Hoteldirektor Marc Roelofs (r.) vom Begardenhof überreicht dem Organisator der Weihnachtspaketaktion der Kölner Tafel Harald Augustin (l.) die abgegebenen Weihnachtspakete (Foto: Augustin)

Lisa Großer (r.) und André Hess (l.) vom Leo Club Köln St. Pantaleon sortieren die Weihnachtspakete in der Halle der Kölner Tafel (Foto: Augustin)

 

Durch die Weihnachtspaketaktion der Kölner Tafel kamen dieses Jahr über 4.500 weihnachtliche Lebensmittelpakete für die Bedürftigen von Köln zusammen. Das sind über 900 Pakete mehr als im Vorjahr, berichtet der Beiratsvorsitzender der Kölner Tafel und Organisator der Weihnachtspaketaktion Harald Augustin.

Diese Aktion wurde nun schon zum elften Mal von der Kölner Tafel durchgeführt, um den Bedürftigen der Stadt ein klein wenig Solidarität und Anerkennung zu geben und zu zeigen, dass unsere „Nachbarn“, denen es finanziell nicht so gut geht, nicht vergessen werden.

Dass dieses Jahr besonders viele Weihnachtspakte gepackt wurden lag u.a. auch an dem Damen-Karnevalsverein Goldmarie 2016 e.V. Die Goldmaries haben ein „Goldtafel-Charity-Event“ in bemerkenswerter Weise ins Leben gerufen und in den Hallen des Festkomitees Kölner Karneval mit karnevalistischen Freunden und Vertretern aus Politik, Wirtschaft, Sport und Medien insgesamt über 1.400 weihnachtliche Lebensmittelpakete gepackt.

Neben einigen Unternehmen und Büros haben sich auch mehrere Kindergärten und Schulen, zum wiederholten Male an dieser Aktion mit vielen Paketen beteiligt. Die meisten Pakete, wunderschön und sehr liebevoll weihnachtlich geschmückt, haben aber unsere Kölner Mitbürgerinnen und Mitbürger zu den dafür eingerichteten Abgabestellen, wie teilnehmenden Hotels, Kirchengemeinden sowie Sürther- und Rodenkirchener Weihnachtsmarkt gebracht.

Organisator Augustin bedankt sich bei allen Kölnerinnen und Kölnern, die diese Weihnachtspaket-Aktion so großartig unterstützt haben – und auch ganz besonders bei den vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern der Kölner Tafel, die sich noch zusätzlich zu ihren normalen Aufgaben für die Abwicklung der Weihnachtspakete-Aktion unermüdlich eingesetzt haben.

Hintergrundinformationen: 

Die Kölner Tafel wurde 1995 gegründet und hat sich zur Aufgabe gemacht, Menschen in Not mit dem scheinbar Selbstverständlichsten zu helfen: Mit Lebensmitteln, Aufmerksamkeit und mit Solidarität.

„Verteilen statt Vernichten“

Brot von gestern, Joghurt, dessen Mindesthaltbarkeitsdatum in wenigen Tagen erreicht ist oder Obst und Gemüse mit kleinen Schönheitsfehlern, aber noch verzehrfähig ist, wird vernichtet.

Auf der anderen Seite gibt es Menschen, die nah am Existenzminimum leben.

Die Kölner Tafel bemüht sich um einen Ausgleich.

Mit Kühltransportern holen die ehrenamtlichen Tafelhelfer monatlich ca. 100 Tonnen gespendete Lebensmittel bei Supermärkten, Bäckereien und Herstellern ab und werden kostenlos an ca. 180 soziale Einrichtungen geliefert, die sich in besonderer Weise um bedürftige Menschen kümmern.

Der Abnehmerkreis besteht u.a. aus Ausgabestellen für Lebensmittel und Mahlzeiten, Kinder- und Jugendeinrichtungen in sozialen Brennpunkten, Notschlafstellen, Kontakt- und Beratungsstellen für Menschen in schwierigen Lebenssituationen sowie Mutter-Kind-Wohnheime.

Dazu sucht die Kölner Tafel auch ständig neue ehrenamtliche Fahrer/innen und Beifahrer/innen die in der Regel einmal wöchentlich von 8.15 Uhr bis ca. 15.00 Uhr die vorgegebenen Touren in Zweierteams abfahren. Die Mehrzahl der freiwilligen Helfer sind aus dem aktiven Arbeitsleben ausgeschieden. Um die Kölner Tafel als Fahrer zu unterstützen, braucht man einen Führerschein sowie körperliche Fitness.

Die Kölner Tafel arbeitet ohne öffentliche Zuschüsse. Sie finanziert sich ausschließlich aus Spenden, Mitgliedsbeiträgen und Bußgeldern.

Als mildtätiger Verein ist die Kölner Tafel berechtigt, für Ihre finanzielle Unterstützung abzugsfähige Spendenbescheinigungen auszustellen.

Weitere Informationen unter www.koelnertafel.de