Überall kommen sie wie Champignons aus der Erde …

Die neue City-Light-Säule und die Bürger sowie Geschäftsinhaber in Rodenkirchen sind damit nicht glücklich.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auf der Rheinuferstraße, an der Rheingallerie, auf der Hauptstraße vor der AVIA usw. Hinzu kommen die großen Werbeflächen z.B. vor dem Maternus Altenheim, auf der Höhe der Ampel bzw. unter der Rodenkirchener Brücke.

Schleichend werden immer mehr Werbeflächen installiert. Darauf sind Filialisten und große Unternehmen zu finden. Die kleinen Einzelhändler von der Ecke können und wollen es sich nicht leisten. Die Frage wird gestellt, ob die Werbeflächen nicht zu sehr vom Verkehr ablenken. Eine allgemeine Verärgerung ist zu spüren. 

 

Die früheren Litfaßsäulen dienten dazu , dass jeder sein Plakat, seinen Hinweis und seinen ortsgebundenen Aushang machen konnte und durfte. Die Idee der Plakatsäulen, ganz schlicht bis aufwendig verziert, aufzustellen, wurde von dem Berliner Drucker Ernst Litfaß entwickelt, um der Wildplakatierung entgegenzuwirken. 

Nach jahrelangen Verhandlungen erteilte der Berliner Polizeipräsident Karl Ludwig von Hinkeldey dem Erfinder Litfaß am 5. Dezember 1854 die erste Genehmigung. Schnell verbreiteten sich die Anschlagsäulen über das ganze Land. Die Litfaßsäule in Rodenkirchen auf der Hauptstraße/Ecke Sürther Straße ist noch eine der wenigen alten Litfaßsäulen und zeigt die hochwertige Arbeit aus alter Zeit.

Leider hat sich die Nutzung in den letzten Jahren geändert, die Litfaßsäulen wurden zu Eigentum der Werbefirmen, die Aushänge entfernt, Werberegeln und Kosten kamen.