Der FDP-Bundestagskandidat für den Wahlkreis Köln II Joachim Krämer äußert sich schockiert über die Ausgangssperren in Köln:

„Ich hätte nie gedacht, einmal Ausgangssperren am eigenen Leib zu erleben. Ich bin schockiert und empfinde den Eingriff in die Bürgerrechte als drastisch und in keiner Weise verhältnismäßig! Solch extreme Freiheitseingriffe brauchen eine hieb- und stichfeste Begründung und diese gibt es nicht. Der Stadt sind Ideen ausgegangen.
Die Lage in Köln und den Kölner Intensivstationen ist kritisch und die Politik muss darauf reagieren. Die pauschale Einschränkung unserer Rechte kann aber nicht die Lösung sein. Jüngste Untersuchungen zeigen, dass die Aerosolbelastung gerade im Außenbereich viel weniger gefährlich ist als in Innenräumen. Ausgangssperren könnten somit genau das Gegenteil von dem bewirken, was Frau Reker damit erreichen möchte.
Ausgangssperren sind in meinen Augen auch nicht durchsetzbar. Der Stadt fehlen schlicht die Kapazitäten dafür. Lieber sollten die bestehenden Regelungen für den öffentlichen Raum konsequent kontrolliert und durchgesetzt werden. Hier hat die Stadt Nachholbedarf!
Ich hoffe, dass die Ausgangssperren schnellstmöglich zurückgenommen werden.“