Die Stadt Köln informiert

Voraussichtlich ab dem 1. Oktober 2019 reicht die Umweltzone über die Kölner Innenstadt hinaus und umfasst Teile der äußeren Stadtbezirke Rodenkirchen, Lindenthal, Ehrenfeld, Nippes, Mülheim und Kalk. Innerhalb der Umweltzone dürfen nur Fahrzeuge mit einer grünen Plakette fahren.

In Köln gibt es seit Januar 2008 eine Umweltzone.

Die erweiterte Kölner Umweltzone

Die Umweltzone wird in der Zweiten Fortschreibung des Luftreinhalteplans 2019 erweitert und umfasst eine Fläche von 137 Quadratkilometern. Im Linksrheinischen wird sie für den Stadtteil Niehl zwischen Industriestraße, Niehler Damm und Bremerhavener Straße erweitert. Dabei bleibt die Industriestraße als Transitzone ausgenommen. Im Rechtsrheinischen wird sie um folgende Stadtteile ganz oder in Teilen ergänzt: Stammheim, Dünnwald, Höhenhaus, Mülheim, Buchheim, Holweide, Dellbrück, Höhenberg, Merheim, Brück, Ostheim, Neubrück, Rath/Heumar.

Folgende Strecken können mit allen Fahrzeugen zum Umfahren der Umweltzone Köln genutzt werden:

Alle Autobahnen sind von der Umweltzone ausgenommen, deswegen kann der Kölner Autobahnring A 1, A 3, A 4 von allen Fahrzeugen genutzt werden.

Linksrheinisch:

  • Autobahnkreuz Köln-Nord
  • Stadtautobahn A 57
  • Innere Kanalstraße
  • Zoobrücke über die Bundesstraße B 55a bis zum Autobahnkreuz Köln-Ost
  • Innere Kanalstraße Richtung Riehler Straße, An der Schanz und Kuhweg (nur Zufahrt möglich über Kuhweg), Industriestraße
  • Militärring im Abschnitt zwischen Gregor-Mendel-Ring und Dürener Straße

Rechtsrheinisch und vom Rechtsrheinischen kommend

  • Autobahnkreuz Köln-Ost über Bundesstraße B 55 a
  • Zoobrücke
  • Innere Kanalstraße weiter über Stadtautobahn A 57 Richtung Autobahnkreuz Köln-Nord
  • Autobahnkreuz Köln-Gremberg über die Östliche Zubringerstraße L 124, Gummersbacher Straße und Straße des 17. Juni auf die B 55a
  • Düsseldorfer Straße (B 8) aus Richtung Leverkusen bis zum Mülheimer Zubringer auf die A 3

Warum ist die Fortschreibung des Luftreinhalteplans erforderlich?

Messungen der Jahre seit Einführung der Umweltzone in 2008 haben gezeigt, dass die Luftbelastungssituation für Feinstaub inzwischen im Rahmen der gesetzlichen Werte liegt.

Problematisch hingegen sind weiterhin die Stickstoffdioxidwerte. In der Innenstadt und außerhalb dieses Bereichs gibt es Verkehrsschwerpunkte, an denen der Grenzwert erheblich überschritten wird. Daher war es notwendig, den Luftreinhalteplan sowohl 2012 als auch 2019 fortzuschreiben.

Weitere Informationen finden Sie auf der Seite der Stadt Köln