten, schwächt zusehends das Immunsystem.

Die Symptomvielfalt bei der Infektion mit Borrelien kann alle Organe befallen:
Individuell und in unterschiedlicher Ausprägung abhängig

  • vom eigenen Immunsystem
  • von den Schwachstellen im Körper
  • von bereits durchgemachten Erkrankungen
  • von dauerhaften chronischen körperlichen Belastungen
  • vom Stress im Alltag
  • von der mentalen Konstitution
  • von der körperlichen Konstitution
  • von der im Körper vorhandenen Ausgewogenheit der Biochemie
  • von der Intensität der Wahrnehmung.

Wenn die Biochemie im Körper vor dem Zeckenstich stimmt und das Immunsystem auf Zack ist kann eine chronische Belastung mit Borrelien, die es ohne Zweifel gibt, viel besser toleriert werden.

Das heißt im Umkehrschluss: Habe ich nachweisbar eine Borreliose, dann muss in meinem Körper auch nachgeschaut werden ob meine Biochemie stimmt!!

Die Behandlung meiner Borreliose Patienten führe ich unter dem Aspekt ganzheitlich durch. Mein Leitsatz lautet:

Nur eine genaue umfassende Diagnostik führt zu einer erfolgreichen Therapie.

Vor der Therapie ist es daher immens wichtig, sich neben dem Nachweis der bestehenden Infektion einen Überblick zu verschaffen, ob Mangelzustände im Körper bestehen.

Es besteht die Möglichkeit, durch Vollblutanalysen genau herauszufinden, ob genügend Mineralstoffe, Spurenelemente, Vitamine, Aminosäuren und Antioxidantien – von mir auch als Vitalstoffe bezeichnet – zur Verfügung stehen. Die Borrelien bedienen sich nämlich gerne daran, um im Körper zu überleben und sich fleißig zu vermehren.

Sie können sich vorstellen was es heißt, wenn die Nährstoffe nicht mehr ausreichend im Körper zur Verfügung stehen. Jede Menge Beschwerden und ein Abenteuerspielplatz für die Borrelien.

Erfreulicherweise sehe ich bei meinen Patienten nach gezielter Zufuhr der im Blut fehlenden Nährstoffe, durch Infusionen, Spritzen oder Einnahme von hochwertigen Nahrungsergänzungsmitteln, dass Symptome nachlassen oder ganz weggehen.

Hier kommt es aber wirklich darauf an gezielt zu behandeln. Einfach mal ein Komplexvitaminpräparat einzunehmen bringt zumeist nicht den gewünschten Erfolg.

Manchmal stellen mir die Patienten 20 verschiedene Dosen auf den Tisch teils hochwertiger Nahrungsergänzungsmittel und sind ganz verzweifelt, dass sie weiterhin müde, erschöpft und schmerzgeplagt sind und die Borrelien noch da sind.

Und dann kommt mein Satz: VIEL HILFT NICHT UNBEDINGT VIEL!

Unter Berücksichtigung der folgenden Vorgehensweise einer gezielten Diagnostik:

  • der Borrelienaktivität
  • der Vitalstoffe
  • der Darmbeschaffenheit

entscheidet es sich, wie die gezielte Therapie erfolgt:

  • ob durch oft notwendige effektive Antibiotika um die Last der Borrelien zu senken
  • immer mit Probiotika
  • mit gezielter Nahrungsergänzung
  • begleitet oder manchmal auch alleine durch naturheilkundlich bei Borrelien wirksame Kräuter

Also nicht verzweifeln. Borreliose ist behandelbar. Was man braucht ist einen Therapeuten, der Erfahrung hat, Vertrauen in diesen Behandler und Geduld.

Und man braucht Vertrauen in sich selber. 
GESUNDHEIT BEGINNT IM KOPF!

Herzlichst
www.diegrossstadtaerztin.de