„Mit unseren Gedanken und Gebeten sind wir bei den Menschen in Köln und der Region, die durch das gestrige Unwetter ihr Hab und Gut und sogar ihr Leben verloren haben. Danke allen, die tatkräftig helfen“, sagt Markus Zimmermann, stellvertretender Stadtsuperintendent des Evangelischen Kirchenverbandes Köln und Region, angesichts der Unwetter-Katastrophe, die auch Gebiete im Rhein-Erft-Kreis, in Köln und im weiteren Umland getroffen hat. Gemeinden im südlichen Rhein-Erft-Kreis haben ihre Gemeindehäuser geöffnet und bieten Hilfe an. In Bergheim hat die evangelische Kirchengemeinde eine 50-köpfige Jugendgruppe aufgenommen. 

„Die besonders betroffenen Kirchengemeinden berichten von einer großen Hilfsbereitschaft“, sagt Pfarrer Michael Miehe. Er vertritt während der Urlaubszeit den Superintendenten des Ev. Kirchenkreises Köln-Süd. „Die Menschen unterstützen einander nach Kräften, müssen aber auf der anderen Seite wachsam die Entwicklung der Situation verfolgen, die sich derzeit an einigen Stellen noch zuspitzt. In vielen Gottesdiensten wird am kommenden Sonntag für die Opfer der Katastrophe Fürbitte gehalten. In den kommenden Tagen und Wochen wird aber sicher noch weitere Unterstützung – in welcher Form auch immer – notwendig werden.“ 

Die Kölner Kirchenkreise haben sich dem Spendenaufruf der Evangelischen Kirche in Rheinland und der Diakonie RWL für die Opfer der Hochwasserkatastrophe angeschlossen. „Zahlreiche Familien in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz stehen vor dem Nichts, weil das Hochwasser ihr Hab und Gut mitgerissen oder zerstört hat“, schreibt die Diakonie RWL in ihrem Spendenaufruf. Die Diakonie RWL hat nach eigenen Angaben bereits eine Soforthilfe in Höhe von 100.000 Euro zur Verfügung gestellt. 

Spendenkonto bei der Diakonie RWL
DE79 3506 0190 1014 155020
KD Bank
Stichwort: Hochwasser-Hilfe

(Text:Evangelischer Kirchenverband Köln und Region)