Falschgeldtricks im Kölner Süden – unsere Schülerpraktikantin berichtet:

Falschgeldtricks im Kölner Süden – unsere Schülerpraktikantin berichtet:

Überall in Köln gibt es Verbrechen, größtenteils im Zentrum Kölns, aber auch abseits der Stadt, wie zum Beispiel in Rodenkirchen. Mir ist es passiert, nach der Tanzstunde, mitten im Dorf. Ganz gewöhnlich aussehende Teenager kamen auf mich zu und fragten, ob ich zufälligerweise Wechselgeld zur Hand hätte. Freundlich wie ich bin, tauschte ich ihnen einen Schein. Man selbst denkt sich ja nichts dabei. Bei genauerem Hingucken fiel mir am Rande des Geldscheines dann doch etwas auf und ich war total erschrocken, auf einen Übeltäter hereingefallen zu sein. So waren gleich mehrere Merkmale nicht vorhanden, wie zum Beispiel kein Wasserzeichen, kein schwarzes Hologramm in der Mitte des Scheines und am Rand stand dann noch die Aufschrift Movie-Money für Spielfilmaufnahmen. Man hatte mir Falschgeld angedreht. Mit Scham und Bürgerpflicht bin ich zur Polizei und habe eine Anzeige erstattet, denn die Person war natürlich auf und davon. Die Polizei klärte mich auf, dass die Trickdiebe einen zum Teil so ablenken, dass man nichts davon mitbekommt, wie die Hochstapler einen betrügen. Auch klärten Sie mich auf, dass man selber zum Täter werden kann, wenn man dieses Falschgeld unbewusst weitergibt. Das ist mir zum Glück nicht passiert. Was mich erschreckt hat, dass diese Betrüger auch vor dem Alter keinen Respekt haben und ältere Personen ebenfalls mit dem Gaunertrick über den Tisch gezogen werden. Schlimm fand ich, dass der Junge so alt wie ich war. Ich konnte es kaum glauben, dass schon die junge Generation zu Verbrechern wird. Wahrscheinlich machen sie sich einen Spaß daraus und denken nicht über die Folgen nach, mit welchen allerdings zu rechnen ist, da man früher oder später sicher auffällt. Ich möchte die Bürgerinnen und Bürger warnen „achte darauf, was Du tauschst, denn ein 10er kann oft ein falscher 50er sein.“

Sophie Zünkler