Sechs unter Denkmalschutz stehende Hafenkräne erinnern an die frühere Hafenfunktion des Rheinauhafens mit ehemals sagenhaften 41 Kränen.

Fast ganz am Ende steht er, am Südkai, hübsch parat gemacht, längst unter Denkmalschutz und oft nur von Besuchern der in unmittelbarer Nähe stehenden „Tatortfrittenbude“ beachtet, oder zumindest betrachtet. Dabei ist er für mich ein Wahrzeichen längst vergangener Zeiten hier am Rheinufer. Harte Zeiten, da bin ich mir sicher.

Der Herkuleskran, 1897 ein Jahr vor der Eröffnung des Rheinauhafens erbaut und anfangs von sechs Mitarbeitern (dank eines Übersetzungssystems) mit Muskelkraft bedient. Was muss das für eine Plackerei gewesen sein, unglaublich.

Dann 1906 auf Elektrobetrieb umgestellt, erbrachte er eine Hebelast von satten 30.000 Kilogramm, was sich 1924 ganz besonders bewährt hat: Bei der Anlieferung des „Dicken Pitters“, der mit 24 Tonnen schwersten Dom-Glocke. Denn der „dicke Pitter“, die Petersglocke wurde von ihm entladen.

Schaut ihn euch an, den alten Kraftprotz, wenn ihr das nächste mal dort spazieren geht. Er ist ein altes Stück Kölle und hat es verdient beachtet zu werden.

Ronald

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