Feuerwehr und Katastrophenschutz Einsatzmedaille für Rodenkirchen

Foto: Lars Jäger

Über 500 Helferinnen und Helfer von Kölner Feuerwehr und den Kölner Hilfsorganisationen waren vor dem Rhein Energie Stadion zusammen gekommen, um die „Feuerwehr und Katastrophenschutz Einsatzmedaille“ in Empfang zu nehmen. Diese Medaille wurde vom Land NRW gestiftet, um den Helferinnen und Helfern für ihren Einsatz im letzten Jahr anlässlich der Unwetter Katastrophe zu danke, die neben unzähligen Sachschaden auch 180 Menschenleben kostete, davon 5 Feuerwehrkameradinnen und -Kameraden zu deren Ehren eine Schweigeminute eingelegt wurde.
Oberbürgermeisterin Henriette Reker, die merklich ergriffen ihre Worte an die Anwesenden richtete, dankte allen Anwesenden und ihren Familien für die tausenden Einsatzstunden, ebenso wie Innenminister Herbert Reul, der ebenfalls gekommen war und in seiner Rede die ehrenamtliche Leistung hervor hob, ohne die die Lage nicht zu bewältigen gewesen wäre.

Allein seitens der Löschgruppe Rodenkirchen wurden vom 14.07.2021 bis zum weit über 500 geleistete

Foto: Lars Jäger

Einsatzdienststunden geleistet, zusätzlich diverse Stunden für Arbeitsdienste für den Materialerhalt. Zunächst war die Löschgruppe Rodenkirchen mit allen Fahrzeugen im Kölner Stadtgebiet tätig. Auch der im Rahmen der Sonderaufgabe Löschwasserversorgung vorgehaltene Pumpenanhänger konnte für die größflächigen Überflutungen von Tiefgaragen und ganzen Straßenzügen besonders gut genutzt werden.
In den darauf folgenden Tagen wurde insbesondere das watfähige Löschfahrzeug für die überörtliche Hilfe in Erftstadt und Ahrweiler sowie das Löschunterstützungsfahrzeug nach Stolberg eingesetzt.
Löschgruppenführerin Katja Radnai: „Ich bin sehr stolz auf das, was meine Einsätzkräfte vor Ort geleistet haben. Sowohl die physische Belastung durch die teils 24 Std. dauernden Einsatzschichten als auch psychische Belastung durch das, was vor Ort an Schaden und betroffenen Anwohnern angetroffen wurde, war enorm. Die Medaille ist eine schöne Anerkennung der Leistung anlässlich dieses denkwürdigen Einsatzes, den die 25 Kameradinnen und Kameraden der Löschgruppe Rodenkirchen nicht vergessen werden.“

(Text: Katja Radnai/Löschgruppenführerin)