Nach den Aufräum- und Bergungsarbeiten durch die Starkregenfälle in Köln sind 108 Männer und Frauen der Kölner Feuerwehr nun im Ahrtal eingetroffen, um die vom Hochwasser schwer betroffene Region zu unterstützen. Im Namen der Kölner FDP-Fraktion erklärt ihr Geschäftsführer, Ulrich Breite:

„Die schlimmen Bilder aus Gemeinden wie Schuld oder Mayschoß haben sich uns allen eingebrannt. Wir möchten unsere herzlichste Anteilnahme mit den betroffenen Menschen zum Ausdruck bringen. Auch wenn wir unser Mitgefühl für all diejenigen, die einen geliebten Menschen verloren haben, die immer noch um das Überleben von Vermissten bangen oder die ihr gesamtes Hab und Gut, das sie sich über teilweise Generationen aufgebaut haben, verloren haben, kaum in Worte fassen können.

Gleichzeitig finden wir die Welle der Solidarität, die diese Menschen nun aufzufangen versucht, unglaublich bewegend. Es ist beeindruckend, dass die Kölner Feuerwehr nach den bereits sehr kräftezehrenden Einsätzen nicht ruht, sondern in das deutlich härter getroffene Ahrtal reiste, um zu helfen. Mit ihrer Selbstlosigkeit ist die Feuerwehr ein großes Vorbild.

Bereits zuvor war die Feuerwehr in Euskirchen oder Stolberg im Einsatz, wo sie mit einem Abrollcontainer wertvolle Dokumente und Gegenstände aus dem überfluteten Stadtarchiv retten. Hierzu wurden im Eiltempo Kompetenzen und Ideen gebündelt, um Überreste der nicht zu beziffernden ideellen Werte zu retten. Ihre Aufopferung macht sie zu echten Helden des Alltags.

Diesen Beistand müssen wir uns in der Politik nun auch zum Vorbild nehmen, um Gebieten wie u.a. dem Ahrtal, Stolberg oder auch den Kreis Euskirchen schnelle und unbürokratische Hilfen zukommen zu lassen.“