Die Kölschgänger:

I’m singing in the rain...

Naja, mit singen hat das an diesem Tag im März nicht viel zu tun. Viel eher hab ich geschimpft wie ein Rohrspatz und der Song „gone with the wind“ kommt mir in den Sinn…

Es ist Samstag morgen, ich sitze beim Frühstück im Hotel und… es regnet. Da ich aber nunmal nur 3 Tage in Köln habe, beschließe ich, trotzdem loszugehen. Dann halt mit Schirm…so mein Gedanke.

Mein Weg führt mich zum Rheinauhafen, weil ich dort unbedingt noch ein paar Fotos machen will. Nun zurück zu dem Gedanken „dann halt mit Schirm“…denn dummerweise regnet es nicht nur, es ist auch sehr windig, um nicht zu sagen stürmisch. Da steh ich nun, in einer Hand den Schirm, in der anderen das Handy. Den Fotoapparat habe ich heute wohlweislich gar nicht erst dabei. Ich versuche, das Handy stillzuhalten, um mein gewünschtes Motiv, eines der Kranhäuser, möglichst unverwackelt fotografiert zu bekommen. Gar nicht so einfach, der Wind macht nämlich mit dem Schirm in meiner anderen Hand gerade, was er will. Also Handy in die Tasche und versuchen, den Schirm zu retten. Ich flüchte mich unter die Severinsbrücke, aber irgendwann muss ich da ja wieder raus. Und was passiert? Beim ersten Schritt ins Ungeschützte klappt mein Schirm nach außen um und ist hinüber. Unter dem jetzt noch vorhandenen Rest und den verständlicherweise belustigen Blicken der mir entgegenkommenden Passanten gehe ich zurück und komme an einem Schiffsanleger vorbei, dessen Ausflugsschiff gleich zu einer einstündigen Panoramafahrt ausläuft. Wie schön. Die mach ich mit und in der Zeit könnte ich glatt wieder trocknen.

Die Fahrt entschädigt mich dann aber doch trotz des Wetters noch und ich komme sogar zu einigen schönen Fotos.

Ja, Köln verzeihe ich sogar Regen und Sturm ?…

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Als die Schifffahrt vorbei ist, hat es sogar (kurzfristig) aufgehört zu regnen, so dass ich es trockenen Fußes ins Hotel schaffe. Dort angekommen muss ich lachen. Was für ein Tag. Ich beschließe, am Nachmittag in die Stadt zu gehen. Neuen Schirm kaufen. Man weiß ja nie…und wie sollte es auch anders sein, als ich dann tatsächlich unterwegs in die Stadt bin, regnet und stürmt es wieder. Aber was soll’s!

Bin ja gleich in meinem Lieblingssouvenirladen angekommen und jetzt kaufe ich mir erst recht einen Schirm mit dem Schriftzug „Kölnerin“.

Denn Köln ist ja schließlich bei jedem Wetter schön. Davon können mich auch Regen und „ein bisschen Wind“ nicht abhalten. Einen Spaziergang durch Köln bei Sonnenschein kennen wir alle. Aber versucht es mal im Regen. Hat was!!

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Bis bald

Eure Ramona Krippner

 

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