Die Betreiber der vier großen Kölner Weihnachtsmärkte am Dom, Heumarkt, Neumarkt und Rudolfplatz haben ein Konzept erstellt, um die Märkte in Corona-Zeiten öffnen zu können. Dazu erklärt FDP-Fraktionsvorsitzender Ralph Sterck:

„Die FDP unterstützt alle Anstrengungen, dass die Kölner Weihnachtsmärkte öffnen können. Hier geht es nicht nur um wirtschaftliche Existenzen der Betreiber und Händler auf den Märkten, sondern um den Einzelhandel und Gastronomie in der Innenstadt insgesamt. Denn viele Besucherinnen und -besucher machen auch einen Einkaufsbummel und besuchen Restaurants und Brauhäuser.

Einzelhandel und Gastronomie leiden besonders unter den noch notwendigen Restriktionen durch Corona. Wenn ein Coronaschutzkonzept die Öffnung der Weihnachtsmärkte ermöglichen würde, wäre das ein weiterer Hoffnungsschimmer an viele Menschen, dass wir uns mit Mundschutz und Abstand das öffentliche Leben Stück für Stück zurückholen.

So sehr wir die Öffnung der Kölner Weihnachtsmärkte begrüßen würden, Sicherheit geht vor. Darum benötigen wir nicht nur ein sehr durchdachtes Schutzkonzept, sondern auch ein situationsbedingtes Entscheidungskonzept aus Ordnungs-, Gesundheitsamt und Weihnachtsmarktbetreibern, inwieweit nachgesteuert werden muss. Der Virus schläft nicht und solange wir keinen Impfstoff haben, müssen wir alle gemeinsam und schnell handeln, dass kein Hot-Spot entsteht.

Da die Betreiber und Händler in jedem Fall höheren Aufwand und weniger Umsatz haben werden, sollten die Märkte, wie am Heumarkt schon seit Jahren üblich, bis Dreikönig verlängert werden. Das entzerrt die örtliche Situation und bringt zusätzliches Geschäft für alle Beteiligten.“