Filmen mit Spaß „Tag der offenen Tür“
Kurze Geschichte des Club Kölner Filmer e.V.
1927 also vor 90 Jahren wurden die „Kölner Filmamateure“ gegründet. Sämtliche
Filmformate, wie 9 mm, 16mm, Normal-8, Super-8 wurden mit aufwändiger Technik
geschnitten und vertont. Im August 2003, nachdem ja nicht das Medium sondern
der Begriff Film im Vordergrund steht, wurde der Club in „Club Kölner Filmer“ umbenannt.
Schon die Gründerväter pflegten eine rege Diskussionskultur, die bis in die
heutige Zeit anhält und die Mitglieder bei ihrem kreativen Hobby unterstützt.
1980 hatte der Club noch eine Mitgliederstärke von 130 Mitgliedern. Heute sind es
noch etwa 30 aktive Filmer, die trotz der Unterstützung durch Computertechnik, mit
viel Zeitaufwand ihre Filme produzieren.
Der Club Kölner Filmer e.V. veranstaltet erstmalig den Tag der offenen Tür und
konnte dafür einige Moderatoren gewinnen. (Dr. Guido Vogt (DW), Dieter Niepelt
VMUC, Wolfgang Roth (wrmedia).
Themen:
Filmschnitt-Software
Filmen mit dem Mobiltelefon
Beleuchtung
Auf dem beiliegenden Plakat finden sie auch das Programm dieses Tages.
In unserem kleinen Kinoraum werden ausgewählte Filme unseres Club und preisgekrönte
Filme des Bundesverbandes Deutscher Filmautoren e.V. (BDFA) gezeigt.
Der Club vermittelt wie man Filme gestaltet. Gestaltung heißt bei uns Schnitt, Musik
und bei Dokumentationen auch der gesprochene Kommentar. Mit einer ausgeprägten
Diskussionskultur vermittelt der Club das erforderliche Wissen. Es ist nicht
schwer Filme zu machen. Filmen soll Spaß machen soll Spaß machen. Das zeigen wir.

BDFA
Wie 180 andere Filmclubs gehören der „Club Kölner Filmer e.V.“ und der „Club Kölner-
Filmer e.V.“ dem Bundesverband Deutscher Film-Autoren(BDFA) an. Der BDFA
wurde 1927 gegründet und erfasst heute in ganz Deutschland etwa 4000 Filmer;
meist sind es Amateure, aber es gibt auch Profis, sofern diese nichtkommerziell arbeiten,
z.B. Studenten oder Absolventen von Filmhochschulen. (Nähere Infos: www.bdfa.de )
Weitere BDFA-Clubs in unserer Nähe gibt es in Aachen, Leverkusen, Wipperfürth,
Siegburg, Langenfeld.

Erfolgreiche Filme des Club Kölner Filmer e.V.
1976 entstand die Westernpersiflage „Sheila“. Unter der Produktionsleitung und finanziellen
Förderung von Dr. Stawinoga. Der Film wurde von den Clubmitgliedern innerhalb
einer kurzen Zeit auf 16 mm produziert und fand viel Beachtung.
1980, wie kann es anders sein war ein Karnevalsverein im Zentrum der gemeinschaftlichen
Filmproduktion des Clubs. Das Filmmaterial war auch hier 16mm.
1985 begann der Club dann mit der gemeinschaftlichen Videoproduktion. Viele Clubmitglieder
begleiteten den Kölner Traditionsverein „Die Altstädter“ über das ganze
Jahr hinweg. 1995 entstand dann ein zweiter Film mit dem Titel „Ming Altstädter“
Unser Clubmitglied Hermann Kleinschmidt aus Refrath hatte Ideen zu diversen
Spielfilmen. Die Clubmitglieder unterstützen ihn als Schauspieler, Kameraleute und
Cutter.
Es entstanden unter anderem:
1980 „Intermezzo“ (spielte in Bergisch Gladbach in der Villa Zanders)
1985 „Eine zauberhafte Geschichte“ (unter anderem in der Höhle in Ründeroth)
1995 „Mein letzte Wille“
2016 – 2018 wurde in einem Gemeinschaftsprojekt der Film „Wussten Sie das über
Zollstock“ fertiggestellt. Der Film fand große Anerkennung im Stadtdteil Köln-Zollstock.
Verantwortlich für den Inhalt:
Antoni Skorniewski, 1. Vorsitzender „Club Kölner Filmer“
Quellen: www.koelner-Filmer.de www.bdfa.de