Fit im Alter? Geht doch!

Wem graut es nicht davor – ist man alt, hat man Zeit, ist aber nicht wirklich beweglich und körperlich leistungsfähig. Muss das so sein? Auf keinen Fall. Das Zauberwort heißt Bewegung. Wer das vergisst, schon in jungen Jahren, wird im Alter die Zeche zahlen. Es kann nur heißen – runter vom Sofa und sich bewegen, egal, wie alt man gerade ist.

Jeder ist bis ins hohe Alter leistungsfähig

Tatsache ist: Im Alter werden Muskeln und Knochen instabiler und die Herzfrequenz sinkt. Dazu kommt, dass Menschen, die sich wenig bewegen, keinen Sport treiben, viel essen, trinken und rauchen, schneller und stärker altern. Die gute Nachricht: Es ist nie zu spät, seine Lebensgewohnheiten umzustellen. Denn: Jeder Mensch ist bis ins hohe Alter leistungsfähig. Studien beweisen, dass regelmäßige Bewegung eine lebensverlängernde Wirkung hat, Altersbeschwerden mindert und Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie Diabetes entgegenwirkt.

Sofort starten – aber mit Verstand

Zunächst einmal sollte man, gerade wenn man frisch startet, zum Arzt gehen, bevor man mit dem Sport loslegt. So können mögliche Risiken, etwa aufgrund von Vorerkrankungen, besprochen werden.

 

Alle, die erst im Seniorenalter mit dem Training starten, sollten unbedingt auf gelenkschonende Sportarten setzen, die leicht zu erlernen sind und auf angenehme Weise Ausdauer, Kraft und Koordination stärken. Klassiker sind hier das klassische oder das Nordic Walking. Dazu halten ein gezieltes Krafttraining und Yoga-Übungen den Körper in Schwung und verlangsamen im Alter den Abbau von wichtiger Muskelmasse.

 

Am besten kombinieren

Das beste und ausgewogenste Training ist eine Kombination aus mehreren Disziplinen, zum Beispiel einem gelenkschonenden 30-minütigem Ausdauertraining wie Radfahren oder Nordic Walking mit einem 10-minütigen Gymnastik- und Kraftprogramm an drei bis fünf Tagen pro Woche.  Richtig Spaß kann das Training auch in einer Gruppe mit Gleichgesinnten unter fachkundiger Anleitung machen, viele Sportvereine bieten entsprechende Kurse an.