Europaschule zieht auf ehemaliges Brauereigelände

Ausweichquartier für die weiterführende Schule wird derzeit untersucht

Das denkmalgeschützte Gebäude der Europaschule am Raderthalgürtel muss generalsaniert werden. Die Stadt Köln hat nun einen geeigneten Ersatzstandort gefunden, an den die Europaschule während der Umsetzung der Baumaßnahme standortnah ausquartiert werden kann. Die Fläche liegt an der Alteburger Straße im Plangebiet der Parkstadt Süd und war bis zum Frühjahr 2005 Standort der Dombrauerei. Derzeit wird die Fläche intensiv auf das Vorhaben hin untersucht. Ziel ist es, dass der Standort zum 1. Januar 2023 bereit steht, um ihn baulich für die Errichtung des Ersatzstandortes vorzubereiten. Die nötigen Maßnahmen stimmt die Gebäudewirtschaft der Stadt Köln mit dem Umwelt- und Verbraucherschutzamt ab. Aktuell finden unter anderem Gespräche mit den derzeitigen Nutzern statt, die in unmittelbarer Umgebung einen neuen Standort beziehen. Die Fertigstellung des Baus am Ersatzstandort in der Alteburger Straße wird mindestens zwei Jahre in Anspruch nehmen. Ein konkreter Zeitplan wird noch ausgearbeitet. Die Generalsanierung der denkmalgeschützten Europaschule am Raderthalgürtel ist Bestandteil des zweiten städtischen Schulbaumaßnahmenpakets mit General- und Totalunternehmen und soll gemäß Ratsbeschluss bis Ende 2027 realisiert werden. Die Europaschule kann im Anschluss an ihren dann generalsanierten Standort am Raderthalgürtel zurückkehren. (Text:PI/Stadt Köln/Jutta Doppke-Metz)