Zur aktuellen Stunde betreffend der Dieselthematik erklärt der Sprecher der FDP, Volker Görzel:

„Fahrverbote sind eine große Belastung für die Kölner Bürgerinnen und Bürger. Jedoch müsse man die Messwerte kritisch hinterfragen. Selbst wenn wir alle Diesel stilllegen würden, wären die Grenzwerte weiterhin überschritten. Außerdem muss man hinterfragen, wieso beispielsweise in Basel oder Bern zweimal höhere Messwerte zulässig sind, als in Deutschland.“

Zusammen mit der CDU, den Grünen und der Ratsgruppe GUT fordert die FDP ein Konzept für Quartiersgaragen mit den Pilotgebieten Innenstadt, Nippes, Ehrenfeld, Kalk und Lindenthal. Hierzu erklärt der Fraktionsvorsitzende, Ralph Sterck:

„Wahrscheinlich ist bei der CDU die Ablehnung der Wo-wenn-nicht-hier-Quartiergarage am Ebertplatz Vater des Antrages. Mit einem neuen Konzept sollte der Bau von Quartiersgaragen nicht auf die lange Bank geschoben werden. Es gilt, schnell den Parkdruck in den Veedeln zu lindern.

Die Fraktion Die Linke will mit ihrem Antrag die Umweltgerechtigkeit erreichen. Dazu erläutert der Fraktionsgeschäftsführer Ulrich Breite:

„Köln ist eine soziale Stadt, wir wollen daraus kein „Arm gegen Reich“ machen. Dieses wichtige Thema darf nicht für Ideologien instrumentalisiert werden.“

Zur Thematik der Schulen im Neubaugebiet Rondorf Nord-West äußert sich die jugendpolitische Sprecherin der FDP, Sylvia Laufenberg:

„Wir wollen Schulformen nicht gegeneinander ausspielen. Kinder benötigen einen Platz wo sie sich wohlfühlen und ein harmonisches Lernen möglich ist. Der Schulentwicklungsplan bestätigt, dass wir im Bezirk Rodenkirchen Gymnasialplätze und Gesamtschulplätze benötigen. Gesamtschulplätze haben wir bereits geschaffen, im Gymnasialbereich ist noch nicht viel geschehen. Daher wollen wir im ersten Schritt nun das Gymnasium für Rondorf und im zweiten Schritt aber auch eine weitere Gesamtschule.“