Du bist nicht allein im Jugendzentrum

Offene Jugendarbeit schafft normalerweise Möglichkeiten für Begegnungen, Austausch und Unterstützung auf der Suche nach dem Platz in der Gesellschaft. Jugendzentren sind oft in die Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen eingebunden und bieten ihnen pädagogisch unterstützt viele Vorteile. Doch auch in diesem Bereich heißt es: Alles geschlossen, keine Gruppenangebote und kein sozialer Treffpunkt. Doch das stimmt nicht ganz. Viele Jugendeinrichtungen bieten trotzdem wundervolle Dinge an. So können in Weiß (02236 / 66 795) BMX-Räder, Scooter, Einräder oder Jonglage-Requisiten ausgeliehen werden. In Sürth bei der WiSü stehen die Kreativräume und die Musikräume weiterhin zur Verfügung. Auch haben sie ein großes Angebot an Spielen und Gegenständen für die Freizeitgestaltung. Im Jugendzentrum “Rheinstein – Offene Tür“ Raderberg (0221-380127) heißt es online und to go. In Meschenich auf der Brühler Straße sind die Mitarbeiter*innen ebenfalls sehr engagiert. Hier wird ein aktives Fenster angeboten. Auf Abstand, mit Mundschutz und mit viel Herzenswärme nehmen sich die Mittarbeiter*innen den Bedürfnissen der Kinder und Jugendlichen an. In der GOT Elsaßstraße sowie im Eichi in Zollstock stehen die Pädagog*innen ebenfalls bereit und warten nur darauf, dass sie wieder öffnen dürfen. Bis dahin halten sie Kontakt über pädagogische Spaziergänge und bieten ein tolles internes Netzwerk zur Freizeitgestaltung an. Für all diese Angebote ist die junge Generation sehr dankbar und zeigt es den Mitarbeiter*innen mit einer großen Wertschätzung. Ein friedliches Miteinander ist nur möglich, wenn sich alle daran beteiligen – die Jugendzentren machen vor, dass gemeinsam vieles möglich ist.