FDP unterstützt Messestandort für Geflüchtete Hoyer: Zahl der ukrainischen Geflüchteten wird höher liegen als die Zahlen von 2016

Zu der Situation der ukrainischen Geflüchteten, die in Köln ankommen, erklärt die sozialpolitische Sprecherin der FDP-Fraktion im Kölner Rat Katja Hoyer:

„Zwei Millionen Menschen sind bereits aus der Ukraine geflohen und angesichts des furchtbaren Krieges werden sich immer mehr Menschen auf den Weg gen Westen machen. Wir stehen erst am Anfang einer großen Flüchtlingsbewegung, die die von 2016 noch übertreffen wird. 2016 haben wir 13.300 Menschen in Köln untergebracht. Ich rechne jetzt mit viel höheren Zahlen. Neben dem raschen Handeln in der akuten Situation werden wir einen langen Atem beweisen müssen, um dieser Herausforderung gerecht zu werden.

Sind die Geflüchteten in Köln zunächst vor allem bei Verwandten und Bekannten untergekommen, kommen jetzt vermehrt Menschen, die keine persönlichen Kontakte zu Köln haben und die untergebracht und versorgt werden müssen. In diesem Zusammenhang bin ich froh, dass wir die Flüchtlingsunterkünfte nicht vollständig abgebaut haben und diese nun zur Verfügung stehen. Aber auch diese insgesamt 1500 Plätze werden nicht ausreichen. Vor allem weil wir auch weiterhin der Coronalage Rechnung tragen müssen und Abstände bei der Belegung eingehalten werden müssen.

Die FDP unterstützt von daher auch die Idee, die Kölner Messe als mögliche Unterkunft für Geflüchtete zu Verfügung zu stellen. Ich wünsche mir wie 2016 einen engen Schulterschluss von Verwaltung, Politik und Gesellschaft bei der Unterbringung und Betreuung von Geflüchteten, d.h. dass ein enger Informationsaustausch bestehen muss. Hier ist noch Luft nach oben.“