Fahrradabstellanlagen am Bahnhof Köln-Süd

Um die Fahrradabstellsituation zu verbessern und gleichzeitig der stark steigenden Nachfrage nach qualitativ hochwertigen Fahrradparkmöglichen am Bahnhof Köln-Süd zu entsprechen, wird die Stadt Köln in den kommenden drei Monaten 480 neue überdachte Doppelstockparker aufstellen. Die Maßnahme erfolgt in Kooperation mit der DB AG, im Rahmen der DB „Bike and Ride“-Offensive, mit der durch die Förderung des Bundesumweltministeriums mehr als 100.000 neue Fahrradabstellplätze im Bereich von Bahnhöfen errichtet werden.  

Um den notwendigen Platz dafür zu erhalten, werden die alten Anlagen abgerissen und die sieben vorhandenen Bewohnerparkplätze werden dauerhaft entfallen.  

Die Bauarbeiten beginnen am Montag, 10. Mai 2021, und erfolgen in drei Abschnitten. Dabei wird gewährleistet, dass immer nur ein Teil der Fahrradabstellanlagen entfernt und anschließend sofort neu gebaut wird, was dazu führt, dass während der gesamten dreimonatigen Bauzeit durchgehend Fahrradabstellplätze zur Verfügung stehen.  

In der Woche vom 3. Mai 2021 werden die ersten 60 Fahrradabstellplätze abgesperrt. Die Räder, die sich zu Beginn der Baumaßnahme, am 10. Mai 2021, noch dort befinden, werden sichergestellt und in ein Lager der AWB beziehungsweise der Ökobau gGmbH transportiert. Dort können sie nach entsprechender Identifizierung abgeholt werden. Nach drei Monaten werden die sich noch im Lager befindenden Räder zur Wiederverwertung frei gegeben.  

Die Stadt Köln wird Infozettel anbringen mit Adresse, Ansprechpartner und Telefon der Ökobau gGmbH.  

Entsprechend läuft es mit den folgenden Terminen:        

  • In der Woche vom 17. Mai 2021wird die überdachte Anlage gegenüber der Universität abgesperrt und Baubeginn ist der 25. Mai 2021.      
  • In der Woche vom 31. Mai 2021 werden die drei großen Anlagen mit über 160 Fahrradabstellplätzen abgesperrt und Baubeginn ist der 7. Juni 2021.  

Ab diesem Zeitraum werden bereits 200 bis 240 neue überdachte Doppelstockparker für das Fahrradparken freigegeben.  

Die Kosten für die Arbeiten belaufen sich insgesamt voraussichtlich auf rund 300.000 Euro, wovon die Hälfte von der Stadt Köln getragen wird.

(Text: PI/Stadt Köln/Robert Baumanns)