Der Volksgarten

 

Eigentlich sollte er im Gebiet des Rathenauplatzes angelegt werden. Da es aber nicht genügend Grundstücke zu kaufen gab wurde das heutige Gebiet genommen.

Bereits seit 1890 existiert der etwa 15 Hektar große Volksgarten und ist damit einer der ältesten Parkanlagen Kölns, entstanden auf dem Gelände des ehemaligen Fort IV. Dieses Fort wurde in der Zeit von 1816-1825 erbaut. Damit wurden zum ersten Mal Teile der alten Festungsanlagen in einen Park integriert. Ganz gut gelungen, finde ich. Am Rand des Volksgartens und direkt in Nachbarschaft zu den letzten Resten dieses Forts liegt ein kleiner, aber wunderschöner Rosengarten.

Dazu gibt es im Park einen Weiher mit Tretbootverleih. Mitten in diesem Weiher schießt eine Wasserfontäne rund 15 Meter in die Höhe. Seit den 1980er Jahren wird der Park als Liegewiese und Grillplatz genutzt. Bei schönem Wetter besuchen täglich bis zu 10.000 Menschen den Volksgarten.

Mitten im Garten, wunderschön neben dem kleinen See gelegen, befindet sich der Heller‘s Biergarten mit rund 600 Sitzplätzen. Kein Straßenlärm stört, herrlich. Ausgeschenkt wird süffiges Heller‘s. Nebenan kann man Böötchen fahren.

Am Südende des Parks fällt ein kleines rotes Holzhaus ins Auge. Hier handelt es sich um „Haus Gotland“, ein Geschenk des schwedischen Staates an die Stadt Köln nach dem Krieg, um hier einen Kindergarten einzurichten.

Manchmal sitze im Volksgarten und genieße die Ruhe. Unweit der Südstadt wo das Leben pulsiert. Und genau das mag ich so an unserer Stadt. Köln hat einen Grüngürtel. Einzigartig. Durch seine Lage gibt es immer wieder die Möglichkeit unweit des hektischen Treibens zur Ruhe zu kommen. So wie heute, hier, mitten im Park. Und doch mitten in der Stadt.

Eine gute Zeit wünscht euch Ronald

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