Et hätz schleiht em Veedel

Das war doch ein schönes Kölner Karnevalsmotto der vergangenen Session, für mich natürlich eines der besten der vergangenen Jahre!

Aber diese tolle Spruch, den wir uns doch alle mal zu Herzen gehen lassen sollten, gilt ja nicht nur für den Karneval in Köln, sondern dient unter anderem unserem Lebenszweck und spricht das aus, was wir alle in unseren „Veedeln“ gemeinsam denken.

Und so ist es für einen Kölner wie mich eben schön und gibt daher auch ein gutes Lebensgefühl, wenn wir uns mit Gleichgesinnten auf ein paar leckere „Kölsch“ treffen, so wie am Mittwoch in Rodenkirchen am Maternusplatz bei 25 Grad und bester Laune.

Hier wird ganz viel „Kölsch“ geredet, dazu etwas weniger viel „Kölsch“ getrunken und dabei sind die Kölner ganz in ihrem Element, lassen die Vergangenheit mit negativen Vorzeichen schnell hinter sich und denken nur noch an die vor ihnen liegende, trotz Corona Pandemie, positive Zukunft!

Aber das war in dieser Woche noch nicht alles, was wir Schönes und Besonderes erleben durften. Endlich, nach über zwei Jahren Wartezeit, haben wir Köln aus dem Veedel in Sürth

unser „Sürther Bootshaus“ zurück, welches am Donnerstag, 10. September von den Pächtern (ehemals Landaus „AltWeiß“) Uschi und Jörg wieder eröffnet wurde.

Hier gibt es ebenfalls ein sehr gut schmeckendes, lecker kalt gezapftes „Kölsch“ zu trinken und vor allen Dingen hervorragende Speisen, die für mich zum Teil bereits in den gourmethaften Bereich hineingehören. Hier können die Kölner und natürlich auch anderes Mitbürger es sich zukünftig gut ergehen lassen bei phantastischem Rheinblick und manchmal auch leichtem Schaukeln.

Das waren jetzt einmal zwei gute Beispiele für das echte Kölner Lebensgefühl in unseren „Veedeln“ und somit trotz allem prächtige Ausblicke in die nähere Zukunft.

(Text und Fotos: Heinz-Werner Taxacher)